!Friendica Admins
📢 Einladung zum 6. Friendica-Admin-Treffen

📅 Montag, 24.08.2026
🕢 19:30 Uhr (MESZ)

Hallo zusammen,

am kommenden Montag ist es wieder soweit: Wir laden herzlich zum 6. Friendica-Admin-Treffen ein.

Eingeladen sind alle Friendica-Admins, Instanzbetreiber, Entwickler:innen sowie alle, die sich für den Betrieb und die Weiterentwicklung von Friendica interessieren.

🔹 Ein mögliches Thema für den Abend:
Mit Friendica 2026.08-rc ist der Release Candidate der kommenden Version veröffentlicht worden. Eine gute Gelegenheit, gemeinsam einen Blick darauf zu werfen:

Was gibt es Neues? Gibt es bereits erste Erfahrungen mit dem RC? Welche Änderungen sind besonders für Administratoren interessant? Und vielleicht können wir auch einen vorsichtigen Blick darauf werfen, wie der weitere Weg bis zur nächsten stabilen Friendica-Version aussieht.

Dabei geht es natürlich nicht darum, einen Veröffentlichungstermin einzufordern – schließlich gilt auch bei Friendica: Es ist fertig, wenn es fertig ist. 😉

💬 Weitere Themen und Fragen sind ausdrücklich willkommen!

Bringt gerne eure Erfahrungen, Ideen, Fragen oder aktuelle Herausforderungen aus dem Alltag als Friendica-Admin mit. Oft entstehen gerade aus dem offenen Austausch die interessantesten Gespräche.

Wir freuen uns auf einen informativen und gemütlichen Abend mit euch und auf einen regen Austausch rund um Friendica. 🌐

💻 Online-Konferenzraum

Gerne weitersagen und auch andere Friendica-Admins und Entwickler:innen auf das Treffen aufmerksam machen.

#Friendica #Fediverse #FriendicaAdmin #AdminTreffen #OpenSource

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Als Antwort auf Doris

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@Doris und hier wie immer der passende (sommerliche) Song dazu. (Vorsicht ziemlich basslastig)

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📊 Warum Märkte keine Meinung kennen

Wir alle entwickeln beim Blick auf einen Markt Erwartungen: Steigende Kurse? Fallende Kurse? Bestätigt die nächste Bewegung unsere Einschätzung?

Doch der Markt kennt unsere Meinung nicht. Er bestätigt sie nicht – und er widerspricht ihr auch nicht. Er entwickelt sich.

Die Aufgabe einer fundierten Analyse besteht deshalb darin, diese Entwicklung möglichst präzise einzuordnen – auch dann, wenn sie nicht unseren Erwartungen entspricht.

Im neuen TrendTechnik® Impuls 16 geht es genau um diesen wichtigen Unterschied zwischen eigener Meinung und tatsächlicher Marktstruktur.

👉 Impuls 16 lesen oder vorlesen lassen:
trendtechnik.com/impulse/warum…

#TrendTechnik #Trading #TechnischeAnalyse #Finanzmärkte #Marktanalyse

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Doris hat dies geteilt

🐾 Lillys Tagebuch – 19.08.2026 🐾

Na, heute war ja vielleicht was los! 😸 Ich wusste ja, dass da irgendetwas kommen würde. Schließlich haben meine Zweibeiner in den vergangenen Tagen verdächtig herumgewerkelt. Aber was sie da planten? Keine Ahnung.

Und dann lag es plötzlich vor mir: ein riesiges, dickes Tau! 😳🪢

Natürlich musste ich sofort eine gründliche Qualitätskontrolle durchführen. Beschnuppern, untersuchen, einmal drumherum laufen und dabei möglichst wichtig aussehen. Ist das etwa für mich?

Dann wurde gemessen, geräumt, gezogen und gewerkelt – und selbstverständlich war ich mittendrin. Schließlich braucht so ein Bauvorhaben eine kompetente Bauaufsicht. 🐱🔎

Und plötzlich hing dieses gewaltige Seil quer durch mein Reich!

Moment mal … 🤔

Da war doch was! Am 7. August erwähnte ich ganz nebenbei, dass ich vielleicht Seiltänzerin werden könnte. Daraufhin zeigte @Dienstag 🌻ANTIFASCHISMUSS meinen Zweibeinern ein Bild von ihrer Katze, die auf einem Seil durch die Wohnung balancierte.

