Katzen und Religionen, Teil 1: Die Katze im Islam

Im Koran wird die Katze nicht erwähnt. Trotzdem hat sie im Islam einen guten Ruf: Sie gilt als reines Tier und darf im Haus leben. Eine Überlieferung berichtet sogar, dass eine Frau bestraft wurde, weil sie eine Katze eingesperrt und nicht versorgt hat.

Bis heute gehören Katzen in Städten wie Istanbul und Kairo ganz selbstverständlich zum Straßenbild und werden von den Menschen mitversorgt.

Im Blog findest du den ganzen Artikel mit Hadithen, Rechtslehre, Sufismus und manchem Mythos, den man besser nachprüft:

Katzen und Religionen (1): Die Katze im Islam

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Leukose bei Katzen: Was hinter FeLV steckt


Leukose bei Katzen: Was hinter FeLV steckt

Was ist FeLV?
FeLV, das Feline Leukämievirus, befällt nur Katzen. Für Menschen, Hunde und andere Haustiere ist es ungefährlich. "Leukose" sagt man im Alltag für die ganze Infektion. Leukämie im engeren Sinn ist Blutkrebs aus dem Knochenmark und nur eine mögliche Folge. Viel häufiger sind Blutarmut, ein geschwächtes Immunsystem und Lymphome (Tumore im Lymphgewebe).

Wie steckt sich eine Katze an?
Vor allem über Speichel: beim gegenseitigen Putzen, über gemeinsame Näpfe, bei Bissen und von der Mutter auf die Kitten. Besonders gefährdet sind Kitten, Freigänger und Katzen in großen Mehrkatzenhaushalten.

Die drei Verlaufsformen
Abortiv: Das Immunsystem wird das Virus los.
Regressiv: Das Virus schlummert im Erbgut, die Katze bleibt meist gesund und steckt niemanden an, Stress kann es aber wieder wecken.
Progressiv: Das Virus bleibt im Blut, die Katze ist ansteckend und wird oft krank.

Woran erkennt man es?
Typisch sind Blutarmut, ständige Infekte, Abmagerung, Zahnfleischentzündung und Lymphome. Oft sieht man aber lange gar nichts.

Der Test
Der Schnelltest beim Tierarzt sucht ein Virus-Eiweiß im Blut. Kurz nach einer Ansteckung kann er noch negativ sein. Ist eine gesunde Katze positiv, sollte das per PCR bestätigt und nach 6 bis 12 Wochen nachgetestet werden. Testen lohnt sich bei jedem Neuzugang und vor der ersten Impfung.

Behandlung
Heilbar ist eine progressive Infektion nicht. Man behandelt die Folgekrankheiten, hält die Katze drinnen und lässt sie alle 6 Monate durchchecken. Viele sterben innerhalb von 3 bis 5 Jahren, manche bleiben aber lange fit.

Die Impfung
Die StIKo Vet empfiehlt die Impfung für Freigänger und Katzen mit Kontakt zu Katzen mit unbekanntem Status. Vorher testen. Ab 8 Wochen zwei Spritzen im Abstand von 3 bis 4 Wochen, nach einem Jahr die dritte, danach Auffrischung im Abstand von bis zu 3 Jahren. Bei älteren Katzen entscheidet man individuell. Reine Wohnungskatzen ohne Kontakt zu fremden Katzen brauchen sie meist nicht.

Zusammenleben
Eine dauerhaft positive Katze sollte nicht mit negativen Katzen zusammenleben, denn die Impfung schützt nicht hundertprozentig.

Und FIV?
FIV ist etwas anderes: Es wird vor allem durch tiefe Bisse übertragen, eine Impfung gibt es in Europa nicht, und viele FIV-Katzen werden so alt wie gesunde.

Die gute Nachricht
In Deutschland ist FeLV selten geworden. In einer europaweiten Studie mit über 6.000 Katzen trugen in Deutschland nur 0,3 % der getesteten Katzen das Virus aktiv im Blut, europaweit waren es 2,3 %.

Dieser Beitrag ersetzt keinen Tierarztbesuch. Wenn du unsicher bist, frag in deiner Praxis nach.

