Le Chat Noir und die Katzen von Montmartre

Eine schwarze Katze, ein Cabaret und ein Plakat, das heute auf Tassen und Postkarten in der ganzen Welt zu finden ist. Im Paris der 1880er Jahre wurde die Katze zum Symbol der Künstlerszene auf dem Montmartre, und Dichter, Maler und Schriftsteller wie Baudelaire, Manet und Colette hatten längst ihre eigenen Katzengeschichten.

Was davon wirklich belegt ist und was einfach nur schön erzählt wird, steht im Blog.

Le Chat Noir und die Katzen von Montmartre

#Paris #Montmartre #LeChatNoir #Katzengeschichte #Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats @Hauskatzen - Praxis & Alltag @Cats of the Fediverse

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📚 Nächste Fediverse-Sprechstunde: Leserunden im Fediverse – gemeinsam lesen und diskutieren

Wie kann man eigentlich eine gemeinsame Aktion im Fediverse organisieren, wenn die Teilnehmenden auf ganz unterschiedlichen Plattformen unterwegs sind?

Genau dieser Frage möchten wir bei der nächsten Fediverse-Sprechstunde am Montag, 26.10.2026, um 19:30 Uhr nachgehen. 😊

Als praktisches Beispiel nehmen wir eine Leserunde im Fediverse.

Dabei soll es aber nicht nur darum gehen, gemeinsam ein Buch zu lesen. Viel spannender ist die Frage dahinter:

Wie schaffen wir es, Menschen von Friendica, Mastodon, BookWyrm, Hubzilla und anderen Fediverse-Diensten bei einer gemeinsamen Aktion wirklich zusammenzubringen?

💡 Brauchen wir einen gemeinsamen Hashtag?
💡 Wo startet die Diskussion?
💡 Wie lassen sich Beiträge über verschiedene Plattformen hinweg auffindbar machen?
💡 Welche Rolle können Gruppen, Kalender, Veranstaltungen oder Online-Treffen spielen?
💡 Und was funktioniert technisch heute schon gut – und wo stoßen wir noch an Grenzen?

Eine fertige Lösung möchte ich an diesem Abend ausdrücklich nicht vorgeben.

Im Gegenteil: Wir wollen gemeinsam Ideen sammeln, Möglichkeiten ausprobieren, Erfahrungen austauschen und überlegen, was sich wirklich praktikabel umsetzen lässt.

Vielleicht entsteht daraus am Ende eine erste echte Fediverse-Leserunde. Vielleicht ergeben sich daraus aber auch Ideen für ganz andere gemeinsame Projekte.

Genau dafür ist die Fediverse-Sprechstunde da:
miteinander reden, voneinander lernen und gemeinsam Möglichkeiten entdecken. 🌐

Jede Idee ist willkommen – ganz egal, ob du schon lange im Fediverse unterwegs bist oder erst seit Kurzem dabei bist.

📅 Montag, 26.10.2026
🕢 19:30 Uhr
🌐 Online über BigBlueButton
➡️ campus.ws-12.de/rooms/8p9-mvy-…

📢 Bitte gern teilen!
Je mehr unterschiedliche Menschen und Plattformen dabei sind, desto spannender kann die Diskussion werden.

#Fediverse #FediverseSprechstunde #Leserunde #Friendica #Mastodon #BookWyrm #Hubzilla #ActivityPub

Als Antwort auf Doris

Leute ... also ein Bild mit KI zu machen ist doch voll OK. ✌️ Vor KI haben wir doch auch Grafikprogramme zum Bilder erstellen genutzt. 😀

Doris: Ich teile es auch gern wieder in der Storiethek.... vielleicht kommt ja noch wer "von aussen" dazu.

Thomas

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Mittwoch, 14. Oktober 2026, 21:19)
Als Antwort auf Doris

Die Bewerbung für meine Lesung zu meinem weihnachtlichen Fantasyroman Das Tor ins Anderswann ist angelaufen. Bis zum 25.10.26 könnt Ihr Euch um eines von 5 Buchexemplaren bewerben. Schaut einfach mal unter meinem Profil nach oder unter #DasTorinsAnderswann.

