Pteris cretica (Flügelfarn)

Pteris cretica (Flügelfarn)

Herkunft: Tropen und Subtropen Europas, Asiens und Afrikas
Licht: hell bis halbschattig, ohne direkte Sonne
Boden: lockere, humusreiche, gut durchlässige Erde
Wasser: gleichmäßig leicht feucht halten, der Ballen sollte nie ganz austrocknen
Luftfeuchtigkeit: mittel bis hoch
Temperatur: am wohlsten bei Zimmerwärme, längere Zeit unter etwa 13 °C mag er nicht
Besonderheit: immergrüner Farn mit fein gefiederten, leicht überhängenden Wedeln, beliebt sind Sorten mit weißem Mittelstreifen

Giftigkeit: ✅ Ungiftig

Der Flügelfarn ist ein pflegeleichter Farn, der auch Einsteigern verzeiht, solange er nicht austrocknet. Er wächst eher langsam und bleibt mit etwa 30 bis 60 cm Höhe schön kompakt. Am besten steht er hell, aber ohne pralle Sonne, zum Beispiel an einem Ostfenster oder etwas zurückgesetzt am Südfenster.

Beim Gießen kommt es vor allem auf Gleichmäßigkeit an: Die Erde darf leicht feucht bleiben, sollte aber nie im Wasser stehen, deshalb gießt du überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer nach einer Weile weg. Trockene Heizungsluft mag der Farn nicht so gern, im Bad oder auf einer Schale mit feuchten Kieseln fühlt er sich deutlich wohler. Braune oder unansehnliche Wedel schneidest du einfach am Ansatz ab, denn neue wachsen von selbst nach.

Die Wedel sind empfindlich und knicken leicht, du solltest sie also nicht zu oft anfassen. Weil der Flügelfarn ungiftig ist, passt er auch gut in einen Haushalt mit Katzen, falls eine Samtpfote mal an den zarten Blättern knabbert.

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Venedigs Katzen: Wächter des Handels

Ohne Katzen wäre der Reichtum der Republik Venedig in ernster Gefahr gewesen. 🐾⚓

Warum eine Katze an Bord im mittelalterlichen Seerecht sogar über die Haftung eines Kapitäns entscheiden konnte, wie gezielt gezüchtete "Kriegerkatzen" aus Syrien importiert wurden, und wie aus dem Dogen Francesco Morosinis Katze Nini ein bis heute erhaltenes Museumsstück wurde, gibt's im neuen Blogartikel:

Venedigs Katzen: Wächter des Handels

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Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Donnerstag, 22. Oktober 2026, 12:12)

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Mystische Katzen: Saci Cat

Steckbrief
Art: Mystische Waldkatze

Herkunft: Brasilianische Folklore, ländliche Regionen des Südens und Zentrums Brasiliens

Merkmale: Einbeinige Erscheinung, dunkles bis rußfarbenes Fell, auffällig rote Kappe, wachsame gelbe Augen

Symbolik: Unberechenbarkeit, listige Naturkräfte, Schutz und Störung zugleich

Besonderheit: Gilt als Begleiter und Verkörperung des Saci-Mythos, bewegt sich lautlos und überraschend trotz körperlicher Unvollständigkeit

Kurzbeschreibung

Die Saci Cat ist eine mystische Erscheinung aus der brasilianischen Volksüberlieferung und verkörpert die ambivalente Natur des Waldes zwischen Schutzgeist und Störenfried. Sie wird meist in ländlichen Gegenden gedacht, wo dichte Vegetation, alte Bäume und abgelegene Pfade den Übergang zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt markieren. Trotz ihrer einbeinigen Gestalt bewegt sie sich sicher, schnell und scheinbar mühelos durch ihr Revier, was ihr eine irritierende Präsenz verleiht.

Ihr dunkles Fell wirkt wie vom Rauch des Waldes durchzogen und verschmilzt bei Dämmerung fast vollständig mit dem Unterholz. Die rote Kappe, die sie trägt, gilt als Quelle ihrer besonderen Fähigkeiten und als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Welt der listigen Waldwesen. Die Saci Cat greift selten direkt ein, sondern verändert Situationen durch kleine, gezielte Störungen, die Menschen und Tiere gleichermaßen aus dem Gleichgewicht bringen können.

Sie wird nicht als bösartig verstanden, sondern als Prüfstein für Aufmerksamkeit, Respekt und Achtsamkeit gegenüber der Natur. Wer sie unterschätzt, verliert Orientierung oder Zeit, wer sie respektiert, bleibt unbehelligt. In der Mythologie steht sie für das Unberechenbare des Waldes und die Erinnerung daran, dass nicht jede Ordnung dauerhaft ist. Die Saci Cat gilt als eigenständig, wachsam und unabhängig, niemals vollständig kontrollierbar oder vorhersehbar.


