Flow


Flow

Ich habe „Flow“ neulich gesehen und kann den Film wirklich empfehlen. 😊

Ein wunderschöner Animationsfilm über Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen. Der Film kommt ganz ohne Worte aus. Es gibt nur die Tiere, ihre Laute und die Geräusche der Natur.

Trotzdem erzählt er unglaublich viel und schafft es, Gefühle und Beziehungen sehr deutlich rüberzubringen.

Ruhig, spannend und einfach wunderschön gemacht. 🐱❤️

Flow - Official Trailer

#Flow #Animationsfilm #FilmTipp #Freundschaft #Zusammenhalt #Katzen #Cats #Catsofmastodon

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Früher hatte ich viele menschliche Freunde … heute habe ich Freunde mit Flügeln, Fell, Stacheln und Wurzeln. 😂🌻🐝🐦🐿️🦔🐈

Mit den Jahren wurden es irgendwie weniger Menschen – dafür aber immer mehr Pflanzen und Gartentiere. Und ganz ehrlich: Die tierischen und pflanzlichen Freunde kommen zuverlässig vorbei, freuen sich über jede Blüte und diskutieren nie darüber, wer die Rechnung bezahlt. 😄

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Für alle, die gern mit Menschen arbeiten 😊


Für alle, die gern mit Menschen arbeiten 😊

Sensitiver Inhalt

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🌈 Die Regenbogenbrücke


🌈 Die Regenbogenbrücke

An einer Stelle der Ewigkeit gibt es einen Platz, der den Himmel und die Erde verbindet und den man die Regenbogenbrücke nennt. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Es gibt eine Menge Futter und Wasser und Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden. Alle Tiere, die einmal krank waren, sind wieder gesund und stark, so, wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die Zeit vergeht.

„Ein Blick – und alles ist wieder da.“

Die Tiere sind glücklich und haben alles. Sie laufen und spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur etwas, das ihnen fehlt: sie vermissen jemanden Bestimmtes. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt und die sie zurückgelassen haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel plötzlich unterbricht, innehält und in die Ferne schaut. Die klaren Augen sind aufmerksam, die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß !

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller. Es hat DICH gesehen.

Noch bist Du wie ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn Du und Dein Freund sich dann endlich treffen, gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will. Du nimmst ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Die glücklichen Küsse regnen über Dein Gesicht, Deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und Du schaust endlich wieder in die treuen Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann geht Ihr zusammen über die Regenbogenbrücke und Ihr werdet nie wieder getrennt sein.


„Die Regenbogenbrücke“ – eine poetische Erzählung nach Edna Clyne-Rekhy (1959)
Deutsche Fassung: Verfasser unbekannt

#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats
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Als Antwort auf MenschAusDerMitte

Bevor ich Katzen hatte, habe ich solche Gedanken nie gehabt, bin auch jetzt kein gläubiger Mensch.
Aber als meine Katzen zu mir kamen 2011 und ich mich das erste Mal mit der Regenbogenbrücke und der Regenbogenwiese befasst habe, bin ich mir sehr sicher, dass es nach dem Tod weitergeht.
Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

Das hat für mich nicht unbedingt etwas mit Glauben zu tun. Ich finde den Gedanken an Regenbogenbrücke und -wiese vorallem sehr tröstlich und hilfreich um über den Verlust eines treuen Weggefährten hinwegzuhelfen. Ich vermisse die drei anderen unseres Rudels sehr und hoffe darauf, dass ich sie "dort" irgendwann wiedersehe, auch wenn das noch dauert.
Ich denke, Yakari macht sich auch so langsam auf den Weg, er hat die letzten Tage so ziemlich abgebaut und ich versuche wieder meinen emotionalen Schutzschild hochzufahren, um ihm bestmögliche Unterstützung zu geben. Den Zeitpunkt bestimmt er.
😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪 hat dies geteilt

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🌟 Friendica Plausch am Samstag, 05.09.2026 🌟

Du nutzt Friendica schon eine Weile – oder bist gerade erst dabei, die vielen Möglichkeiten zu entdecken? Dann schau doch beim wöchentlichen Friendica Plausch vorbei! 😊

Jeden Samstag um 14 Uhr lädt @Matthias (feb) zu einer lockeren Online-Runde rund um Friendica ein.

💬 Was kann Friendica eigentlich alles?
🔎 Wo verstecken sich praktische Funktionen?
💡 Welche Tipps haben andere Nutzerinnen und Nutzer?
❓ Und wie funktioniert dieses oder jenes überhaupt?

Beim Friendica Plausch gibt es kein festes Programm und keine „dummen Fragen“. Es geht ums gemeinsame Entdecken, Ausprobieren, Fragenstellen und Erfahrungen austauschen.

Und wie es sich für einen echten Plausch gehört: Manchmal schweifen wir dabei auch ganz entspannt in völlig andere Themen ab. 😉 Genau das macht die Runde oft besonders unterhaltsam und abwechslungsreich.

Egal, ob du #neuhier bist, schon länger Friendica nutzt oder einfach neugierig bist – komm gern dazu. Gerade die unterschiedlichen Erfahrungen und Gespräche machen den Plausch spannend. 🌐✨

📅 Samstag, 05.09.2026
🕑 14:00 Uhr
💻 Online

Den Link zur Veranstaltung findet ihr im Kalendereintrag von Matthias.

