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"Die demokratischen Parteien haben großen Einfluss darauf, wie stark die AfD tatsächlich werden kann. Ich bin überzeugt, wenn sie annehmen, die AfD klein halten zu können, indem sie unentwegt über deren Themen sprechen und sie diese dabei am besten auch noch rhetorisch übertrumpfen wollen, ohne tatsächliche Lösungen für bestehende Probleme anzubieten, dann werden sie scheitern."
Sagt Angela Merkel.
t-online.de/nachrichten/deutsc…
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🌐 Heute startet der Berlin FediDay 2026!

Von heute Abend bis Sonntag dreht sich in der Berliner c-base wieder sehr viel um das Fediverse, seine Anwendungen, seine Communities und seine Zukunft.

Leider können wir dieses Jahr nicht selbst in Berlin dabei sein. Umso mehr würden wir gern einige der Vorträge im Livestream verfolgen. Bei der Fülle an spannenden Themen fällt die Auswahl ohnehin schon schwer. 😊

Auf der offiziellen Webseite hatte ich gelesen, dass es für alle, die nicht vor Ort sein können, Livestreams über PeerTube geben soll.

Aber nun stehe ich etwas auf dem Schlauch:

👉 Wo findet man den direkten Link zu den Livestreams?
👉 Werden tatsächlich alle Vorträge übertragen oder nur die Veranstaltungen aus bestimmten Räumen bzw. eine Auswahl?

Vielleicht weiß hier jemand aus dem Fediverse Genaueres – möglicherweise ist ja sogar jemand von euch direkt beim FediDay in Berlin dabei. 😊

Über einen Hinweis oder einen direkten Link würde ich mich sehr freuen.

Das Programm jedenfalls macht Lust aufs Zuschauen – es sind wirklich sehr viele spannende Themen dabei!

🌐 berlinfedi.day/

#FediDay #FediDay2026 #Fediverse #BerlinFediDay #PeerTube #Livestream #Friendica

Digitale Souveränität – aber mit Rechenzentren aus dem Ausland?

Deutschland will digital souveräner werden.

Wir sollen unabhängiger von amerikanischen Cloud-Anbietern und außereuropäischen Technologien werden. Eigene Rechenkapazitäten, leistungsfähige Rechenzentren und eine starke europäische IT-Infrastruktur gelten inzwischen selbst politisch als entscheidende Voraussetzungen für wirtschaftliche und technologische Eigenständigkeit.

Und dann hören wir:

Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen rund 40 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Ein bedeutender Teil dieser Investitionen soll in moderne Rechenzentren und digitale Infrastruktur fließen.

Die Bundesregierung begrüßt das.

Natürlich kann man sich darüber freuen, wenn ausländisches Kapital nach Deutschland kommt. Natürlich entstehen dadurch Arbeitsplätze und wirtschaftliche Aktivität.

Aber ist das wirklich die entscheidende Frage?

Für mich lautet die entscheidende Frage:

Wie ernst meinen wir es eigentlich mit der digitalen Souveränität?

Rechenzentren sind längst keine beliebigen Gewerbeimmobilien mehr.

Sie sind ein Teil der strategischen Infrastruktur eines modernen Staates.

Dort läuft die Cloud.
Dort werden Daten verarbeitet.
Dort entstehen KI-Anwendungen.
Dort befinden sich wesentliche technische Grundlagen für Unternehmen, Verwaltung, Forschung und Kommunikation.

Rechenleistung ist heute ein Produktionsfaktor.

Wer über diese Infrastruktur verfügt, verfügt damit über einen wesentlichen Bestandteil zukünftiger wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.

Und ausgerechnet jetzt verfügt Deutschland über ein kreditfinanziertes Sondervermögen in einer Größenordnung von 500 Milliarden Euro.

Schulden, die letztlich von den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes getragen werden müssen.

Wenn wir schon derartige Summen aufnehmen, stellt sich für mich eine ganz einfache Frage:

Warum investieren wir nicht selbst viel stärker in genau jene Infrastruktur, von der unsere zukünftige technologische Unabhängigkeit abhängt?

Warum schafft Deutschland nicht ein Umfeld, in dem deutsche und europäische Unternehmen Rechenkapazitäten in großem Umfang aufbauen können?

Denn die Kompetenz dafür existiert längst.

