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🐾 Lillys Tagebuch – 05.10.2026 🐾

Leute, heute ging es hier schon wieder zeitig los. Kaum hatte ich meinen morgendlichen Kontrollgang beendet, begann draußen das große Krachkonzert. 🔨🪚 Und diesmal kam es gefühlt von allen Seiten!

Meine Zweibeiner erzählten etwas davon, dass nun auch noch die Heizung im Haus ausgebaut wurde und ein neuer Schornstein gesetzt wird. Deshalb soll es wohl eine Weile etwas kühler werden. 🤔

Na und? Ich habe Fell! 😹
Sollen sich die Zweibeiner eben etwas dicker einpacken. Ich sehe da für mich kein ernsthaftes Problem.

Viel schwieriger war heute meine Tätigkeit als Bauaufsicht. 👷‍♀️🐱 Vormittags bis weit in den Nachmittag hinein herrschte vor den Fenstern reger Betrieb. Da wurde gearbeitet, herumgelaufen und gewerkelt – und ich wusste manchmal gar nicht, an welchem Fenster ich zuerst kontrollieren sollte. Schließlich habe ich Verantwortung! Man kann diese Zweibeiner doch nicht völlig unbeaufsichtigt bauen lassen. 😼

Zwischendurch stand natürlich auch mein tägliches Seiltraining auf dem Programm. Und was soll ich sagen? Kurz vor dem Ziel passierte es schon wieder: Plötzlich hing ich verkehrt herum am Seil. 🙀

Aber diesmal kein Grund zur Panik! Ich habe mich aus eigener Kraft wieder richtig herum sortiert und mein Ziel auf dem Katzenbaum erreicht. 💪🐾

Danach lag ich oben auf meiner Liegefläche, hielt das Seil zwischen den Pfoten und habe die Sache noch einmal gründlich analysiert. 🤔 Vielleicht sollte ich das nächste Mal einfach seitwärts klettern? Oder gleich kopfüber? Wenn ich von Anfang an kopfüber laufe, kann ich schließlich auch nicht mehr versehentlich kopfüber geraten. Logisch, oder? 😹 Darüber muss ich noch ein bisschen nachdenken.

Am Nachmittag war dann auch noch meine Kompetenz als Techniker-Katze gefragt. 📦🔌 Ein Paket kam – und darin befand sich ein neues technisches Gerät!

Selbstverständlich war ich sofort zur Stelle. Während mein Zweibeiner auspackte und anschloss, saß ich direkt daneben und kontrollierte jeden Handgriff. Meine Zweibeiner haben inzwischen nämlich gelernt: Wo Technik aufgebaut wird, gehört Lilly dazu. 😸

Nun wird es draußen immer früher dunkel. Endlich kehrt etwas Ruhe ein. Jetzt höre ich nur noch das vertraute Klappern der Tastaturen und die Musik aus dem Radio. 🎶💻

Perfekt. Dann kann eine viel beschäftigte Katze endlich ihren wohlverdienten Schlaf nachholen. 😴🐾

Eure viel beschäftigte Lilly 🐱❤️

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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Ein Thema, über das wir vermutlich noch sehr lange diskutieren werden: Wie viel Regulierung braucht KI – und an welcher Stelle? 🤖⚖️

Ich möchte diesem Beitrag von @MenschAusDerMitte gern etwas mehr Reichweite geben, denn KI betrifft inzwischen immer mehr Bereiche unseres Alltags und unserer Arbeit.

Dabei finde ich es gerade spannend, dass die Sichtweisen so unterschiedlich sind. Manche sehen vor allem Chancen, andere Risiken, wieder andere beschäftigen sich besonders mit Datenschutz, Transparenz, Verantwortung oder den ganz praktischen Auswirkungen neuer Regeln.

Und genau das ist gut so. Wir müssen bei KI nicht alle zu denselben Antworten kommen. Wichtig ist vielmehr, dass wir uns überhaupt damit auseinandersetzen, Erfahrungen austauschen und auch unterschiedliche Positionen miteinander diskutieren.

Steffen hat unter dem Beitrag bereits seine ganz persönliche Sicht beschrieben – und auch ich merke immer wieder, dass sich meine Gedanken über KI mit der eigenen Nutzung und den Erfahrungen damit weiterentwickeln.