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Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Freitag, 16. Oktober 2026, 08:54)

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#pastpuzzle 592
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1/4 🥇
pastpuzzle.de

Die Mumie 4


Die Mumie 4

Klasse, freue mich wie ein kleiner Junge.

filmstarts.de/nachrichten/1000…

#kino #mumie #brendanfraser #movie

Katzen als Vogelkiller: Was ist wirklich dran?

Millionen tote Vögel durch Hauskatzen, stimmt das wirklich? Ein ehrlicher Blick in die Studienlage zeigt: Die meisten Katzenopfer sind gar keine Vögel, sondern Mäuse, und der große Vogelschwund spielt sich woanders ab. 🐾🐦

Wie die oft zitierten Millionenzahlen überhaupt entstehen, wo Katzen wirklich schaden können und was Halter konkret tun können, gibt's im neuen Blogartikel:

Katzen als Vogelkiller: Was ist wirklich dran?

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Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Freitag, 16. Oktober 2026, 08:55)

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Farne im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche heißen nur so?


Farne im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche heißen nur so?

Farne sehen wunderschön aus und passen mit ihrem frischen Grün in fast jedes Zimmer. Für Katzenhalter stellt sich da schnell die Frage, ob sie ungefährlich sind. Die gute Nachricht: Die meisten echten Zimmerfarne sind es. Das Problem sind Pflanzen, die nur "Farn" heißen oder so aussehen. Deshalb gilt hier mehr als sonst: Der lateinische Name auf dem Etikett zählt, nicht der deutsche.

Was ist eigentlich ein echter Farn?

Farne sind uralte Pflanzen ohne Blüten, Früchte und Samen. Sie vermehren sich über Sporen, die meist in kleinen braunen Häufchen auf der Blattunterseite sitzen. Viele Halter erschrecken beim ersten Mal und halten das für Schädlinge, es ist aber völlig normal. Ein zweites Merkmal: Neue Wedel rollen sich wie ein Bischofsstab oder eine kleine Schnecke aus. Wer an einer "Farn"-Pflanze Blüten, Beeren, Zapfen oder Samen entdeckt, hat mit großer Sicherheit keinen echten Farn vor sich.

Diese echten Farne gelten als ungiftig

Die ASPCA, die wichtigste Datenbank für Pflanzen und Haustiere, führt auffällig viele echte Farne als ungiftig für Katzen:

- Schwertfarn / Boston-Farn (Nephrolepis). Der Klassiker unter den Zimmerfarnen und sehr gut belegt, mehrere Arten und Sorten sind dort einzeln gelistet.
- Geweihfarn (Platycerium bifurcatum). Wächst in der Natur auf Bäumen und lässt sich schön an der Wand oder auf einem Holzbrett aufhängen. Für andere Platycerium-Arten gibt es keinen eigenen Eintrag, aber auch keine Hinweise auf Giftigkeit.
- Hasenfußfarn / Rollfarn (Davallia). Bekannt für seine pelzigen Rhizome, die über den Topfrand kriechen und viele Katzen zum Spielen einladen. Ungiftig laut ASPCA und einer Universitätsquelle.
- Saumfarn (Pteris). Als Gattung ungiftig für Katzen gelistet.
- Sichelfarn / Ilexfarn (Cyrtomium falcatum) und Knopffarn (Pellaea rotundifolia). Beide gelten als ungiftig und sind ausgesprochen robust.
- Brutfarn (Asplenium bulbiferum). Ebenfalls ungiftig laut ASPCA.

Wichtig: "Ungiftig" heißt nicht "zum Fressen gedacht". Wer viel faseriges Pflanzenmaterial knabbert, kann sich übergeben, das ist dann eine Reaktion auf die Menge und nicht auf ein Gift.

