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🐾 Lillys Tagebuch – 05.10.2026 🐾

Leute, heute ging es hier schon wieder zeitig los. Kaum hatte ich meinen morgendlichen Kontrollgang beendet, begann draußen das große Krachkonzert. 🔨🪚 Und diesmal kam es gefühlt von allen Seiten!

Meine Zweibeiner erzählten etwas davon, dass nun auch noch die Heizung im Haus ausgebaut wurde und ein neuer Schornstein gesetzt wird. Deshalb soll es wohl eine Weile etwas kühler werden. 🤔

Na und? Ich habe Fell! 😹
Sollen sich die Zweibeiner eben etwas dicker einpacken. Ich sehe da für mich kein ernsthaftes Problem.

Viel schwieriger war heute meine Tätigkeit als Bauaufsicht. 👷‍♀️🐱 Vormittags bis weit in den Nachmittag hinein herrschte vor den Fenstern reger Betrieb. Da wurde gearbeitet, herumgelaufen und gewerkelt – und ich wusste manchmal gar nicht, an welchem Fenster ich zuerst kontrollieren sollte. Schließlich habe ich Verantwortung! Man kann diese Zweibeiner doch nicht völlig unbeaufsichtigt bauen lassen. 😼

Zwischendurch stand natürlich auch mein tägliches Seiltraining auf dem Programm. Und was soll ich sagen? Kurz vor dem Ziel passierte es schon wieder: Plötzlich hing ich verkehrt herum am Seil. 🙀

Aber diesmal kein Grund zur Panik! Ich habe mich aus eigener Kraft wieder richtig herum sortiert und mein Ziel auf dem Katzenbaum erreicht. 💪🐾

Danach lag ich oben auf meiner Liegefläche, hielt das Seil zwischen den Pfoten und habe die Sache noch einmal gründlich analysiert. 🤔 Vielleicht sollte ich das nächste Mal einfach seitwärts klettern? Oder gleich kopfüber? Wenn ich von Anfang an kopfüber laufe, kann ich schließlich auch nicht mehr versehentlich kopfüber geraten. Logisch, oder? 😹 Darüber muss ich noch ein bisschen nachdenken.

Am Nachmittag war dann auch noch meine Kompetenz als Techniker-Katze gefragt. 📦🔌 Ein Paket kam – und darin befand sich ein neues technisches Gerät!

Selbstverständlich war ich sofort zur Stelle. Während mein Zweibeiner auspackte und anschloss, saß ich direkt daneben und kontrollierte jeden Handgriff. Meine Zweibeiner haben inzwischen nämlich gelernt: Wo Technik aufgebaut wird, gehört Lilly dazu. 😸

Nun wird es draußen immer früher dunkel. Endlich kehrt etwas Ruhe ein. Jetzt höre ich nur noch das vertraute Klappern der Tastaturen und die Musik aus dem Radio. 🎶💻

Perfekt. Dann kann eine viel beschäftigte Katze endlich ihren wohlverdienten Schlaf nachholen. 😴🐾

Eure viel beschäftigte Lilly 🐱❤️

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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Muss man vor KI Angst haben? Ein Reality-Check


Keine Angst, aber gesunder Respekt vor KI

... weil ich es in meinem Umfeld - vor allem in meiner Altersstruktur - immer mal wieder höre ....

Muss man vor KI Angst haben? Ein Reality-Check

Kurze Antwort: Nein. Aber gesunden Respekt solltest du schon haben. 😸

Ich sag's mal so, wie ich es auch über Katzen denke: KI ist wie eine Katze – sie tut Dinge, die du nicht immer verstehst, sie ist manchmal nützlich, manchmal anstrengend, und ganz gefährlich wird's nur, wenn man unbedacht mit ihr umgeht.

Was mich weniger beunruhigt

KI "will" nichts. Sie hat keine Absichten, keine Pläne, keine Heimtücke. Die Science-Fiction-Vorstellung einer bösen Maschine mit eigenem Willen ist bisher Zukunftsmusik. Die meisten Alltags-Tools – Chatbots, Bildgeneratoren, Übersetzer – sind eher langweilig-praktisch als bedrohlich.

