Christoph Brodesser hat dies geteilt

Die Rillen im Boden an der Bushaltestelle. Blindenleitsystem. Mein roter Faden durch die Stadt.
Heute führt er mich direkt in einen E-Scooter. Quer drübergeparkt.
Gestern war's ein Lieferwagen. Letzte Woche ein Fahrradständer, den irgendein Amt genau auf den Leitstreifen geschraubt hat.
Stell dir vor, jemand stellt dir jeden Tag was mitten auf den Weg, den du blind gehen musst. Weil's ja nur „kurz" ist.
Mein Stock findet das Hindernis. Meistens. Mein Schienbein manchmal zuerst.
Leitstreifen sind keine Parkfläche. Punkt.

#RP #Blind #Barrierefreiheit #Hamburg

Als Antwort auf Florian Lancker

Ich sehe das gegenüber von meiner Wohnung so oft, dass Autos auf dem Gehweg parken und da dann sehr oft quer über dem Leitsystem für blinde Menschen.
Einmal hat es gepasst, dass ich einen Autofahrer antraf und freundlich darauf ansprach, was er da gerade zuparkt. Ich habe ihn noch nicht mal wegen des Fußwegs kritisiert. Nur wegen des Leitsystems.
Ich wurde sofort aggressiv angegangen mit den Worten: „Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß du Arschloch.“ Da war ich schon froh mir nicht direkt ein paar eingefangen zu haben.
Ich wünsche Menschen nichts schlechtes, aber bei dem würde ich eine Ausnahme machen.

Nike Leonhard hat dies geteilt.

Als Antwort auf Jan Paul

@JanPaul Bei uns kümmert sich das Ordnungsamt so gut wie gar nicht drum. Als ich mit denen dazu mal gesprochen habe kam nur, dass sie keine Kapazitäten dazu hätten und ich könne ja Anzeige erstatten.
Ja, klar. Ich mache den Knöllchen-Horst und jedesmal steht dann mein Name drauf. Den Teufel werde ich tun.
Wozu unser Ordnungsamt aber Kapazität hat:
- Auf Märkten spazieren gehen um aufzupassen, dass die Marktbeschicker nix falsch machen
- Überschrittene Parkzeiten auf den Innenstadtparkplätzen ahnden
- Geschwindigkeitsüberwachung an Stellen, die keine Gefahrenquellen sind; auch laut Polizeistatistik
- Bei Betrieben mit Außengastronomie aufpassen, dass die Grenze keinen Zentimeter überschritten wird.

@Lancker

Christoph Brodesser hat dies geteilt

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Wenn China mal wieder stärkere KI-Software und humanoide Roboter präsentiert, zieht ein Raunen durch den deutschen Blätterwald.

Dass sich China in der Solar- & Batterietechnologie seit Langem auch aus Deutschland bedient & inzwischen die Weltspitze dominiert, erfahre ich dagegen meist aus Englisch-sprachigen Medien. 🤔👇

Dabei sehe ich hinter den chinesischen Export - Subventionen auch die schwache Binnen-Nachfrage, also demografische Verzweiflung. Unsere europäische Wirtschaft wird geflutet, damit KP-Kader in Peking an der Macht bleiben. Das ist nicht gerecht & auch nicht stabil.

Gerade deshalb sollten wir uns politisch & technologisch nicht an untergehende, fossile Konzepte klammern. Sondern wieder post - fossile Solar- & Batteriestrukturen in der EU aufblühen lassen. Meine ich.

scilogs.spektrum.de/natur-des-…


US being left behind in EV charging speeds as China goes sub-5 min to 70%

The new LFP battery charges from 10 to 70% in 4.5 minutes at just 65˚C.
arstechnica.com/cars/2026/09/u…


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Als Antwort auf Dr. Michael Blume

