Fedibook.net - scheint interessant zu werden


Fedibook.net - scheint interessant zu werden

Hallo zusammen,
ich bin ja immer am rumstöbern und bin vor 3 Wochen auf das Fedibook.net gestoßen.

Fedibook ist eine eigenständige, noch junge Fediverse-Plattform, die persönliche Kontakte und Gruppen in einer übersichtlichen, auf Gemeinschaften ausgerichteten Oberfläche zusammenbringt.

Das Projekt begann im März 2026 und die letzten Beiträge sind vom Mai 2026, aber ich hoffe die Entwicklung wird fortgesetzt.

Fedibook.net

Hier der Link zur Beschreibung des Projektes.

Fedibook Projekt

Mal schauen was daraus wird!

@Rasmus Sindum

#Fedibook #Fediverse #ActivityPub #SozialeNetzwerke #OpenSource #DezentralesNetzwerk #Friendica

Palmen im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche giftig?


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Palmen im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche giftig?

Kaum eine Zimmerpflanze wirkt so harmlos wie eine Palme, schlank, grün, unauffällig. Genau das macht sie tückisch: Nicht jede Pflanze mit "Palme" im Namen ist auch botanisch eine Palme, und ausgerechnet die gefährlichste Kandidatin im Wohnzimmer ist gar keine echte Palme.

Die Sagopalme: hochgiftig und keine echte Palme

Die Sagopalme (Cycas revoluta), auch Japanischer Palmfarn genannt, gehört botanisch zu den Palmfarnen (Cycadaceae), einer sehr alten Pflanzengruppe, die mit echten Palmen nichts zu tun hat. Sie wirkt mit ihren steifen, glänzend dunkelgrünen Fiederwedeln und der radial-symmetrischen Krone zwar palmenähnlich, ist aber wesentlich gefährlicher.

Der Hauptgiftstoff ist Cycasin. Im Darm wird er zu Methylazoxymethanol (MAM) umgewandelt, einem Stoff, der die Leber stark schädigt. Zusätzlich wirkt ein zweiter Giftstoff, BMAA, neurotoxisch. Alle Pflanzenteile sind giftig, die Samen am stärksten, teils reicht schon ein einziger Samen für eine schwere Vergiftung.

Erste Symptome (Erbrechen, Durchfall, Sabbern) treten oft schon nach 15 Minuten bis wenigen Stunden auf, neurologische Anzeichen wie Schwäche, Taumeln und Zittern nach etwa vier Stunden. Die eigentliche Leberschädigung zeigt sich häufig erst nach zwei bis drei Tagen: Lethargie, Bauchschmerzen, dunkler Urin, Gelbsucht, teerig-schwarzer oder blutiger Kot. Es gibt kein Gegenmittel, nur unterstützende Behandlung.

Wie hoch das Risiko für Katzen konkret ist, lässt sich ehrlicherweise nicht sauber beziffern: Die meisten veterinärmedizinischen Fallstudien zu Sterblichkeit nach Sagopalmen-Vergiftung wurden an Hunden erhoben, nicht an Katzen, dort liegen die Werte zwischen 32 und 50 Prozent. Diese Zahlen lassen sich nicht einfach auf Katzen übertragen. Fest steht aber: Die ASPCA stuft die Sagopalme eindeutig als giftig für Katzen ein, mit möglichem tödlichem Ausgang. Deshalb gilt die klare Empfehlung: keine Sagopalme in Haushalten mit Katzen, weder drinnen noch im Garten. Das gleiche gilt für die verwandten Zamia-Arten (Kartonpalme, Coontie).

Diese echten Palmen sind für Katzen ungiftig

Echte Zimmerpalmen aus der Familie der Arecaceae sind für Katzen dagegen unbedenklich, laut ASPCA ausdrücklich als "nicht toxisch" gelistet:

- Bergpalme / Salonpalme (Chamaedorea elegans), auch als Bambuspalme im Handel
- Kentiapalme (Howea forsteriana)
- Areca- / Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)
- Zwerg-Dattelpalme (Phoenix roebelenii) und andere Dattelpalmen
- Zwergpalme (Chamaerops humilis)
- Fächer- / Lady-Palme (Rhapis excelsa)
- Majestätspalme (Ravenea rivularis)

Wichtig: "Ungiftig" heißt nicht "zum Fressen gedacht". Auch bei diesen Palmen kann größere aufgenommene Menge an Pflanzenmaterial zu unspezifischen Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen führen, einfach weil der Magen mit so viel Grünzeug nicht gut zurechtkommt. Bei Dattelpalmen und der Zwergpalme kommt außerdem eine rein mechanische Gefahr dazu: harte Samen können beim Verschlucken eine Blockade verursachen, und die Zwergpalme hat scharfe Dornen an den Blattstielen.

