Gönne mir einen neuen PC


Gönne mir einen neuen PC

Neuer PC von Ankermann, vielleicht schon am Mittwoch. 😃

AMD Ryzen 5 5600GT 6x 3.6 - 4.6 GHz
ASUS PRIME A520M-A II/CSM (90MB17H0-M0EAYC)
AMD Radeon Graphics (iGPU)
16GB High Performance DDR4 RAM
1000GB M.2 NVME High Performance PCIe SSD
DVD-Brenner Super Multi DL Writer (Schwarz)
450W Ankermann Netzteil
A-Dis ELITE U9
Ankermann A92 CPU Kühler
Windows 11 64Bit Professional (MAK) installiert und aktiviert (Ready to Work - ohne Datenträger)
Interner Kartenleser (microSD + SD) im Gehäuse
PCIe WiFi Card 433 Mbps (built-in)
LIBRE Open Office (vorinstalliert - sofort einsatzbereit)

Bin schon ganz aufgeregt.

#Windows11 #PC

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Warum habe ich eigentlich einen Account im Fediverse?


Immer wieder lese ich Beiträge von Menschen, die nach kurzer Zeit enttäuscht sind. Sie hatten sich vom Fediverse etwas anderes erhofft oder vergleichen ihre Erfahrungen mit Facebook, Instagram, X oder anderen kommerziellen Plattformen.

Dabei lohnt es sich, einmal einen Schritt zurückzugehen und sich zwei ganz einfache Fragen zu stellen:

❓ Warum habe ich einen Account?

❓ Welche Erwartungen habe ich an das Fediverse?

Diese beiden Fragen erscheinen zunächst selbstverständlich. Doch die Antworten fallen oft sehr unterschiedlich aus.

Manche möchten einfach ihre Gedanken teilen oder ein digitales Tagebuch führen. Andere suchen Austausch mit Gleichgesinnten. Wieder andere möchten ihre Projekte vorstellen, Wissen weitergeben oder Menschen für ein Thema begeistern. Einige möchten Nachrichten lesen, neue Kontakte knüpfen oder einfach einer Community angehören.

Ebenso unterschiedlich sind die Erwartungen.

Erwarte ich viele Follower? Viele Kommentare? Sofortige Aufmerksamkeit? Eine große Reichweite? Oder wünsche ich mir vor allem einen respektvollen Austausch mit Menschen, die ähnliche Interessen haben?

Das Fediverse funktioniert in vielen Bereichen anders als kommerzielle soziale Netzwerke.

Hier entscheidet kein zentraler Algorithmus darüber, welche Beiträge möglichst viel Aufmerksamkeit erhalten. Es gibt keine Firma, deren Geschäftsmodell darauf basiert, unsere Aufmerksamkeit möglichst lange zu binden. Sichtbarkeit entsteht vor allem dadurch, dass Menschen miteinander in Kontakt treten.

Deshalb lohnt sich vielleicht noch eine dritte Frage:

Was bin ich selbst bereit, in diese Gemeinschaft einzubringen?

Folge ich anderen Menschen? Kommentiere ich interessante Beiträge? Teile ich Wissen oder eigene Erfahrungen? Nehme ich an Gesprächen teil? Unterstütze ich andere oder warte ich hauptsächlich darauf, dass andere auf mich aufmerksam werden?

Das Fediverse lebt nicht von Algorithmen – sondern von seinen Menschen.

Je mehr wir miteinander kommunizieren, desto lebendiger wird diese gemeinsame Welt. Beziehungen entstehen oft langsamer als auf kommerziellen Plattformen, dafür sind sie häufig persönlicher und nachhaltiger.

Vielleicht liegt genau darin die größte Stärke des Fediverse.

Es ist kein Ort, an dem man nur konsumiert.

Es ist ein Ort, den wir alle gemeinsam gestalten.

Mich würde interessieren:

Warum habt ihr euren Account im Fediverse erstellt?

Und wurden eure Erwartungen erfüllt – oder haben sie sich im Laufe der Zeit verändert?

#Fediverse #Friendica #Mastodon #Hubzilla #Pixelfed #OpenSocialWeb #DigitaleGemeinschaft

Dalbello - Gonna Get Close to You


Dalbello - Gonna Get Close to You

"Gonna Get Close to You" erschien 1984 und ist der bekannteste Song der kanadischen Musikerin Lisa Dal Bello, die damals nur noch unter ihrem Nachnamen Dalbello auftrat. Nach einigen Pop-Platten als junge Sängerin meldete sie sich mit diesem Album deutlich kantiger und eigenwilliger zurück, mit einem Klang irgendwo zwischen New Wave und Art Rock.