Ich denke bereits seit längerem darüber nach, ob die deutsche „Kurzatmigkeit“ bei der Implementierung und Realisierung neuer Konzepte auch eine Folge unseres auf kurze Legislaturperioden - mit Zwischenwahlterminen! - ausgelegten politischen Systems ist. Kein (Bundes-)Politiker, der auf eine mögliche Wiederwahl hofft, kann langfristige Konzepte umsetzen, denn er befindet sich im Dauerwahlkampf und muss fast im Quartalsrhythmus Erfolge liefern - irgendwo ist ja immer eine Kommunal- oder Landtagswahl, die von den Medien zu „bundespolitischer Bedeutung“ hochgepusht wird. Für die Landesebene gilt Vergleichbares. Politiker befinden sich damit inzwischen in einer Tretmühle wie Manager mit Kurzfristverträgen, die an Quartalszahlen gemessen werden. Dass das einer durchdachten, auf langfristige Effizienz anstatt kurzfristigem Populismus angelegter Politik schädlich ist, liegt auf der Hand und ist inzwischen offenkundig.

Gäbe es Abhilfe? Eine Möglichkeit könnte die Verlängerung der Legislaturperioden sein - allerdings ginge dies zu Lasten der demokratischen Kultur. Wahrscheinlich wäre es sinnvoller, die Legislaturperioden zu synchronisieren: alle Landtags- und Kommunalwahlen auf die „Halbzeit“ zwischen den Bundestagswahlterminen zu legen und damit „Zwischenwahlen“ einzuführen.
Würde man sich jedoch auf ein Mehrheitswahlsystem verständigen, gäbe es das Modell des „immerwährenden“ Parlaments: Abgeordnete würden als Person auf vier oder fünf Jahre gewählt, wenn ein/e Abgeordnete ausscheidet, gibt es eine Nachwahl in diesem Wahlkreis für dann wieder vier oder fünf Jahre. Die Mehrheitsverhältnisse würden auf die Dauer gesehen „atmen“, Koalitionsverträge verlören ihre Bedeutung, da sie sich ja jederzeit ändern können, die Regierung müsste immer wieder beim Parlament um Bestätigung ihrer politischen Vorstellungen werben, inhaltliche Politikveränderungen könnten jederzeit „schleichend“ Platz greifen.
Ich weiß: das ist ein utopisches Szenario, weil es Parteienmacht deutlich einschränken würde - aber man wird ja noch mal träumen dürfen…

Als Antwort auf Christoph Brodesser

@entertainer

Da habe ich durchaus gute Nachrichten: Als ich im April 2025 darauf hinwies, dass Koalitionsverträge, Koalitionsausschüsse, Rentenkommissionen vor allem den Bundestag auf Kosten der Parteivorsitzenden schwächen, wurde das wenig verstanden & oft bestritten ("Die heutigen Abgeordneten können keine Gesetze mehr, viel zu kompliziert.")

Das hat sich 2025 langsam und seit 2026 immer schneller geändert. Ich werde nicht täglich, aber wöchentlich auf das Thema angesprochen - und immer mehr geben uns Recht. Die Parteivorsitzenden-Exekutive entmachtet und demütigt die gewählten Abgeordneten und zerstört damit Vertrauen & Glaubwürdigkeit.

Immerhin das haben Merz, Spahn & Klingbeil so deutlich "bewiesen", dass auch Leute darüber nachdenken, die sich davor nicht für Gewaltenteilung interessierten!

#Exekutive #Legislative #Demokratie #Republik #Bundestag #Parlament #Parteivorsitzende #Merz #Spahn #CDU #Klingbeil #SPD #Koalitionsvertrag #Koalitionsausschuss #Rentenkommission

scilogs.spektrum.de/natur-des-…

Heidenau ist ein Skandal!