Offensichtlich darf man meinen Zweibeinern keine solchen Ideen zeigen! 😂

Nun führt also tatsächlich eine Katzen-Hochseilbahn durch mein Reich. Vom Katzenbaum aus habe ich mir die Sache heute erst einmal skeptisch angesehen. Sieht interessant aus. Sehr interessant sogar. Aber nur weil dort ein Seil hängt, springe ich doch nicht sofort drauf! Ich bin schließlich eine vorsichtige Katze mit Verantwortungsbewusstsein. 😼 Erst beobachten. Dann prüfen. Noch einmal beobachten. Und irgendwann entscheide ICH, ob ich Seiltänzerin werde.

Ach ja – da wäre noch etwas. ☝️

Einer meiner Zweibeiner hatte heute schon wieder diese kleine Katze auf dem Arm. Fremdgänger! 😾 Als ob ich das nicht merken würde! Einmal am Arm geschnuppert und der Fall war eindeutig: Fremdkatze! Wir Katzen besitzen schließlich eine ausgezeichnete Nase.

Ich habe deshalb kurz gefaucht. Nur eine kleine diplomatische Mitteilung:

ICH bin hier die Königin! 👑🐱

Da gibt es keine Ausnahmen. Auch nicht, wenn das Kätzchen klein und niedlich ist. Und meine kleine Schwester. Regeln sind Regeln!

Eure vielleicht irgendwann einmal hoch über dem Wohnzimmer schwebende
Seiltänzerin Lilly 🐾🪢😸

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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Als Antwort auf Lilly

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Die Inspiration und das Bild für die Idee:

Dienstag 🌻ANTIFASCHISMUSS (@Dienstag@norden.social)


😻😻😍
Hallo Lilly,
Wir haben auch Seile, aber richtig dicke und 5 Stück 😻 alle unter der Decke. Auf denen balancieren wir herum und ruhen uns zwischendurch in den Körben, oder den anderen Schlafplätzen aus, das ist toll.
Die Haushälterin schaut dann zu und wir können ihr von oben immer Tipps geben.
Herrlich!! 😸😸

Als Antwort auf Doris

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@doris
WIE SCHÖN!! 😻😻😍
Ihr braucht keinen Fernseher mehr und Lilly wird die Königin der Lüfte!!
Ganz viel Spaß Euch allen!!
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺

@steffen @doris
Reine Gewohnheit 😁
Sie haben es von Klein an gelernt.
Am Anfang waren sie aber ganz schön unsicher. Lieblingsspielzeug und Leckerlis waren aber ein guter Anreiz und irgendwann habe ich nur noch gestaunt ☺️
Als Antwort auf Doris

@doris
Hallo Doris,
Falls Ihr noch weiterbauen wollt - es macht süchtig, sobald die 🐈‍⬛ anfängt zu turnen - ich habe meine Seile von hier, da sind schon Ösen und "Schraub-Haken" dran, in verschiedenen Maßen und Durchmessern.
parrotshop.de/happybird/klette…
Es macht sooo viel Spaß dem zu zuschauen 🥰
Liebe Grüße
Ute
Als Antwort auf Doris

@doris
Ich weiß 🤪 hält aber ausgezeichnet und ist im Notfall auch sehr gut zum Wäsche aufhängen 😉
Nein, aber im Ernst, ich habe so etwas wie einen Rundweg gemacht und auch noch zwei "Klettersäcke", die zu den Seilen führen. Wenn die Damen ihre "5 Minuten" haben, flitzen sie an den Säcken hoch und unten am Seil hängend weiter. Es ist so toll!!
Entschuldige, ich bin einfach begeistert von deren Freude, aber möchte mich mit meinen Empfehlungen nicht aufdrängen.
Wenn Ihr Tipps MÖCHTET, 2/2
Als Antwort auf Dienstag 🌻ANTIFASCHISMUSS