Vielleicht entdeckt ihr dabei ja eine Friendica-Funktion, die ihr bisher noch gar nicht kanntet – oder landet am Ende bei einem Thema, mit dem vorher niemand gerechnet hat. 😄

Wir freuen uns auf euch! 😊

#friendica #neuhier #fediverse


Friendica Plausch
Beginnt: Samstag, 5. September 2026 um 12:00:00 UTC
Finishes: Samstag, 5. September 2026 um 12:45:00 UTC

Statt FAQ zu lesen oder sich Videos anzusehen, könnte man einfach ins Gespräch kommen.

Der Termin richtet sich an alle Menschen, die von LinkedIn, Facebook, 𝕏 oder einer anderen unfreien Plattform weg wollen. Die sich für Friendica interessieren, beim Start noch etwas Hilfe benötigen oder konkrete Fragen zur Anwendung haben.

Der Rahmen:


  • Jeden Samstag 14 Uhr
  • 45 Minuten Plausch
  • Deine Fragen zur Anwendung
  • Realisiert über meet.jit.si/FriendicaPlausch
  • ohne Cam aber mit Mikrofon

Komm einfach vorbei. Wir lassen uns von den Themen tragen.

#Friendica #Fediverse #DIDit #DUTgemacht #DIDAY


Als Antwort auf Em · tech, products, coffee

Thanks! 😊 That’s exactly what I like about it too — there’s no fixed agenda, so the conversation can go wherever the questions and experiences take us.

People bring both: concrete setup questions as well as workflow questions, tips, little discoveries and examples of how they use Friendica in everyday life. Sometimes one small question leads to a completely different topic. 😄

Just one important note: the Friendica Plausch itself is held in German. 🇩🇪 But if German works for you, you’re very welcome to join us!

Unsauberkeit und Gerüche im Katzenhaushalt – was im Alltag wirklich hilft


Unsauberkeit und Gerüche im Katzenhaushalt – was im Alltag wirklich hilft

Unsauberkeit gehört zu den häufigsten und zugleich zermürbendsten Problemen im Alltag mit einer Katze. Für viele Halter beginnt es schleichend: Zunächst ist es ein einzelner Fleck, dann eine zweite Stelle, später scheint deine Katze gezielt bestimmte Bereiche der Wohnung zu meiden. Besonders belastend ist, dass sich das Problem oft nicht klar erklären lässt. Die Toilette ist sauber, deine Katze wirkt ansonsten unauffällig, und dennoch passiert es immer wieder.

Häufig entsteht der Eindruck, deine Katze handle absichtlich, aus Protest oder aus Trotz. Das ist so gut wie nie der Fall. Unsauberkeit ist kein Erziehungsproblem, sondern fast immer ein Hinweis darauf, dass im Alltag etwas dauerhaft nicht passt.

Erst abklären, dann handeln

Der erste Schritt ist eine nüchterne Einordnung. Treten Schmerzen beim Urinieren auf, presst deine Katze häufig kleine Mengen, wirkt sie apathisch, frisst schlechter oder zeigt Blut im Urin, solltest du das tierärztlich abklären lassen. Auch plötzlich stark verändertes Verhalten gehört in diese Abklärung.

Fehlen solche Anzeichen, liegt die Ursache in den meisten Fällen nicht im Körper deiner Katze, sondern in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld. Genau hier beginnt die eigentliche Arbeit, und genau hier wird sie oft unterschätzt.

Der Standort der Toilette

Ein zentrales Thema ist die Katzentoilette selbst. In vielen Haushalten ist sie vorhanden, wird aber aus Katzensicht ungünstig genutzt. Typische Situationen: Toiletten im Durchgang, neben Waschmaschine, Trockner oder Heizung, oder an Orten, an denen ständig jemand vorbeigeht. Auch Toiletten hinter Türen, die gelegentlich geschlossen werden, oder in unübersichtlichen Ecken führen dazu, dass Katzen sie meiden.

Schon kleine Veränderungen können viel bewirken. Katzen bevorzugen ruhige Orte mit freier Sicht, ohne plötzliche Geräusche, Vibrationen oder Überraschungen von hinten.

Die Anzahl der Toiletten

Ein weiterer häufiger Fehler ist die Anzahl der Toiletten. Viele Halter unterschätzen, wie stark Katzen dieses Thema wahrnehmen. Stehen zu wenige Toiletten zur Verfügung, entsteht Stress, auch in Haushalten mit nur einer Katze. Die bewährte Faustregel: pro Katze mindestens eine Toilette, besser eine zusätzliche. Diese sollten nicht nebeneinander stehen, sondern auf verschiedene Wohnbereiche verteilt sein.

Gerade im Mehrkatzenhaushalt zeigt sich immer wieder: Konflikte werden nicht offen ausgetragen, sondern äußern sich über Toilettenvermeidung und Ausweichverhalten.