Am 26.10. gibt es mehr dazu in der Fediverse-Sprechstunde.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:08)

Finde User bei ignoriert nicht


Finde User bei ignoriert nicht

Guten Morgen,
ihr könnt mir bestimmt helfen, und zwar habe ich es beim rumklicken geschafft Doris auf Ignoriert zu stellen.
siehe Bild

Nur bei meinen Kontakten taucht bei ignoriert Doris gar nicht auf.
Irgendwas mache ich bestimmt falsch.


!Friendica Support

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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

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@😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪 Guten Morgen.

Klick mal auf das Profil von Doris, dann rechts oben auf "Aktion" und dann auf "Nicht mehr ignorieren" (o.ä.). Siehe Bild.

Portulacaria afra (Speckbaum, Elefantenfutter)

Portulacaria afra (Speckbaum, Elefantenfutter)

◾ Herkunft: Südafrika, trockene Buschlandschaften
◾ Licht: Sonnig bis vollsonnig, verträgt auch direkte Sonne, im Sommer gern auf Balkon oder Terrasse
◾ Boden: Durchlässige Kakteenerde, gern mit Sand gemischt, zwischen den Wassergaben gut abtrocknen lassen
◾ Besonderheit: Sukkulente mit kleinen, fleischigen Blättern und rötlichen Stielen, in der Natur wichtige Nahrungspflanze für Elefanten und Nashörner
◾ Gießen: Im Sommer mäßig, im Winter deutlich weniger, keine Staunässe
◾ Überwinterung: Hell und kühl bei mind. 5–10 °C, nicht düngen

✅ Ungiftig

Der Speckbaum sieht auf den ersten Blick wie ein kleiner Geldbaum aus, ist aber eine eigene Art aus den trockenen Buschlandschaften Südafrikas. Er ist ausgesprochen pflegeleicht und verzeiht auch gelegentliche Pflegefehler. Im Sommer steht er am liebsten draußen in der Sonne, muss aber langsam daran gewöhnt werden. Als Sukkulente speichert er Wasser in seinen Blättern und braucht daher wenig Gießen. Er lässt sich auch als Bonsai gestalten und ist für Katzenhaushalte unbedenklich.


#Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen @Kräuter und Pflanzen im Katzenheim @Cats of the Fediverse

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tredition - nicht nur Katzenbücher


tredition - nicht nur Katzenbücher

Habe gerade tredition für mich entdeckt.
Im Prinzip wie BoD, man kann dort auch seine Bücher selbst veröffentlichen mit Hilfe von tredition.

Für mich aber war interessant, das ich einige Katzenbücher entdeckt habe, die ich noch nicht kannte. 😸

tredition.com/

#Bücher #SelfPublishing #Buch #Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats @Hauskatzen - Praxis & Alltag @Cats of the Fediverse

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Katzen-ABC: Milchtritt


Katzen-ABC: Milchtritt

Beim Milchtritt knetet die Katze mit den Vorderpfoten abwechselnd auf einer weichen Unterlage, auch Treteln genannt.
Das kennt sie aus der Kittenzeit, denn die Kleinen kneten den Bauch der Mutter, damit die Milch besser fließt.
Bei erwachsenen Katzen ist es meist ein Zeichen von Wohlbefinden und Geborgenheit.

#KatzenABC #Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats !Hauskatzen - Praxis & Alltag @Cats of the Fediverse

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Friendica-Umfrage: Was wünscht ihr euch?


Friendica-Umfrage: Was wünscht ihr euch?

Ich möchte mal sammeln, was sich Friendica-Nutzer für zukünftige Funktionen wünschen.
Deshalb starte ich hier eine kleine Umfrage, die einen Monat läuft, bis zum 13. November.

Schreibt mir in die Kommentare, welche Funktion ihr euch wünscht, verbessert oder neu dazu haben möchtet.

Bitte keine allgemeinen Meinungen, ob euch Friendica gefällt oder nicht, sondern nur konkrete Funktionswünsche.

Am Ende sammle ich alles und reiche es gebündelt als Vorschlag bei den Entwicklern ein.

#Friendica #Fediverse #FediTips #Umfrage #Feedback @Friendica Support

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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

Friendica-Umfrage: Was wünscht ihr euch?