Die Bergpalme lohnt sich als Alternative besonders: Sie ist pflegeleicht, mag einen hellen bis halbschattigen Standort ohne pralle Mittagssonne, Temperaturen um 15 bis 25 Grad und gleichmäßig feuchte, aber nicht nasse Erde.

Falsche "Palmen": Yucca und Drachenbaum

Zwei weitere häufig verkaufte Pflanzen tragen "Palme" im Handelsnamen, sind botanisch aber gar keine:

Die Yucca-Palme bzw. Palmlilie (Yucca spp.) enthält Saponine und wird von der ASPCA als giftig für Katzen geführt, Hauptsymptom ist Erbrechen. Der Drachenbaum bzw. die "Drachenpalme" (Dracaena spp.) enthält ebenfalls Saponine, mögliche Symptome sind Erbrechen (teils blutig), Apathie, Appetitlosigkeit, vermehrter Speichelfluss und bei Katzen erweiterte Pupillen. Beide gehören eigentlich zur Familie der Spargelgewächse.

Eine dritte Pflanze mit "Palme" im Namen, der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata, auch "Bottle Palm" oder "Ponytail Palm" genannt), ist dagegen laut ASPCA ungiftig, auch er ist botanisch keine echte Palme, sondern ein Sukkulent.

Die Lehre daraus: Der Handelsname allein sagt nichts über die Sicherheit aus. Wer wirklich sichergehen möchte, prüft beim Kauf den wissenschaftlichen Namen auf dem Etikett und schaut im Zweifel in der ASPCA-Datenbank nach.

Woran erkennt man Sagopalme und Bergpalme auseinander?

Wer eine Palme geschenkt bekommt oder im Baumarkt kauft und sich nicht sicher ist, kann grob auf den Gesamteindruck achten. Die Bergpalme wirkt zierlich, weich und eher locker-buschig, mit dünnen, biegsamen Stielen. Die Sagopalme wirkt dagegen steif, sehr symmetrisch und fast "urzeitlich", mit einer auffällig kreisrunden Krone aus starren, dunkelgrün glänzenden Fiederwedeln und oft einem knollenartig verdickten Stammansatz. Bei einem kompakten Exemplar mit dicker Stammbasis und radial-strahlender, starrer Krone lieber vorsichtshalber von einem Palmfarn ausgehen, bis die Art sicher geklärt ist, und die Pflanze in der Zwischenzeit für die Katze unzugänglich machen.

Erste Hilfe bei Vergiftungsverdacht

Bei Verdacht auf eine Vergiftung, gerade bei der Sagopalme, zählt jede Minute:

- Nicht abwarten, ob Symptome auftreten, sondern sofort handeln
- Kein Erbrechen selbst auslösen, weder mit Hausmitteln noch mit Wasserstoffperoxid. Bei Katzen gibt es keine sichere Methode, dies zuhause zu tun, und es kann die Situation verschlimmern
- Sichtbare Pflanzenreste vorsichtig aus dem Maul entfernen
- Sofort Tierarzt oder Tierklinik kontaktieren und den vermuteten Pflanzennamen nennen
- Wenn möglich, ein Stück der Pflanze oder ein Foto mitnehmen, das erleichtert die Identifikation erheblich

Die tierärztliche Behandlung zielt darauf ab, das Gift möglichst schnell zu entfernen und Kreislauf sowie Organe zu stabilisieren. Je früher die Katze vorgestellt wird, desto besser die Prognose.

Kurz zusammengefasst

Sagopalme und Zamia-Arten haben in einem Katzenhaushalt nichts zu suchen, das ist die wichtigste Botschaft überhaupt. Yucca und Drachenbaum sollten außer Reichweite stehen oder besser durch eine der ungiftigen Alternativen ersetzt werden. Wer den klassischen Palmen-Look mag, ist mit Bergpalme, Goldfruchtpalme, Kentiapalme oder Majestätspalme auf der sicheren Seite. Und im Zweifel gilt immer: der botanische Name auf dem Etikett zählt, nicht die hübsche Verkaufsbezeichnung im Laden.

#Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen #Palmen
@Kräuter und Pflanzen im Katzenheim @Cats of the Fediverse

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DIY-Katzenspielzeug Nr. 1

🐾 DIY-Katzenspielzeug Nr. 1
Die Fummelbox aus Schuhkarton und Papprollen

Aus einfachen Dingen, die fast jeder zu Hause hat, lässt sich mit wenig Aufwand ein interessantes Beschäftigungsspielzeug für Katzen basteln.

Unsere erste Bastelidee ist eine Fummelbox aus einem Schuhkarton und leeren Toilettenpapierrollen. Darin werden kleine Leckerlis versteckt, die deine Katze mit ihren Pfoten herausangeln muss.

Das sorgt für Beschäftigung und spricht den natürlichen Entdeckerdrang deiner Katze an. 😺

🧰 Was wird gebraucht?


  • 1 stabiler Schuhkarton ohne Deckel
  • Mehrere leere Toilettenpapierrollen
  • Ungiftiger, lösemittelfreier Bastelkleber (Kinderkleber)
  • Einige Lieblingsleckerlis deiner Katze


🔨 So wird es gemacht

1. Karton vorbereiten

Entferne den Deckel des Schuhkartons sowie eventuell vorhandene Etiketten, Klammern und andere lose Teile. Der Karton sollte sauber und trocken sein.

2. Papprollen anordnen

Stelle die leeren Toilettenpapierrollen aufrecht und möglichst dicht nebeneinander in den Karton. Die Öffnungen zeigen dabei nach oben.

Ordne die Rollen so an, dass sie den Karton möglichst gleichmäßig ausfüllen.

3. Rollen festkleben

Fixiere die Papprollen seitlich mit etwas Bastelkleber aneinander und am Karton.

Verwende nur wenig Kleber und achte darauf, dass nichts in die Öffnungen der Rollen gelangt.

Lass anschließend alles vollständig trocknen, bevor du das Spielzeug deiner Katze anbietest.

4. Leckerlis verstecken

Verteile einige Leckerlis in den Papprollen. Lass einige Rollen leer, damit deine Katze ein wenig suchen und mit ihren Pfoten danach angeln muss.

Für den Anfang reichen wenige Leckerlis, die deine Katze leicht erreichen kann.

5. Spielspaß kann beginnen!

Stelle die fertige Fummelbox auf den Boden und lass deine Katze die versteckten Leckerlis entdecken.

Vielleicht braucht sie anfangs etwas Unterstützung. Zeige ihr einfach, wo sich ein Leckerli befindet, und lass sie selbst herausfinden, wie sie es erreichen kann.

Mit etwas Übung wird deine Katze immer geschickter beim Herausangeln der kleinen Belohnungen.

🐈 Sicherheitshinweise


  • Verwende ausschließlich ungiftigen, lösemittelfreien Bastelkleber und lass ihn vollständig trocknen.
  • Lass deine Katze beim Spielen nicht unbeaufsichtigt.
  • Kontrolliere die Fummelbox regelmäßig und tausche beschädigte Papprollen rechtzeitig aus.
  • Wenn deine Katze dazu neigt, Karton zu zerbeißen oder zu fressen, ist dieses Spielzeug für sie nicht geeignet.


💡 Kleiner Tipp:

Du kannst die Fummelbox immer wieder neu befüllen und die Leckerlis an unterschiedlichen Stellen verstecken. So bleibt das Suchspiel abwechslungsreich.

Viel Spaß beim Basteln und Spielen mit deiner Katze! 🐾

#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats @Hauskatzen - Praxis & Alltag
@Cats of the Fediverse #DIY #Katzenspielzeug #Doityourself

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Warum ich mich auf die Fernbedienung lege


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Real Nature Sensitiv Naturstreu aus Maniok im Test


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Umzug mit Katze: So gelingt der Wohnungswechsel stress arm


Umzug mit Katze: So gelingt der Wohnungswechsel stress arm

Für uns Menschen ist ein Umzug aufregend, oft sogar mit Vorfreude verbunden. Für Katzen ist er fast immer purer Stress. Katzen binden ihr Sicherheitsgefühl stark an ein vertrautes Revier, bekannte Gerüche und feste Abläufe, und genau das wird beim Umzug komplett auf den Kopf gestellt. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorbereitung, einem durchdachten Umzugstag und der richtigen Strategie beim Einzug lässt sich der Stress für eure Katze stark reduzieren.