Die Bauform der Toilette

Besonders problematisch ist im Alltag die Bauform. Haubentoiletten werden aus menschlicher Sicht oft bevorzugt, weil sie Gerüche zurückhalten sollen und optisch aufgeräumter wirken. Tatsächlich zählen sie aber zu den häufigsten Ursachen für Unsauberkeit. In geschlossenen Toiletten stauen sich Gerüche, die für die empfindliche Katzennase deutlich intensiver wahrnehmbar sind als für dich. Gleichzeitig ist der Bewegungsraum eingeschränkt, und der Fluchtweg wirkt unsicher. Viele Katzen fühlen sich in Haubentoiletten eingeengt und unter Druck gesetzt, selbst wenn sie sie zunächst noch nutzen.

Hinzu kommt, dass die meisten Haubentoiletten zu klein dimensioniert sind. Deine Katze kann sich darin nicht ungehindert drehen, stößt an Wände oder Haube und verlässt die Toilette hastig. Schwingtüren verschärfen das Problem zusätzlich, da sie Geräusche verursachen und den Ausgang blockieren.

Häufig reicht bereits das Entfernen der Haube oder der Wechsel zu einer offenen, ausreichend großen Toilette, um Unsauberkeit deutlich zu reduzieren oder ganz zu beenden. Bei bestehenden Unsauberkeitsproblemen solltest du auf Haubentoiletten grundsätzlich verzichten.

Die Katzenstreu

Auch die Streu ist ein permanenter Faktor. Viele Katzen reagieren empfindlich auf stark parfümierte oder grobkörnige Streu. Typische Anzeichen: Deine Katze steht am Rand der Toilette, scharrt hektisch oder verlässt sie direkt wieder. Meist bewähren sich feinkörnige, gut klumpende und möglichst geruchsneutrale Sorten.

Im Handel bewährt haben sich unter anderem:

Cat's Best BIO

Catit

Tigerino

Golden Grey

KittyLux

Thomas Klumpstreu

Catsan

Entscheidend ist aber nicht die Marke, sondern die Akzeptanz durch deine Katze. Ein häufiger Fehler ist das ständige Wechseln der Streu, weil man "etwas Besseres" sucht. Genau dieses Rotieren erzeugt oft zusätzliche Unsicherheit.

Gerüche wirklich loswerden

Ein weiteres großes Thema sind Gerüche. Viele Halter erleben, dass eine Stelle scheinbar sauber ist, nach einigen Tagen oder Wochen aber wieder riecht oder erneut benutzt wird. Ursache sind organische Rückstände wie Urin oder Kot, die tief in Materialien eingezogen sind. Diese lassen sich nicht dauerhaft mit Duftsprays oder herkömmlichen Haushaltsreinigern beseitigen. Besonders problematisch sind Reiniger auf Essig- oder Ammoniakbasis: Essig überdeckt Gerüche nur kurzfristig, Ammoniak kann für deine Katze wie eine erneute Markierung riechen und das Problem sogar verstärken.

Bewährt haben sich Enzym- und Bakterienreiniger, die organische Rückstände biologisch abbauen, zum Beispiel:

AnoKath

BactoDes® Animal

biodor

dufta

Ecodor

Ecoskarz Animal

Bactador

HappyZym

Phoenix Enzym

Simple Solution

Tierfee

Tierhygiene 24

Entscheidend ist nicht nur das Produkt, sondern die Anwendung. Die betroffene Stelle muss ausreichend durchfeuchtet werden, auch wenn dir das zunächst unangenehm erscheint. Enzyme brauchen Zeit. Ein häufiger Fehler ist es, die Stelle zu früh wieder trocken zu wischen oder mit anderen Reinigern nachzubehandeln. Dadurch bleiben Rückstände im Material erhalten, die für die Katzennase weiterhin wahrnehmbar sind.

Warum es oft zu Rückfällen kommt

Es zeigt sich häufig ein typisches Muster: Nach einer gründlichen Reinigung scheint das Problem zunächst verschwunden zu sein. Nach einigen Tagen oder Wochen tritt es jedoch erneut auf, oft an derselben Stelle. Diese Rückfälle führen bei Haltern zu Frustration und hektischen Gegenmaßnahmen: noch gründlicher putzen, Streu wechseln, Toilette versetzen, neue Produkte ausprobieren. Genau diese Unruhe verschärft das Problem häufig, weil deine Katze keinen stabilen, verlässlichen Rahmen mehr hat.

Spannungen im Mehrkatzenhaushalt

Gerade im Mehrkatzenhaushalt spielen subtile Spannungen eine große Rolle. Katzen blockieren Wege, beobachten sich gegenseitig oder meiden bestimmte Bereiche. Diese Konflikte sind oft so fein, dass Halter sie gar nicht bewusst wahrnehmen. Die Toilette wird dann nicht mehr genutzt, obwohl sie sauber ist, weil der Weg dorthin für eine der Katzen Stress bedeutet. In solchen Fällen hilft es selten, nur eine Stelle zu reinigen. Entscheidend ist, die Gesamtsituation zu entschärfen, etwa durch zusätzliche Toiletten, veränderte Standorte oder eine klarere Raumaufteilung.

Stress und Veränderungen im Alltag

Auch Stressfaktoren dürfen nicht unterschätzt werden. Neue Möbel, Umbauten, Besuch, ein neues Tier oder ein veränderter Tagesablauf können bei deiner Katze Unsicherheit auslösen. Selbst scheinbar kleine Veränderungen wie neue Gerüche oder ungewohnte Geräusche reichen manchmal schon aus. Oft zeigt sich ein zeitlicher Zusammenhang zwischen solchen Veränderungen und dem Auftreten von Unsauberkeit, auch wenn du diesen nicht sofort erkennst.