@😺 Cat Man Friedhelm 😺

- terminierte Beiträge bearbeiten
- Emoji-Reaktionen vergeben

- Bilder (Fotos) bei der Erstellung eines Beitrags direkt hochladen können ohne den Umweg Hochladen in „Bilder“ (evtl. bin ich aber nur zu doof dafür und hab den Weg wie das geht noch nicht gefunden)

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Als Antwort auf Serenityfreaksout

@Serenityfreaksout

Du kannst Bilder einfach beim erstellen eines Beitrags in den Editor hineinziehen oder im Editor auf das kleine Bild-Icon klicken und darüber ein Bild hinzufügen.

@😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

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@😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪 @Serenityfreaksout

Du kannst in den Kommentaren auf das Bildsymbol klicken und darüber Bilder hochladen. Du kannst auch direkt in Kommentare oder Beiträge einfach ein Bild hineinziehen mit der Maus.

Screenshot eines Textfelds mit Fediverse-Handles und einer roten Pfeilmarkierung auf ein Symbol in der Symbolleiste oben.

An anderer Stelle kannst du über "Dateien" Bilder einbinden und auch hochladen:

Screenshot einer Benutzeroberfläche mit einer roten Pfeilmarkierung auf den Reiter 'Dateien'

Klickt man auf das Zeichen für den Composer, verlässt man das kleine Editorfenster:

Screenshot eines Eingabefelds mit einer roten Pfeilmarkierung auf das Stiftsymbol oben rechts.

Und kommt auf den Composer selbst, auch dort kann man Bilder einfügen/hochladen:

Screenshot eines Texteditors mit Eingabefeld, Symbolleiste und einem Hinweistext über die Rechte an Inhalten

Es gibt vielfältige Möglichkeiten in Friendica. 😉

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Montag, 19. Oktober 2026, 07:14)

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Als Antwort auf Jools ✨

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@Jools ✨ @😺 Cat Man Friedhelm 😺
Danke für die schnellen Antworten 🙂. Habe es ausprobiert, und ja ... ich war zu doof. Den "Hochladen" Button nach dem klicken auf das Bild-Icon hab ich falsch interpretiert und gedacht, ich kann nur aus meiner bestehenden Bilder-Sammlung hochladen. Also bisher war mein Weg in "Bilder" gehen,

Foto hochladen, Bildbeschreibung hinzugefügt und dann neuen Beitrag erstellt. So geht das natürlich einfacher. Bildbeschreibung kann man da ja auch direkt eingeben.

@Matthias (feb) Gleich mal Drag&Drop getestet 😀.

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Neu ab morgen: Katzen-ABC


Neu ab morgen: Katzen-ABC

Ab morgen startet bei mir eine neue kleine Reihe: das Katzen-ABC. Hier erkläre ich Begriffe aus der Katzenwelt kurz und knapp, immer einer pro Beitrag, ganz ohne Fachchinesisch. Was ist eigentlich Milchtritt, was bedeutet rollig und was steckt hinter anderen Wörtern, die man als Katzenfan ständig hört?

Die Begriffe kommen nicht in alphabetischer Reihenfolge, sondern so, wie sie mir einfallen.

#KatzenABC #Katzenbegriffe #Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats @Hauskatzen - Praxis & Alltag @Cats of the Fediverse

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Mystische Katzen: Taguanon Cat

Steckbrief
Art: Mystische Baumkatze

Herkunft: Berg- und Regenwaldregionen Südostasiens, mit kulturellen Bezügen zu indigenen Waldvölkern

Merkmale: Schlanker, leichter Körperbau, seitlich ausladende Hautfalte zwischen Vorder- und Hinterläufen, große dunkle Augen, fein gemustertes Fell in erdigen Braun- und Grautönen

Symbolik: Übergang, lautlose Bewegung, Verbindung zwischen Boden und Baumkronen

Besonderheit: Gilt als Hüterin der nächtlichen Pfade in den oberen Waldschichten und als Zeichen eines intakten Gleichgewichts zwischen Erde und Himmel

Kurzbeschreibung

Die Taguanon Cat ist eine selten beschriebene mystische Katzenerscheinung, die ausschließlich in dicht bewaldeten Gebirgsregionen vorkommen soll, wo hohe Baumkronen, feuchte Luft und geringe menschliche Präsenz zusammentreffen. Ihr Name leitet sich von alten Bezeichnungen für gleitende Waldtiere ab und verweist auf ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich nahezu schwebend zwischen Bäumen zu bewegen. Beobachtungen beschreiben sie als lautlos, vorsichtig und stets wachsam, wobei sie sich nur in der Dämmerung oder in mondarmen Nächten zeigt.