Deshalb meine Empfehlung: Lest den Beitrag und beteiligt euch an der Diskussion. Mich würde ebenfalls interessieren: Wo braucht KI aus eurer Sicht klare Regeln – und wo droht Regulierung eher zum Hemmschuh zu werden?

#KI #KünstlicheIntelligenz #AIAct #Digitalisierung #Fediverse


Wo und wie sollte KI reguliert werden? – Ein Update nach zwei Jahren EU AI Act



Ich hatte mir diese Frage bereits vor zwei Jahren gestellt – damals noch sehr grundsätzlich: Ethik, Sicherheit, Haftung, Datenschutz, internationale Zusammenarbeit. Sauber aufgelistet, aber ehrlich gesagt: das war Theorie.
kisegenoderfluch.blog/post/717…

Mittlerweile ist daraus ein ganzes Gesetzgebungswerk geworden. Und aus meiner Sicht als IT-Kauffrau, die beruflich genau weiß, wie schnell aus „Übergangsfrist“ plötzlich „auffällig gewordener Verstoß“ wird, lohnt sich ein Blick auf den Ist-Zustand.

Was inzwischen gilt:

  • Seit Februar 2025 gelten die Verbote des AI Act, etwa gegen Social Scoring oder manipulative KI.
  • Seit August 2025 die Pflichten für Anbieter allgemeiner KI-Modelle (GPAI) – inklusive Transparenz zu Trainingsdaten und Urheberrechten.
  • Seit August 2026 sind die Transparenzpflichten voll anwendbar, und die Kommission beginnt mit der Durchsetzung.


Was gerade in Bewegung gerät:
Der „Digital Omnibus on AI“ verschiebt zentrale Fristen: Hochrisiko-KI nach Anhang III erst ab Dezember 2027, in Produkte eingebettete Systeme erst ab August 2028. Offiziell, weil die technischen Normen noch fehlen – tatsächlich eine Mischung aus Pragmatismus und Standortpolitik. Datenschutzbehörden wie EDPB und EDPS kritisieren das zu Recht: Wer Fristen um bis zu 16 Monate streckt, riskiert, dass Grundrechtsschutz zur Verhandlungsmasse wird.

Meine Einschätzung:
Der risikobasierte Ansatz ist richtig – nicht jede KI braucht dieselbe Behandlung, ein Chatbot ist kein Medizinprodukt. Aber ich bleibe kritisch: Wenn Normen, Behörden und Leitfäden zwei Jahre nach Inkrafttreten immer noch nicht stehen, war entweder der Zeitplan unrealistisch oder der politische Wille zur Umsetzung halbherzig. Vermutlich beides.

Und eines sage ich als Renewal-Managerin aus Erfahrung: Aufgeschobene Compliance ist keine erledigte Compliance. Wer KI heute einsetzt, sollte Transparenz, Dokumentation und Datenschutz nicht erst machen, weil eine Frist es erzwingt, sondern weil es Professionalität ist. Deshalb kennzeichne ich KI-generierte Inhalte auch ohne Pflicht – wie das Bild zu diesem Post.

Wie erlebt ihr den AI Act? Spürbarer Schutz oder Brüsseler Papierkrieg?

[Bild: KI-generiert – Illustration einer Waage, auf der einen Seite ein KI-Chip, auf der anderen die EU-Flagge]

#KI #KIRegulierung #EUAIAct #DigitalOmnibus #KünstlicheIntelligenz #Digitalisierung #TechPolicy #Compliance #Fediverse


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Bei der Meldung:

„Die Deutsche Bahn rechnet nicht mit einer schnellen Verbesserung. Erst bis Ende 2029 sollen wenigstens 70 % der Fernzüge pünktlich fahren.“

kam mir spontan eine ganz einfache Frage:

Wenn die Züge es offenbar nicht schaffen, nach Fahrplan pünktlich anzukommen – warum passt man dann nicht einfach die Fahrpläne an die tatsächlichen Fahrzeiten an? 😇🚆

Dann wären plötzlich deutlich mehr Züge pünktlich.