Ältere Katzen

Bei älteren Katzen kommen körperliche Einschränkungen hinzu. Arthrose, nachlassende Beweglichkeit oder Unsicherheit führen dazu, dass Toiletten mit hohem Einstieg oder weiter Entfernung gemieden werden. Typisch: Deine Katze uriniert plötzlich vor der Toilette oder überwindet den Einstieg nicht mehr sicher. Niedrigere Einstiege, größere Toiletten oder zusätzliche Standorte sind hier oft wirksamer als jede andere Maßnahme.

Fazit

Unsauberkeit lässt sich nicht durch Strafe, Schimpfen oder Zwang lösen. Solche Maßnahmen erhöhen den Stress und verschärfen die Situation fast immer. Ein ruhiger, systematischer Umgang führt deutlich häufiger zum Erfolg. Ziel ist nicht, Symptome zu bekämpfen, sondern die Bedingungen so anzupassen, dass deine Katze ihre Toilette wieder freiwillig, stressfrei und zuverlässig nutzt.

#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats
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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

Sensitiver Inhalt

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Freitag, 4. September 2026, 12:37)

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Als Antwort auf Boerps

Guter Punkt, das seh ich genauso, deshalb steht die tierärztliche Abklärung ja auch gleich am Anfang des Textes, direkt nach der Einleitung, als eigener Absatz.

Ich wollte damit klar machen: Bevor man überhaupt anfängt, an Toilette, Streu oder Standort zu schrauben, muss erst ausgeschlossen sein, dass Schmerzen, eine Blasen- oder Nierenerkrankung dahinterstecken.

Erst wenn das abgeklärt ist, macht es Sinn, sich um die Umgebungsfaktoren zu kümmern.
Da hast du völlig recht, eigenes Rumprobieren bei einer möglichen Erkrankung kann die Sache nur verschlimmern.

Das Blutbild bei deiner Katze – kleine und große Version im Vergleich


Das Blutbild bei deiner Katze – kleine und große Version im Vergleich

Das Blutbild gehört zu den häufigsten Untersuchungen beim Tierarzt. Es wird oft bei Routinechecks gemacht, aber auch dann, wenn deine Katze krank wirkt oder sich ihr Verhalten verändert hat. Dabei geht es nie um eine fertige Diagnose, sondern um Hinweise, die zusammen mit Symptomen und der körperlichen Untersuchung ein Bild ergeben.

Es gibt zwei Varianten: das kleine und das große Blutbild. Beide untersuchen dieselben drei Grundbereiche, rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und Blutplättchen, das große geht dabei aber deutlich tiefer ins Detail. Hier siehst du, was beide zeigen und worin genau der Unterschied liegt.

Rote Blutkörperchen – Sauerstoffversorgung des Körpers

Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) transportieren Sauerstoff durch den Körper deiner Katze. Ohne sie funktioniert nichts, entsprechend deutlich merkt man es meist, wenn hier etwas nicht stimmt.

Sind zu wenige vorhanden, spricht man von einer Anämie. Deine Katze wirkt dann oft müde, schwach, weniger aktiv und zieht sich zurück. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein: Blutverlust, chronische Erkrankungen oder Probleme im Knochenmark. Sind zu viele vorhanden, liegt das häufig daran, dass deine Katze zu wenig Flüssigkeit hat, das Blut wird dann quasi "dicker".

Im kleinen Blutbild werden dazu Hämoglobin (der rote Blutfarbstoff, der den Sauerstoff bindet) und Hämatokrit (der Anteil der roten Blutkörperchen am gesamten Blutvolumen, typischerweise etwa 30 bis 45 Prozent bei einer gesunden Katze) beurteilt. Diese Werte zeigen, wie gut der Sauerstofftransport insgesamt funktioniert.

Im großen Blutbild wird zusätzlich die Größe und der Aufbau der einzelnen roten Blutkörperchen genauer betrachtet, sowie deren Hämoglobingehalt im Detail. Dadurch lässt sich unterscheiden, warum eine Anämie überhaupt vorliegt: Bildet der Körper gerade aktiv neue, meist noch etwas größere Blutzellen nach, was auf einen frischen Blutverlust hindeutet, oder funktioniert die Blutbildung im Knochenmark selbst nicht richtig, was eher für eine chronische Erkrankung spricht. Auch versteckte Formen von Blutarmut lassen sich so besser erkennen.

Weiße Blutkörperchen – das Abwehrsystem

Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sind ein zentraler Teil des Immunsystems deiner Katze. Verändern sich die Werte, ist das oft ein Hinweis darauf, dass der Körper gerade mit etwas kämpft, etwa mit einer Infektion, Entzündung, Stress oder einer Immunreaktion. Ein erhöhter Wert bedeutet meist, dass der Körper aktiv arbeitet, ein niedriger Wert kann auf ein geschwächtes oder stark belastetes Immunsystem hindeuten.

Im kleinen Blutbild bekommst du hier vor allem einen Gesamtwert der Leukozytenzahl. Das reicht oft aus, um zu erkennen, dass "etwas im Gange ist", aber noch nicht, um zu sagen, was genau.