Was mich tatsächlich nachdenklich macht

  • Menschen mit Absichten. Die echte Gefahr ist nicht die KI, sondern wer sie einsetzt: Desinformation, Massenüberwachung, Betrug mit gefälschten Stimmen – das gibt es heute schon.
  • Arbeitsmarkt. Routine-Tätigkeiten werden automatisiert. Das ist keine Panik, aber Anpassungsdruck – auch für uns.
  • Verlust an Realitätssinn. Wenn Deepfakes so gut werden, dass man nichts mehr glauben kann, wird gemeinsame Wahrheit knapp. Fast das größere Problem.
  • Abhängigkeit. Wer alles der KI überlässt, verlernt Denken. Wie eine Katze, die irgendwann nur noch fraß, wenn jemand den Napf hinstellte. 😼


Mein Take

Angst ist ein schlechter Berater, Ignoranz aber auch. Besser: ausprobieren, verstehen, kritisch bleiben. Wer KI erklärt, ohne Panik zu verbreiten, hat mehr Reichweite als jeder Angstmacher. Ich schenke den derzeit verbreiteten Dystopien wenig Beachtung, weil sie i.d.R. Panikmache sind und das Fünkchen Wahrheit und/oder Realität darin so gering ist, dass man es zwar zur Kenntnis nehmen sollte, aber nicht Überbewerten.

Kurz gesagt: Keine Angst vor der KI – aber blind lieben solltest du sie auch nicht. Warten bis Vertrauen da ist und immer mal wieder ausprobieren. Wie eine kluge Katze das machen würde. 🐾

Wie siehst du das – Respekt, Angst oder pure Neugier? Ich freu mich auf deine Kommentare!

#KI #KünstlicheIntelligenz #Katzen #TechTalk #Digitalisierung #AngstVorKI #KIAlltag #catsoffriendica

Als Antwort auf MenschAusDerMitte

Wofür nutze ich KI? Hauptsächlich, um meine Texte und Beiträge auf Rechtschreibfehler, Formulierungen und Lesefluss zu überprüfen und die Fakten zu checken. Darin bin ich selbst nämlich eine Niete.

Natürlich muss man den Text oder Beitrag danach noch einmal komplett lesen, um vielleicht doch den einen oder anderen KI-Fehler zu korrigieren.

📢 Blogreihe: KI in sämtlichen Lebensbereichen – und was Yakari davon hält


Künstliche Intelligenz ist überall: in der Diagnostik, in der Pflege, an der Börse, im Verkehr – kaum ein Lebensbereich, den die Algorithmen nicht schon für sich entdeckt haben. Aber mal ehrlich: Können wir all das einfach gutheißen? Ich glaube nicht.

Künstliche Intelligenz ist überall: in der Diagnostik, in der Pflege, an der Börse, im Verkehr – kaum ein Lebensbereich, den die Algorithmen nicht schon für sich entdeckt haben. Aber mal ehrlich: Können wir all das einfach gutheißen? Ich glaube nicht.

KI kann helfen, Krankheiten früher zu erkennen und Oma länger ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Sie kann aber auch Daten sammeln, Diskriminierung verstärken und Haftungsfragen aufwerfen, für die noch niemand eine Antwort hat.

Genau deshalb startet hier meine Blogreihe. In jeder Folge schauen wir uns einen Bereich an – von der Medizin über die Finanzwelt bis zur Verkehrsplanung. Immer mit den zwei entscheidenden Fragen: Was kann die KI wirklich? Und wo müssen wir aufpassen?

Und Yakari? Mein getigerter Kater mit der weißen Brust bringt als Prüfungsinstanz mit, was keine KI hat: gesunden Katzen-(Menschen-)verstand, 100% Ehrlichkeit und null Interesse an Datenhandel. Wenn etwas seinen Napf nicht füllt, sagt er es dir – ganz ohne Algorithmus.

Geplant sind 6 Folgen mit Fachwissen, Kritik und Katzenlogik. Die erste Folge erscheint bald: "Der Computer sagt Krebs. Oder doch nicht?" – Yakari ist bereits in Startposition. 🐾

#KI #Blogreihe #KaterYakari #GenXVibes #Katzenlogik #KünstlicheIntelligenz

lexe mag das nicht.

Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

YES 😀 Dasselbe kann auch passieren, wenn man innerhalb einer KI unterschiedliche LLMs oder unterschiedliche Versionen eines LLM-Modells zur Verfügung hat und ausprobiert.
Allerdings mit weiterführender Entwicklung bzw. Training nähern sich die Antworten an, oder auch wenn man die Memory-Funktion einer KI nutzt.
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Der Hausarzt ist immer meine erste Anlaufstelle - er kennt meine Mutter, die Krankengeschichte. Wenn von dort kommt, ruf den Medizinischen Dienst, weil wir können gerade nicht, dann ist das OK. Aber es kommt KEINE Reaktion.
Donnerstag Mittag Anruf
Freitag Morgen Chat - Was ist los - Antwort gegeben
Seitdem NICHTS!
Heute mehrmals angerufen, Mail gesendet ... immernoch NICHTS !

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Als Antwort auf Robert Frank

@frankobert Wenn ich jetzt hingehe, nehme ich den Laden auseinander.

und ja - wenn ich was will, gehe ich normalerweise auch hin, sofern es um mich geht.

hier geht es um meine derzeit bettlägerige Mutter, die nicht zum Arzt kann, aber dringend einen braucht.

Und so einfach kann ich nicht mal eben zum Arzt - ich arbeite "nebenbei" auch noch.

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Es ist das erste Mal, dass ich so massiv Probleme habe mit meinem Hausarzt in Kontakt zu treten. Bei Anruf - ChatBot - ohne Option, dass man zu einer Assistentin durchgestellt wird. Bitte um Rückruf ? Rückruf kommt nicht ! Anfrage per Mail, wird nicht beantwortet. Ich habe Donnerstag Mittag das erste Mal angerufen! Ich pflege meine Mutter, ihr geht es schlecht - sie kann nicht zum Arzt, daher entweder per Video oder Besuch. Keinerlei Reaktion !!!
FRUST! HILFLOSIGKEIT!

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Wo und wie sollte KI reguliert werden? – Ein Update nach zwei Jahren EU AI Act


Vor zwei Jahren habe ich mir bereits die Frage gestellt, wie KI eigentlich reguliert werden sollte ...


Ich hatte mir diese Frage bereits vor zwei Jahren gestellt – damals noch sehr grundsätzlich: Ethik, Sicherheit, Haftung, Datenschutz, internationale Zusammenarbeit. Sauber aufgelistet, aber ehrlich gesagt: das war Theorie.
kisegenoderfluch.blog/post/717…

Mittlerweile ist daraus ein ganzes Gesetzgebungswerk geworden. Und aus meiner Sicht als IT-Kauffrau, die beruflich genau weiß, wie schnell aus „Übergangsfrist“ plötzlich „auffällig gewordener Verstoß“ wird, lohnt sich ein Blick auf den Ist-Zustand.

Was inzwischen gilt:

  • Seit Februar 2025 gelten die Verbote des AI Act, etwa gegen Social Scoring oder manipulative KI.
  • Seit August 2025 die Pflichten für Anbieter allgemeiner KI-Modelle (GPAI) – inklusive Transparenz zu Trainingsdaten und Urheberrechten.
  • Seit August 2026 sind die Transparenzpflichten voll anwendbar, und die Kommission beginnt mit der Durchsetzung.


Was gerade in Bewegung gerät:
Der „Digital Omnibus on AI“ verschiebt zentrale Fristen: Hochrisiko-KI nach Anhang III erst ab Dezember 2027, in Produkte eingebettete Systeme erst ab August 2028. Offiziell, weil die technischen Normen noch fehlen – tatsächlich eine Mischung aus Pragmatismus und Standortpolitik. Datenschutzbehörden wie EDPB und EDPS kritisieren das zu Recht: Wer Fristen um bis zu 16 Monate streckt, riskiert, dass Grundrechtsschutz zur Verhandlungsmasse wird.

Meine Einschätzung:
Der risikobasierte Ansatz ist richtig – nicht jede KI braucht dieselbe Behandlung, ein Chatbot ist kein Medizinprodukt. Aber ich bleibe kritisch: Wenn Normen, Behörden und Leitfäden zwei Jahre nach Inkrafttreten immer noch nicht stehen, war entweder der Zeitplan unrealistisch oder der politische Wille zur Umsetzung halbherzig. Vermutlich beides.