Problem gelöst.
Bitte, Deutsche Bahn. Gern geschehen. 😂

#DeutscheBahn #Bahn #Verspätung #Pünktlichkeit #Humor

Als Antwort auf Doris

Danke für eure vielen Antworten und Ergänzungen. 😊

Mein ursprünglicher Beitrag war natürlich mit einem deutlichen Augenzwinkern geschrieben. 😉🚆 Mir ist schon klar, dass man die Verspätungsprobleme der Bahn nicht einfach dadurch lösen kann, dass man überall ein paar Minuten auf den Fahrplan draufschlägt.

Da spielen sehr viele Dinge hinein: ein überlastetes und teilweise marodes Schienennetz, fehlende Reserven, Baustellen, Anschlüsse, Trassenplanung, technische Störungen und natürlich auch Ereignisse, die überhaupt nicht planbar sind.

Was mich an der ganzen Sache eher genervt hat, war die Meldung selbst: „Erst 2029 sollen wenigstens 70 Prozent der Fernzüge pünktlich fahren.“

Dass die Deutsche Bahn seit Jahren massive Probleme mit der Pünktlichkeit hat, ist ja nun wirklich keine neue Erkenntnis. Vor allem diejenigen, die regelmäßig mit der Bahn fahren müssen, erleben das wahrscheinlich oft genug ganz praktisch selbst. Ich gehöre zum Glück nicht zu denen, die im Alltag auf die Bahn angewiesen sind.

Trotzdem finde ich es schon bemerkenswert, wenn eine solche Aussage als große Nachricht in den Hauptnachrichten landet. Und genau daraus entstand mein etwas flapsiger Gedanke: Dann macht doch einfach den Fahrplan länger. 😄

Natürlich ist die wirkliche Lösung wesentlich komplizierter.

Ich persönlich habe übrigens den Eindruck, dass Evelyn Palla als Bahnchefin einen guten und vor allem sehr schwierigen Job übernommen hat. Sie wird viele Probleme nicht kurzfristig lösen können, die sich über Jahre und Jahrzehnte aufgebaut haben. Da liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor ihr – und sicherlich nicht nur bei der Bahn selbst, sondern auch bei Infrastruktur und Verkehrspolitik.

Mein Beitrag war also weniger ein ernst gemeinter Lösungsvorschlag als ein kleiner satirischer Gedanke zum Zustand unserer Bahn. 😉🚆

#DeutscheBahn #Bahn #Verspätung #Pünktlichkeit

Als Antwort auf Doris

Naja ... Wer sich aber intensiver mit der ganzen Misere und dem Dauerversagen im Konzern #DeutscheBahn durch Gesetzgeber und #Bundesregierung|en beschäftigt, ist im Dauer-Verzweifel-Modus. Denn woanders, rund um uns herum, funktioniert es viel besser. Da liegt die Pünktlichkeit bei über 90%, die Anlagen sind gepflegter, Es gibt weniger Langsamfahrstellen, die Infrastruktur nicht auf das absolute Minimum zurückgebaut, Stationen nicht eine einzige Werbefläche und Reserven gibt es auch.
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🐾 Lillys Tagebuch – 04.10.2026 🐾

Sonntag! 😺 Und nachdem gestern schon alles schön gemütlich war, sah ich überhaupt keinen Grund, warum das heute anders sein sollte.

Der Morgen begann jedenfalls ganz nach meinem Geschmack. Neuerdings habe ich bei der Zubereitung meines Frühstücks einen ausgezeichneten Kontrollplatz gefunden: mitten auf dem Küchentisch. 😹 Dort liege ich ganz entspannt und beobachte genau, was meine Zweibeiner da veranstalten. Schließlich kann man wichtige Aufgaben wie die Katzenfütterung nicht vollkommen unbeaufsichtigt lassen.

Hektisch muss ich dabei nicht werden. Mein Futter läuft mir schließlich nicht weg – und ich habe auch noch nie erlebt, dass einer meiner Zweibeiner plötzlich meinen Napf leergefuttert hätte. Umgekehrt mache ich das bei ihrem Essen natürlich ebenfalls nicht. Also … meistens. 😇

Eine Ausnahme gibt es allerdings: gekochtes Eigelb! 🥚 Das mögen wir nämlich alle. Aber selbstverständlich bekomme ich meine Portion stilecht auf einem eigenen kleinen Tellerchen serviert. Ordnung muss sein!