Der Song stammt vom Album "Whomanfoursays". Der seltsame Titel ist ein Wortspiel und soll ausgesprochen wie "Human Forces" klingen, also "menschliche Kräfte". Entstanden ist die Platte zusammen mit Mick Ronson, der vielen als langjähriger Gitarrist von David Bowie bekannt ist. Die beiden spielten fast alle Instrumente selbst.

"Gonna Get Close to You" lebt von seiner sparsamen, aber sehr wirkungsvollen Machart und von der ausdrucksstarken Stimme von Dalbello. Der Text ist aus der Sicht einer Person geschrieben, die einem anderen Menschen auf beunruhigende Weise immer näher kommen will. Diese düstere, fast bedrohliche Stimmung macht den besonderen Reiz des Liedes aus. Bekannt ist der Song heute auch dadurch, dass die Metal-Band Queensrÿche ihn später neu aufnahm.

Eckdaten
Titel: Gonna Get Close to You
Interpret: Dalbello
Jahr: 1984
Album: Whomanfoursays
Label: Capitol
Stil: New Wave / Art Rock

Lisa Dal Bello - Gonna Get Close To You

#Music #Meinehits #Pop #Rock

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📢 Erinnerung: Fediverse-Sprechstunde

📅 Montag, 20.07.2026
🕢 19:30 Uhr

🌐 Thema: „Fediverse – wie sich alles zusammen nutzen lässt“

Viele denken, man müsse für jede Fediverse-Anwendung einen eigenen Account anlegen. Doch genau das ist einer der größten Irrtümer. In vielen Fällen genügt bereits ein einziger Account, um mit Menschen auf verschiedenen Plattformen zu kommunizieren. Weitere Accounts sind nur dann sinnvoll, wenn man die besonderen Funktionen einzelner Anwendungen gezielt nutzen möchte.

Unser Gast Friedhelm ( @😺 Cat Man Friedhelm 😺 ) zeigt dies anhand seines eigenen Projekts. Mit seiner Katzen-Webseite gandalfgarfield.de nutzt er das Fediverse, um Wissen über Katzen zu veröffentlichen und zu teilen. Dabei setzt er unter anderem Friendica, Mastodon, PixelFed, PeerTube und BookWyrm dort ein, wo die jeweilige Anwendung ihre Stärken entfalten kann.

💬 Gemeinsam statt nebeneinander – genau das macht das Fediverse aus.

Je mehr Menschen sich beteiligen, desto lebendiger, vielfältiger und stärker wird das Fediverse. 🌱

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Egal, ob ihr gerade erst ins Fediverse einsteigt oder schon länger dabei seid – alle sind herzlich willkommen.

💻 Online: Konferenzraum zur Fediverse-Sprechstunde

ℹ️ Die Teilnahme ist ganz einfach:
Eine Registrierung bei BigBlueButton ist nicht erforderlich. Ihr benötigt lediglich einen aktuellen Webbrowser (empfohlen: Firefox oder Chrome) und den Einladungslink zur Veranstaltung.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und einen offenen Austausch mit euch! 😊

#Fediverse #Friendica #Mastodon #PixelFed #PeerTube #OpenSocialWeb

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Sonntag, 19. Juli 2026, 17:58)
Als Antwort auf Doris

Wusste noch gar nicht das Youtube Teil des Fedis ist. 🥴

Es ist das eine eine Infografik mit #AI zu sloppen, aber den Alt Text ebenfalls zu sloppen und völlig ungeprüft zu übernehmen (der ist falsch, Die aufgezählten Icons sind zum größten Teil nirgends zu sehen) sagt mir als Leser das ihr das ganze Projekt nur halbherzig hinpfeffert.

#ai

Hauke Basse mag das nicht.

Als Antwort auf Natanox 🔜 #40C3

Du hast recht, der ALT-Text beschreibt die Grafik an einigen Stellen nicht korrekt. Den habe ich entsprechend überarbeiten.