Und eines sage ich als Renewal-Managerin aus Erfahrung: Aufgeschobene Compliance ist keine erledigte Compliance. Wer KI heute einsetzt, sollte Transparenz, Dokumentation und Datenschutz nicht erst machen, weil eine Frist es erzwingt, sondern weil es Professionalität ist. Deshalb kennzeichne ich KI-generierte Inhalte auch ohne Pflicht – wie das Bild zu diesem Post.

Wie erlebt ihr den AI Act? Spürbarer Schutz oder Brüsseler Papierkrieg?

[Bild: KI-generiert – Illustration einer Waage, auf der einen Seite ein KI-Chip, auf der anderen die EU-Flagge]

#KI #KIRegulierung #EUAIAct #DigitalOmnibus #KünstlicheIntelligenz #Digitalisierung #TechPolicy #Compliance #Fediverse

lexe mag das nicht.

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Als Antwort auf MenschAusDerMitte

Ehrlich gesagt habe ich noch gar nicht so tiefgründig darüber nachgedacht. Wahrscheinlich weil ich täglich intensiv mit Systemen und Maschinen umgehe und mir dieser Umgang deutlich leichter fällt als die Kommunikation mit Menschen.

Ich kann derzeit auch nicht die allgemeine Angst vor KI teilen, die mir gegenüber ständig geäußert wird. Eventuell stehe ich zu sehr auf Seiten der Maschinen und Systeme als auf Seiten der Menschen.

Für mich haben Systeme und Maschinen eine Art Seele. Darum rede ich sogar mit unserem Auto (wenn es keiner mitbekommt).

Fazit: Ich muss prüfen, ob an meiner Einstellung zu diesen Dingen etwas nicht stimmt. Das könnte aber auch mit meinem Autismus zusammenhängen.

Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺

Auch ohne Autismus kann ich das nachvollziehen (ich spreche auch mit meinem Auto) 😉 Ich bin auch KI gegenüber aufgeschlossen- sie hilft mir u.a. im Job schon enorm, trotzdem müssen wir über Regulierungen / Grenzen nachdenken und diese definieren. KI ist nur so gut, wie wir es ihr (vorher) beibringen - und was wir ihr beibringen... Auch ich habe kein Problem damit in "geschützten" Bereichen einige meiner Daten mit der KI zu teilen, aber eben nicht alles und überall. Sofern mir das einen wirklichen Mehrwert bringt, und ich wirklich frei entscheiden kann wie und wofür die KI meine Daten verwendet, Beispiel: Vertragsvergleiche - wer liest schon das ganze Kleingedruckte, dann habe ich damit kein Problem, allerdings möchte ich auch nicht, dass meine Daten im Globalen-KI-Hirn rumschwirren und anderweitig verwendet werden, ohne dass ich davon weiß, oder dem explizit zugestimmt habe.
Ich kann es aber aktuell nicht komplett vermeiden, da ja ausser KI bereits genug andere Datenkraken unterwegs sind, wo ich nicht weiß, welche Daten von mir wo landen - ich sehe nur die Auswirkungen (Spam-Mail, Spam-Anrufe etc), wobei ich schon - wo es geht - die Verwendung im Bereich Marketing untersage.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Montag, 5. Oktober 2026, 09:16)

34 Beschlüsse, viel Nebel: Warum mich das Reformpaket 2026 eher grübeln lässt als jubeln


Anfang Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein "umfassendes Reformpaket" vorgestellt. 34 Punkte, über Nacht im Koalitionsausschuss durchgewinkt, feierlich verkündet als "Programm für Aufschwung und Beschäftigung". Klingt nach Aufbruch. Klingt nach den späten 90ern, als auch alles besser werden sollte, sobald man nur die Verhältnisse ordnet.


Bild: KI generiert

Ich habe lange überlegt, ob ich meine Gedanken zu dem Thema aufschreiben soll oder nicht... Ich hab's jetzt einfach mal gemacht!