Nach Frühstück, Spielen und Toben hatten meine Zweibeiner plötzlich eine Idee:

„Lilly, wir gehen heute zusammen in den Wald!“ 🌲🎒

Ähm … nein.

Ich hatte für heute nämlich keine Wanderung genehmigt.

Also schnell verstecken! Erst einmal unter dem herrlich raschelnden Verpackungspapier. Da kann man sich wunderbar hineingraben und so tun, als wäre überhaupt keine Katze vorhanden. Leider wurde meine Tarnung entdeckt. Anfängerfehler. 😼

Also Plan B: ein Versteck, an das meine Zweibeiner nicht herankommen und aus dem sie mich nicht einfach hervorholen können. Ja, solche Plätze gibt es in meinem Reich. Und nein, ich verrate sie euch natürlich nicht. 😸

Dann begann die große Bestechungsaktion. Sogar meine getrockneten Hühnerherzen wurden hervorgeholt! Ich konnte sie riechen. Oh ja. Sehr deutlich sogar. Aber ich wusste ganz genau:

👉 Herauskommen = geschnappt werden.
👉 Geschnappt werden = Wanderrucksack.
👉 Wanderrucksack = Wald.

Also blieb ich standhaft. Oder genauer gesagt: Ich blieb liegen. 😂

Außerdem bin ich ja nicht dumm. Wenn ich jetzt auf das Hühnerherz verzichte, bekomme ich es später sowieso. Die gehören schließlich alle mir!

Irgendwann haben meine Zweibeiner die Lage richtig eingeschätzt und sind ohne mich losgezogen. Genau wie von mir geplant. Ich blieb allein als Haushüterin in meinem Reich zurück. 👑🐈

Merkt euch, liebe Zweibeiner: Ich entscheide, wann gewandert wird. Nicht ihr.

Als die beiden wieder zurück waren, haben wir den restlichen Sonntag dann ganz gemütlich zu dritt ausklingen lassen. So gehört sich das. ❤️

Eure gut versteckte
Lilly 🐾😺

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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34 Beschlüsse, viel Nebel: Warum mich das Reformpaket 2026 eher grübeln lässt als jubeln


Anfang Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein "umfassendes Reformpaket" vorgestellt. 34 Punkte, über Nacht im Koalitionsausschuss durchgewinkt, feierlich verkündet als "Programm für Aufschwung und Beschäftigung". Klingt nach Aufbruch. Klingt nach den späten 90ern, als auch alles besser werden sollte, sobald man nur die Verhältnisse ordnet.


Bild: KI generiert

Ich habe lange überlegt, ob ich meine Gedanken zu dem Thema aufschreiben soll oder nicht... Ich hab's jetzt einfach mal gemacht!


Anfang Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein "umfassendes Reformpaket" vorgestellt. 34 Punkte, über Nacht im Koalitionsausschuss durchgewinkt, feierlich verkündet als "Programm für Aufschwung und Beschäftigung". Klingt nach Aufbruch. Klingt nach den späten 90ern, als auch alles besser werden sollte, sobald man nur die Verhältnisse ordnet.

Bevor wir jubeln, lohnt ein Gen-X-typisch genervter Blick auf die Details.

Was da angeblich kommt

Steuern: Ab 2027 Entlastung bei der Einkommensteuer – höherer Grundfreibetrag, mehr Kindergeld, attraktiverer Arbeitnehmerpauschbetrag. Etwa 10 Milliarden Euro pro Jahr, Familien profitieren am meisten, sagen sie. Klingt gut? Wird unter anderem gegengefinanziert durch die Mini-Job-Steuer, die von 2 auf 5 Prozent steigt, und durch die gekürzte Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen. Wer Immobilien besitzt und Handwerker leisten kann, freut sich anders als der Minijobber, der eh nur 500 Euro verdient. Die Reichensteuer-Anhebung – 45 Prozent ab 250.000 Euro – ist Einkommenssteuer, keine Vermögenssteuer. Sie trifft also vor allem Gutverdiener, nicht Vermögensbesitzende. Herzlichen Glückwunsch.