Genau hier liegt der wichtigste Unterschied zum großen Blutbild: Die weißen Blutkörperchen werden in ihre einzelnen Untergruppen aufgeschlüsselt, das sogenannte Differentialblutbild. Dazu gehören unter anderem neutrophile Granulozyten (reagieren vor allem auf bakterielle Infektionen), Lymphozyten (wichtig bei viralen Infektionen und der spezifischen Immunabwehr), eosinophile Granulozyten (erhöht bei Parasitenbefall oder Allergien) sowie Monozyten und basophile Granulozyten. Sind bestimmte Gruppen erhöht oder vermindert, ergibt sich ein deutlich klareres Bild, ob es sich eher um eine bakterielle Infektion, eine virale Erkrankung, eine Entzündung oder eine andere Reaktion des Körpers handelt, statt nur zu wissen, dass irgendetwas nicht stimmt.

Blutplättchen – wichtig für die Gerinnung

Die Blutplättchen (Thrombozyten) sorgen dafür, dass Blutungen bei deiner Katze gestoppt werden. Sind zu wenige vorhanden, kann es schneller zu Blutungen kommen, das zeigt sich zum Beispiel durch kleine Einblutungen oder schlecht heilende Wunden. Sind zu viele vorhanden, ist das meist eine Reaktion des Körpers auf andere Prozesse, etwa Entzündungen.

Im kleinen Blutbild wird vor allem die Anzahl der Blutplättchen bestimmt. Im großen Blutbild wird zusätzlich angeschaut, ob sie normal funktionieren, ob sie vermehrt verbraucht werden oder ob ihre Bildung gestört ist. Das ist besonders wichtig, wenn es konkrete Hinweise auf Blutungsprobleme gibt.

Warum ein einzelner Wert selten reicht

Ein einzelner auffälliger Wert sagt oft wenig aus. Erst im Zusammenspiel mehrerer Werte ergibt sich ein klares Bild: Sind mehrere Werte gleichzeitig verändert, ist das ein deutlicher Hinweis, ist nur ein einziger Wert leicht verschoben, bleibt die Aussage oft unklar. Deshalb wird ein Blutbild, egal ob klein oder groß, nie isoliert betrachtet, sondern immer zusammen mit den Symptomen deiner Katze, ihrem Verhalten und der körperlichen Untersuchung beim Tierarzt bewertet.

Wann welches Blutbild sinnvoll ist

Ein kleines Blutbild wird oft bei Abgeschlagenheit, Fressunlust, Gewichtsverlust, Verdacht auf Infektionen oder im Rahmen von Routineuntersuchungen gemacht. Es ist meist der erste Schritt, um überhaupt eine Richtung zu erkennen, in die es weitergehen könnte, liefert wichtige Hinweise, ersetzt aber keine genaue Diagnose.

Ein großes Blutbild kommt eher bei unklaren oder länger anhaltenden Erkrankungen zum Einsatz, bei begründetem Verdacht auf Infektionen oder Entzündungen, oder zur Kontrolle einer laufenden Behandlung. Es wird meist dann eingesetzt, wenn ein kleines Blutbild allein nicht ausreicht, um die Ursache einzugrenzen. Aber auch das große Blutbild liefert keine fertige Diagnose, oft sind zusätzlich Ultraschall, Röntgen oder weitere Blutuntersuchungen nötig, um ein vollständiges Bild zu bekommen.

Fazit

Das kleine Blutbild ist eine grundlegende Untersuchung, die schnell zeigt, ob im Körper deiner Katze etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, ideal als erster Überblick. Das große Blutbild geht deutlich tiefer, vor allem bei den weißen Blutkörperchen, und hilft dabei, Ursachen genauer einzugrenzen und Verläufe zu beobachten. Beide liefern wichtige Hinweise, aber keine fertige Diagnose, erst im Zusammenspiel mit dem Verhalten deiner Katze und der tierärztlichen Untersuchung ergibt sich ein vollständiges Bild.

#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats
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Rhoicissus rhomboidea (Russischer Wein, Kletter-Rhoicissus)


Rhoicissus rhomboidea (Russischer Wein, Kletter-Rhoicissus)

◾ Herkunft: Östliche Wälder des südlichen Afrika
◾ Licht: Hell bis halbschattig, verträgt auch schattige Standorte gut
◾ Boden: Durchlässig, nährstoffreich, gleichmäßig feucht, keine Staunässe
◾ Besonderheit: Kräftige Kletterpflanze mit glänzenden, dreiteiligen Blättern, klettert mit Ranken an jeder Stütze
◾ Wuchs: Mit Kletterhilfe bis 2 m und mehr, auch als Ampelpflanze geeignet
◾ Pflege: Sehr robust, verzeiht auch gelegentliche Pflegefehler

✅ Ungiftig

Der Russische Wein ist eine der pflegeleichtesten Kletterpflanzen überhaupt und dabei noch ausgesprochen dekorativ. Mit seinen glänzenden, dunkelgrünen Blättern bringt er auch in dunklere Zimmerecken Leben und klettert zuverlässig an Rankhilfen, Gittern oder Schnüren empor. Wer wenig Zeit hat oder sich noch unsicher bei der Pflanzenpflege fühlt, ist hier gut aufgehoben: Die Pflanze verzeiht trockene Perioden und kommt mit wenig Licht zurecht. Als Ampelpflanze hängen die Triebe dekorativ herab, als Kletterpflanze füllt sie schnell größere Flächen. Eine gute Wahl für Einsteiger und alle, die eine grüne Wand ohne viel Aufwand möchten.

#Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
@Kräuter und Pflanzen im Katzenheim
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Julie Fowlis und Muireann Nic Amhlaoibh - Dá bhFaighfinn Mo Rogha de Thriúr Acu


Julie Fowlis und Muireann Nic Amhlaoibh - Dá bhFaighfinn Mo Rogha de Thriúr Acu

Dieser Auftritt zeigt zwei der bekanntesten Stimmen der keltischen Folkmusik. Julie Fowlis stammt von den schottischen Hebriden und singt normalerweise auf Schottisch-Gälisch. Muireann Nic Amhlaoibh kommt aus der Grafschaft Kerry im Südwesten Irlands, wo Irisch ihre Muttersprache ist. Bei diesem Lied singen sie auf Irisch.

Der Titel "Dá bhFaighfinn Mo Rogha de Thriúr Acu" bedeutet ungefähr "Wenn ich meine Wahl unter den dreien hätte". Es ist ein altes irisches Volkslied im sogenannten Sean-nós-Stil. Sean-nós heißt wörtlich "alte Weise" und bezeichnet eine sehr ursprüngliche Art des Gesangs, meist ganz ohne Instrumente und mit vielen feinen Verzierungen in der Melodie. Inhaltlich geht es, wie so oft in diesen Liedern, um die Liebe und um die Frage, welchem Verehrer das Herz gehören soll.

Aufgenommen wurde der Auftritt 2009 im Hollywood Inn in der Grafschaft Wicklow für die Sendung Geantraí. Das ist eine Musikreihe des irischsprachigen Fernsehsenders TG4, die traditionelle irische Musik in gemütlicher, geselliger Runde zeigt. So wirkt der ganze Auftritt sehr nah und persönlich, fast wie in einer kleinen irischen Kneipe.

Eckdaten
Titel: Dá bhFaighfinn Mo Rogha de Thriúr Acu
Interpreten: Julie Fowlis und Muireann Nic Amhlaoibh
Sprache: Irisch
Aufnahme: 2009, Geantraí (TG4)
Stil: Traditioneller irischer Folk (Sean-nós)

- YouTube

#Music #Meinehits #Folk

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Katzenfutter richtig lesen – was die Angaben auf der Verpackung wirklich bedeuten


Katzenfutter richtig lesen – was die Angaben auf der Verpackung wirklich bedeuten

Wenn du eine Futterdose oder einen Trockenfutterbeutel umdrehst, siehst du dort eine ganze Reihe Begriffe, die erst einmal wenig sagen. Rohprotein, Rohasche, pflanzliche Nebenerzeugnisse oder analytische Bestandteile, das klingt eher nach Chemieunterricht als nach Katzenfutter.

Dabei stehen genau dort die Informationen, die wirklich wichtig sind. Während auf der Vorderseite der Verpackung oft große Versprechen stehen, findest du auf der Rückseite die nüchternen Fakten über die Zusammensetzung des Futters.

Mit ein wenig Hintergrundwissen lässt sich diese Sprache aber gut entschlüsseln. Wenn du weißt, was hinter Begriffen wie Rohprotein, Rohasche oder tierischen Nebenerzeugnissen steckt, kannst du Futtersorten deutlich besser vergleichen und schneller erkennen, wie ein Produkt tatsächlich zusammengesetzt ist.

Die gesetzlichen Grundlagen der Futtermittelkennzeichnung

Die Angaben auf einer Katzenfutter-Verpackung sind nicht einfach frei erfunden. Hersteller dürfen nicht beliebig drauf schreiben, was sie möchten. In der EU gibt es klare gesetzliche Regeln dafür, welche Informationen auf einem Futtermittel stehen müssen, unter anderem die Bezeichnung des Futters, die Tierart, die Zusammensetzung der Zutaten, die analytischen Bestandteile, enthaltene Zusatzstoffe, Fütterungsempfehlungen, Herstelleradresse, Mindesthaltbarkeitsdatum und Partienummer.

Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen den Futtermittelarten. Alleinfuttermittel sind so zusammengesetzt, dass sie bei ausschließlicher Fütterung den gesamten Nährstoffbedarf deiner gesunden Katze decken. Ergänzungsfuttermittel enthalten dagegen nicht alle notwendigen Nährstoffe und sind nur als Zugabe zu anderem Futter gedacht. Daneben gibt es noch Einzelfuttermittel, die im Wesentlichen aus einem einzigen Rohstoff bestehen, zum Beispiel reines Trockenfleisch oder Fischöl.

Die Zutatenliste – was die Zusammensetzung wirklich bedeutet

Unter der Überschrift "Zusammensetzung" steht die Liste der verwendeten Zutaten, in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils. Die Zutat mit dem größten Anteil steht also an erster Stelle. Steht "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ganz vorne, ist das der Hauptbestandteil des Futters, steht Getreide vorne, macht das einen entsprechend großen Teil der Rezeptur aus.