Anfang Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein "umfassendes Reformpaket" vorgestellt. 34 Punkte, über Nacht im Koalitionsausschuss durchgewinkt, feierlich verkündet als "Programm für Aufschwung und Beschäftigung". Klingt nach Aufbruch. Klingt nach den späten 90ern, als auch alles besser werden sollte, sobald man nur die Verhältnisse ordnet.

Bevor wir jubeln, lohnt ein Gen-X-typisch genervter Blick auf die Details.

Was da angeblich kommt

Steuern: Ab 2027 Entlastung bei der Einkommensteuer – höherer Grundfreibetrag, mehr Kindergeld, attraktiverer Arbeitnehmerpauschbetrag. Etwa 10 Milliarden Euro pro Jahr, Familien profitieren am meisten, sagen sie. Klingt gut? Wird unter anderem gegengefinanziert durch die Mini-Job-Steuer, die von 2 auf 5 Prozent steigt, und durch die gekürzte Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen. Wer Immobilien besitzt und Handwerker leisten kann, freut sich anders als der Minijobber, der eh nur 500 Euro verdient. Die Reichensteuer-Anhebung – 45 Prozent ab 250.000 Euro – ist Einkommenssteuer, keine Vermögenssteuer. Sie trifft also vor allem Gutverdiener, nicht Vermögensbesitzende. Herzlichen Glückwunsch.

Arbeitsmarkt: Sachgrundlose Befristungen bis 48 Monate. Das heißt konkret: Bis zu vier Jahre auf Bewährung, ohne dass der Arbeitgeber auch nur einen Grund nennen muss. Als IT-Kauffrau, die nebenbei jahrzehntelang Arbeitsverträge gesehen hat, sage ich: Das ist die Rückkehr der Prekarität im netten Gewand. Auch eine "Abfindungsoption für Hochverdiener" ab der 1,75-fachen Beitragsbemessungsgrenze – Werkbank gegen Abfindung, als wäre das eine schöne neue Welt.

Die telefonische Krankschreibung fliegt raus. Wer krank ist, muss ab Tag eins zum Arzt. Klingt disziplinierend gut, aber eigentlich ein gefundenes Fressen für Workaholics und Peiniger, die "Presenteeism" als Tugend verkaufen. Und die Termingarantie für Fachärzte? Ein Traum, den wir gerne hätten, aber garantiert nicht in dieser Legislatur erleben werden.

Rente: Die Rentenkommissionsempfehlungen werden "1:1 umgesetzt", das Gesetz soll bis Ende 2026 durchs Parlament. Klingt nach Struktur. Aber: Beschlossen wurde hier ein Beschluss, etwas zu beschließen. Der eigentliche Inhalt – wer zahlt, wer verliert, wer wird zum Selbstversorger genötigt – wird im Detail über die Gesetzesfassung entscheiden. Halte ich erstmal für murks.

Bürokratieabbau: Berichtspflichten fliegen pauschal raus. "Genehmigungsfiktion" – Anträge gelten nach vier Monaten automatisch als genehmigt, wenn die Behörde nicht rechtzeitig widerspricht. Das klingt nach Effizienz, ist aber ein Freibrief für alle, die schnelle Genehmigungen brauchen und gern mal regulatorische Bedenken unter den Teppich kehren. Genehmigt ist genehmigt, auch wenn die Behörde unterbesetzt war und schlicht nicht pünktlich reagieren konnte. Wer schöne Umweltschutzgesetze mag, wird diese Genehmigungsfiktion nicht als Befreiung empfinden.

Dazu kommen 8 Prozent Personaleinsparung bei den Bundesbehörden. Wer weniger Personal hat, prüft weniger. Das ist kein Widerspruch zur Genehmigungsfiktion – das ist deren Tarnung.

Wohnungsbau: Eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen – gut. Gleichzeitig wird die Vergesellschaftung privater Mietwohnungsbestände bundesrechtlich verboten. Ich sehe hier ein Muster: Der Staat baut, aber nur, solange er privaten Kapitalanlegern nicht ins Gehege kommt. Bezahlbar wird das nur, wenn die neue Gesellschaft tatsächlich mit massiver öffentlicher Finanzierung ausgestattet wird. Erwarte ich nicht.