Vorbereitung: Je früher, desto besser

Fachleute und Tierschutzorganisationen wie TASSO und VIER PFOTEN sind sich einig: Die Vorbereitung sollte mehrere Wochen vor dem eigentlichen Umzug beginnen, nicht erst am Vorabend.

Transportbox eingewöhnen. Der wichtigste Punkt zuerst: Die Transportbox sollte schon Wochen vorher zu einem normalen Möbelstück in der Wohnung werden, nicht erst am Umzugsmorgen aus dem Keller geholt werden. Stellt sie offen und zugänglich als Ruheplatz auf, legt eine vertraute Decke hinein und werft gelegentlich Leckerlis oder Spielzeug hinein. Wenn die Katze freiwillig hineingeht, dort frisst oder sogar schläft, habt ihr schon gewonnen. Übt später auch das kurze Schließen der Tür und das Hochheben, damit das am Umzugstag nicht die erste Erfahrung damit ist. Eine stabile Box mit Öffnung von oben erleichtert das Hineinsetzen deutlich, und sie sollte zur Katze passen: groß genug zum Umdrehen, aber nicht so groß, dass die Katze bei der Fahrt hin und her rutscht.

Tierarztbesuch vorab. Ein Gesundheitscheck vor dem Umzug ist sinnvoll, besonders bei älteren oder chronisch kranken Katzen, weil Stress bestehende Probleme an Zähnen, Nieren oder Herz verstärken kann. Dabei lässt sich auch gleich der Impfstatus prüfen und, falls gewünscht, über Beruhigungsmittel oder Pheromonprodukte sprechen. Wichtig: Ein neues Beruhigungsmittel niemals zum ersten Mal am Umzugstag selbst ausprobieren, sondern vorher testen und mit dem Tierarzt abstimmen. Bei Dauermedikamenten sollte genug Vorrat vorhanden sein, damit der Wechsel zur neuen Praxis nicht zum Versorgungsproblem wird.

Chip und Registrierung aktualisieren. Das ist organisatorisch der wichtigste Einzelschritt überhaupt. Lasst den Chip einmal auslesen und mit dem Registereintrag vergleichen, dann die Adresse bei TASSO und/oder FINDEFIX (dem kostenlosen Register des Deutschen Tierschutzbundes) aktualisieren. Nur mit aktuellen Kontaktdaten kann eine entlaufene Katze wieder zu euch zurückfinden, und genau das Fluchtrisiko ist rund um einen Umzug deutlich erhöht: offene Türen, fremde Möbelpacker, ein unbekanntes neues Revier.

Vorräte und Verpacken. Besorgt rechtzeitig einen Wochenvorrat an Futter und Streu für die ersten Tage nach dem Umzug, damit direkt nach dem Einzug nichts fehlt. Beim Packen gilt: Das "Refugium" der Katze, also Lieblingsplatz, Kratzbaum, Näpfe und Katzenklo, möglichst als Letztes abbauen. Dieser Raum sollte so lange wie möglich unverändert bleiben, damit die Katze noch einen vertrauten Rückzugsort hat, während der Rest der Wohnung schon in Kartons verschwindet. Und: Decken und Kissen der Katze jetzt nicht extra waschen, der vertraute Geruch ist gerade jetzt wertvoll.

Miete klären. Falls ihr in eine Mietwohnung zieht: Klärt die Katzenhaltung schriftlich mit dem Vermieter, bevor ihr unterschreibt. Ein pauschales Verbot der Katzenhaltung in Formularmietverträgen ist laut BGH-Rechtsprechung unwirksam, der Vermieter kann die Haltung aber von seiner Zustimmung abhängig machen. Am besten also vorher schriftlich absichern, statt sich später darauf zu verlassen.

Umzug ins Ausland. Wer mit der Katze ins EU-Ausland zieht, braucht EU-Heimtierausweis, Mikrochip und eine gültige Tollwutimpfung. Wichtig: Der Chip muss vor der Tollwutimpfung gesetzt sein, sonst wird die Impfung nicht anerkannt, und die Erstimpfung gilt erst 21 Tage nach der Verabreichung als gültig. Das bedeutet: bei Auslandsumzügen sehr frühzeitig planen, nicht erst wenige Wochen vorher.

