The Sisters of Mercy - Gimme Shelter


The Sisters of Mercy - Gimme Shelter

"Gimme Shelter" in der Fassung der englischen Band The Sisters of Mercy stammt aus dem Jahr 1983. Der Song ist keine eigene Komposition, sondern eine Neufassung. Das Original stammt von den Rolling Stones und erschien 1969 auf deren Album "Let It Bleed". Es ist ein düsteres, eindringliches Lied über Krieg, Gewalt und die Sehnsucht nach Schutz.

The Sisters of Mercy gehören zu den wichtigsten Vertretern des Gothic Rock. Kennzeichnend für die Band um Sänger Andrew Eldritch sind die tiefe, dunkle Stimme, ein einfacher Drumcomputer statt eines echten Schlagzeugs und eine insgesamt kühle, schwermütige Stimmung. Genau diesen Stempel drücken sie auch dem alten Stones-Klassiker auf und machen daraus ein Stück, das noch kälter und bedrohlicher wirkt als das Original.

Veröffentlicht wurde die Aufnahme nicht auf einem Album, sondern als zusätzlicher Titel auf der Single "Temple of Love", einem der bekanntesten Songs der Band. Für Fans ist diese Coverversion bis heute ein beliebter Klassiker aus der frühen Zeit der Sisters of Mercy.

Eckdaten
Titel: Gimme Shelter
Interpret: The Sisters of Mercy
Jahr: 1983
Veröffentlichung: Single "Temple of Love"
Label: Merciful Release
Original: The Rolling Stones (1969)
Stil: Gothic Rock

Gimme Shelter

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Woher kommt die Tigermücke – und wie funktioniert die Übertragung von Krankheiten wirklich?


Woher kommt die Tigermücke – und wie funktioniert die Übertragung von Krankheiten wirklich?

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) ist ursprünglich in Südostasien beheimatet, hat sich aber in den letzten Jahrzehnten über die ganze Welt verbreitet. Nach Europa gelangte sie hauptsächlich über den internationalen Warenverkehr. Ein großer Teil der Einschleppung geht auf den Handel mit gebrauchten Autoreifen zurück: In den kleinen Wasseransammlungen im Reifeninneren legen die Weibchen ihre Eier ab, die dann unbemerkt mit den Reifen um die Welt reisen.

Auch der Pflanzenhandel spielt eine Rolle, etwa beim sogenannten Glücksbambus, der häufig in Wasser transportiert wird und in dem sich Mückenlarven halten können. Dazu kommt ganz normaler Reiseverkehr: Eier oder Larven können im Gepäck oder im Kofferraum von Reisenden mitreisen, die aus Regionen zurückkehren, in denen die Tigermücke bereits heimisch ist, etwa aus Süd- und Südosteuropa.

Wichtig zu wissen: Wenn die Tigermücke auf diesem Weg nach Deutschland gelangt, ist sie zu diesem Zeitpunkt völlig frei von Krankheitserregern. Ein Ei oder eine Larve kann gar nicht infiziert sein, das ist biologisch ausgeschlossen. Auch eine frisch geschlüpfte Mücke bringt keinerlei Viren mit. Sie ist zunächst eine ganz gewöhnliche Mücke, die sich lediglich durch ihre Herkunft und ihr Aussehen von den heimischen Arten unterscheidet.

Damit eine Tigermücke in Deutschland überhaupt eine Krankheit wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Fieber weitergeben kann, müssen mehrere Voraussetzungen zusammenkommen. Zuerst braucht es einen Menschen, der sich im Ausland mit einem dieser Viren angesteckt hat, meist auf einer Reise in ein Risikogebiet, und der nach der Rückkehr noch das Virus im Blut trägt. Dieses Zeitfenster ist recht kurz, in der Regel nur wenige Tage. Sticht in genau dieser Zeit eine Tigermücke diesen Menschen, nimmt sie das Virus mit dem Blut auf. Erst danach, nach einer weiteren Entwicklungszeit im Inneren der Mücke, kann sie den Erreger über ihren Speichel beim nächsten Stich an eine andere Person weitergeben.