Sozialleistungen & Datenschutz: Ein weiterer Punkt klingt nach Sicherheitspolitik, ist aber eine kleine Datenkrake: Push-Nachrichten aus dem Ausländerzentralregister an Leistungsbehörden, Datenaustausch zwischen nahezu allen Behörden, Zugriff beim Bundeszentralamt für Steuern bei jeder Anmeldung. Das ist ausgebauter Überwachungskapitalismus im Gewand des Missbrauchschutzes. Die Frage, wie viel "Sozialleistungsmissbrauch" dadurch tatsächlich verhindert wird und wie viele davon v.a. bedürftige Menschen mit zusätzlichem Behördendschungel malträtieren, bleibt offen.

Die Kürzungen bei Datenschutzbeauftragten in KMU klingen nach Entlastung, können aber auch bedeuten: weniger interne Kontrollen, weniger unabhängige Augen auf Datenmissbrauch. Datenschutz ausgerechnet da abbauen, wo die DSGVO jahrzehntelang Halt geboten hat? Sicher nicht mein Humor.

Was gut ist – aber zu wenig

Die Förderung von KI, Rechenzentren, autonomem Fahren ist überfällig, und der Deutschlandfonds könnte strategisch klug sein. Aber: Es fehlt ein genauer Plan, wie das kleine und mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe und Pflegeeinrichtungen erreicht – also genau die, die digital noch im Analogzeitalter hängen. Rechenzentren mit Steuervergünstigungen zu locken ist einfach; KI-Nutzen in der Breite zu verteilen ist Arbeit. Und die sieht hier dünn aus.

Die Wohnungsbaugesellschaft und die längeren Sonntagsöffnungszeiten für Bäcker klingen sympathisch, sind aber mehr Staffage als Reform. Die echten Brocken – Gesundheitsreform im Detail, Pflegefinanzierung, Energiestruktur – bleiben ausgeklammert oder werden vertagt.

Fazit – aus Yakaris Perspektive

Yakari sitzt daneben und beobachtet meine Stirnfalten mit tiefer Genervtheit – eine Haltung, die uns Gen-Xern vermutlich guttun würde: misstrauisch bleiben, nichts unkritisch schlucken, aber die Krallen nicht ganz einziehen. Viele dieser Reformen kommen dem zugute, der ohnehin schon begünstigt ist – Befristungen von AN-Verträgen für Arbeitgeber, Freibriefe für Bauherren, Datennetze für den Staat Und die Punkte, die für Menschen da wären, klingen nach Absicht, nicht nach Wirkung.

Soumi, Tommy und Micky wären trotzdem entspannt geblieben – vielleicht zu entspannt. Aber auch das ist Gen-X: Nachvollziehen, wach bleiben, Hoffnungen nicht einfach wegstecken. Nur dieses Mal mit genauem Blick darauf, wer die Rechnung zahlt.

Und du? Was meinst du: Aufbruch oder Feigenblatt? Schreib's in die Kommentare!

#Reformpaket #Politik #Katzen #KI #GenX

lexe mag das nicht.

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🐱 Haarballen bei Katzen: Was wirklich hilft

Kennst du das? Mitten in der Nacht dieses typische Würgen, und am Morgen liegt die kleine „Zigarre" auf dem Teppich. 😅

Ein gelegentlicher Haarballen ist meist harmlos. Was dagegen wirklich hilft, wann Futter und Paste sinnvoll sind, was du lieber nicht geben solltest und bei welchen Warnzeichen es zum Tierarzt gehen sollte, habe ich in meinem neuen Beitrag zusammengetragen. Alles aus verlässlichen tierärztlichen Quellen, mit Quellenangabe.

👉 Haarballen bei Katzen: Was wirklich hilft

#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats @Hauskatzen - Praxis & Alltag @Cats of the Fediverse

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Samstag, 17. Oktober 2026, 06:21)

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Als Antwort auf lexe

Bei Rindern sagt man auch Haarballen oder genauer Trichobezoar.

Rinder können nicht erbrechen: Im Gegensatz zu Katzen können Rinder (Wiederkäuer) diese Bälle nicht einfach wieder hochwürgen. Die Haare bleiben im Vormagensystem gefangen.