@doris
2/2 ... meldet Euch sehr gerne.
Natürlich kommt es immer auf den Platz an, man will ja auch wohnen, aber ich finde die Seile und mobilen Klettersäcke wesentlich besser und optisch schöner, als alles andere.
Und die 🐈‍⬛🐈‍⬛ müssen ihr Gleichgewicht trainieren, klettern viel rauf und selbst runter an einem schrägen Seil, aber jetzt höre ich auf, sonst dränge ich mich wirklich noch auf.
Schön von Euch dreien zu lesen und an Lilly's Leben teilnehmen zu dürfen 🥰
Habt einen schönen Tag!!
Als Antwort auf Dienstag 🌻ANTIFASCHISMUSS

Ja, die körperliche und geistige Fitness bei Katzen spielen meiner / unserer Meinung nach die gleiche wichtige Rolle, wie bei uns Menschen. Darum hatte mir deine Idee mit den Kletterseilen sehr gut gefallen. Und ich / wir mussten sofort überlegen, wie wir das auch bei uns hinbekommen können.

Unsere kleine Wohnung ist in einem über 100 Jahre alten Sandstein-Haus. Wir haben darin "nur" ca. 40 m². Die Räume sind auch nicht besonders hoch. Darum muss so ein Tau leicht gespannt werden. Also waren / sind 2 Herausforderungen: Das Seil / Tau darf nicht weit durchhängen und die Wände sind Sandstein, worin eine einfache Verankerung zu wenig Halt haben könnte.

Also habe ich je 2 Haken (70 cm Abstand zueinander) eingedübelt. Mittig zwischen die Haken wird das Tau mit Schlingen und dem Eigengewicht des Tau gehalten. Zusätzlich habe ich die Möglichkeit links und rechts neben der Verschlingung mit Hilfe von 2 Stäben die Schlingseile weiter zu verdrehen. Damit straffe ich das Tau, welches diagonal durch unseren Hauptraum gespannt ist.

Das Ganze verhält sich dann sehr ähnlich dem der Äste an Bäumen. Somit kann Lilly verschiedene Geschicklichkeiten und Muskulaturen trainieren. Natürlich ist das der Anfang und noch weiter ausbaufähig.

Deine Hinwiese sind für uns sehr gute Inspiration sowie Ideenlieferant weiteres zu gestalten. Vielen Dank dafür.

Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺

@steffen @doris
Moin Steffen,
Ja klar, gerne, es freut mich, dass auch Ihr das so seht. Und Du / Ihr habt das clever gelöst, Sandstein ist schon etwas ganz anderes, als der Stahlbeton bei mir.
Ich hoffe, Ihr teilt weiter schöne Fotos, ich bin schon sehr gespannt!!
Als Antwort auf Dienstag 🌻ANTIFASCHISMUSS

Na klar. Fotos kommen weitere. Wir sind nun auch gespannt, wie Lilly das Ganze annimmt. Aktuell hat sie einige Versuche unternommen, aber es gelingt ihr noch nicht.
Ihr Interesse haben wir geweckt. Sie hat sich die Sache mit dem Seil / Tau bereits aus verschiedenen Perspektiven genau angesehen. Wir konnten gut erkennen, wie sie dabei überlegt.
Lilly war schon immer besonnen, überlegt, vorsichtig, jedoch nie ängstlich.
Wir werden sehen.
Lilly schreibt ja heute wieder in ihrem Tagebuch. 🙂
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺

@steffen @doris
Super, Danke!
Es hat, wie gesagt, auch bei Hannie und Nani etwas gedauert am Anfang.
Aber die Neugier und ein wenig "Anreiz" haben sie dann doch dazu gebracht, es immer wieder auszuprobieren.
Es muss sich für sie eben lohnen.
Anfangs habe ich noch große Kissen unter dem Seil verteilt, um Ecken und Kanten von Möbelstücken abzumildern und bin selbst mitgegangen, wenn sie, recht wackelig balancierten, aber sie haben es dann schnell gelernt und sich daran gewöhnt.
Als Antwort auf Lilly

Du wirst das ganz toll machen und viel Spaß dabei haben, vor allem, wenn am Ende vom Seil noch ein Sitzplatz ist und unterwegs vielleicht auch das ein oder andere Leckerli, ....
Wer weiß, ich bin gespannt!
Hab einen schönen Entdecker-Tag und Grüße von #HannieUndNani , die sind übrigens auch Schwestern, aber aus dem gleichen Wurf.
Am Samstag werden sie 2 Jahre alt, vielleicht möchtest Du ja (virtuell) zur Geburtstagsparty kommen? Die beiden sind schon ganz aufgeregt 😸😸
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🐾 Lillys Tagebuch – 18.08.2026 🔧🌦️