Fehlt einer dieser Schritte, kann schlicht nichts passieren. Solange es also in der Umgebung keinen infizierten Reiserückkehrer gibt, können die hier lebenden Tigermücken noch so viele Menschen stechen, ohne dass eine Übertragung stattfindet. Genau das erklärt auch, warum die Fälle in Europa bislang selten sind und meist nur kleine, örtlich begrenzte Häufungen betreffen, etwa in Teilen Italiens oder Frankreichs.

Die Gesundheitsbehörden beobachten die Ausbreitung der Tigermücke dennoch aufmerksam, denn mit steigenden Temperaturen und mehr Reiserückkehrern aus betroffenen Regionen wächst auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich einmal alle diese Voraussetzungen gleichzeitig erfüllen.

Die reißerischen Schlagzeilen sollte man daher mit etwas Abstand betrachten, denn ein Blick auf die tatsächlichen Zusammenhänge nimmt vielen Berichten die Schärfe.

Makroaufnahme einer Asiatischen Tigermücke auf menschlicher Haut. Gut erkennbar sind der schwarz-weiß gezeichnete Körper, die gebänderten Beine, die feinen Fühler und der Stechrüssel. Der Hinterleib ist nach der Blutaufnahme deutlich rötlich gefüllt, der Hintergrund ist weich grün verschwommen.

#Tigermücke #AsiatischeTigermücke #AedesAlbopictus #Mücken #Insekten #Natur #Makrofotografie #Insektenwelt #Stechmücke #Naturbeobachtung

Der perfekte „Alt-Text“


Der perfekte „Alt-Text“

Sehr interessant

rrze.fau.de/2022/08/der-perfek…

#Barrierefreiheit #Accessibility #AltText #Alternativtext #KI #Fediverse #Friendica

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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

Neurodivergentys/Menschen aus dem Autismusspektrum.

Es wird immer gerne kritisiert, dass "zuviel" an Interpretation in der BiBesch steckt - das ist allerdings genau der Teil, der uns am besten hilft.
Das heißt nicht, dass die Bildbeschreibungen in dem verlinkten Artikel nicht ausreichend wären - ganz im Gegenteil. Die Hinweise, Gesichtausdrücke zu beschreiben sind sehr gut.

Als Antwort auf zynmaster

@zynmaster Dafür sind Alt-Texte eben primär da. Sekundär sind sie für die da, bei denen aus technischen Gründen keine Bilder angezeigt werden.

Alt-Text ist eigentlich gedacht als 1:1-Ersatz für das Bild, der nur dann zum Tragen kommt, wenn das Bild nicht zur Verfügung steht. Der Alt-Text-Button für neugierige Sehende, die auch das Bild haben, ist mastodonexklusiv und auf Mastodon einzigartig im ganzen Web.

Wenn du Erklärungen willst: Erklärungen und andere zusätzliche Informationen gehören nicht in den Alt-Text, sondern immer in den Beitragstext. Es gibt nämlich Menschen, die sich keine Alt-Texte anzeigen lassen können.

Das kann tatsächlich wegen einer Behinderung sein. Um an Alt-Texte ranzukommen, braucht man entweder einen Screenreader (den sehende Leute nicht brauchen und daher auch nicht haben) oder mindestens eine hinreichend gut funktionierende Hand, um z. B. die "Alt"-Schaltfläche bei Mastodon anzuklicken oder anzutippen oder, falls man nicht auf Mastodon ist, einen Mauscursor aufs Bild zu schieben und da ruhig liegenzulassen.

Wer einen starken Tremor hat, oder wem beide Hände amputiert worden sind, kann trotzdem einen Computer benutzen, zur Not eben rein über die Tastatur. Aber so jemand kann keine Alt-Texte öffnen.

Oder das kann technische Gründe haben. Es gibt Linux-Freaks, die haben mit voller Absicht keine mausgesteuerte Desktopumgebung mit allen Schikanen, sondern nur einen ganz minimalen Window-Manager wie i3wm oder ratpoison. Der wird komplett nur über die Tastatur gesteuert, und der unterstützt überhaupt keine Zeigegeräte wie z. B. Mäuse. Diese Leute sind nur mit Tastatur-Shortcuts sehr viel schneller als wir alle mit der Maus. Aber sie haben keine technischen Mittel, um im Browser einen Alt-Text anzeigen zu lassen.