Die Grafik soll keine vollständige Übersicht aller Fediverse-Anwendungen sein, sondern den Gedanken vermitteln, dass viele unterschiedliche Anwendungen gemeinsam das Fediverse bilden. Das rote Symbol ist bewusst als allgemeines Videosymbol gedacht und soll nicht YouTube darstellen.

Danke, dass du mich auf den Fehler im ALT-Text aufmerksam gemacht hast.

Als Antwort auf Doris

Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

Sorry, aber das sind schlicht Ausflüchte. Der Original Alt Text war ganz eindeutig der #AI Text welcher nach der Bildgenerierung ausgespuckt wird und verdeutlichte das eigentlich ganz andere Symbole geplant waren. Die AI hat da statt Peertube oder Loops (wie im Prompt laut Alt Text eigentlich hätten sein sollen) versehentlich Youtube hingemalt weils halt das "nächstbeste" war. Sich eine Logik hinter dem #AISlop jetzt im nachhinein hinzubiegen ist würdelos…
Als Antwort auf Natanox 🔜 #40C3

Das der Alt Text die Symbole jetzt überhaupt nicht mehr beschreibt (weil die halt überhaupt keinen Sinn machen) ist fast noch schlechter. Vorher hatten Sehbehinderte und Personen die den Alt Text öffnen die eigentlich richtige Information, jetzt fehlt die Bildinformation welche eine schlüssige Intention vermittelt einfach komplett.

Sorry für die Menge an Kritik, aber sich das Niveau durch AI willentlich so runter ziehen zu lassen ist echt das Letzte.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Sonntag, 19. Juli 2026, 18:34)

Zwischen Stacheln und Gift: Sukkulenten sicher für Katzen auswählen

Zwischen Stacheln und Gift: Sukkulenten sicher für Katzen auswählen

Sukkulenten und Kakteen sind unglaublich beliebt, weil sie pflegeleicht sind und toll aussehen. Wenn man seinen Wohnraum mit einer Katze teilt, muss man die grüne Deko jedoch mit ganz anderen Augen sehen. Bei einem gesetzteren Kater wie Gandalf, der seine Abende lieber gemütlich neben dir auf dem Sofa verbringt, ist die Gefahr von wilden Kletterpartien über die Fensterbank vielleicht nicht mehr so groß. Trotzdem reicht ein neugieriges Schnuppern oder Knabbern oft schon aus, um Probleme zu verursachen.

Hier ist eine genaue Übersicht, was für und was gegen diese Wüstenpflanzen im Katzenhaushalt spricht.

Die Vorteile

  • Keine Verwechslungsgefahr mit Katzengras: Die dicken und fleischigen Blätter von Sukkulenten oder die stacheligen Körper von Kakteen laden Katzen deutlich weniger zum Knabbern ein als Pflanzen mit langen und grasartigen Blättern.
  • Standfestigkeit: Viele dieser Pflanzen sitzen fest in schwerer Erde und haben kompakte Wuchsformen. Sie kippen nicht so schnell um, wenn mal ein flauschiger Kater beim Vorbeigehen streift.
  • Kein Laubabfall: Sukkulenten und Kakteen werfen keine Blätter ab, die dann verlockend auf dem Boden herumwirbeln und zum Spielen anregen.

Die Nachteile

  • Gefährliche Stacheln: Kakteen sind eine echte physische Gefahr, allerdings auf unterschiedliche Weise. Kakteen mit festen, durchgehenden Stacheln (wie beim klassischen Säulenkaktus) verursachen beim Anstoßen oder Reinfallen schmerzhafte Stichverletzungen, bleiben aber meist an Ort und Stelle. Deutlich tückischer sind Kakteen mit feinen Glochiden, also winzigen, mit Widerhaken versehenen Stacheln, die sich schon bei leichter Berührung lösen und in der Haut oder den Pfotenballen stecken bleiben. Sie sind kaum zu sehen und schwer wieder zu entfernen, können sich in die Schleimhäute bohren und beim Naseputzen sogar eingeatmet werden. Kakteen aus der Gattung Opuntia (Feigenkakteen) sind für diese Glochiden bekannt und daher in Katzenhaushalten besonders kritisch zu sehen.
  • Giftige Sukkulenten: Viele beliebte Sukkulenten sind für Katzen giftig. Ein kleiner Biss aus reiner Neugier kann zu Erbrechen, Durchfall oder Magen-Darm-Beschwerden führen, bei manchen Arten auch zu Herzrhythmusstörungen.
  • Täuschende Sicherheit: Nur weil eine Pflanze nicht sticht, heißt das nicht, dass sie sicher ist. Die fleischigen Blätter der Sukkulenten speichern viel Wasser, aber oft auch giftige Pflanzensäfte.