Quellen: StIKo Vet (FeLV-Impfung) · ABCD Europe (FeLV-Guideline)

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Nachruf auf den McRib ✟


Nachruf auf den McRib ✟

Mit tiefer Bestürzung und einer Serviette in der Hand müssen wir Abschied nehmen: Der McRib verlässt uns. Am 27. Oktober 2026 wird er zum letzten Mal über die Theke gereicht. Er hinterlässt eine Lücke, die kein Pommes-Schälchen füllen kann.

Er war schlicht und doch einzigartig. Ein Schweinefleischpatty in Barbecuesauce, dazu Gewürzgurken und weiße Zwiebeln, alles in einem länglichen Brötchen, das sich ganz bewusst nicht an die Regeln des runden Burgers hielt. Er hat nie jemandem etwas vorgemacht. Entweder man liebte ihn, oder man ging an ihm vorbei. Dazwischen gab es wenig.

Wer ihn aß, kennt das Ritual: erster Biss, Sauce am Mundwinkel, die Erkenntnis, dass man jetzt eigentlich eine zweite Serviette bräuchte. Und dann die dritte. Er hat uns Bescheidenheit gelehrt und den Wert von Papiertüchern.

Sein Ende kam leise und ohne große Worte. Einen Grund nannte man uns nicht, nur die Mitteilung, man überarbeite das Angebot regelmäßig. Wir wollen nicht klagen, aber ein Blumengruß wäre nett gewesen.

Es bleibt ein kleiner Trost. Der McRib Sweet Heat darf noch eine Weile bleiben, süß und scharf, aber eben nur für kurze Zeit und nur in der App. Das ist ungefähr so, als würde man zur Trauerfeier einen Cousin schicken, der ähnlich aussieht. Der McFarmer schaut ebenfalls für ein paar Wochen vorbei. Wir wünschen beiden alles Gute, ersetzen können sie ihn nicht.

Und wer weiß: McDonald’s lässt verlauten, dass ein Abschied aus dem Standardsortiment nicht unbedingt für immer sein muss. Eine Rückkehr als Aktion wäre möglich. Wir halten also das Grab offen und die Sauce bereit.

Ruhe in Soße, lieber McRib.

In stiller Trauer, mit fettigen Fingern
Deine treuen Fans


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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

@😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪 ich habe deutschland immer um den mcrib beneidet, für uns österreicher gab es ihn nur hie und da mal als sonderaktion, ansonsten nur wenn man sich im nachbarland aufhalten konnte und zeit und gelegenheit dafür fand. ehrlich gesagt freute ich mich immer darauf, so wie man sich zb. auf einen anständigen schweinsbraten mit knödel und weißbier freut.

für mich war der mcrib deshalb etwas typisch deutsches, das man sonst nirgendwo bekam, ähnlich wie zb. sauerbraten, den suche ich nämlich in österreich ebenfalls vergeblich. vermutlich wird man mir vehement widersprechen, aber ich fand sogar, dass der mcrib dem sauerbraten geschmacklich sogar recht nahe kam, wobei mir natürlich bewusst ist, dass das eine dem anderen in etwas genauso ähnlich ist wie sachertorte dem käsekuchen.

nun denn ... schade

Hörbuch-Katzen: Bob, der Streuner

Bob, der Streuner

Los geht’s mit einem Klassiker: “Bob, der Streuner” von James Bowen, ungekürzt gelesen von Carlos Lobo (Lübbe Audio, Laufzeit 6 Stunden 31 Minuten).

Worum geht’s? James schlägt sich als Straßenmusiker und Zeitungsverkäufer durch London, das Geld ist knapp und das Leben hart. Eines Tages sitzt ein abgemagerter, verletzter Kater vor seiner Wohnungstür. James päppelt ihn auf, eigentlich soll er danach wieder seiner Wege ziehen. Aber Bob bleibt, und damit ändert sich für beide alles.

Meine Meinung: Wer Katzen mag, hört die vielen Alltagsgeschichten gern. Tierarztbesuche, ausgebüxte Kater, Sorgen um den kranken Bob, da fiebert man mit. Allerdings passiert insgesamt nicht furchtbar viel, und gegen Ende zog es sich bei mir ein wenig. Durchgehalten habe ich trotzdem, und es hat sich gelohnt. Seitdem schaue ich bei Straßenmusikern und Verkäufern von Obdachlosenzeitungen bewusster hin und bleibe auch mal stehen.