Der Umzugstag selbst

Am Umzugstag ist die Wohnung voller fremder Menschen, offener Türen und ungewohnter Geräusche, für eine Katze eine der stressigsten Situationen überhaupt. Es gibt zwei bewährte Varianten, damit die Katze davon möglichst wenig mitbekommt.

Variante 1: Ein gesicherter Nebenraum. Sucht euch ein Zimmer aus, das die Möbelpacker als Letztes ausräumen, oder das schon leer ist, zum Beispiel ein Bad oder ein kleines Gästezimmer. Die Katze kommt dort morgens hinein, bevor die ersten Helfer eintreffen, mit Katzenklo, Wasser, einer Versteckmöglichkeit und der Transportbox. An die Tür gehört ein gut sichtbares Schild, etwa "Katze im Zimmer, bitte nicht öffnen", denn Möbelpacker öffnen erfahrungsgemäß jede Tür, wenn sie nicht ausdrücklich davon abgehalten werden. Informiert alle Helfer mündlich zusätzlich, ein Schild allein reicht nicht immer. Dieser Raum wird konsequent nicht betreten, bis alles andere fertig verpackt ist, und er wird als einer der letzten Räume geräumt.

Variante 2: Betreuung außer Haus. Oft ist das die stressärmere Lösung: Die Katze verbringt den Umzugstag bei einer vertrauten Person oder in einer Tierpension, im Idealfall bei jemandem, der sie schon kennt und der sie auch ein paar Tage vor und nach dem Umzug betreuen kann. Bei einem fremden Sitter lohnt sich vorher ein Kennenlerntermin, damit die Katze nicht direkt am Umzugstag auf eine unbekannte Person und eine unbekannte Umgebung trifft.

Freigänger nicht rauslassen. Freigängerkatzen sollten schon am Vortag des Umzugs nicht mehr nach draußen. Das ist zwar für einen Tag lästig, aber deutlich besser, als das Risiko einzugehen, dass die Katze ausgerechnet am Umzugstag nicht rechtzeitig zurückkommt.

Der Transport. Die Box gehört im Auto immer gesichert und angeschnallt, nicht lose auf dem Rücksitz oder im Kofferraum. Freies Mitfahren ohne Sicherung ist in Deutschland sogar eine Ordnungswidrigkeit, weil eine Katze rechtlich als Ladung gilt, und bei einem Unfall kann die ungesicherte Box durchs Auto geschleudert werden. Eine leichte Decke über der Box dämpft Reize und wirkt beruhigend, im Sommer aber unbedingt auf ausreichend Luft achten. Bei Pausen gilt: erst alle Türen schließen, dann erst nach der Katze sehen, und die Box niemals an einem belebten Rastplatz öffnen, das Fluchtrisiko ist dort enorm. Und ganz wichtig, gerade im Sommer: Die Katze nie allein im Auto zurücklassen, die Innentemperatur steigt dort extrem schnell an, auch bei leicht geöffnetem Fenster.

Ankunft: Erst ein Zimmer, dann die ganze Wohnung

Die Katze zieht am besten ganz zum Schluss in die neue Wohnung ein, erst wenn Möbel, Kartons und der gröbste Trubel schon drin sind. So trifft sie auf eine Umgebung, in der es nicht mehr ständig klingelt, poltert und fremde Menschen durch die Tür kommen, sondern auf eine vergleichsweise ruhige Wohnung. Im neuen Zuhause gilt dann das gleiche Prinzip wie am Umzugstag, nur umgekehrt: nicht die ganze Wohnung auf einmal, sondern zuerst ein einziger ruhiger Raum. Diese sogenannte Ein-Zimmer-Methode gilt als die verhaltenswissenschaftlich am besten abgesicherte Vorgehensweise für eine stressarme Eingewöhnung.

Richtet vorab einen Raum mit allem ein, was die Katze braucht: Katzenklo, Futter- und Wassernapf räumlich getrennt vom Klo, eine Kratzmöglichkeit, Verstecke und erhöhte Liegeplätze, sowie die vertraute, ungewaschene Decke. Stellt die geschlossene Transportbox in diesem Raum ab, öffnet die Tür und zieht euch zurück. Lasst der Katze die Zeit, von selbst herauszukommen, auch wenn das Stunden dauern kann. Verkriecht sie sich unter einem Möbelstück, zieht sie nicht heraus, solange der Ort sicher ist. Ein freiwilliges Verlassen des Verstecks ist immer besser als erzwungener Kontakt.