Wenn jetzt aber Erklärungen oder andere Informationen ausschließlich im Alt-Text stehen, also weder im Beitragstext stehen, an den jeder rankommt, noch für unkundige Sehende aus dem Bild ersichtlich sind, dann sind diese Informationen für all diese Leute nicht zugänglich und dauerhaft verloren.

Deswegen erkläre ich meine Bilderposts immer im Beitragstext, verborgen hinter einer Zusammenfassung mit Inhaltswarnung für diejenigen Mastodon-Nutzer, die mit Beiträgen mit über 500 Zeichen ein Problem haben. Und ich erkläre sie immer sehr umfassend, weil alle meine Bilderposts über Themen sind, von denen fast niemand wirklich etwas versteht. Aber ich weiß auch, daß auf Mastodon erwartet wird, daß solche Posts für Laien verständlich bis hin zu den Grundlagen erklärt werden.

(Versuch nicht, hier auf diesem Kanal, von dem ich gerade kommentiere, nach meinen neuesten Bilderposts zu suchen. Ich poste hier schon seit mehr als zwei Jahren keine Bilder mehr, sondern woanders und auch da wegen des großen Aufwands nur selten. Und bevor du fragst: Bildbeschreibungen schreibe ich auch, und zwar mit einem Detailgrad, den ich nach meinen eigenen Einschätzungen und Erfahrungen für angemessen halte.)

#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #MastodonKultur #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Inklusion #Barrierefreiheit

😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪 hat dies geteilt

Aug. 29
Friendica Plausch
Samstag 12:00 - 12:45 GMT
Matthias (feb)

Statt FAQ zu lesen oder sich Videos anzusehen, könnte man einfach ins Gespräch kommen.

Der Termin richtet sich an alle Menschen, die von LinkedIn, Facebook, 𝕏 oder einer anderen unfreien Plattform weg wollen. Die sich für Friendica interessieren, beim Start noch etwas Hilfe benötigen oder konkrete Fragen zur Anwendung haben.

Der Rahmen:


  • Jeden Samstag 14 Uhr
  • 45 Minuten Plausch
  • Deine Fragen zur Anwendung
  • Realisiert über meet.jit.si/FriendicaPlausch
  • ohne Cam aber mit Mikrofon

Komm einfach vorbei. Wir lassen uns von den Themen tragen.

#Friendica #Fediverse #DIDit #DUTgemacht #DIDAY

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Doris nimmt teil.

Thomas nimmt eventuell teil.

Heilung - Anoana


Heilung - Anoana

"Anoana" aus dem Jahr 2022 ist eines der bekanntesten Lieder der Band Heilung, einem internationalen Zusammenschluss von Musikern aus Deutschland, Dänemark und Norwegen. Heilung spielt eine besondere Art von nordischer Folklore, die sie selbst "verstärkte Geschichte" nennt. Dabei verwenden sie nachgebaute alte Instrumente aus Holz, Knochen und Stein sowie Trommeln, dazu Kehlgesang und den ätherischen Gesang von Maria Franz. So entsteht eine ruhige, geheimnisvolle und fast rituelle Stimmung.

Das Besondere an Heilung ist, dass die Texte nicht frei erfunden sind, sondern aus echten alten Quellen stammen. Bei "Anoana" sind es Inschriften von sogenannten Brakteaten. Das sind runde, münzähnliche Anhänger aus Gold, die vor rund 1500 Jahren im Norden Europas getragen wurden. Sie galten als Schmuck, aber auch als Schutz- und Glücksbringer. Die kurzen Runeninschriften auf diesen Anhängern bilden die Grundlage für den Gesang.

Der Song stammt vom Album "Drif" und entstand während der Corona-Zeit. Er wirkt getragen und hymnisch und soll den Hörer für einen Moment in die ferne Vergangenheit mitnehmen. Heilung selbst beschreibt das Lied als "einen Hauch von Magie aus alter Zeit".