Bei diesen Farnen ist die Datenlage dünn

Hier lohnt sich Ehrlichkeit, denn viele Ratgeber behaupten mehr, als sich belegen lässt:

- Nestfarn (Asplenium nidus). Händler schreiben häufig, die ASPCA führe ihn als ungiftig. Einen direkten Eintrag konnte die Recherche dafür nicht bestätigen. Es gibt aber keinen Hinweis auf Giftigkeit, er gilt als wahrscheinlich unbedenklich.
- Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium). Weder bei der ASPCA noch bei CliniTox, der Giftdatenbank der Universität Zürich, ließ sich eine Einstufung finden. Auch hier: kein Hinweis auf Giftigkeit, aber keine Garantie.
- Frauenhaarfarn (Adiantum). Die Quellen widersprechen sich, mal heißt es ungiftig, mal wird er ohne Quellenangabe als giftig für Katzen bezeichnet. Ein belegter Giftstoff oder ein dokumentierter Vergiftungsfall ist nicht bekannt, also wahrscheinlich unbedenklich. Da er ohnehin sehr empfindlich ist, ruiniert eine knabbernde Katze ihn schnell, ich würde ihn nicht auf den Boden stellen.
- Tüpfelfarn (Polypodium) und Goldtüpfelfarn (Phlebodium). Der Wurzelstock des heimischen Tüpfelfarns enthält süß schmeckende Stoffe und wirkt leicht abführend. Schwere Vergiftungen sind nicht beschrieben, größere Knabbermengen sollte die Katze aber nicht bekommen.

Echte Farne, die tatsächlich giftig sind

Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) sind echte Farne, die man eher im Garten und im Wald findet als im Blumentopf. CliniTox stuft den Adlerfarn als "sehr stark giftig" ein. Er enthält unter anderem das Enzym Thiaminase, das Vitamin B1 zerstört, dazu einen krebserregenden Stoff, und bleibt auch getrocknet giftig. Ehrlicherweise muss man dazusagen: Die dokumentierten Vergiftungen betreffen fast ausschließlich Pferde, Rinder, Schafe und Schweine, meist nach wochenlanger Aufnahme größerer Mengen. Katzenfälle sind nicht bekannt. Ein einmaliges Beknabbern im Garten ist kein Grund zur Panik, eine Katze, die regelmäßig daran kaut, sollte man aber fernhalten. In Vase oder Topf hat er nichts verloren.

Pflanzen, die nur "Farn" heißen

- Zierspargel, "Asparagus-Farn" (Asparagus densiflorus 'Sprengeri', Asparagus setaceus). Botanisch ein Spargelgewächs und mit dem Gemüsespargel verwandt, die fedrigen "Blätter" sind umgebildete Sprosse. Er blüht klein und weiß und bildet rote Beeren, was ein echter Farn nie tun würde. Laut ASPCA ist er giftig für Katzen, Wirkstoffe sind Sapogenine. Wiederholter Hautkontakt kann eine allergische Hautentzündung auslösen, beim Fressen der Beeren drohen Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall. In der Regel nicht lebensbedrohlich, aber trotzdem nichts für den Katzenhaushalt, vor allem nicht mit Beeren.
- Palmfarn / Sagopalme (Cycas, Zamia). Weder Palme noch Farn, sondern ein Nacktsamer, näher mit Nadelbäumen verwandt. Er bildet einen holzigen Stamm und Zapfen mit Samen und ist die gefährlichste Pflanze in diesem Beitrag. Der Wirkstoff Cycasin schädigt die Leber, laut ASPCA können schon ein bis zwei Samen tödlich sein. Auf Erbrechen und Durchfall können später Gelbsucht, Blutergüsse und Leberversagen folgen, die Leberschäden zeigen sich oft erst nach zwei bis drei Tagen. Deshalb gilt: bei jedem Verdacht sofort zum Tierarzt, auch ohne Symptome. Ausführlicher haben wir das schon im Beitrag über Palmen im Katzenhaushalt behandelt.
- Moosfarn (Selaginella kraussiana). Botanisch ebenfalls kein Farn, sondern ein Bärlappgewächs. Die ASPCA führt ihn als ungiftig, im Handel läuft er zur Weihnachtszeit oft als "Frosty Fern". Für andere Selaginella-Arten gibt es keinen eigenen Eintrag, aber auch keine Hinweise auf Giftigkeit.
- Fiederaralie (Polyscias) und Silbereiche (Grevillea robusta). Beide haben feines, farnartiges Laub. Polyscias guilfoylei ist bei der ASPCA als giftig gelistet (Saponine), für die farnblättrige Fiederaralie selbst fehlen belastbare Daten. Bei der Silbereiche sind die Angaben widersprüchlich, bekannt sind aber Inhaltsstoffe, die beim Menschen Allergien auslösen können. Mit knabberfreudigen Katzen würde ich beide lieber nicht aufstellen.