Erst wenn die Katze in diesem ersten Raum entspannt frisst, das Klo nutzt, normal schläft und ohne Scheu erkundet, öffnet ihr schrittweise weitere Räume, nicht alle auf einmal. Wie lange das dauert, bestimmt die Katze, nicht ein fester Zeitplan. Bei reinen Wohnungskatzen kann die Eingewöhnung in der gesamten Wohnung ein bis zwei Wochen dauern.

Sicherheitscheck vor dem Einzug. Bevor die Katze überhaupt einen Raum betritt, sollte er katzensicher sein. Die größte und häufigste Gefahr sind gekippte Fenster: Katzen versuchen durch den Spalt zu klettern, rutschen ab und bleiben im spitz zulaufenden Schlitz stecken, das kann zu schwersten Verletzungen führen. Fenster daher grundsätzlich nicht ungesichert kippen, notfalls ein Kippschutzgitter anbringen. Auch Balkon und offene Fenster brauchen ein stabiles, engmaschiges Katzennetz, normale Fliegengitter halten dem Gewicht einer Katze nicht stand. Prüft außerdem giftige Zimmerpflanzen, lose Kabel, die Waschmaschinentrommel und mögliche Verstecke, in denen sich die Katze einsperren könnte.

Vertraute Gerüche und Routine. Behaltet in den ersten Wochen möglichst die gewohnten Näpfe, das gewohnte Futter und die gewohnte Fütterungszeit bei, auch wenn ihr eigentlich gerne alles neu einrichten würdet. Der halb zerkratzte alte Kratzbaum ist der Katze gerade jetzt wichtiger als das schicke neue Modell. Ein Pheromon-Stecker (zum Beispiel mit dem Wirkstoff Feliway Classic) kann als ergänzende, nebenwirkungsarme Unterstützung helfen, die Studienlage dazu ist allerdings gemischt, und er ersetzt keine gute Vorbereitung und keine Geduld.

Freigang neu starten

Freigänger müssen sich erst an das neue Revier binden, bevor sie wieder nach draußen dürfen. Als Faustregel gelten mindestens vier bis sechs Wochen reiner Wohnungsaufenthalt, im Zweifel lieber die vollen sechs Wochen einplanen als zu früh zu öffnen. Bei ängstlichen oder sehr revierfixierten Katzen darf es auch länger sein. Grundsätzlich gilt: Je näher die alte Wohnung liegt, desto länger sollte die Eingewöhnung dauern, damit die Katze nicht einfach zum alten Zuhause zurückläuft. Passiert das doch, hilft nur, von vorne zu beginnen.

Anzeichen, dass die Katze bereit ist: Sie frisst sicher, geht normal zur Toilette, schläft entspannt und reagiert zuverlässig auf euch. Der erste Freigang sollte tagsüber im Hellen stattfinden, kurz vor der Fütterung, damit der Hunger die Katze zurückholt. Ein Geschirr mit Leine oder ein gemeinsamer erster Erkundungsgang können zusätzliche Sicherheit geben.

Wenn etwas nicht rundläuft

Verstecken, Unsauberkeit, Appetitlosigkeit, übermäßiges Putzen oder vermehrtes Miauen nach dem Umzug sind zunächst normale Stresssymptome und legen sich meist nach ein bis zwei Wochen von selbst. Wichtig zu wissen: Dieselben Anzeichen können aber auch auf eine körperliche Erkrankung hindeuten, etwa eine Blasenentzündung bei Unsauberkeit oder eine Nierenerkrankung bei Appetitlosigkeit. Als Faustregel gilt: Halten die Symptome länger als ein bis zwei Wochen an, treten mehrere gleichzeitig auf, oder verweigert die Katze länger als 48 Stunden das Fressen, gehört das tierärztlich abgeklärt.

Mehrere Katzen im Haushalt

Nach einem Umzug ist das gesamte gemeinsame Revier neu, auch Katzen, die sich vorher gut verstanden haben, können deshalb vorübergehend in Konflikt geraten. Als Faustregel für Ressourcen gilt: ein Napf, ein Katzenklo, ein Kratzbaum und ein Ruheplatz pro Katze, plus jeweils eins zusätzlich, räumlich verteilt, damit keine Katze eine Ressource für sich blockieren kann. Bei anhaltenden Spannungen, wenn eine Katze zum Beispiel regelmäßig vom Fressen oder vom Katzenklo ferngehalten wird, ist getrennte Eingewöhnung mit schrittweiser Wiederannäherung sinnvoll, notfalls mit Unterstützung durch eine Katzenverhaltensberatung.