Heute, liebe Leute, war wieder einmal Fachpersonal gefragt. Und damit meine ich selbstverständlich mich. 😼

Kaum öffnen meine Zweibeiner den Werkzeugschrank und verteilen Schraubendreher, Kleinteile und irgendwelche geheimnisvollen Gerätschaften auf dem Tisch, weiß ich: Lilly, dein Einsatz! 🔧🐾

Heute sollte nämlich die Wetterstation gereinigt werden. Dieses merkwürdige Ding erzählt meinen Zweibeinern offenbar, ob draußen Wind, Regen oder sonst etwas herumfliegt. Dabei könnte man auch einfach mich fragen. Ich sitze schließlich regelmäßig am Fenster. 😹

Aber gut – das Gerät wurde also in erstaunlich viele Einzelteile zerlegt. Natürlich musste ich sofort die technische Aufsicht übernehmen. Erst einmal alles gründlich beschnuppern. 👃🐱 Was ist das? Wo gehört das hin? Warum dreht sich dieses schwarze Ding? Und vor allem: Wohnt da vielleicht ein Käfer drin?

Meine Zweibeiner schraubten, putzten und werkelten, während ich keinen ihrer Arbeitsschritte aus den Augen ließ. Besonders wichtig war die Kleinteilkontrolle. So ein Schräubchen ist schließlich schnell verschwunden. Und wer wird hinterher beschuldigt, wenn etwas fehlt? Bestimmt wieder die Katze! 😼

Zwischendurch musste ich natürlich auch mit der Nase ganz dicht heran. Man kann technische Geräte schließlich nicht allein durch Anschauen prüfen. Eine ordentliche kätzische Geruchsprüfung gehört zwingend zur Qualitätssicherung. ☝️🐈

Nach Reinigung und Zusammenbau erfolgte meine Endkontrolle. Ergebnis: Alles sauber, vollständig und fachgerecht zusammengesetzt. Prüfung durch Katze Lilly bestanden! ✅😸
Ohne meine Aufsicht hätten meine Zweibeiner das vermutlich niemals geschafft.

Aber Feierabend? Von wegen!

Plötzlich wurde auch noch in die Wände gebohrt. Angeblich entsteht dort etwas Neues für mich, das in den nächsten Tagen kommen soll. Mehr verraten sie nicht. Sehr verdächtig! 🤨 Vielleicht ein riesiges Leckerli-Versteck? Ein neuer Aussichtsposten? Eine Kommandozentrale?

Hoffentlich jedenfalls kein Platz für eine weitere Katze! Die kleine Ausreißerin war heute nämlich schon wieder hier in der Nähe. 👀🐈

Nur damit das klar ist: Leute, das hier ist mein Reich! 😹👑

Aber ich werde die Sache beobachten. Sehr genau sogar.

Eure arbeitsame
Lilly 🐾🔧

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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Die Großmütter von Odesa – wenn Katzen wichtiger werden als die eigene Sicherheit


Die Großmütter von Odesa – wenn Katzen wichtiger werden als die eigene Sicherheit

Während nachts Explosionen zu hören sind, Luftalarm ausgelöst wird und immer wieder der Strom ausfällt, beginnt für einige ältere Frauen in der südukrainischen Stadt Odesa am nächsten Morgen trotzdem derselbe Alltag: Sie nehmen Futter, Wasser und Medikamente und machen sich auf den Weg zu den Katzen.

Viele Tiere leben auf Hinterhöfen, zwischen verlassenen Gebäuden, bei geschlossenen Cafés und ehemaligen Sanatorien oder suchen Schutz dort, wo sich noch Menschen um sie kümmern.

Seit Beginn des Krieges ist ihre Zahl deutlich gestiegen. Manche Tiere wurden bei der Flucht ihrer Besitzer zurückgelassen, andere gingen während Evakuierungen verloren. Wieder andere wurden auf der Straße geboren.

Für einige dieser Katzen sind ältere Frauen inzwischen die einzigen Menschen, die noch regelmäßig nach ihnen sehen.