Eckdaten
Titel: Anoana
Interpret: Heilung
Jahr: 2022
Album: Drif
Label: Season of Mist
Stil: Nordic Ritual Folk

Heilung | Anoana [Official Video]

#Music #Meinehits #Folk

Passivrauchen im Haushalt – welche Risiken es für deine Katze gibt


Passivrauchen im Haushalt – welche Risiken es für deine Katze gibt

Die gesundheitlichen Risiken des Rauchens für den Menschen sind seit Jahrzehnten gut erforscht. Welche Gefahren Tabakrauch für Haustiere, besonders für Katzen, bedeutet, rückt aber erst in den letzten Jahren stärker in den Fokus.

Katzen sind dabei eine besondere Risikogruppe. Das liegt an ihrer Biologie und ihrem ausgeprägten Putzverhalten: Sie nehmen Schadstoffe nicht nur über die Atemluft auf, sondern zusätzlich über die Haut und über den Magen-Darm-Trakt, wenn sie sich das Fell putzen. Dadurch kann sich im Körper deiner Katze über die Zeit eine deutlich höhere Schadstoffbelastung entwickeln, als viele Halter vermuten.

Was im Tabakrauch steckt

Tabakrauch ist ein komplexes Gemisch aus über 4.000 chemischen Verbindungen, viele davon gesundheitsschädlich, einige nachweislich krebserregend. In einem Haushalt, in dem regelmäßig geraucht wird, belastet das dauerhaft die Raumluft und die Oberflächen.

Interessant dabei: Der sogenannte Nebenstromrauch, also der Rauch, der zwischen den Zügen von der glimmenden Zigarette aufsteigt, enthält oft eine höhere Konzentration an giftigen Stoffen als der Rauch, den der Raucher selbst einatmet. Für deine Katze ist das besonders ungünstig, da sie sich häufig in Bodennähe aufhält, also genau dort, wo sich die Rauchpartikel sammeln.

Auch nach dem Rauchen bleibt eine Belastung zurück: Rauchrückstände, sogenannter Thirdhand Smoke, setzen sich in Teppichen, Polstern, Vorhängen und auch im Fell deiner Katze fest. Diese Rückstände bleiben lange bestehen und werden teils wieder an die Raumluft abgegeben oder gelangen durch direkten Kontakt in den Körper.

Wie deine Katze die Schadstoffe aufnimmt

Im Gegensatz zum Menschen, der Schadstoffe überwiegend über die Lunge aufnimmt, wirkt bei deiner Katze praktisch der ganze Körper als Aufnahmefläche.
Besonders die Fellpflege spielt eine große Rolle. Rauchpartikel und klebrige Teerstoffe setzen sich im Fell fest, und beim Putzen nimmt deine Katze diese Stoffe mit ihrer rauen Zunge auf, die kleinen Papillen darauf wirken wie feine Haken und lösen die Partikel aus dem Fell. Die Schadstoffe gelangen so direkt in den Magen-Darm-Trakt, und auch Mund- und Rachenschleimhaut kommen ständig damit in Kontakt.

Auch anatomisch ist deine Katze im Nachteil: Sie hat im Vergleich zu vielen Hunden relativ kurze Nasengänge, wodurch weniger Partikel schon in der Nase abgefangen werden und mehr davon in die tieferen Atemwege gelangen. Das könnte erklären, warum Katzen in Raucherhaushalten häufiger Erkrankungen der unteren Atemwege entwickeln, während bei Hunden eher Tumoren im Nasenbereich auftreten.

Zusätzlich kann Nikotin über die Haut aufgenommen werden, etwa wenn deine Katze auf Teppichen oder Polstern liegt, auf denen sich Rauchrückstände abgelagert haben. Auch die gut durchbluteten Pfotenballen können dabei eine Rolle spielen.