Nehmen wir beispielsweise @Hetzner

Das deutsche Unternehmen entwickelt und betreibt seit vielen Jahren eigene Rechenzentrumsinfrastruktur. In Falkenstein im Vogtland und in Nürnberg entstanden große Datacenter-Parks, die vom Unternehmen selbst geplant und aufgebaut wurden.

Hetzner gehört heute zu den großen europäischen Hosting- und Rechenzentrumsanbietern.

Also fehlt es Deutschland offensichtlich nicht grundsätzlich am technischen Wissen.

Was fehlt, sind offenbar andere Voraussetzungen.

Ausreichende und planbare Energieversorgung.

Flächen.

Netzanbindungen.

Investitionsmöglichkeiten.

Planungssicherheit.

Und möglicherweise vor allem eine politische Strategie, die digitale Infrastruktur tatsächlich als Kerninfrastruktur betrachtet.

Stattdessen erleben wir einen merkwürdigen Widerspruch:

Auf der einen Seite wird erklärt, Deutschland müsse digital unabhängiger werden.

Auf der anderen Seite freuen wir uns, wenn ausländische Staaten beziehungsweise deren Investoren Milliarden bereitstellen, um genau jene Infrastruktur bei uns aufzubauen, die wir für diese Unabhängigkeit benötigen.

Das passt für mich nicht zusammen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen:

Das Problem sind nicht die Vereinigten Arabischen Emirate.

Ganz im Gegenteil.

Wenn dort erkannt wird, dass Rechenzentren, Energie und digitale Infrastruktur strategische Zukunftsinvestitionen sind, dann handeln die Verantwortlichen aus ihrer Perspektive vollkommen nachvollziehbar.

Die Frage ist vielmehr:

Warum erkennen wir diese strategische Bedeutung nicht selbst in derselben Konsequenz?

Warum fördern wir nicht gezielt den Ausbau deutscher und europäischer Anbieter?

Warum helfen wir Unternehmen wie Hetzner nicht dabei, ihre Infrastruktur in Deutschland und Europa massiv auszubauen?

Warum verwenden wir öffentliche Investitionsmittel nicht viel stärker dafür, langfristig eigene technologische Stärke aufzubauen?

Bei Infrastruktur dieser Bedeutung dürfen wir nicht nur fragen:

Wie viele Arbeitsplätze entstehen?

Wir müssen auch fragen:

Wer finanziert die Infrastruktur?
Wer besitzt sie?
Wer betreibt sie?
Wer kontrolliert sie?
Wo verbleibt das technische Wissen?
Und wo verbleibt langfristig die Wertschöpfung?

Digitale Souveränität entsteht nicht dadurch, dass Rechenzentren lediglich geografisch in Deutschland stehen.

Sie entsteht dann, wenn wir auch die Fähigkeit besitzen, die zugrunde liegende Infrastruktur selbst aufzubauen, zu betreiben, weiterzuentwickeln und zu finanzieren.

Vielleicht sollten wir deshalb bei der Nachricht über die Milliardeninvestitionen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht nur jubeln.

Vielleicht sollten wir sie auch als Warnsignal verstehen.

Denn wenn andere Staaten erkannt haben, dass sich Investitionen in unsere digitale Infrastruktur langfristig lohnen, sollten wir uns dringend fragen:

Warum investieren wir nicht selbst viel entschlossener in unsere eigene digitale Zukunft?

#DigitaleSouveränität #Rechenzentren #Infrastruktur #Digitalisierung #Deutschland

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Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺

Die Frage lässt sich als Kontoauszug beantworten. Bundesausgaben für Microsoft-Software: vor zehn Jahren rund 44 Millionen, 2024 dann 205 Millionen. Im selben Zeitraum steht ZenDiS, die bundeseigene Open-Source-Gesellschaft, im Haushaltsentwurf mit 2 statt 20 Millionen, und 34 Millionen aus 2023 waren bis Frühjahr 2025 nicht ausgezahlt.

Souveränität ist keine Absichtserklärung, sie ist eine Zahlungsanweisung.

substraktiv.de/nextcloud-deuts…

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Währungsstruktur 11.09.2026 – JPY bleibt vorn, USD steigt auf Rang 2

Währungsstärken zum Schlusskurs der 06:00-Uhr-H1-Kerze.