Die charakteristische Hautfalte entlang der Flanken dient nicht dem Flug, sondern der Stabilisierung bei weiten Sprüngen und kontrollierten Abstiegen aus großer Höhe. In den Überlieferungen lokaler Kulturen wird sie als Wächterin der oberen Waldschichten angesehen, die darüber wacht, dass keine unnötige Zerstörung in das empfindliche Gefüge des Waldes eindringt. Ihre Präsenz gilt nicht als bedrohlich, sondern als prüfend und beobachtend. Tiere und Menschen, die sich respektvoll im Wald bewegen, sollen von ihr unbeachtet bleiben. Wer jedoch achtlos handelt, bemerkt häufig ein plötzliches Rascheln über sich oder das Gefühl, beobachtet zu werden, ohne die Katze selbst zu sehen.

Die Taguanon Cat wird nicht angebetet, sondern respektiert, da sie als Teil des Waldes verstanden wird und nicht als übergeordnetes Wesen. In mythologischen Erzählungen markiert ihr Erscheinen Zeiten des Übergangs, etwa den Wechsel der Jahreszeiten oder das langsame Zurückweichen menschlicher Siedlungen. Sie steht sinnbildlich für Anpassung, Geduld und die Kunst, sich zwischen verschiedenen Ebenen der Welt zu bewegen, ohne Spuren zu hinterlassen.

#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #MystischeKatzen #Catsoffediverse #FediCats @Hauskatzen - Praxis & Alltag @Cats of the Fediverse

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Freitag, 16. Oktober 2026, 09:07)

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Zwei Millionen Katzen ohne Zuhause: Was wir über Straßenkatzen in Deutschland wissen


Zwei Millionen Katzen ohne Zuhause: Was wir über Straßenkatzen in Deutschland wissen

Wer abends durch eine Siedlung geht oder früh morgens an einem Gewerbegebiet vorbeikommt, sieht sie manchmal: Eine Katze, die sofort verschwindet, sobald man stehen bleibt. Mager, vorsichtig, immer auf dem Sprung. Das ist keine Hauskatze, die sich nur verlaufen hat. Das ist eine Straßenkatze, und sie ist nicht allein. Der Deutsche Tierschutzbund schätzt, dass es bundesweit etwa zwei Millionen davon gibt. Der NABU spricht von fast zwei Millionen. Genau zählen kann sie niemand, es bleibt eine Schätzung. Aber selbst wenn man vorsichtig rechnet, sind das sehr viele Tiere, von denen die meisten Menschen kaum etwas mitbekommen.

Wer sind diese Katzen eigentlich?

Mit Wildkatzen haben Straßenkatzen nichts zu tun. Die Europäische Wildkatze ist eine eigene, streng geschützte Art, die in Wäldern lebt. Straßenkatzen sind ganz normale Hauskatzen, oder besser gesagt deren Nachkommen. Manche wurden ausgesetzt oder zurückgelassen, weil jemand keine Lust mehr hatte, keine Zeit oder eine Allergie. Viele sind aber schon draußen geboren, als Kinder von Katzen, die nie kastriert wurden und frei herumlaufen. Diese Kätzchen lernen von Anfang an: Der Mensch ist gefährlich. Deshalb sind sie scheu und lassen sich nicht anfassen. Wer sie anspricht, sieht nur noch einen Schwanz um die Ecke verschwinden.

Wie aus wenigen Katzen viele werden

In Deutschland leben laut NABU mehr als 14 Millionen Hauskatzen. Die meisten sind gut versorgt und kastriert. Die Tierschützer sagen aber: Die Quelle des Problems sind die unkastrierten Freigänger aus ganz normalen Haushalten. Eine Katze, die nicht kastriert ist und draußen unterwegs ist, bekommt früher oder später Kitten. Kater und Kätzin werden schon nach wenigen Monaten geschlechtsreif, und eine Katze kann mehrmals im Jahr Junge bekommen. Rechnet man das hoch, wird aus einem einzigen Wurf, der draußen aufwächst, ganz schnell eine Gruppe. Und die Kitten von Straßenkatzen bekommen später selbst wieder Kitten.