Arbeitsmarkt: Sachgrundlose Befristungen bis 48 Monate. Das heißt konkret: Bis zu vier Jahre auf Bewährung, ohne dass der Arbeitgeber auch nur einen Grund nennen muss. Als IT-Kauffrau, die nebenbei jahrzehntelang Arbeitsverträge gesehen hat, sage ich: Das ist die Rückkehr der Prekarität im netten Gewand. Auch eine "Abfindungsoption für Hochverdiener" ab der 1,75-fachen Beitragsbemessungsgrenze – Werkbank gegen Abfindung, als wäre das eine schöne neue Welt.

Die telefonische Krankschreibung fliegt raus. Wer krank ist, muss ab Tag eins zum Arzt. Klingt disziplinierend gut, aber eigentlich ein gefundenes Fressen für Workaholics und Peiniger, die "Presenteeism" als Tugend verkaufen. Und die Termingarantie für Fachärzte? Ein Traum, den wir gerne hätten, aber garantiert nicht in dieser Legislatur erleben werden.

Rente: Die Rentenkommissionsempfehlungen werden "1:1 umgesetzt", das Gesetz soll bis Ende 2026 durchs Parlament. Klingt nach Struktur. Aber: Beschlossen wurde hier ein Beschluss, etwas zu beschließen. Der eigentliche Inhalt – wer zahlt, wer verliert, wer wird zum Selbstversorger genötigt – wird im Detail über die Gesetzesfassung entscheiden. Halte ich erstmal für murks.

Bürokratieabbau: Berichtspflichten fliegen pauschal raus. "Genehmigungsfiktion" – Anträge gelten nach vier Monaten automatisch als genehmigt, wenn die Behörde nicht rechtzeitig widerspricht. Das klingt nach Effizienz, ist aber ein Freibrief für alle, die schnelle Genehmigungen brauchen und gern mal regulatorische Bedenken unter den Teppich kehren. Genehmigt ist genehmigt, auch wenn die Behörde unterbesetzt war und schlicht nicht pünktlich reagieren konnte. Wer schöne Umweltschutzgesetze mag, wird diese Genehmigungsfiktion nicht als Befreiung empfinden.

Dazu kommen 8 Prozent Personaleinsparung bei den Bundesbehörden. Wer weniger Personal hat, prüft weniger. Das ist kein Widerspruch zur Genehmigungsfiktion – das ist deren Tarnung.

Wohnungsbau: Eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen – gut. Gleichzeitig wird die Vergesellschaftung privater Mietwohnungsbestände bundesrechtlich verboten. Ich sehe hier ein Muster: Der Staat baut, aber nur, solange er privaten Kapitalanlegern nicht ins Gehege kommt. Bezahlbar wird das nur, wenn die neue Gesellschaft tatsächlich mit massiver öffentlicher Finanzierung ausgestattet wird. Erwarte ich nicht.

Sozialleistungen & Datenschutz: Ein weiterer Punkt klingt nach Sicherheitspolitik, ist aber eine kleine Datenkrake: Push-Nachrichten aus dem Ausländerzentralregister an Leistungsbehörden, Datenaustausch zwischen nahezu allen Behörden, Zugriff beim Bundeszentralamt für Steuern bei jeder Anmeldung. Das ist ausgebauter Überwachungskapitalismus im Gewand des Missbrauchschutzes. Die Frage, wie viel "Sozialleistungsmissbrauch" dadurch tatsächlich verhindert wird und wie viele davon v.a. bedürftige Menschen mit zusätzlichem Behördendschungel malträtieren, bleibt offen.

Die Kürzungen bei Datenschutzbeauftragten in KMU klingen nach Entlastung, können aber auch bedeuten: weniger interne Kontrollen, weniger unabhängige Augen auf Datenmissbrauch. Datenschutz ausgerechnet da abbauen, wo die DSGVO jahrzehntelang Halt geboten hat? Sicher nicht mein Humor.

Was gut ist – aber zu wenig

Die Förderung von KI, Rechenzentren, autonomem Fahren ist überfällig, und der Deutschlandfonds könnte strategisch klug sein. Aber: Es fehlt ein genauer Plan, wie das kleine und mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe und Pflegeeinrichtungen erreicht – also genau die, die digital noch im Analogzeitalter hängen. Rechenzentren mit Steuervergünstigungen zu locken ist einfach; KI-Nutzen in der Breite zu verteilen ist Arbeit. Und die sieht hier dünn aus.