Am fünften Handelstag der Woche zeigt sich eine deutlich veränderte Marktstruktur. Der Japanische Yen (JPY) behauptet mit einer Stärke-Kennzahl von 4,75 weiterhin die Spitzenposition. Der US-Dollar (USD) steigt zugleich um sechs Plätze auf Rang 2 und rückt damit deutlich nach vorn.

Auffällig ist außerdem der Aufstieg des Kanadischen Dollars (CAD) um drei Plätze auf Rang 4. Gleichzeitig verlieren der Australische Dollar (AUD) und das Britische Pfund (GBP) jeweils vier Plätze. AUD fällt auf Rang 7 zurück, GBP auf Rang 6.

Aktuelle Rangfolge

  1. 🇯🇵 JPY – Stärke-Kennzahl 4,75 (=)
  2. 🇺🇸 USD – Stärke-Kennzahl 4,67 (↑ +6)
  3. 🇪🇺 EUR – Stärke-Kennzahl 4,42 (↑ +1)
  4. 🇨🇦 CAD – Stärke-Kennzahl 4,17 (↑ +3)
  5. 🇳🇿 NZD – Stärke-Kennzahl 3,75 (↑ +1)
  6. 🇬🇧 GBP – Stärke-Kennzahl 2,92 (↓ −4)
  7. 🇦🇺 AUD – Stärke-Kennzahl 2,17 (↓ −4)
  8. 🇨🇭 CHF – Stärke-Kennzahl 1,17 (↓ −3)

Die Währungsstärken beschreiben die aktuelle relative Stärkeverteilung der acht Hauptwährungen.

Sie dienen innerhalb der TrendTechnik® als erster Filter trendtechnischer Analysen.

Erst das Zusammenspiel aller Trendgesetze ermöglicht eine fundierte Einordnung der aktuellen Marktstruktur.

Sie stellen weder Handelssignale noch Kursprognosen dar.

TrendTechnik®-Fokus

Besonders auffällig ist heute die gegenläufige Entwicklung von USD und GBP. Während der US-Dollar vom achten auf den zweiten Rang steigt, fällt das Britische Pfund vom zweiten auf den sechsten Rang zurück.

An der Spitze bleibt JPY unverändert, während sich die Reihenfolge dahinter deutlich verschiebt.

Dadurch rückt das Währungspaar USD/GBP heute für die weitere Strukturanalyse besonders in den Fokus.

Die nachfolgende Grafik fasst die aktuelle Marktstruktur noch einmal übersichtlich zusammen.

📚 Wenn dich interessiert, wie sich Marktstrukturen objektiv analysieren lassen, findest du regelmäßig neue Denkanstöße in unserer TrendTechnik®-Impulsreihe.

#TrendTechnik #Währungsstruktur #Währungsstärken #Forex #Marktanalyse #Finanzmärkte

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🐾 Lillys Tagebuch – 10.09.2026

Heute hatte ich wieder einmal einen äußerst verantwortungsvollen Arbeitstag. Schließlich kann ich mich nicht ständig darauf verlassen, dass meine Zweibeiner hier alles richtig machen. 😼

Am Vormittag fiel mir nämlich auf, dass die kleinen Bilder an der Wand eindeutig falsch hingen. Viel zu ordentlich. Viel zu vorhersehbar. Und überhaupt nicht nach meinem Geschmack.

Also musste ich selbst Hand anlegen. Oder besser gesagt: Pfote. 🐾
Einmal kurz daran gedreht, ein bisschen nach links, eines leicht nach rechts – und schon entstand eine wesentlich interessantere Komposition. So etwas nennt man moderne Raumgestaltung. Meine Zweibeiner nennen es allerdings „Die Bilder hängen schon wieder schief“. 🙄

Merkwürdigerweise korrigieren sie meine Arbeit anschließend immer wieder. Ich verstehe das nicht. Wenn hier jemand Ahnung von dekorativer Gestaltung hat, dann doch wohl ich. Schließlich ist das mein Reich! 👑

Nach dieser anstrengenden Tätigkeit war selbstverständlich eine Pause erforderlich. Praktischerweise befindet sich direkt unter meiner persönlichen Bildergalerie die Sofarückenlehne mit dem wunderbar kuscheligen weißen Fell. Also lang ausgestreckt hingelegt, Augen halb geschlossen und erst einmal von der kreativen Arbeit erholt. Innenarchitektur ist schließlich kein leichter Beruf. 😴