Weil diese Tiere kaum Hilfe bekommen, sterben viele früh. Was bleibt, sind Katzen, die ein hartes Leben führen: Hunger, Kälte, Parasiten, Verletzungen nach Revierkämpfen, unbehandelte Entzündungen. Auch Krankheiten wie FIV und FeLV werden unter Straßenkatzen leichter weitergegeben, und auch Freigänger mit Zuhause können sich anstecken. Wer seine Katze nach draußen lässt, sollte das wissen.

Das Leid bleibt meistens unsichtbar. Straßenkatzen verstecken sich in Gartenhäuschen, unter Terrassen, in Garagen, auf Bauernhöfen oder in Industriebrachen. Man sieht sie nur, wenn man genau hinschaut, und viele Menschen schauen nicht hin. Krank oder verletzt ziehen sich diese Katzen noch weiter zurück. Wer eine solche Katze einmal aus der Nähe gesehen hat, mit verklebten Augen, struppigem Fell und den Rippen unter der Haut, vergisst das Bild nicht so schnell.

Auch für uns Menschen kann das ein Thema werden. Wie bei jeder Katze, die draußen ihr Geschäft verrichtet, besteht ein gewisses Risiko, dass Erreger wie die der Toxoplasmose im Kot sind. Für Schwangere ist das ein Thema, deshalb gilt der alte Rat: Bei Gartenarbeit Handschuhe tragen und Sandkästen abdecken. Das gilt aber für jede Freigängerkatze in der Nachbarschaft, nicht nur für Streuner. Panik ist nicht angebracht, ein bisschen Vorsicht schon.

Warum Einsperren oder Töten nichts bringt

Die Idee, einfach alle Straßenkatzen aus der Gegend zu entfernen, klingt erst einmal logisch. Tierschützer sagen aber: Es funktioniert nicht. Wo Futter und Verstecke da sind, ziehen nach kurzer Zeit neue Katzen nach, und alles beginnt von vorn. Töten ist außerdem verboten. Und im Tierheim geht es auch nicht, denn viele Straßenkatzen sind nie an Menschen gewöhnt worden. Für sie ist ein Käfig, in dem Menschen ständig vorbeigehen, purer Stress. Dazu kommt: Die Tierheime sind vielerorts ohnehin überfüllt. Manche mussten schon Aufnahmestopps verhängen.

Was wirklich hilft: KKR

Hinter den drei Buchstaben stecken drei Dinge, die zusammengehören:


  • Kastrieren: Die Katzen können keine Jungen mehr bekommen.
  • Kennzeichnen: Ein Mikrochip zeigt, wem die Katze gehört. Das gilt für Freigänger mit Zuhause genauso.
  • Registrieren: Die Chipnummer wird in einem Haustierregister eingetragen, zum Beispiel bei TASSO oder Findefix vom Tierschutzbund. Sonst nützt der Chip wenig, weil niemand den Halter findet.


Für wild lebende Katzen heißt das Vorgehen Einfangen, Kastrieren, Zurücksetzen. Die Tiere werden mit Fallen eingefangen, vom Tierarzt kastriert und gekennzeichnet, bekommen oft gleich eine Behandlung gegen Parasiten und werden nach der Erholung wieder dort freigelassen, wo sie herkommen. Dort werden sie weiter versorgt, meist von Ehrenamtlichen an einer festen Futterstelle. Die Katzen bleiben also in ihrem Revier und vermehren sich nicht mehr. Fruchtbare Zuwanderer haben es dann schwerer.

Die Arbeit dahinter ist mühsam. Jemand muss herausfinden, wo die Katzen leben, sie über Tage anfüttern und an die Fallen gewöhnen, sie zum Tierarzt fahren, die Operation bezahlen, die Tiere nach dem Eingriff eine Weile unterbringen und sie schließlich wieder zurückbringen. Das machen in den meisten Fällen Ehrenamtliche in ihrer Freizeit, oft auf eigene Kosten. Viele von ihnen kennen ihre Katzen mit Namen, auch wenn die sich nie anfassen lassen.