Welche Pflanzen sicher sind und welche sofort raus müssen

Damit du genau weißt, was sicher ist und was nicht, hier eine kurze Einteilung der bekanntesten Arten.

Ungefährliche Arten

Diese Pflanzen kannst du beruhigt aufstellen. Sie sind ungiftig und haben keine gefährlichen Dornen.

  • Echeveria (Hauswurz-Sukkulente): Diese rosettenförmigen Sukkulenten sind absolut harmlos.
  • Haworthia (Fenster-Aloe): Sie sehen ähnlich aus wie Aloe Vera, sind im Gegensatz dazu aber komplett ungiftig.
  • Schlumbergera (Weihnachtskaktus): Er hat keine echten Stacheln und ist für Katzen ungefährlich.
  • Crassula ovata (Geldbaum): Gilt laut Clinitox als vermutlich ungiftig. Bei größeren Mengen sind leichte Magen-Darm-Beschwerden möglich, eine echte Vergiftungsgefahr besteht aber nicht.
  • Sedum morganianum (Eselsschwanz): Die hängenden, perlenartigen Triebe sind für Katzen ungiftig.
  • Peperomia obtusifolia (Gummi-Peperomia): Eine robuste, kompakte Pflanze ohne giftige Inhaltsstoffe.

Absolute Tabus

Diese Pflanzen haben in einem Katzenhaushalt nichts zu suchen, da sie stark giftig sind.

  • Aloe vera (Aloe Vera): Enthält Saponine, die bei Katzen starken Durchfall und Erbrechen auslösen.
  • Sansevieria (Bogenhanf): Sehr beliebt, aber leider giftig und reizt den Verdauungstrakt der Katze enorm.
  • Kalanchoe (Flammendes Käthchen): Kann schwere Herzrhythmusstörungen auslösen.
  • Euphorbia trigona (Dreikantige Wolfsmilch): Der milchige Pflanzensaft reizt Haut und Schleimhäute und führt bei Katzen zu Erbrechen und Durchfall.
  • Euphorbia milii (Christusdorn): Hat neben giftigem Milchsaft auch noch scharfe Dornen, also eine doppelte Gefahr.
  • Senecio rowleyanus (Erbsenpflanze): Enthält Alkaloide, die bei Katzen die Leber belasten können.

Sukkulenten und Kakteen sind also keine pauschal sichere oder pauschal gefährliche Wahl, sondern eine Frage der richtigen Art. Wer auf ungiftige Vertreter wie Echeveria, Haworthia oder den Weihnachtskaktus setzt und stachelige Kakteen mit Glochiden eher meidet, kann sich die Wüstenoptik im Wohnzimmer bedenkenlos gönnen. Bei den restlichen Arten gilt: lieber einmal zu viel den botanischen Namen nachschlagen als hinterher beim Tierarzt zu sitzen. Und selbst bei ungiftigen Pflanzen lohnt sich ein Standort außer Reichweite, denn auch harmloses Grün kann bei einer neugierigen Katze schnell zum Spielzeug werden.

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@Kräuter und Pflanzen im Katzenheim

Sparrmannia africana (Zimmerlinde)

Sparrmannia africana (Zimmerlinde)

* Herkunft: Südafrika
* Licht: Hell bis sonnig, verträgt auch Halbschatten
* Boden: Durchlässig, nährstoffreich, gleichmäßig feucht, keine Staunässe
* Besonderheit: Wächst sehr schnell, große herzförmige Blätter, blüht weiß im Winter bis Frühjahr
* Schnitt: Verträgt regelmäßigen Rückschnitt gut, verzweigt sich dadurch schöner
* Schädlinge: Gelegentlich weiße Fliege
✅ Ungiftig

Die Zimmerlinde ist ein echter Klassiker und war früher in vielen deutschen Wohnungen zu finden. Sie wächst schnell und kann als Kübelpflanze in wenigen Jahren über einen Meter hoch werden, lässt sich aber problemlos zurückschneiden. Im Winter zeigt sie weiße Blüten mit gelb-rötlichen Staubgefäßen, was sie besonders dekorativ macht. Sie kommt mit normaler Zimmerluft gut zurecht und erhöht durch ihre große Blattmasse sogar die Luftfeuchtigkeit im Raum. Wer Platz hat und eine pflegeleichte, großzügige Grünpflanze sucht, ist mit der Zimmerlinde gut beraten.