Erhöhtes Krebsrisiko

Mehrere Studien zeigen, dass Katzen aus Raucherhaushalten ein deutlich erhöhtes Risiko für bestimmte Tumorerkrankungen haben.
Felines malignes Lymphom: Diese bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems gehört zu den häufigsten Krebsdiagnosen bei Katzen. Früher galt vor allem das Feline Leukämievirus als Ursache, heute weiß man, dass auch Umweltfaktoren wie Tabakrauch eine Rolle spielen. Lebt mindestens eine rauchende Person im Haushalt, steigt das Risiko deutlich, bei mehreren Rauchern noch weiter.

Orales Plattenepithelkarzinom: Der häufigste Tumor im Mundraum der Katze, er wächst sehr aggressiv. Der Zusammenhang mit Rauch erklärt sich vor allem über den Grooming-Effekt: Beim Putzen gelangen krebserregende Stoffe wiederholt direkt an die Mundschleimhaut, was zu chronischen Entzündungen und im Laufe der Zeit zu bösartigen Zellveränderungen führen kann. Da Katzen Schmerzen im Maul oft erst spät zeigen, fallen häufig zuerst Futterverweigerung, vermehrtes Speicheln oder unangenehmer Mundgeruch auf, das solltest du dann tierärztlich abklären lassen.
Lungentumoren: Bei Katzen insgesamt seltener, aber auch hier zeigen Studien eine höhere Häufigkeit in Raucherhaushalten.

Atemwegserkrankungen

Felines Asthma: Eine chronische Entzündung der unteren Atemwege, bei der Tabakrauch als bekannter Auslöser gilt. Die Rauchpartikel reizen die Atemwege, die Bronchien verengen sich, was das Atmen erschwert. Betroffene Katzen zeigen oft anfallsartigen Husten, der manchmal mit dem Hochwürgen von Haarballen verwechselt wird. Bei akuter Atemnot, etwa wenn deine Katze mit geöffnetem Maul nach Luft ringt, solltest du sofort zum Tierarzt.

Chronische Bronchitis: Die Atemwege reinigen sich normalerweise selbst über feine Flimmerhärchen, die Schleim und Partikel nach außen transportieren. Tabakrauch kann diese Härchen schädigen, wodurch sich Schleim und Partikel in den Bronchien ansammeln und das Risiko für Infektionen steigt. Typische Anzeichen sind häufiges Niesen, Nasenausfluss oder wiederkehrender Husten.

Gestörte Geruchswelt und Stress

Katzen orientieren sich stark über Gerüche, zur Kommunikation, Reviermarkierung und sozialen Orientierung. Überlagert der Geruch von Tabakrauch diese natürlichen Duftsignale, kann das deine Katze erheblich stören.

In Mehrkatzenhaushalten kann das zu Missverständnissen führen: Wenn der Eigengeruch einzelner Tiere überdeckt wird, reagieren manche Katzen irritiert oder sogar aggressiv, weil sie sich gegenseitig nicht mehr richtig erkennen.

Auch psychisch kann die Geruchsbelastung zur Last werden. Manche Katzen beginnen mit übermäßigem Putzen (Overgrooming), um den fremden Geruch loszuwerden, wodurch sie paradoxerweise noch mehr Schadstoffe aufnehmen. Andere zeigen Verhaltensänderungen wie vermehrten Rückzug oder ängstliches Verhalten.

Die dauerhafte Schadstoffbelastung kann außerdem das Immunsystem schwächen. Katzen aus stark belasteten Haushalten wirken teils weniger vital, mit stumpfem Fell, langsamerer Wundheilung oder erhöhter Anfälligkeit für Krankheiten.

Worauf du achten solltest

Katzen zeigen Schmerzen und Unwohlsein oft erst spät, daher lohnt sich eine aufmerksame Beobachtung:
Husten ist bei Katzen nie normal und sollte ernst genommen werden, auch wenn er leicht mit Haarballen-Würgen verwechselt werden kann.

Eine angestrengte Atmung, bei der sich der Bauch sichtbar stärker bewegt, oder gar Atmung mit offenem Maul sind Warnsignale, die du sofort tierärztlich abklären lassen solltest.
Im Maulbereich können starkes Speicheln, blutiger oder zäher Speichel, unangenehmer Mundgeruch oder Schwierigkeiten beim Fressen auf Probleme hinweisen.

