Von „Datei herunterladen, bearbeiten, wieder hochladen“ zu echter Cloud-Integration – mein Linux-Samstag ☁️🐧



Wer kennt's? Man will nur schnell ein Dokument aus der Cloud bearbeiten, und der Ablauf ist: herunterladen → öffnen → bearbeiten → speichern → wieder hochladen → hoffen, dass die Version stimmt. Gefühlt wie Aktenkram im Kartenhaus-Format.

Heute habe ich das adé gesagt: Proton Drive läuft jetzt auf beiden Maschinen als dauerhaftes Laufwerk unter ~/ProtonDrive – Dank an rclone, das freie Kommandozeilen-Werkzeug für Cloud-Speicher.

Ein paar Lernmomente am Wegesrand:

🔧 Die Distro-Variante von rclone war zu alt für das Proton-Backend (braucht ≥ 1.61) – offizielle Version löste das.

🔐 Mein persönlicher Totalknacker: die 2FA. Statt jedes Mal einen Einmalcode zu jagen, trägt man in rclone den geheimen TOTP-Schlüssel (otp_secret_key) ein – generiert die Codes künftig selbst. Dauerhaft gelöst.

⚙️ Der eigentliche Clou: ein systemd-User-Service, der das Laufwerk bei jedem Login automatisch mountet. Mit ein wenig Netzwerk-Warteschleife und einem automatischen Aufräumer, falls vorher etwas hängengeblieben ist.

📄 Das ganze Setup habe ich als How-to dokumentiert – die beste Erinnerungshilfe, die man sich geben kann. Eigene How-tos schlagen jedes Manual, weil sie die echten Fallstricke enthalten, nicht die theoretischen.

Mein Fazit nach über 30 Jahren IT: Man lernt nie aus – und genau das macht den Spaß aus. „The only constant in life is change." Heraklit hätte wohl gerne im Terminal gearbeitet. 😉

Wer ähnliche Projekte plant oder Fragen zum Setup hat: kommentieren oder andocken – teile gern das How-to!

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