Achtung, Namensverwirrung bei der ASPCA

Wer dort auf Englisch nachschlägt, stolpert über verwirrende Namen:

- "Fern Palm" bedeutet Palmfarn (Cycas, Zamia) und ist hochgiftig
- "Feather Palm" bedeutet dagegen Schwertfarn und ist ungiftig
- "Winter Fern", "California Fern" und "Nebraska Fern" sind Beinamen des Gefleckten Schierlings (Conium maculatum), einer hochgiftigen Doldenblüte mit farnartigem Laub
- "Emerald Fern", "Lace Fern" und "Plumosa Fern" bedeuten Zierspargel und sind giftig
- "Moss Fern" und "Irish Moss" bedeuten Selaginella kraussiana und sind ungiftig

Katzengerecht aufstellen

Auch bei ungiftigen Farnen lohnt sich ein bisschen Vorsicht. Am schönsten und sichersten sind Hängeampeln, Wandhalterungen (der Geweihfarn wirkt so ohnehin am besten) oder hohe Pflanzenständer, die nicht als Sprungziel taugen. Ein helles Badezimmer ist für viele Farne ein guter Platz, weil sie dort die hohe Luftfeuchtigkeit bekommen, die sie lieben. Schwere Übertöpfe kippen nicht so leicht um, und Wasser im Übertopf sollte nicht stehen bleiben, denn Katzen trinken gern daraus, und dort sammeln sich Düngerreste. Eine Schicht grober Kieselsteine oder ein Abdeckgitter auf der Erde hält Katzen vom Buddeln ab. Oft ist nämlich gar nicht die Pflanze das Problem, sondern das, was im Topf steckt: Flüssigdünger, Düngestäbchen und Pflanzenschutzmittel können für Katzen schädlich sein. Deshalb Dünger nur verdünnt ins Gießwasser geben, keine Stäbchen offen in die Erde stecken und bei Schädlingen erst einmal abduschen statt sprühen. Und wenn die Katze gern knabbert, hilft ein eigenes Töpfchen Katzengras in der Nähe als erlaubte Alternative.

Kurz zur Pflege

Die meisten Zimmerfarne mögen es hell, aber ohne direkte Mittagssonne, gleichmäßig feuchte Erde ohne Staunässe und vor allem hohe Luftfeuchtigkeit. Braune Wedelspitzen im Winter sind meist ein Zeichen für zu trockene Heizungsluft. Gedüngt wird sparsam, etwa alle vier bis sechs Wochen in halber Konzentration. Beim Nestfarn nicht in die Mitte der Rosette gießen, sondern auf die Erde am Rand.

Die Kauf-Checkliste

1. Etikett umdrehen: Steht ein lateinischer Name drauf? Wenn nicht, lieber nachfragen oder nicht kaufen.
2. Den lateinischen Namen prüfen, "Farn" im Namen heißt gar nichts.
3. Warnnamen erkennen: Asparagus, Cycas, Zamia, Polyscias, Conium.
4. Auf Blüten, Beeren, Zapfen oder Samen achten: Dann ist es kein echter Farn.
5. Blattunterseite anschauen: Braune Sporenhäufchen sprechen für einen echten Farn.
6. Einen holzigen Stamm mit steifen, harten Wedeln meiden, so sieht der Palmfarn aus.
7. Feines Grün mit nadelartigen "Blättchen" und kleinen Dornen am Stiel deutet auf Zierspargel.
8. Das Etikett aufbewahren, im Notfall hilft es dem Tierarzt enorm.

Wenn die Katze doch etwas gefressen hat

Hat die Katze nur ein Stück Schwertfarn oder Geweihfarn gefressen und übergibt sich einmal, ist das meist harmlos, dann reicht Beobachten. Bei Verdacht auf eine giftige Pflanze zählt schnelles, ruhiges Handeln: Katze von der Pflanze trennen, Pflanzenreste, Etikett oder ein Foto sichern, ungefähre Menge und Uhrzeit merken und den Tierarzt oder die Tierklinik anrufen. Kein Erbrechen selbst auslösen und keine Hausmittel geben, das kann bei ätzenden Stoffen Maul und Speiseröhre zusätzlich schädigen. Bei Hautkontakt mit Pflanzensaft die Stelle mit lauwarmem Wasser abspülen.

Sofort zum Tierarzt geht es bei jedem Verdacht auf Palmfarn (auch ohne Symptome), bei Verdacht auf Schierling oder eine andere unbekannte Pflanze mit farnartigem Laub aus dem Garten und bei wiederholtem Erbrechen, blutigem oder schwarzem Kot, starkem Speicheln, Apathie, Taumeln, Zittern, Krämpfen, gelblichen Schleimhäuten oder Atemnot. Im Zweifel lieber einmal zu oft anrufen.