Auch stumpfes oder fettiges Fell, bei hellen Katzen manchmal gelbliche Verfärbungen, sowie unerklärlicher Gewichtsverlust, Apathie oder sozialer Rückzug solltest du im Blick behalten.

Was du tun kannst

Der sicherste Schutz für deine Katze ist, in den Räumen, in denen sie sich aufhält, gar nicht zu rauchen.
Rauchen am offenen Fenster oder unter der Dunstabzugshaube bringt übrigens weniger, als viele denken: Der Rauch verteilt sich trotzdem im Raum und setzt sich auf Möbeln und Teppichen ab. Auch das Rauchen in einem separaten Zimmer schützt nur begrenzt, da Rauchpartikel durch Türspalten wandern und über Kleidung und Haut weiter verteilt werden.

Deutlich wirksamer ist es, ausschließlich draußen zu rauchen, auf Balkon, Terrasse oder im Garten, mit etwas Abstand zu Fenstern und Türen, damit der Rauch nicht zurückzieht.

Zusätzlich helfen einfache Hygienemaßnahmen:
▪️Wasch dir die Hände, bevor du deine Katze nach dem Rauchen anfasst.
▪️Reinige Oberflächen, Teppiche und Polstermöbel regelmäßig.
▪️Stelle Futter- und Wassernäpfe an rauchfreien Orten auf und reinige sie regelmäßig heiß.

Ein Luftreiniger mit gutem HEPA-Filter kann zusätzlich einen Teil der Rauchpartikel aus der Luft filtern, ein Aktivkohlefilter hilft gegen Gerüche. Von Geräten, die Ozon erzeugen, solltest du in einem Katzenhaushalt lieber die Finger lassen, das kann die Atemwege reizen.

Fazit

Passivrauchen ist für deine Katze mehr als nur eine unangenehme Geruchsbelastung, es ist ein ernst zunehmender Gesundheitsfaktor. Die Schadstoffe gelangen über Atemwege, Haut und Fellpflege in den Körper und können das Risiko für Tumoren, Atemwegserkrankungen und eine geschwächte Abwehr erhöhen.

Deine Katze kann sich ihre Umgebung nicht selbst aussuchen, die Verantwortung dafür liegt bei dir. Ein rauchfreies Zuhause bietet den besten Schutz. Ist das nicht möglich, helfen Rauchen im Freien, konsequente Hygiene und eine aufmerksame Beobachtung auf Warnzeichen wie Husten, Atemprobleme oder Veränderungen im Maulbereich, damit du im Zweifel rechtzeitig zum Tierarzt gehen kannst.

Das Beste, was du für deine Katze tun kannst: komplett auf das Rauchen verzichten.

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Rezension von "Praxishandbuch Katzenrecht" (4,5 Sterne): Praxishandbuch Katzenrecht


Die Medien in diesem Beitrag werden Besuchern nicht angezeigt. Um sie anzusehen, gehe bitte zum Originalbeitrag.

Wer als Katzenbesitzer wissen möchte, was rechtlich gilt, wenn der Nachbar sich über Miez beschwert oder ein Tier verloren geht, findet hier einen guten Überblick. Dr. Ute Winderlich hat die wichtigsten Bereiche des Katzenrechts verständlich aufbereitet und mit Beispielen aus der Praxis untermauert.

Das Buch ist schon etwas älter, und bei manchen Urteilen und Beispielen dürfte die Rechtslage inzwischen anders aussehen. Als Nachschlagewerk für Katzenbesitzer, die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen, taugt es aber noch immer.

Wer einen gemütlichen Leseabend erwartet, ist hier falsch. Das ist ein Handbuch, kein Roman.

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Übergewicht bei Katzen vermeiden


Übergewicht bei Katzen vermeiden

Übergewicht bei Katzen wird oft unterschätzt. Früher galt ein rundlicher Körperbau sogar als Zeichen von Gesundheit, heute weiß man: Es handelt sich um eine eigenständige, chronische Erkrankung. Schätzungen zufolge ist inzwischen fast jede zweite Katze übergewichtig, mit spürbaren Folgen für Lebensqualität, Beweglichkeit und Lebenserwartung.