Dass in der sächsischen Kleinstadt #Heidenau nun die „Stolpersteine“ verboten werden sollen, ist ein Skandal - und zwar nicht nur, weil damit das Gedenken an die jüdischen Opfer des Holocaust unterdrückt wird, sondern das Andenken an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ganz allgemein!
zdfheute.de/politik/deutschlan…
In meinem Wohnort #Nordwalde @Wir in Nordwalde wurden noch Anfang dieses Jahres Stolpersteine gelegt im Gedenken an aus dem Ort stammende Menschen, die wegen einer geistigen Behinderung in den nationalsozialistischen Tötungsanstalten wie z.B. #Hadamar umgebracht worden sind. Der Beschluss in Heidenau ist also nicht nur als antisemitisch zu kennzeichnen - was für sich genommen bereits schlimm genug ist! -, sondern verfolgt ganz offensichtlich das Ziel, die Erinnerung an die Greueltaten des deutschen Faschismus ganz allgemein zu unterdrücken. Will man damit einem neuen faschistoiden System den Weg bahnen?

Dass sich die lokale #CDU in Heidenau dazu hergegeben hat, diesem Vorhaben der nachgewiesenermaßen rechtsextremistischen #AfD zu folgen, zeigt, dass hier ganz offensichtlich die Herkunft der CDU aus dem Widerstand gegen das Hitlerregime bewusst oder unbewusst verdrängt worden ist. Die CDU ist nämlich ihrem Wesen nach nicht „irgendwie konservativ“, sondern bezieht sich ganz dezidiert auf das christliche Menschenbild und die katholische Soziallehre bzw. evangelische Sozialethik. Aber selbst ein Rückbezug auf den Konservativismus hätte nicht zu der Heidenauer Entscheidung führen dürfen, denn auch konservativ zu sein impliziert nicht Geschichtsvergessenheit und Menschenverachtung. Das, was hier geschehen ist, bedarf der dringenden Revision und Aufarbeitung, und zwar bis hin zu personellen Konsequenzen. Die CDU ist hier auf Landes- und auf Bundesebene nun massiv gefordert!

Steffen 🦉🇪🇺 hat dies geteilt.

Christoph Brodesser hat dies geteilt

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Ein Weckruf für die gesamte Kirchenlandschaft. 🔔

Während die @Kirche dafür den #BigBrotherAward kassiert, läuft bei vielen kirchlichen Institutionen gerade derselbe M365-Rollout.

Kirche braucht digitale Souveränität, Unabhängigkeit und echte Wahlfreiheit für Gemeinden und Mitarbeitende. Es gibt funktionierende Open-Source-Alternativen – man muss sie nur politisch wollen!

#BBA26 #Datenschutz #DigitaleSouveränität #Nordkirche #ErzbistumPaderborn #FediKirche


Der BigBrotherAward 2026 in der Kategorie „Zivilgesellschaft” geht an Evangelische Nordkirche.

Die Evangelische Nordkirche zwingt ihre Gemeinden zur Nutzung von Microsoft-Diensten – und gibt dem US-Konzern damit sensible Daten über das religiöse und gesellschaftliche Engagement ihrer Mitglieder preis. Diese Opferung der Datensouveränität ist verantwortungslos.

Laudator ist Dr. Thilo Weichert vom Netzwerk Datenschutzexpertise und vom DVD. Die ganze Laudatio gibt es unter bigbrotherawards.de/2026/evang… oder im Livestream unter bigbrotherawards.de

#BBA26 #BigBrotherAwards #BBA #Nordkirche #Evangelisch @Kirche #digitaleNordkirche #evangelischeKirche


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Ich bin umgezogen!


Ich war bislang mit meinem Friendica-Account bei friendica.opensocial.space beheimatet. Allerdings hatte ich - aus welchen Gründen auch immer, entzieht sich meiner Kenntnis - zunehmend Probleme, mich dort einzuloggen und auch die Datenrate wurde zuletzt immer schwächer. Daher habe ich mich nun bei friendica-deutschland.de angemeldet und hoffe, dass dort die Performance besser ist.
Eigentlich schade - bei opensocial.space hatte ich mich ganz wohl gefühlt. Aber nun - „et is wie et is“. Ich freue mich darauf, hier meine bisherigen Friendica-Kontakte wiederzutreffen.
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