Sie werden zu echten „Steinen“: Weil der Ball oft monate- oder jahrelang im Magen hin und her gerollt wird, lagern sich Mineralstoffe (wie Kalzium) darauf ab. Der Haarballen verkrustet, bekommt eine steinharte, spiegelglatte Oberfläche und sieht am Ende eher aus wie ein polierter Flussstein als ein flauschiger Haarballen. Man nennt sie deshalb auch Bezoarsteine.

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Feiertag am Wochenende – der Feiertag, der keiner war



Bild: KI generiert

Kennt ihr das? Ein Feiertag im Kalender – rot markiert, Herz macht einen kleinen Freudentanz – und dann fällt er ausgerechnet aufs Wochenende. Danke, Kalender. Wieder ein Feiertag verschenkt, wie eine Schallplatte mit Kratzer auf dem besten Song.

Wenn alle jubeln und dein Alltag einfach weiterläuft

Für viele heißt ein Feiertag: Brückentag, ausschlafen, langes Wochenende. Für uns Pflegende ist es oft einfach nur ... ein Tag. Ein Tag wie jeder andere auch. Die Medikamente interessiert es nicht, ob heute Feiertag ist. Das Mittagessen will zubereitet werden, ob am Ende des Namens jetzt "tag" oder "ende" steht. Die Pflege kennt keine Feiertagsregelung. 24/7, Sommer wie Winter, Rosenmontag wie Heiligabend.

Von wegen zu wenig arbeiten

Und während wir uns über verlorene Feiertage ärgern, verkündet unser Bundeskanzler, wir würden in Deutschland zu wenig arbeiten. Danke, Herr Merz, sehr erhellend. Ausgerechnet wir Pflegenden – die rund um die Uhr rannten, ob Feiertag oder nicht – sollen angeblich zu wenig arbeiten? Ich lache mir eine Träne, während ich das dritte Medikament für heute sortiere. Wer so einen Job zu Hause hat, der hat von "zu wenig arbeiten" genau gar keine Ahnung.

Und noch ein Detail, das gerne vergessen wird: Wie viele Feiertage dir überhaupt zustehen, hängt davon ab, wo du wohnst. In Bayern sind es bis zu 13, in Hamburg oder Berlin eher die magere Basisausgabe. Ich sitze in Wuppertal, also NRW – immerhin mit Fronleichnam und Allerheiligen. Ein bisschen Feiertags-Lotterie ist es also sowieso schon. Für uns Pflegende heißt das aber am Ende dasselbe: Egal ob 9, 11 oder 13 offizielle Feiertage – gezählt wird bei uns keiner davon richtig.

Yakari hätte dazu wahrscheinlich gesagt: "Feiertag? Nett für euch. Mein Napf ist trotzdem um 7 leer." – Und Recht hätte er. Soumi und Tommy haben's ähnlich gesehen: Feiertag ist, wenn Futter kommt. Micky hat einfach weiter geschlafen, egal was der Kalender meinte. Katzen sind da ehrlich. Sie machen sich nichts vor.

Der kleine Vorteil, den keiner haben will

Klar, es gibt einen "Vorteil": An Feiertagen, die aufs Wochenende fallen, ist es stiller. Kein Anruf, der mit "Sie haben heute doch frei, oder?" beginnt. Kein Terminstress. Die Welt macht Pause – nur wir nicht. Und ehrlich: Manchmal ist genau das okay. Keine Erwartungen, keine "Na, was hast du heute Schönes gemacht?"-Blicke. Wir sind einfach da, tun, was getan werden muss, und gut ist.

Sei gnädig mit dir

Mein Gedanke dazu: Es ist okay, wenn an so einem Tag Frust aufsteigt. Du darfst trotzdem ein winziges Stück Feiertag für dich rausholen. Ein Kaffee auf dem Balkon. Ein Lieblingssong, ein bisschen lauter als sonst. Fünf Minuten, die nur dir gehören – das ist der neue Feiertag.

Was bleibt

Feiertage am Wochenende sind wie Regen am Urlaubstag: Sie existieren offiziell, aber du hast nichts davon. Trotzdem gilt: Auch wenn dein Kalender keinen Feiertag kennt, dein Herz darf einen haben. Nimm dir die fünf Minuten. Du hast sie dir verdient.

MenschAusDerMitte hat dies geteilt.

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