Wann ist eine Katze übergewichtig?

Das reine Gewicht in Kilogramm sagt wenig aus, da sich Katzen je nach Rasse stark unterscheiden. Deshalb wird die prozentuale Abweichung vom individuellen Idealgewicht herangezogen: Ab etwa 15 bis 20 Prozent darüber spricht man von Übergewicht, ab 30 Prozent oder mehr von Adipositas.

Schon kleine Zunahmen wirken sich deutlich aus. Bei einer Katze mit 4 Kilogramm Idealgewicht reichen bereits rund 600 Gramm zusätzlich, um in den Übergewichtsbereich zu rutschen. Eine regelmäßige Kontrolle lohnt sich also.

Wie Übergewicht entsteht

Im Kern ist es simpel: Nimmt deine Katze mehr Energie auf, als sie verbraucht, wird der Überschuss als Fett gespeichert. Mehrere Faktoren begünstigen das zusätzlich:

Katzen sind reine Fleischfresser, ihr Stoffwechsel ist nicht auf Kohlenhydrate ausgelegt. Viele Trockenfutter enthalten aber einen hohen Kohlenhydratanteil, der schnell in Fett umgewandelt wird, ein häufiger Grund für schleichende Gewichtszunahme bei Wohnungskatzen.

Auch die Fütterung im Kittenalter spielt eine Rolle: Wird zu energiereich gefüttert, bildet der Körper mehr Fettzellen, die ein Leben lang bestehen bleiben.

Nach einer Kastration sinkt der Energiebedarf, während der Appetit bei vielen Katzen steigt und die Aktivität sinkt. Ohne Anpassung der Futtermenge führt das häufig zu Übergewicht, deshalb neigen kastrierte Katzen besonders oft dazu.

Gesundheitliche Folgen

Übergewicht ist kein kosmetisches Problem. Fettgewebe setzt dauerhaft entzündungsfördernde Stoffe frei und erhöht das Risiko für mehrere Erkrankungen:

Diabetes Mellitus Typ II: Die Zellen reagieren schlechter auf Insulin, betroffene Katzen wirken träge und trinken vermehrt.

Hepatische Lipidose (Fettleber): Hört eine übergewichtige Katze plötzlich auf zu fressen, kann die Leber durch mobilisiertes Fett überlastet werden. Das ist lebensbedrohlich und gehört sofort zum Tierarzt.

Arthrose: Gelenke, Sehnen und Bänder werden überlastet, die Katze bewegt sich weniger, was die Gewichtszunahme weiter verstärkt.

Daneben können Harnwegsprobleme, Hautprobleme (weil bestimmte Körperstellen nicht mehr erreicht werden) und ein erhöhter Blutdruck auftreten.

Body Condition Score: Der Test für zu Hause

Der Body Condition Score (BCS) ist das zuverlässigste Hilfsmittel, um den Zustand deiner Katze einzuschätzen, er bewertet die Fettverteilung statt nur das Gewicht.

So gehst du vor: Betrachte deine Katze von oben und von der Seite, taste vorsichtig Brustkorb und Wirbelsäule ab.

Im Idealgewicht: Rippen nicht sichtbar, aber bei leichtem Druck gut fühlbar, deutliche Taille von oben erkennbar.

Bei Übergewicht: Taille verschwindet, der Körper wirkt rund oder rechteckig, Rippen sind kaum noch tastbar, oft bildet sich ein hängender Bauch.

Die Skala reicht von 1 (Untergewicht) bis 9 (starkes Übergewicht), der ideale Bereich liegt bei 4 bis 5. Ab 6 beginnt Übergewicht.

Die richtige Ernährung

Achte auf eine klare Deklaration, vage Angaben wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" solltest du meiden. Hochwertiges Nassfutter mit hohem Fleischanteil ist meist die bessere Wahl: Es hat einen hohen Feuchtigkeitsgehalt und eine niedrigere Energiedichte, deine Katze kann also größere Portionen fressen, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen.