Wie transparent das ist, hängt von der Art der Deklaration ab:

Bei der geschlossenen Deklaration werden Zutaten in Gruppen zusammengefasst, etwa "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" oder "pflanzliche Nebenerzeugnisse". Das gibt dem Hersteller Flexibilität, ist für dich aber wenig aussagekräftig, denn dahinter kann sich Geflügel, Rind, Schwein oder eine Mischung verbergen.

Bei der halboffenen Deklaration werden die Gruppen weiterhin genannt, aber einzelne wichtige Bestandteile genauer angegeben, zum Beispiel "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (davon 15 % Huhn)". Du weißt dann zumindest, welcher Anteil aus Huhn besteht.

Am transparentesten ist die offene Deklaration, bei der die Zutaten einzeln mit ihrem prozentualen Anteil genannt werden, etwa "30 % Hühnermuskelfleisch, 20 % Hühnerherzen, 10 % Hühnerleber". So siehst du sehr genau, was tatsächlich drinsteckt.

Ein Begriff, der oft für Verwirrung sorgt, ist "tierische Nebenerzeugnisse". Viele verbinden damit automatisch minderwertige Zutaten, tatsächlich gehören dazu aber auch sehr wertvolle Bestandteile: Innereien wie Herz, Leber, Lunge oder Nieren liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren, in der Natur würde deine Katze ihre Beute schließlich auch vollständig fressen und nicht nur das Muskelfleisch. Problematisch wird der Begriff eigentlich nur bei einer geschlossenen Deklaration, wenn du nicht erkennen kannst, was genau in der Gruppe steckt.

Warum vorne groß "Huhn" steht, obwohl nur 4 % enthalten sind

Auf der Vorderseite steht groß "mit Huhn", vielleicht sogar mit einem großen Hühnerbild, drehst du die Packung um, findest du in der Zusammensetzung nur "4 % Huhn". Das wirkt widersprüchlich, ist aber klar geregelt: In der EU gilt die sogenannte 4-Prozent-Regel. Wenn "mit Huhn" auf der Verpackung steht, müssen mindestens 4 Prozent dieses Bestandteils enthalten sein, mehr nicht zwingend. Der restliche Fleischanteil kann aus anderen Tierarten stammen, die unter der Sammelbezeichnung "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" laufen, ohne auf der Vorderseite besonders hervorgehoben zu werden.

Diese Regel gilt übrigens abgestuft für verschiedene Formulierungen: "reich an Huhn" verlangt mindestens 14 Prozent, "Huhn-Menü", "Huhn-Dinner" oder "Huhn-Paté" mindestens 26 Prozent, und "Huhn" oder "100 % Huhn" direkt im Produktnamen erfordert einen sehr hohen Anteil, meist etwa 70 Prozent oder mehr. Das gilt nicht nur für Huhn, sondern genauso für Rind, Lachs oder Thunfisch.

Für dich heißt das: Die Vorderseite dient in erster Linie der Werbung. Wenn du wissen willst, was wirklich im Futter steckt, lohnt sich immer der Blick auf die Zusammensetzung und die analytischen Bestandteile auf der Rückseite.

Die analytischen Bestandteile – was Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche und Feuchtigkeit bedeuten

Neben der Zutatenliste findest du auf jeder Verpackung die analytischen Bestandteile, Laborwerte, die Auskunft über die grundlegende Zusammensetzung des Futters geben. Diese Werte helfen dir beim Vergleich verschiedener Futtersorten, sollten aber immer zusammen mit der Zutatenliste betrachtet werden, ein einzelner Wert allein sagt noch nichts über die Qualität aus.

Rohprotein gibt an, wie viel Gesamtprotein im Futter enthalten ist. Eiweiß ist für deine Katze besonders wichtig, weil ihr Stoffwechsel stark auf eine proteinreiche Ernährung ausgerichtet ist. Typische Werte liegen bei etwa 8 bis 12 Prozent bei Nassfutter und 25 bis 40 Prozent bei Trockenfutter, der große Unterschied liegt vor allem am Wassergehalt, dazu gleich mehr. Wichtig: Der Rohproteinwert allein sagt nichts über die Qualität der Proteinquelle aus, ein hoher Wert kann sowohl aus hochwertigen tierischen als auch aus pflanzlichen Eiweißquellen stammen, deshalb lohnt sich immer auch der Blick auf die Zutatenliste.

Rohfett umfasst alle enthaltenen Fette und Öle, wichtig als Energielieferant und für essentielle Fettsäuren, die unter anderem Haut und Fell deiner Katze zugutekommen. Typische Werte liegen bei 4 bis 8 Prozent bei Nassfutter und 10 bis 20 Prozent bei Trockenfutter, ein höherer Fettanteil bedeutet in der Regel auch eine höhere Energiedichte.

Rohfaser bezeichnet unverdauliche pflanzliche Bestandteile, also Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen können. Typische Werte liegen bei 0,3 bis 1 Prozent bei Nassfutter und 1 bis 4 Prozent bei Trockenfutter.