Die Wohnungsbaugesellschaft und die längeren Sonntagsöffnungszeiten für Bäcker klingen sympathisch, sind aber mehr Staffage als Reform. Die echten Brocken – Gesundheitsreform im Detail, Pflegefinanzierung, Energiestruktur – bleiben ausgeklammert oder werden vertagt.

Fazit – aus Yakaris Perspektive

Yakari sitzt daneben und beobachtet meine Stirnfalten mit tiefer Genervtheit – eine Haltung, die uns Gen-Xern vermutlich guttun würde: misstrauisch bleiben, nichts unkritisch schlucken, aber die Krallen nicht ganz einziehen. Viele dieser Reformen kommen dem zugute, der ohnehin schon begünstigt ist – Befristungen von AN-Verträgen für Arbeitgeber, Freibriefe für Bauherren, Datennetze für den Staat Und die Punkte, die für Menschen da wären, klingen nach Absicht, nicht nach Wirkung.

Soumi, Tommy und Micky wären trotzdem entspannt geblieben – vielleicht zu entspannt. Aber auch das ist Gen-X: Nachvollziehen, wach bleiben, Hoffnungen nicht einfach wegstecken. Nur dieses Mal mit genauem Blick darauf, wer die Rechnung zahlt.

Und du? Was meinst du: Aufbruch oder Feigenblatt? Schreib's in die Kommentare!

#Reformpaket #Politik #Katzen #KI #GenX

lexe mag das nicht.

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Wochenendgruß zum Tag der Deutschen Einheit 🇩🇪☁️🏞️

Ich wünsche euch ein schönes und ruhiges Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit.
Mein heutiges Bild zeigt die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz, umgeben von sanften Nebelwolken – für mich ein wunderschöner Anblick und zugleich ein kleines Sinnbild:

Nicht immer ist alles klar und leicht. Manches liegt im Nebel, manches braucht Zeit, Geduld und gegenseitiges Verständnis.
So ist es auch mit dem Zusammenleben – im Großen wie im Kleinen.

Ich bin froh, in einem vereinten Deutschland zu leben. Einheit bedeutet für mich nicht, dass immer alles einfach ist oder alle immer einer Meinung sind. Im Gegenteil: Zusammenleben bringt auch Herausforderungen mit sich. Es gibt Unterschiede, Reibungen und immer wieder Dinge, die verbessert werden müssen. Aber gerade darin liegt auch eine Chance – miteinander im Gespräch zu bleiben, einander zuzuhören und gemeinsam nach guten Wegen zu suchen.

Das gilt nicht nur für unsere Gesellschaft, sondern auch für das Fediverse.
Auch hier treffen viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen, Erfahrungen und Hintergründen aufeinander. Ein gutes Miteinander entsteht nicht von allein – es braucht Respekt, Offenheit, Toleranz und die Bereitschaft, immer weiter dazuzulernen.

Die Festung Königstein steht fest und sichtbar über dem Nebel. Vielleicht erinnert uns das daran, dass ein gutes Miteinander auch ein stabiles Fundament braucht: Freiheit, Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Feiertag, ein erholsames Wochenende und viele gute Begegnungen – hier im Fediverse und darüber hinaus. 🤝💙

#TagDerDeutschenEinheit #SächsischeSchweiz #FestungKönigstein #Fediverse #Zusammenhalt

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😺 Lillys Tagebuch – 03.10.2026

Eigentlich gibt es heute gar nicht so viel Spektakuläres zu berichten. Und wisst ihr was? Das ist auch mal ganz angenehm. 😸

Heute war nämlich ein ganz gewöhnlicher Wochenendtag. Kein Wecker, kein hektisches Herumrennen und meine Zweibeiner haben tatsächlich etwas länger geschlafen. Ausschlafen nennen die das. Ich nenne es eher: Endlich passen sie ihren Tagesrhythmus ein bisschen meinem an. 😹

Zum Frühstück gab es sogar Ei. 🥚 Sehr vernünftig! Danach wurde insgesamt weniger Zeit im Büro verbracht und alles lief etwas ruhiger und entspannter ab.

Wobei … für mich als Katze macht das eigentlich kaum einen Unterschied. Wir Katzen verstehen sowieso nicht, warum ihr Zweibeiner euch ständig so einen Stress macht. Termine hier, Arbeit da, noch schnell dieses erledigen und jenes nicht vergessen. 🙀

Dabei könnte das Leben doch so einfach sein.