Das kostet viel Zeit und Geld. In Niedersachsen läuft zum Beispiel seit 2018 eine jährliche Kastrationsaktion. 2024 gab das Land dafür 400.000 Euro dazu, der Tierschutzbund und der Landestierschutzverband legten je 20.000 Euro obendrauf. Laut Landestierschutzverband wurden seit dem Start rund 18.500 Katzen kastriert. Das zeigt zweierlei: Es wirkt, und es hängt stark an Spenden und ehrenamtlichen Helfern.

Und die Vögel?

Das ist ein Thema, bei dem es schnell hitzig wird. Der NABU nennt grobe Schätzungen, nach denen Katzen in Deutschland jedes Jahr rund 200 Millionen Vögel töten. Das ist aber eine grobe Schätzung und keine gezählte Zahl, und sie gilt für alle Katzen, nicht nur für Streuner. Nach Angaben des Instituts für Haustierkunde der Uni Kiel machen Singvögel gut zwanzig Prozent der Beute aus. Fest steht: Katzen jagen, auch wenn sie satt sind. Das ist ihre Natur und kein Vorwurf. Gerade deshalb ist es für Katzen und für Vögel gut, wenn nicht immer mehr Tiere ungewollt auf die Welt kommen.

Wer ist zuständig?

Das ist in Deutschland leider ein ziemlicher Flickenteppich. Eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen gibt es bundesweit nicht. Seit 2013 erlaubt aber der Paragraf 13b im Tierschutzgesetz den Bundesländern, Gebiete festzulegen, in denen es zu viele Katzen gibt und dadurch erhebliches Leiden entsteht. Dort darf dann eine Pflicht zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung gelten. Die Länder können das an Landkreise oder Städte weitergeben, und viele tun das.

Das Vorbild kam aus Paderborn. Die Stadt führte schon 2008 eine Pflicht für Freigänger ein, und viele andere Kommunen haben das später übernommen. Heute gilt laut Tierschutzbund eine solche Pflicht in rund 1.700 Städten und Gemeinden. Das klingt nach viel, bei knapp 11.000 Gemeinden in Deutschland ist es aber nicht einmal jede sechste. Berlin hat seit 2022 eine Regelung für das ganze Stadtgebiet, Niedersachsen seit 2023 als erstes Bundesland für das ganze Land, und in Hamburg soll eine neue Regelung ab 2026 gelten. Aus Österreich kennt man es schon länger: Dort müssen Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie von einem Tierarzt kastriert werden. Ausgenommen sind nur angemeldete Zuchten, und die Tiere müssen gechippt und in der Heimtierdatenbank eingetragen sein.

Interessant ist auch der rechtliche Teil. Verwilderte Katzen gelten nach Darstellung von Tierschutzjuristen rechtlich als Fundtiere und nicht als herrenlos. Das bedeutet: Die Gemeinde muss sie in Obhut nehmen, die Kosten trägt sie in der Regel zunächst selbst. Wer als Privatperson eine Katze findet und zum Tierarzt bringt, hat dagegen meist keinen Anspruch auf Erstattung. Das merken Tierschutzvereine ständig: Sie springen oft ein, wo Kommunen nicht zahlen.

Was kann jeder von uns tun?

Das Wichtigste zuerst: Wenn deine Katze Freigang hat, lass sie kastrieren, chippen und registrieren, bevor sie das erste Mal allein vor die Tür geht. Das schützt sie selbst, denn eine registrierte Katze findet im Zweifel nach Hause zurück. Und es verhindert, dass aus einem ungeplanten Wurf noch mehr Straßenkatzen werden.

Wenn du Kitten oder scheue Katzen findest, melde sie bei deiner Gemeinde oder beim Tierschutzverein vor Ort, am besten bevor du sie selbst einfängst und dabei verletzt wirst. Die Vereine wissen, wie man sie sicher einfängt, und können oft Hilfe bei der Kastration vermitteln.

Und wenn du Tierschutzvereine mit einer Spende oder ein paar Stunden Zeit unterstützen willst: Gerade die Ehrenamtlichen, die an den Futterstellen Tag für Tag nach den Katzen sehen, leisten die meiste Arbeit. Ohne sie gäbe es das alles nicht.

Straßenkatzen sind keine Wildtiere und kein Ärgernis, sondern Hauskatzen, die niemand wollte. Sie haben sich ihr Leben nicht ausgesucht. Dass es sie gibt, ist ein Problem, das wir Menschen gemacht haben, und wir können es auch wieder verkleinern.


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