Trockenfutter ist dagegen sehr energiereich, hier ist besondere Vorsicht bei der Portionierung nötig. Die Herstellerangaben sind nur grobe Richtwerte, der tatsächliche Bedarf hängt von Aktivität, Alter und Kastrationsstatus ab.

Am wichtigsten: Wiege die Futtermenge genau ab, ein Dosierbecher reicht nicht. Schon kleine Abweichungen summieren sich über Wochen.

So gehst du die Gewichtsreduktion an

Ein radikaler Futterentzug ist tabu, die Abnahme muss langsam und kontrolliert erfolgen, idealerweise tierärztlich begleitet.

Steht das Futter dauerhaft bereit, verlieren viele Katzen das natürliche Sättigungsgefühl. Besser: feste Portionen zu festen Zeiten, bei Bedarf unterstützt durch einen Futterautomaten. Wiege die Tagesration mit einer Küchenwaage ab und rechne Leckerlis in diese Menge mit ein.

In Mehrkatzenhaushalten kann es knifflig werden, wenn nur eine Katze abnehmen soll. Getrennte Fütterungsplätze oder spezielle Näpfe, die nur für eine Katze zugänglich sind, helfen hier weiter.

Mehr Bewegung in den Alltag bringen

Neben weniger Futter gehört mehr Bewegung dazu. Am effektivsten sind kurze, intensive Spieleinheiten von etwa 10 bis 15 Minuten, mehrmals täglich, die das Jagdverhalten ansprechen, etwa mit einer Federangel. Wichtig: Lass deine Katze am Ende auch mal „fangen", sonst entsteht Frust.

Auch Futter lässt sich zur Beschäftigung nutzen: Futterspiele, kleine Verstecke oder einfach eine leere Papprolle regen deine Katze zum Suchen und Bewegen an. Klettermöglichkeiten, Wandregale oder ein hoher Kratzbaum erweitern zusätzlich den Bewegungsraum.

Konsequenz zahlt sich aus

Der größte Widerstand bei einer Diät ist oft nicht die Katze, sondern der Mensch selbst. Futter wird schnell mit Zuneigung verbunden, und wenn deine Katze bettelt, fällt Konsequenz schwer. Reagierst du auf Betteln stattdessen mit Spielen oder Bürsten, lernt sie: Aufmerksamkeit bedeutet nicht automatisch Futter.

Wiege deine Katze regelmäßig, zum Beispiel einmal pro Woche, das hilft dir, den Fortschritt im Blick zu behalten. Ist das Zielgewicht erreicht, passe die Futtermenge nur vorsichtig an, sonst nimmt sie schnell wieder zu.

Fazit

Vorbeugen ist deutlich einfacher als eine bestehende Adipositas zu behandeln. Mit hochwertigem Futter, genau abgewogenen Portionen, angepasster Fütterung nach der Kastration und ausreichend Bewegung hält deine Katze ihr Idealgewicht in den meisten Fällen gut. Regelmäßige Kontrolle des Körperzustands hilft dir, Veränderungen früh zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.

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!Friendica Support
Hallo, gibt es schon Diskussionen ob Friendica das mit unterstützen würde usw.

"Fediverse Discovery Providers" (auch Fediscovery genannt), finanziert über NGI Search (ein EU-Förderprogramm) und umgesetzt von Mastodon gGmbH selbst. Statt einer einzigen zentralen Suchmaschine zu bauen, wollen sie ein föderiertes Modell: mehrere unabhängige "Discovery Provider", bei denen Instanzen sich freiwillig anschließen können.

fediscovery.org/

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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

@😺 Cat Man Friedhelm 😺 es gab da ein Issue Implementation FEP-5feb: Search indexing consent for actors was auch schon geschlossen ist (mit einem PR der da was implementiert). Und in der FEDERATION.md steht zu dem FEP

FEP-5feb: Search indexing consent for actors - basic support (no index rebuilding when the indexable attribute is enabled)


An mehr kann ich mich grade nicht erinnern.

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