Rohasche sorgt häufig für Verwirrung, viele vermuten dahinter verbrannte oder minderwertige Bestandteile. Tatsächlich beschreibt Rohasche den Mineralstoffgehalt des Futters, also zum Beispiel Kalzium, Phosphor, Magnesium oder Kalium. Bei der Laboranalyse wird eine Futterprobe stark erhitzt, bis alle organischen Bestandteile verbrannt sind, übrig bleibt der mineralische Rest, eben die Rohasche. Typische Werte liegen bei 1,5 bis 3 Prozent bei Nassfutter und 5 bis 8 Prozent bei Trockenfutter. Wichtig ist außerdem das Verhältnis von Kalzium zu Phosphor, das für deine Katze sinnvollerweise zwischen 1,1 zu 1 und 1,3 zu 1 liegen sollte.

Feuchtigkeit gibt an, wie viel Wasser im Futter steckt, meist 70 bis 80 Prozent bei Nassfutter und nur 6 bis 10 Prozent bei Trockenfutter. Dieser Unterschied erklärt auch, warum die Prozentwerte bei Protein oder Fett zwischen beiden Futterarten so unterschiedlich aussehen.

Warum Nassfutter und Trockenfutter schwer direkt vergleichbar sind

Viele Katzenhalter vergleichen Futtersorten einfach über die Prozentzahlen, und wundern sich, warum Trockenfutter oft viel höhere Protein- oder Fettwerte hat als Nassfutter. Der Grund liegt fast immer am Wassergehalt: Nassfutter besteht zum größten Teil aus Wasser, etwa 70 bis 80 Prozent, dadurch sind die Nährstoffe stärker "verdünnt". Trockenfutter enthält dagegen kaum Wasser, deshalb wirken die Nährstoffwerte deutlich höher.

Du kannst dir das ungefähr so vorstellen: Nassfutter ist eher wie eine Suppe, Trockenfutter eher wie ein trockener Keks. In einer Suppe wirken die Zutaten immer weniger konzentriert, weil so viel Flüssigkeit enthalten ist.

Ein Beispiel: Nassfutter mit 10 % Protein und 75 % Wasser wirkt neben Trockenfutter mit 30 % Protein und 8 % Wasser auf den ersten Blick deutlich eiweißärmer. Rechnest du das Wasser aber heraus und betrachtest nur den festen Anteil (die sogenannte Trockensubstanz), kann es sein, dass das Nassfutter ähnlich viel oder sogar mehr Eiweiß enthält als das Trockenfutter. Für dich als Katzenhalter reicht meist eine einfache Faustregel: Nassfutter wirkt wegen seines hohen Wasseranteils auf der Verpackung immer "schwächer", obwohl die tatsächliche Nährstoffmenge im festen Anteil durchaus vergleichbar sein kann.

Zusatzstoffe – was hinter diesen Angaben steckt

Zusatzstoffe werden einem Futter gezielt beigemischt, sie können Nährstoffe liefern, die Haltbarkeit verbessern oder für ein gleichmäßiges Aussehen und Aroma sorgen. Man unterscheidet grob drei Gruppen:

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe liefern Nährstoffe, die für den Körper deiner Katze wichtig sind, etwa Vitamin A (Sehkraft, Haut, Immunsystem), Vitamin D3 (Calcium- und Knochenstoffwechsel), Vitamin E (Antioxidans), Taurin (lebenswichtig für Herz und Augen), Zink, Eisen oder Kupfer. Sie werden oft zugesetzt, weil solche Stoffe bei Herstellung oder Lagerung teilweise verloren gehen oder weil der Bedarf deiner Katze gezielt gedeckt werden soll.

Technologische Zusatzstoffe erfüllen eine technische Funktion, etwa Antioxidantien (schützen Fette vor dem Ranzig werden), Konservierungsstoffe (verlängern die Haltbarkeit), Emulgatoren (verbinden Fett und Wasser zu einer stabilen Mischung) oder Verdickungsmittel (sorgen bei Nassfutter für die Konsistenz).

Sensorische Zusatzstoffe beeinflussen Geruch, Geschmack oder Aussehen, also Aromastoffe und Farbstoffe.

Viele Katzenhalter reagieren auf das Wort "Zusatzstoffe" erst mal skeptisch, wichtig ist aber: Ihre Verwendung ist streng geregelt, nur zugelassene Stoffe dürfen eingesetzt werden.

Fazit: So liest du ein Etikett richtig

Verlass dich beim Vergleichen von Katzenfutter nicht auf die Vorderseite der Verpackung, sondern schau immer auf die Rückseite. Die Zusammensetzung zeigt dir, welche Zutaten in welcher Reihenfolge enthalten sind, die analytischen Bestandteile geben dir Auskunft über Protein-, Fett-, Faser- und Mineralstoffgehalt, wobei du Nass- und Trockenfutter wegen des unterschiedlichen Wassergehalts nicht direkt über die Prozentzahlen vergleichen solltest. Die Zusatzstoffe zeigen dir, welche Vitamine, Spurenelemente oder technischen Hilfsstoffe zusätzlich enthalten sind, und die Fütterungsempfehlung gibt dir eine grobe Orientierung, die du je nach Alter, Aktivität, Gewicht und Gesundheitszustand deiner Katze anpassen solltest.

Am Ende bleibt ein wichtiger Punkt: Jede Katze ist ein Individuum. Neben der Zusammensetzung spielen auch Verträglichkeit, Geschmack und der allgemeine Gesundheitszustand deiner Katze eine Rolle, wenn es darum geht, das passende Futter zu finden.

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