Meine persönlichen Anforderungen sind jedenfalls ausgesprochen überschaubar:
Ich möchte Beachtung bekommen – natürlich genau dann, wenn ich das möchte. 😼 Mein Futter sollte bitte pünktlich serviert werden. Zwischendurch brauche ich ausreichend Beschäftigung, ein paar Leckerlies, genügend Kuscheleinheiten und selbstverständlich jederzeit Zugang zu meinen Lieblingsplätzen.

Und wenn ich beschließe, mitten im Weg besonders dekorativ und tiefenentspannt herumzuliegen, dann ist das kein Hindernis. Das ist eine Verkehrsberuhigungsmaßnahme. 😂 Die Zweibeiner haben dann gefälligst vorsichtig über mich hinwegzusteigen, ohne mich anzurempeln oder gar zum Aufstehen aufzufordern.

Ist doch wirklich nicht zu viel verlangt, oder?

Mit meinen beiden Zweibeinern funktioniert dieses Zusammenleben inzwischen übrigens ausgezeichnet. Sie sind lernfähig. 😸

Am Nachmittag sind sie dann allerdings wieder verschwunden. Einfach Tür zu und weg. Na gut – einer muss schließlich hierbleiben und auf die Wohnung aufpassen. Also habe ich selbstverständlich die Verantwortung übernommen.

Als sie erst wiederkamen, als es draußen schon dunkel war, war hier alles in bester Ordnung. Natürlich. Schließlich hatte ich von meinem erhöhten Kontrollposten aus mein gesamtes Reich im Blick. 👑🐾

Man muss eben nicht jeden Tag große Abenteuer erleben. Manchmal reicht es vollkommen, gemütlich herumzuliegen, alles zu beobachten und dabei zu wissen: Hier habe ich alles unter Kontrolle. 😽

Eure ganz entspannte
Lilly 🐾💚

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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🐾 Lillys Tagebuch – 02.10.2026 🐾

Heute war ich Büromietze vom Dienst. 😸💻
Ja, ihr habt richtig gehört! Wenn der Admin seinen Arbeitsplatz verlässt, muss schließlich jemand einspringen – beziehungsweise in meinem Fall natürlich draufspringen. 😹

Kaum hatte mein Zweibeiner seinen Adminplatz verlassen und war aus der Tür verschwunden, saß ich auch schon mitten auf seinem Schreibtisch. Zwischen Laptop, Monitor und Tastatur. Perfekt! Alles klar – ich übernehme! 🐾⌨️

So schwer kann diese Adminarbeit schließlich nicht sein. Ich beobachte das ja nun schon lange genug: Man sitzt ziemlich viel vor irgendwelchen Monitoren, schaut konzentriert drauf, schiebt eine Maus hin und her, tippt auf einer Tastatur herum und schimpft gelegentlich vor sich hin. 🤔
Das bekomme ich locker hin! Nur das Schimpfen lasse ich weg. Katzen sind schließlich ruhige, ausgeglichene Wesen. Also meistens. Na gut … manchmal. 😇

Meine andere Zweibeinerin war von meiner spontanen Vertretung allerdings erstaunlicherweise nicht begeistert. Statt dankbar zu sein, dass hier jemand den Betrieb am Laufen hält, wurde ich einfach von meinem wichtigen Arbeitsplatz weggetragen! 😾
So geht man also mit qualifiziertem Personal um.

Aber wo war eigentlich der richtige Admin geblieben?

Plötzlich entdeckte ich ihn – draußen vor dem Fenster auf dem Gerüst! 😳
Ich saß an der Balkontür und konnte meinen Augen kaum trauen. Da stand mein Zweibeiner tatsächlich draußen, beugte sich zu mir herunter und lächelt mich durchs Fenster an.

Äh … hallo? Was machst du denn da draußen? 🤨

Wollte er den Leuten auf dem Gerüst erklären, dass sie gefälligst etwas leiser arbeiten sollen? 🔨
Oder wollte er gleich mithelfen, damit dieses Gerüst irgendwann endlich wieder verschwindet?
Oder hatte er sich gedacht: Wenn hier neuerdings Vögel, Blätter und allerlei andere Dinge vor meinem Fenster herum fliegen, probiere ich das jetzt auch einmal? 😹🍂🐦

Ich habe ihn jedenfalls ganz genau beobachtet. Man weiß ja nie, was Zweibeiner plötzlich für Ideen entwickeln.