Später habe ich wieder deutlich signalisiert, dass ich bei der Fitnessrunde dabei sein möchte. Also hinein in meinen Wanderrucksack – und los ging es. 🎒🌲
Für mich ist das natürlich weniger Fitness als vielmehr eine mobile Kontrollfahrt. Einer meiner Zweibeiner trägt mich dabei ständig auf dem Rücken. Ich vermute, das ist eine zusätzliche Trainingseinheit nur für ihn. Schließlich wiege ich inzwischen genug, damit sich das auch lohnt. 😹

Ich dagegen habe die wichtige Aufgabe, die Umgebung zu überwachen, frische Waldluft zu schnuppern und darauf zu achten, dass meine Zweibeiner ihre Runde ordentlich absolvieren.

Am Abend stand dann noch etwas Hochseiltraining auf dem Programm. Das dicke Seil beherrsche ich inzwischen schon ziemlich gut. Aber heute war da wieder dieses dünnere weiße Seil. 🤔

Warum ist das eigentlich so dünn?
Wie stabil ist es?
Kann man darauf laufen?
Kann man hineinbeißen?
Und könnte man vielleicht sogar darauf balancieren?

Fragen über Fragen, die selbstverständlich gründlich untersucht werden müssen. Wissenschaft funktioniert schließlich nicht ohne praktische Versuche. 🧪🐱

Nun ruhe ich mich noch ein wenig aus. Morgen wartet bestimmt wieder irgendeine Aufgabe auf mich. Vielleicht hängen die Bilder dann schon wieder falsch. 😼

Eure Innenarchitektin, Fitnesstrainerin und Seilprüferin Lilly 🐾

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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Nürnberg – ein Film, ein Buch und viele Gedanken


Manche Filme enden nicht mit dem Abspann. Sie beschäftigen einen noch lange danach.

So ging es uns mit „Nürnberg“. Wir hatten uns die Blu-ray gekauft und inzwischen angesehen – und der Film hat uns sehr bewegt und nachdenklich zurückgelassen.

Im Mittelpunkt stehen die Nürnberger Prozesse und insbesondere die Begegnungen des amerikanischen Psychiaters Douglas M. Kelley mit den inhaftierten führenden Nationalsozialisten. Kelley sollte untersuchen, mit welchen Persönlichkeiten er es zu tun hatte und ob die Angeklagten psychisch in der Lage waren, sich vor Gericht zu verantworten.

Der Film ist aus unserer Sicht sehr gut gemacht. Er versucht nicht nur, historische Ereignisse nachzuerzählen, sondern stellt eine viel unbequemere Frage in den Raum:

Was für Menschen waren diejenigen, die solche Verbrechen ermöglichten, planten und ausführten?

Waren es grundsätzlich vollkommen andere Menschen? Psychisch krank? Oder Menschen, deren Denken sich unter bestimmten gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Bedingungen immer weiter verschoben hatte?

Gerade diese Frage macht den Film so beklemmend.

Im Film wird auch auf die Aufzeichnungen von Douglas M. Kelley Bezug genommen. Deshalb wollten wir nach dem Ansehen mehr darüber erfahren. Heute kam nun das Buch „22 Zellen in Nürnberg – Im Denken der Nazis“ bei uns an.

Es enthält die Aufzeichnungen jenes Psychiaters, der während der Nürnberger Prozesse unmittelbaren Zugang zu den Gefangenen hatte und mit ihnen sprach. Genau diese Erfahrungen und Beobachtungen dienten auch als Inspiration für den Film.

Nun liegt das Buch bei uns auf dem Tisch – und wir werden es lesen.

Ich vermute, dass es keine leichte Lektüre werden wird. Aber vielleicht eine wichtige.

Denn für mich ist das Thema keineswegs nur historische Rückschau.

Wenn man sich damit beschäftigt, wie Propaganda funktioniert, wie Menschen Feindbilder übernehmen, wie Sprache Grenzen verschiebt, wie demokratische Regeln Stück für Stück infrage gestellt werden und wie aus scheinbar kleinen Veränderungen irgendwann etwas sehr Großes entstehen kann, dann wirkt vieles erschreckend aktuell.