Ein Umzug mit Katze braucht also vor allem eins: Vorlauf. Wer die Transportbox rechtzeitig einführt, den Umzugstag gut organisiert und im neuen Zuhause der Katze die Zeit gibt, die sie braucht, kommt in den allermeisten Fällen gut durch die Umstellung, auch wenn es hier und da mal ein paar Tage länger dauert als erhofft.


#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats @Hauskatzen - Praxis & Alltag @Cats of the Fediverse

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Mystische Katzen: Qiqirn Cat

Steckbrief

Art: Arktische Geisterkatze / Erscheinungsform des Qiqirn

Herkunft: Inuit-Folklore (vor allem Küstenregionen Alaskas und Nordkanadas)

Merkmale:Sehr helles, fast farbloses Fell; ungewöhnlich große Ohren; Bewegungen wirken zögerlich oder stoßartig; erscheint häufig in Küstennebel oder Schneestürmen

Symbolik: Bote unruhiger Winde, Warnfigur bei plötzlichen Wetterwechseln

Besonderheit: In Überlieferungen heißt es, Qiqirn könne sich in tierische Formen hüllen — die Katzenform gilt als die ruhigste und am wenigsten furchteinflössende Manifestation

🐾 Kurzbeschreibung
Die Qiqirn Cat ist eine selten erwähnte Gestalt aus der arktischen Inuit-Mythologie, in der sich der Qiqirn — ein scheues, geisterhaftes Wesen — in die Form einer Katze verwandelt. Diese Erscheinung gilt als weniger bedrohlich als andere Manifestationen und zeigt sich meist dann, wenn Nebel über das Eis zieht oder die Küstenregionen von plötzlich auffrischenden Winden heimgesucht werden. Ihr helles, fast farbloses Fell lässt sie im Schnee nahezu verschwinden, weshalb man oft nur die Augen oder die Ohren erkennt, bevor sie wieder im Weiß der Landschaft verschmilzt.

In Erzählungen übernimmt die Katzenform eine warnende Rolle. Sie soll Menschen darauf aufmerksam machen, dass sich Wetterlagen rasch verschlechtern können oder dass dünnes Eis in der Nähe liegt. Anders als die erschreckendere Hundegestalt des Qiqirn wirkt die Katzenform eher scheu und zurückhaltend, ohne die Absicht, jemanden zu erschrecken. Sie erscheint nur kurz, um ein Zeichen zu setzen, und verschwindet dann wieder ebenso lautlos.

Für die Inuit symbolisiert die Qiqirn Cat Form Vorsicht, Wahrnehmung und Respekt vor den Kräften der arktischen Natur. Eine Begegnung mit ihr gilt als Hinweis, aufmerksam zu bleiben, die Umgebung genau zu beobachten und sich nicht von scheinbarer Ruhe täuschen zu lassen, wenn das Wetter kippt.

#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats #Mystischekatzen @Hauskatzen - Praxis & Alltag
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Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Freitag, 16. Oktober 2026, 08:49)

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🌟 Friendica Plausch am Samstag, 19.09.2026 🌟

Du nutzt Friendica schon eine Weile – oder bist gerade erst dabei, die vielen Möglichkeiten zu entdecken? Dann schau doch beim wöchentlichen Friendica Plausch vorbei! 😊

Jeden Samstag um 14 Uhr lädt @Matthias (feb) zu einer lockeren Online-Runde rund um Friendica ein.

💬 Was kann Friendica eigentlich alles?
🔎 Wo verstecken sich praktische Funktionen?
💡 Welche Tipps haben andere Nutzerinnen und Nutzer?
❓ Und wie funktioniert dieses oder jenes überhaupt?

Beim Friendica Plausch gibt es kein festes Programm und keine „dummen Fragen“. Es geht ums gemeinsame Entdecken, Ausprobieren, Fragenstellen und Erfahrungen austauschen.

Und wie es sich für einen echten Plausch gehört: Manchmal schweifen wir dabei auch ganz entspannt in völlig andere Themen ab. 😉 Genau das macht die Runde oft besonders unterhaltsam und abwechslungsreich.