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Die Lautsprache der Katze – was Miauen, Schnurren und andere Geräusche bedeuten


Die Lautsprache der Katze – was Miauen, Schnurren und andere Geräusche bedeuten

Katzen kommunizieren nie nur über Laute, sondern immer im Zusammenspiel mit Körperhaltung, Blick und Situation. Ein Miauen in der Küche kann etwas anderes bedeuten als dasselbe Geräusch nachts im Flur. Ohrenstellung, Schwanzhaltung und Blickrichtung geben den Rahmen vor, in dem ein Laut zu verstehen ist. Nach vorne gerichtete Ohren und ein entspannter Körper sprechen für Interesse, angelegte Ohren und ein peitschender Schwanz für Unruhe oder Abwehr.

Im Zusammenleben mit dem Menschen hat sich die Lautsprache der Katze besonders entwickelt. Untereinander verständigen sich Katzen eher über Körpersprache und Gerüche, gegenüber dem Menschen setzen sie gezielt ihre Stimme ein.

Miauen – die Stimme für den Menschen

Erwachsene Katzen miauen sich untereinander kaum an. Dieses Verhalten stammt aus der Kittenzeit, in der Junge ihre Mutter rufen. Hauskatzen haben es beibehalten und nutzen es gezielt im Kontakt mit dem Menschen. Ein kurzes, helles Miauen ist meist eine freundliche Begrüßung. Ein längeres, tieferes oder wiederholtes Miauen ist oft eine klare Forderung, etwa nach Futter, Aufmerksamkeit oder Zugang zu einem Raum. Manche Katzen entwickeln mit der Zeit sehr individuelle Lautmuster, die genau auf ihren Menschen abgestimmt sind.

Schnurren – ein vielschichtiges Signal

Schnurren wird meist mit Wohlbefinden verbunden, und oft stimmt das auch. Eine Katze, die entspannt liegt und dabei schnurrt, fühlt sich sicher. Katzen schnurren aber auch bei Stress, Angst oder Schmerzen, um sich selbst zu beruhigen. Deshalb zählt immer der Zusammenhang: Eine entspannte Haltung spricht für Wohlbefinden, eine geduckte Haltung oder geweitete Pupillen zusammen mit Schnurren eher für Unsicherheit.

Gurren und Trillern – freundliche Kontaktlaute

Ein kurzer, weicher Laut, der wie ein „Mrrp" klingt, gehört zu den freundlichsten Geräuschen im Katzenrepertoire. Katzen nutzen ihn zur Begrüßung oder als Einladung zur Interaktion, oft mit aufgerichtetem Schwanz und gefolgt von Reiben oder Köpfchengeben.

Maunzen und klagende Laute – Unruhe oder Bedürfnis

Klagende, langgezogene Laute wirken fordernder oder unruhiger als normales Miauen. Häufig steckt ein unerfülltes Bedürfnis dahinter, etwa Langeweile oder fehlende Beschäftigung, besonders bei Wohnungskatzen. Nächtliches Rufen ist normal, da Katzen abends und nachts aktiver sind. Bei älteren Katzen können solche Laute auf Orientierungsschwierigkeiten hinweisen, vor allem in der Dunkelheit.

Fauchen – deutliche Abwehr

Fauchen ist ein klares Warnsignal: Die Katze fühlt sich bedroht und möchte Abstand schaffen. Es ist keine Angriffslust, sondern eine defensive Reaktion, meist begleitet von angelegten Ohren und aufgestelltem Fell. Wer eine fauchende Katze weiter bedrängt, riskiert, dass sie zur nächsten Stufe übergeht.

Knurren – erhöhte Spannung

Knurren ist ein tiefer, grollender Laut und zeigt stärkere Anspannung als Fauchen. Er tritt oft auf, wenn Futter, Beute oder ein Lieblingsplatz verteidigt wird, oder bei Konflikten mit anderen Katzen. Die Katze braucht in diesem Moment Abstand.