Geschichte wiederholt sich nicht einfach eins zu eins. Aber Geschichte kann zeigen, wohin Entwicklungen führen können, wenn eine Gesellschaft bestimmte Warnzeichen ignoriert.

Vielleicht ist gerade deshalb ein Film wie „Nürnberg“ sehenswert – und ein Buch wie „22 Zellen in Nürnberg“ lesenswert.

Nicht, weil man ständig in die Vergangenheit schauen sollte.

Sondern weil das Wissen über die Vergangenheit helfen kann, die Gegenwart wachsamer zu betrachten.

Wir sind jedenfalls gespannt auf das Buch. Und wahrscheinlich wird es anschließend noch einiges geben, worüber es sich zu schreiben und zu diskutieren lohnt.

#NürnbergerProzesse #Geschichte #Zeitgeschichte #DouglasMKelley #Film #Buch #Lesetipp #Erinnerungskultur

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Als Antwort auf Doris

Ich hatte den Film im Casablanca Kino in Nürnberg mit unseren Schülern angesehen. Meine Erwartungen waren eher gering. Und das war gut so. Um über die Nürnberger Prozesse zu dokumentieren war er zu oberflächlich und zu kurz. Mir war das zu sehr auf Unterhaltung gedreht. Was ich persönlich sehr gut fand, war der Auftritt des Psychologen, alkoholisiert im Radio, mit einem bemerkenswerten Resümee. Der Film hat wenigstens dazu geführt, dass die Schüler*innen danach diskutiert haben.
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🐾 Lillys Tagebuch – 09.09.2026

Heute möchte ich euch einmal jemanden vorstellen, der in meinem Reich eine wirklich wichtige Rolle spielt: Klaus. 🐭

Klaus ist meine Lieblingsstoffmaus. Wobei „Lieblingsmaus“ vielleicht etwas zu harmlos klingt. Eigentlich ist Klaus eher mein persönlicher Reisebegleiter, Umzugsgegenstand und gelegentlich auch mein Kopfkissen. 😸

Mit Klaus läuft das nämlich so: Manchmal stehe ich ganz plötzlich auf, gehe völlig zielstrebig durch mein Reich, als hätte ich einen sehr wichtigen Termin, schnappe Klaus am Schwanz oder am Körper und trage ihn im Maul an einen anderen Ort. Dort wird er abgelegt. Fertig. Auftrag erledigt.

Warum gerade dort? Das geht meine Zweibeiner selbstverständlich nichts an. 😼

Dann kann Klaus dort durchaus ein paar Stunden herumliegen. Irgendwann fällt mir offenbar ein: „Ach ja, der Klaus!“ Also marschiere ich wieder los, hole ihn ab und transportiere ihn zum nächsten strategisch wichtigen Standort. So kommt Klaus ordentlich herum, ohne selbst auch nur eine Pfote bewegen zu müssen. Eigentlich führt der Kerl ein ziemlich bequemes Leben. 😂🐭

Heute stand allerdings auch wieder ein größerer Ausflug auf meinem Programm. Der Wanderrucksack war geöffnet – und selbstverständlich saß ich schon erwartungsvoll darin. Man muss seinen Zweibeinern schließlich deutlich zeigen, wenn man reisefertig ist. 🎒🐈

Und tatsächlich: Ich durfte wieder mit auf die Fitnessrunde! Während meine Menschen fleißig ihre Kilometer absolvierten, ließ ich mich gemütlich durch die Gegend schaukeln, schnupperte frische Waldluft und beobachtete aus meinem mobilen Aussichtspunkt die Umgebung.

Ich finde diese Arbeitsteilung ausgesprochen vernünftig: Die Zweibeiner laufen – ich genieße die Landschaft. 😹

Wieder zu Hause angekommen, war ich natürlich vollkommen erschöpft. So viel frische Luft, Schaukeln und Beobachten macht schließlich müde. Also ab auf den Katzenbaum, zusammenrollen und schlafen. Klaus hatte offenbar denselben Plan und machte es sich kurzerhand auf mir bequem. 💤🐭

Aber keine Sorge: Ganz ohne Sport ging der Tag natürlich nicht zu Ende. Meine tägliche Runde auf dem Seil musste trotzdem noch absolviert werden. Schließlich muss eine Katze ihre Balance und Kondition erhalten. 💪🐾

Danach war endgültig Feierabend.
Eure heute schwer beschäftigte Klaus-Spediteurin Lilly 😽🐭