Egal, ob du #neuhier bist, schon länger Friendica nutzt oder einfach neugierig bist – komm gern dazu. Gerade die unterschiedlichen Erfahrungen und Gespräche machen den Plausch spannend. 🌐✨

📅 Samstag, 19.09.2026
🕑 14:00 Uhr
💻 Online

Den Link zur Veranstaltung findet ihr im Kalendereintrag von Matthias.

Vielleicht entdeckt ihr dabei ja eine Friendica-Funktion, die ihr bisher noch gar nicht kanntet – oder landet am Ende bei einem Thema, mit dem vorher niemand gerechnet hat. 😄

#friendica #neuhier #fediverse


Friendica Plausch
Beginnt: Samstag, 19. September 2026 um 12:00:00 UTC
Finishes: Samstag, 19. September 2026 um 12:45:00 UTC

Statt FAQ zu lesen oder sich Videos anzusehen, könnte man einfach ins Gespräch kommen.

Der Termin richtet sich an alle Menschen, die von LinkedIn, Facebook, 𝕏 oder einer anderen unfreien Plattform weg wollen. Die sich für Friendica interessieren, beim Start noch etwas Hilfe benötigen oder konkrete Fragen zur Anwendung haben.

Der Rahmen:


  • Jeden Samstag 14 Uhr
  • 45 Minuten Plausch
  • Deine Fragen zur Anwendung
  • Realisiert über meet.jit.si/FriendicaPlausch
  • ohne Cam aber mit Mikrofon

Komm einfach vorbei. Wir lassen uns von den Themen tragen.

#Friendica #Fediverse #DIDit #DUTgemacht #DIDAY


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Wildkatze Tilcayo – Neue Katzenart in Boliviens Bergwäldern entdeckt


Wildkatze Tilcayo – Neue Katzenart in Boliviens Bergwäldern entdeckt 🐾

Eine echte kleine Sensation aus Südamerika: In den Bergwäldern Boliviens wurde eine bislang wissenschaftlich nicht als eigene Art beschriebene Wildkatze identifiziert. Sie trägt den Namen Tilcayo und heißt wissenschaftlich Leopardus tilcayo.

Der Tilcayo gehört zu den südamerikanischen Tigerkatzen und lebt in den feuchten Yungas-Bergwäldern am Ostrand der Anden. Mit etwa 46 Zentimetern Körperlänge und rund 1,4 Kilogramm Gewicht ist die kleine Wildkatze sogar kleiner als viele unserer Hauskatzen.

Typisch ist ihr hellbraunes Fell mit dunklen, unregelmäßigen Rosetten. Äußerlich sind verschiedene Tigerkatzen nur schwer voneinander zu unterscheiden. Erst umfangreiche genetische Untersuchungen zeigten, dass der Tilcayo eine eigenständige Art ist.

Besonders spannend: Seine Entwicklungslinie soll sich bereits vor ungefähr 1,4 Millionen Jahren von verwandten Katzenarten getrennt haben. Damit handelt es sich um die erste formelle Beschreibung einer neuen heute lebenden Katzenart seit mehr als einem Jahrhundert.

Über seine Lebensweise weiß man bisher noch erstaunlich wenig. Fotofallen deuten darauf hin, dass Tilcayos überwiegend nachtaktiv sind. In Kotproben wurden außerdem Überreste kleiner Nagetiere gefunden, die vermutlich zu ihrer Nahrung gehören.

Einer der untersuchten Kater hat dabei eine ungewöhnliche Geschichte: Er wurde als Jungtier an einer Straße gefunden und zunächst von einer Familie für eine ungewöhnliche Hauskatze gehalten. Später gelangte er in ein bolivianisches Wildtierzentrum, wo Forschende auf ihn aufmerksam wurden.

Leider ist auch der Lebensraum dieser neu beschriebenen Katze bedroht. Die Yungas-Wälder stehen unter anderem durch Abholzung, Landwirtschaft, Waldbrände und Bergbau unter Druck. Wie groß die Population des Tilcayo tatsächlich ist und wie gefährdet die Art bereits sein könnte, muss noch genauer untersucht werden.

Eine faszinierende Entdeckung, die wieder einmal zeigt, wie wenig wir selbst über manche größeren Säugetiere unseres Planeten noch wissen. 🐱🌿


Das Bild ist aus dem Wildtierzentrum Senda Verde in Bolivien. Das Foto stammt von Fernando Faciole/National Geographic

#Tilcayo #LeopardusTilcayo #Wildkatze #Katzen #Bolivien #Yungas #Artenschutz #Biodiversität

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