Zum Glück kam er nach einer Weile wieder ganz normal durch die Tür herein. Da waren wir dann doch alle froh – ich natürlich auch, obwohl ich anschließend meinen Posten als Büromietze wieder räumen musste. 😸❤️

Ansonsten verlief der Tag ganz normal: fressen, beobachten, herum stromern, ein bisschen spielen und natürlich kontrollieren, ob meine Zweibeiner ihre Aufgaben ordentlich erledigen.

Eure Büromietze Lilly 🐾💻😽

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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So, nun habe ich mir auch einen Account auf vutuv.de angelegt. 😊

Mein Profil ist noch im Aufbau – Links, Lebenslauf, Tags, Projekte und weitere Informationen kommen nach und nach dazu.

Ein großes Dankeschön an @wintermeyer@vutuv.de, der vutuv entwickelt hat und die Plattform bei meiner letzten Fediverse-Sprechstunde im September 2026 vorgestellt hat.

Ich finde den Ansatz spannend: eine Plattform für berufliche Vernetzung, Kooperationen und Jobsuche – für Freischaffende, Selbständige, Unternehmen, Angestellte, Organisationen und Vereine.

Wer aktiv etwas tut, Kontakte knüpfen, Projekte sichtbar machen oder neue Kooperationen finden möchte, ist hier gut aufgehoben.

Und wie so oft im Fediverse – und eigentlich auch im richtigen Leben – gilt:

Vernetzung funktioniert am besten, wenn man selbst aktiv wird. 😉

Ich freue mich darauf, vutuv weiter kennenzulernen und mein Profil Stück für Stück mit Leben zu füllen.

#vutuv #Fediverse #Kooperation #opensource #freelancer

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🇩🇪 Deutschland braucht mehr Menschen wie Hape Kerkeling.

Mich hat sein Auftritt am Mittwoch im Thüringer Landtag sehr beeindruckt. Klare Worte, ruhig vorgetragen – und gerade deshalb sehr eindringlich.

Besonders diese drei Aussagen sind bei mir hängen geblieben:

Erstens: Das Grundgesetz ist antifaschistisch.

Zweitens: Wer die verbrecherische Vergangenheit dieses Landes verharmlost und umdichtet, verwirkt jede politische Daseinsberechtigung in unserer Demokratie.

Und drittens: Wer nicht verantwortungsvoll mit der Geschichte Deutschlands umgeht, darf nicht Verantwortung für seine Zukunft übernehmen.

Ich habe mir nicht nur Ausschnitte angesehen, sondern die Anhörung zum möglichen AfD-Verbotsverfahren im Thüringer Landtag angehört. Ich finde es wichtig, sich bei einem solchen Thema auch die unterschiedlichen Redner und ihre Argumente anzuhören.

🎥 Auf YouTube ist die vollständige Anhörung mit allen Rednern zu sehen:

▶️ 00:00:01 – Dr. Christian Conrad
▶️ 00:32:05 – Dr. Hendrik Cremer
▶️ 01:44:16 – Prof. Dr. Katrin Groh
▶️ 02:19:52 – Prof. Dr. Kyrill-Alexander Schwarz
▶️ 03:15:52 – Valentina Chiofalo
▶️ 03:56:46 – Hape Kerkeling
▶️ 05:14:10 – Dr. Hans-Georg Maaßen
▶️ 06:21:47 – Dr. habil. Ulrich Vosgerau

Die ganze Anhörung: youtube.com/watch?v=_XLC7T-cCC…

Und hier der Kommentar der taz zu Hape Kerkelings Auftritt.

Gerade bei einem so ernsten Thema halte ich es für wichtig, nicht nur Überschriften und kurze Ausschnitte zu lesen, sondern sich selbst anzuhören, was gesagt wurde und mit welchen Argumenten.

#HapeKerkeling #Thüringen #Demokratie #Grundgesetz #Erinnerungskultur #AfDVerbot #Politik

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