Kurz zusammengefasst

Wer Farne liebt und Katzen hat, muss auf keines von beiden verzichten. Schwertfarn, Geweihfarn, Hasenfußfarn, Saumfarn, Sichelfarn und Knopffarn sind nach ASPCA gut belegt ungiftig und eine schöne Wahl. Die Stolperfallen sind die Pflanzen, die nur so heißen: Zierspargel raus, Palmfarn erst gar nicht ins Haus und bei Fiederaralie und Silbereiche lieber vorsichtig sein. Draußen im Garten lohnt sich ein Blick auf den Adlerfarn. Mit dem lateinischen Namen auf dem Etikett, einem Platz in der Hängeampel oder im hellen Bad und etwas Katzengras als Ablenkung haben dann beide ihre Freude: der Farn und die Katze.


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Homöopathie - Warum wir Besserung sehen, obwohl nichts wirkt (Placebo by Proxy)


Homöopathie - Warum wir Besserung sehen, obwohl nichts wirkt (Placebo by Proxy)

Homöopathie - Warum wir Besserung sehen, obwohl nichts wirkt

"Aber meiner Katze ging es nach den Globuli wirklich besser!" Diesen Satz hört man oft, und er ist ehrlich gemeint. Die Erklärung hat nichts mit Dummheit oder schlechter Beobachtung zu tun, sondern mit ganz normaler Psychologie. Und sie betrifft nachweislich auch Tierärzte.

Das Tier erwartet nichts, aber wir schon

Eine Katze weiß nicht, dass sie ein Mittel bekommt, sie hat also keine Erwartung, die sich erfüllen könnte. Anders ist es bei uns Menschen. Wir hoffen auf Besserung, schauen genauer hin und bewerten Veränderungen positiver. Fachleute nennen das den Besitzer-Placeboeffekt oder "Placebo by Proxy", also ein Placebo über Stellvertreter. Gemessen wird die Besserung nämlich fast immer an unserer Einschätzung, nicht am Tier selbst.

Was die Studien zeigen

In einer Studie mit 58 Hunden mit Gelenkproblemen bekamen alle Tiere nur ein Placebo. Trotzdem sahen knapp 40 Prozent der Besitzer und bis zu rund 45 Prozent der Tierärzte eine Besserung. Die Kraftmessplatte, die das Gangbild objektiv misst, zeigte dagegen keine Veränderung. Bei Katzen mit Gelenkschmerzen war es ähnlich: Nach Einschätzung der Halter galten 54 bis 74 Prozent der Placebo-Katzen als gebessert, nach gemessener Aktivität nur 10 bis 63 Prozent.

Was dahintersteckt

- Erwartung und Bestätigung. Wer auf Besserung hofft, registriert jedes kleine Plus sofort und übersieht Rückschritte eher.
- Mehr Zuwendung. Wer eine Behandlung gibt, kümmert sich meist auch mehr: genauer hinschauen, öfter streicheln, für Ruhe sorgen. Das tut einer Katze tatsächlich gut, allerdings unabhängig vom Mittel.
- Regression zur Mitte. Beschwerden schwanken, und man behandelt meistens auf dem Höhepunkt. Danach wird es statistisch ohnehin besser, ganz ohne Behandlung.
- Der natürliche Verlauf. Viele Beschwerden wie leichter Durchfall, kleine Prellungen oder Stress klingen von selbst ab.
- Keine Konditionierung. Bei Menschen kann ein Körper lernen, auf ein bekanntes Mittel zu reagieren. Bei Katzen fehlt dafür meist die Vorerfahrung mit einem echten Wirkstoff, die Wirkung läuft also über uns, nicht über die Katze.

Warum das wichtig ist

Das eigentliche Problem ist nicht, dass Halter sich besser fühlen. Es ist die Gefahr, dass eine echte Erkrankung dadurch zu spät behandelt wird, weil sich scheinbar alles bessert. Katzen verbergen Schmerzen ohnehin gut, deshalb ist das bei ihnen besonders tückisch.

Was helfen kann: Beschwerden möglichst objektiv festhalten, zum Beispiel mit Gewicht, Trinkmenge, Fressverhalten und Aktivität, am besten in einem kleinen Tagebuch. Und bei allem, was länger anhält oder schlimmer wird, den Tierarzt fragen, statt auf eine gefühlte Besserung zu vertrauen.

Ein Trost bleibt: Die Zuwendung, die wir kranken Katzen ohnehin schenken, ist echt und wirkt. Sie braucht nur keine Globuli dazu.


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Brötchen


Brötchen

Super, ab nächsten Samstag bekomme ich jeden Samstag 2 Brötchen und 2 Käsebrötchen immer um 06.00 Uhr direkt an die Haustür. 😃😃
Endlich ein Frühstücksdienst in meiner Gegend.

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