Jaulen und Schreien – starke Belastung

Diese lauten, langgezogenen Geräusche treten häufig bei Revierstreitigkeiten oder in der Paarungszeit auf, aber auch bei Angst oder Aufregung. Ein plötzliches, schrilles Schreien deutet oft auf akuten Schmerz hin und sollte ernst genommen werden.

Zähneklappern – Ausdruck des Jagdverhaltens

Das schnelle Klappern des Unterkiefers, oft am Fenster beim Beobachten von Vögeln, hängt mit dem Jagdinstinkt zusammen. Die Katze ist stark fokussiert, kann die Beute aber nicht erreichen. Ein völlig normales Verhalten, auch bei reinen Wohnungskatzen.

Wann man genauer hinsehen sollte

Wenn eine Katze plötzlich deutlich mehr oder weniger miaut als sonst, heiser klingt oder ungewöhnliche Geräusche macht, lohnt sich Aufmerksamkeit. Zusammen mit Rückzug, Appetitverlust oder verändertem Verhalten kann das auf Stress oder gesundheitliche Probleme hindeuten – im Zweifel hilft der Tierarzt weiter.

Jede Katze hat ihre eigene Sprache

Es gibt keine einheitliche Katzensprache. Manche Katzen sind sehr gesprächig, andere äußern sich selten. Wer seine Katze aufmerksam beobachtet und ihre Laute im Zusammenhang versteht, baut mit der Zeit eine sehr feine Kommunikation auf.

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@Hauskatzen - Praxis & Alltag

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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

Du bist gern unter Katzenleuten? In unserer Friendica-Gruppe „Hauskatzen – Praxis & Alltag“ geht es um Erfahrungen, praktische Tipps und natürlich um den ganz normalen Katzenwahnsinn. 🐱
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Verpiss-dich-Pflanze" hält Katzen auf Abstand


Verpiss-dich-Pflanze" hält Katzen auf Abstand

Feine Nase: Mancher Geruch schreckt die Katze ab.

Die Katze uriniert in der Wohnung in alle denkbaren Ecken, außer in das Katzenklo? Fremde Samtpfoten hinterlassen ihre Duftmarken in Ihrem Garten? Unerwünschtes Markieren können Sie mit einfachen Mitteln verhindern.

Wenn eine Katze den Garten markiert, kann das zu einer unangenehmen Geruchsbelästigung führen. Doch so weit muss es nicht kommen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das eigene Grundstück für Katzen unattraktiv zu machen: Pflanzen Sie zum Beispiel einen Harfenstrauch. Im Volksmund auch „Verpiss-dich-Pflanze" genannt, ist er für den feinen Geruchssinn der Stubentiger unerträglich. Rindenmulch oder Kaffeesatz können die Stubentiger ebenfalls in die Flucht schlagen.

Für die Wohnung eignet sich ein Fernhaltespray, dessen Duft die Vierbeiner als sehr unangenehm empfinden. Auf die zuvor gereinigten Stellen gesprüht, hält es die Katzen davon ab, diese weiterhin als „Toilette" zu benutzen. Auch Zitronengras, Koriander oder Lavendel wirken in der Regel abschreckend. Bei Knoblauch und Zwiebeln ist allerdings Vorsicht geboten: Der intensive Geruch schreckt Katzen zwar zuverlässig ab, beide Pflanzen sind für Katzen jedoch giftig, wenn sie davon fressen. Wer diese Mittel im Garten einsetzt, sollte deshalb darauf achten, dass die Katze keinen direkten Zugang zu den Pflanzenteilen hat, und stattdessen eher auf ungiftige Alternativen wie Lavendel oder Zitronengras zurückgreifen, wenn Katzen regelmäßig Zugang zum entsprechenden Bereich haben.

Um eine Katze vom Markieren abzuhalten, kann man sie aber auch einfach mit einem lauten Ruf oder Geräusch erschrecken. Wer sich selbst nicht auf die Lauer legen kann, um den Vierbeiner auf frischer Tat zu ertappen, kann auf Bewegungsmelder mit Wasser oder speziellem Katzenabwehrspray zurückgreifen. Ebenso gibt es Ultraschallgeräte auf Basis eines Bewegungsmelders. Die Frequenz liegt unterhalb des hörbaren Bereiches für das menschliche Gehör. Für Katzen allerdings stellt das Geräusch einen unangenehmen Lärm dar, der sie vertreibt.

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@Kräuter und Pflanzen im Katzenheim
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