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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🐾 Lillys Tagebuch – 08.09.2026 🐾

Heute war wieder so ein Tag, an dem ich beschlossen habe, das Leben etwas gemütlicher anzugehen. Man muss schließlich nicht jeden Tag durchs Reich rasen, auf dem Seil herumturnen oder irgendwelche neuen Kletterrekorde aufstellen. 😸

Schon am Vormittag war mir eher nach Kuscheln statt Toben. Und inzwischen weiß ich ganz genau, wie das funktioniert: ein kleines, möglichst wehleidiges „Miau“, dazu ein erwartungsvoller Blick – und schon setzen sich meine Zweibeiner in Bewegung. 😹 Ich werde hochgehoben, gekrault und kann mich gemütlich anschmiegen. Dann ist meine Katzenwelt wieder vollkommen in Ordnung. ❤️

Über Kartons könnte ich eigentlich jeden Tag berichten. 📦 Sie gehören inzwischen genauso selbstverständlich zu meinem Leben wie Klaus, meine Stoffmaus. Aber Klaus bekommt ein anderes Mal wieder seinen großen Auftritt.

Heute möchte ich nämlich beweisen: Bei einem richtigen Karton kommt es weder auf Größe noch Zustand an. Selbst wenn von ihm kaum noch mehr als ein etwas zerfledderter Papprahmen übrig ist, kann eine Katze darin ausgesprochen würdevoll aussehen. 👑😼
Oder findet ihr etwa nicht?

Am Nachmittag wurde es dann doch noch abenteuerlich. Ich hatte gestern schon versucht, meine Zweibeiner auf die Idee mit dem Wanderrucksack zu bringen. Heute habe ich deshalb nichts dem Zufall überlassen und saß rechtzeitig darin. 🎒

Und siehe da – sie haben verstanden!

Also ging es gemeinsam auf die Fitnessrunde durch den Wald. Wobei „gemeinsam laufen“ vielleicht etwas übertrieben ist. Meine Zweibeiner liefen. Ich ließ mich tragen. Schließlich muss hier jeder das machen, was er am besten kann. 😹🌲

Unterwegs begegneten wir anderen Zweibeinern, die sich tatsächlich Sorgen um mich machten. Sie dachten, meine Menschen wollten mich im Wald aussetzen! 🙀

Bitte was?!

Mich? Lilly? Herrscherin über mein Reich?

Meine Zweibeiner konnten sie zum Glück beruhigen. Ich werde selbstverständlich nicht ausgesetzt. Ich muss lediglich deren Fitnessrunde im Wanderrucksack aussitzen. Das ist ein gewaltiger Unterschied! 😹

Danach konnte ich mich wieder den wichtigen Dingen widmen: Waldluft schnuppern, Wind im Fell spüren, Geräusche belauschen und bequem die Landschaft vorbeiziehen lassen. 🌿🍃🐦

Zu Hause angekommen war ich natürlich … sehr müde.

Denn unterschätzt das bitte nicht: So eine komplette Fitnessrunde lang getragen zu werden, dabei aufmerksam zu schauen und würdevoll im Rucksack zu sitzen, ist ausgesprochen anstrengend. 😴

Deshalb ruhe ich mich jetzt erst einmal ausgiebig aus.

Eure abenteuerlustige und schwer arbeitende Rucksack-Lilly 🐾😽

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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Als Antwort auf Melissa

Yes, Lilly is used to wearing a harness and walking on a leash. 😊 We started getting her used to it very early on, and we regularly take her out into nature for little “hiking” adventures.

Sometimes she prefers to take it easy and lets us carry her around in her hiking backpack. 😸 Other times, she is outside on a very long leash, where she can explore the surroundings, sniff around and watch everything at her own pace.

Here is one example from her diary:
katze-lilly.eu/de/tagebuch/lil…

Lilly’s diary is in German, but with today’s translation tools, that shouldn’t be much of a problem anymore. 😊

Steffen 🦉🇪🇺 hat dies geteilt

Föderierte Netzwerke funktionieren nur dann gut, wenn eine einzelne Instanz nicht nur
selbst stabil läuft, sondern auch mit schwächeren oder zeitweise gestörten Gegenstellen
umgehen kann.