Carlos Lobo liest richtig gut, dafür gibt’s von mir volle 5 von 5 Sternen. Das Hörbuch ist nicht kompliziert aufgebaut, man kann es zwischendurch ruhig ein paar Tage liegen lassen und findet trotzdem sofort wieder rein. Für Katzenfans eine unterhaltsame Sache.

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Katzen als Schild: Die Legende von Pelusium

525 v. Chr. sollen persische Soldaten Katzen vor sich hergetragen haben, und die Ägypter schossen nicht, weil ihnen die Tiere heilig waren. So wird es erzählt. Aber stimmt das wirklich, oder ist die Geschichte einfach zu schön, um wahr zu sein? 🐱

Im neuen Beitrag auf dem Blog schaue ich mir an, was damals wirklich geschah, was nur eine Legende ist und warum Katzen im alten Ägypten so besonders waren.

👉 Hier geht's zum ganzen Beitrag

Was meint ihr, Legende oder wahre Geschichte?

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Katzen in der Malerei: Gottfried Mind (1768–1814)


Gottfried Mind


Gottfried Mind wurde 1768 in Bern geboren und starb dort 1814. Seine Familie stammte ursprünglich aus Ungarn, sein Vater arbeitete als Holzschnitzer, was den jungen Gottfried früh mit handwerklichem Geschick in Berührung brachte. Mind galt zeitlebens als geistig eingeschränkt und sozial zurückgezogen, fand aber in der Malerei und im Zeichnen einen Ausdrucksweg, der ihm große Anerkennung einbrachte. Er erhielt Unterricht bei dem Berner Maler Sigmund Freudenberger, blieb jedoch in seiner Art sehr eigenständig und ließ sich kaum von akademischen Konventionen leiten.

Künstlerisch widmete sich Mind vor allem Tier- und Alltagsmotiven, wobei Katzen zu seinem absoluten Lebensthema wurden. Er beobachtete die Tiere offenbar stundenlang in seiner unmittelbaren Umgebung und hielt sie mit bemerkenswerter anatomischer Genauigkeit und Lebendigkeit fest, oft in häuslichen Szenen mit Kätzchen, beim Spielen oder in ruhigen Momenten. Diese Treffsicherheit in Ausdruck und Haltung der Tiere brachte ihm schon zu Lebzeiten den Beinamen “der Katzenraffael” ein, und seine Werke wurden auch außerhalb der Schweiz, etwa in England, gesammelt und geschätzt.

Katzenmutter mit Kätzchen


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La Düsseldorf - Time


La Düsseldorf - Time

“Time” aus dem Jahr 1976 stammt vom ersten Album der deutschen Band La Düsseldorf und gilt neben dem Stück “Düsseldorf” als einer ihrer Meilensteine. Gegründet wurde die Gruppe von den Brüdern Klaus und Thomas Dinger. Die beiden kamen von der einflussreichen Krautrock-Band Neu!, die sich kurz zuvor aufgelöst hatte.

Anders als viele andere Bands jener Zeit setzte La Düsseldorf stark auf elektronische Klänge und auf einen gleichmäßigen, treibenden Rhythmus, der wie ein ruhiges Dahingleiten wirkt. Genau diese Mischung macht auch “Time” aus. Über mehr als neun Minuten baut sich das Stück langsam auf, zieht den Hörer in einen hypnotischen Sog und entfaltet dabei eine fast schwebende, zeitlose Stimmung, die gut zum Titel passt.

La Düsseldorf hatte großen Einfluss auf viele spätere Musiker. Kein Geringerer als David Bowie bezeichnete die Band einmal als den “Soundtrack der Achtziger”. Das erste Album entstand übrigens noch zusammen mit Conny Plank, einem der wichtigsten deutschen Musikproduzenten jener Jahre.

Eckdaten
Titel: Time
Interpret: La Düsseldorf
Jahr: 1976
Album: La Düsseldorf
Label: Teldec
Stil: Krautrock / Elektronik
Laufzeit: 9:26

Time

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