Genau dieses Problem haben wir in den letzten Tagen auf unserer Friendica-Instanz sehr
intensiv untersucht. Dabei zeigte sich, dass langsame externe Verbindungen lokale PHP-
FPM-Prozesse über längere Zeit binden können, obwohl der eigene Server selbst gar
nicht überlastet ist.

@Steffen 🦉🇪🇺 hat die Ergebnisse jetzt in einem Fachartikel zusammengefasst.

Es geht dabei nicht nur um Friendica, sondern um eine grundsätzlichere Frage:
Wie muss föderierte Software aufgebaut sein, damit die Schwäche einer fremden
Instanz nicht unnötig die eigene Instanz belastet?

Den Artikel findet ihr hier:
Föderation braucht Fehlertoleranz an den Instanzgrenzen
der-admin.de/admin-blog/foeder…

#Fediverse #Friendica #Federation #ActivityPub #Sysadmin

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Als Antwort auf Doris

Es geht dabei nicht nur um Friendica, sondern um eine grundsätzlichere Frage:
Wie muss föderierte Software aufgebaut sein, damit die Schwäche einer fremden
Instanz nicht unnötig die eigene Instanz belastet?


Man darf sich nicht darauf verlassen, das die anderen Mitspieler alles richtig machen. Das funktioniert weder im Straßenverkehr noch bei der Software-Entwicklung. Lieber aufs beste hoffen und trotzdem auf den Worst-Case vorbereitet sein.

#sysadmin #Fediverse #ActivityPub #Friendica #federation

Steffen 🦉🇪🇺 hat dies geteilt

🐾 Lillys Tagebuch – 07.09.2026 🐾

Heute Morgen hatte ich offenbar einen ganz klaren Plan: Wir gehen wandern! 😺🥾
Also habe ich mich ganz freiwillig in meinen Wanderrucksack gesetzt und erwartungsvoll herausgeschaut. Mehr kann eine Katze eigentlich nicht tun, um ihren Zweibeinern einen unmissverständlichen Hinweis zu geben.

Ich saß bereit. Der Rucksack war bereit. Meine Ohren standen auf Empfang. Nur meine Zweibeiner hatten für heute offenbar völlig andere Vorstellungen. 🤨

Keine Wanderung.

Nun gut. Dann eben nicht. Ich wollte nur mal zeigen, dass ich durchaus spontan, sportlich und abenteuerlustig sein kann. Man muss ja schließlich seinen Ruf pflegen. 😼

Allerdings hielt sich mein Tatendrang heute ohnehin ein wenig in Grenzen. Ich hatte eher einen Kuscheltag eingeplant. Und wenn ich schon nicht durch Wald und Flur getragen werde, dann muss eben ein Zweibeiner als gemütliche Liegefläche herhalten.

Also habe ich es mir ganz lässig im bunten Rock bequem gemacht. Schön weich, angenehm warm und vor allem: Zweibeiner direkt dabei. Perfekt. ❤️🐾

Heute war mir nämlich besonders nach Nähe. Immer wieder kuscheln, Kontakt suchen und einfach in der Nähe meiner Menschen liegen. Zum Glück wissen sie inzwischen, dass solche Tage bei mir etwas Besonderes sind. Schließlich bin ich nicht täglich eine anschmiegsame Schoßkatze. Wenn ich also ausdrücklich Kuscheleinheiten bestelle, sollte man diese Gelegenheit nutzen. 😸

Und das haben sie auch getan. Streicheln hier, kraulen da und zwischendurch einfach nur gemeinsam herumliegen. So lässt sich ein Montag durchaus ertragen.

Ganz faul war ich natürlich trotzdem nicht! Mein tägliches Seilprogramm wurde selbstverständlich absolviert. Ein bisschen Balance, ein bisschen Klettern und einmal zeigen, dass die Muskulatur trotz Kuschelmodus funktioniert. Schließlich darf man beim Training nicht schludern. 🐈‍⬛➰

Danach konnte ich mich aber wieder den wirklich wichtigen Dingen widmen: schlafen, kuscheln, herumliegen und darüber nachdenken, wann meine Zweibeiner endlich verstehen, dass ein freiwillig bestiegener Wanderrucksack eigentlich eine verbindliche Wanderanmeldung darstellt. 😹

Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Bis dahin genieße ich meinen heutigen Ruhemodus.

Eure kuschelbedürftige Lilly 🐾❤️

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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