Olga und ihre Katzen

Eine dieser Frauen ist Olga. Obwohl sie über 70 Jahre alt ist, geht sie zu mehreren Futterstellen und versorgt zahlreiche Katzen.

Vor dem Krieg lebten dort nur wenige Tiere, die meist ausreichend versorgt waren. Inzwischen begegnet sie immer wieder dünnen, kranken und verlassenen Katzen.

Alle kann sie unmöglich in ihre Wohnung aufnehmen. Also versorgt sie sie dort, wo sie leben.

Futter und andere Dinge bezahlt sie teilweise von ihrer eigenen kleinen Rente, wenn gerade keine Hilfslieferungen verfügbar sind.

Für Olga ist die Frage, weshalb sie das auf sich nimmt, offenbar schnell beantwortet: Sie könnte die Tiere nicht einfach verhungern lassen.

Eine besondere Katze namens Lora

Unter den vielen Tieren gibt es natürlich auch solche, zu denen eine besonders enge Bindung entsteht.

Bei Olga ist das unter anderem Lora, auch „Chernushka“ genannt.

Die Katze hatte einen großen Tumor am Hals und musste mehrfach operiert und anschließend gepflegt werden. Aus einer der vielen Straßenkatzen wurde dadurch ein Tier, um das sich Olga besonders intensiv kümmerte.

Wer schon einmal eine kranke Katze über längere Zeit gepflegt hat, kennt wahrscheinlich dieses Gefühl: Irgendwann ist es nicht mehr einfach nur „eine Katze, die man versorgt“.

Sie gehört dazu.

40 Tiere und ein Tag, der kaum endet

Auch die 73-jährige Nataliia kümmert sich um eine große Zahl von Tieren.

Neben ihren eigenen Tieren versorgt sie zahlreiche Streuner. Insgesamt sind es etwa 40 Katzen und andere Tiere, um die sie sich kümmern muss.

Ihr Tag beginnt früh am Morgen und endet manchmal erst weit nach Mitternacht.

Füttern, Wasser verteilen, Katzentoiletten reinigen, kranke Tiere beobachten und nach schweren Angriffen kontrollieren, ob irgendwo ein Tier verletzt wurde, gehören zu ihrem Alltag.

Besonders schwierig wird es bei Strom- und Wasserausfällen.

Dann muss Wasser teilweise über viele Stockwerke getragen werden. Im Winter kommt hinzu, dass Wasser draußen einfrieren kann. Es wird aufgetaut, erwärmt und anschließend wieder zu den Tieren gebracht.

Und am nächsten Tag beginnt alles von vorn.

„Wer kümmert sich um die Katzen, wenn ich gehe?“

Diese Frage taucht bei vielen der älteren Tierbetreuerinnen immer wieder auf.

Nina Vasylivna Pavlenko ist über 70 und nahezu blind. Trotzdem kümmert sie sich seit Jahren um eine Kolonie von mehr als 30 Katzen.

Wenn Luftalarm herrscht, wartet sie, bis die unmittelbare Gefahr vorbei ist. Danach geht sie wieder hinaus zu den Tieren.

Auch ihr wurde geraten, die Stadt zu verlassen.

Doch für sie bedeutet eine Evakuierung auch, die Katzen zurückzulassen.

Und genau das kommt für sie nicht infrage.

Denn während ein Mensch möglicherweise anderswo Hilfe findet, bleiben die Tiere zurück und warten weiterhin an ihren vertrauten Futterstellen.

Katzen als Grund weiterzumachen

Antonina „Tosya“ Novytska beschreibt noch eine andere Seite dieser Beziehung.

Die Katzen, die sie aufgenommen hat und in einem alten Hof in Odesa versorgt, geben ihr nach Nächten voller Explosionen einen Grund, morgens wieder aufzustehen.

Damit helfen die Frauen nicht nur den Tieren.

Auch die Tiere helfen den Menschen.

Gerade ältere Menschen haben während des Krieges Familienmitglieder verloren, leben allein oder können und wollen ihre Heimat nicht mehr verlassen.

Dann kann eine Katze, die morgens auf ihr Futter wartet, plötzlich sehr viel bedeuten.

Sie braucht jemanden.

Und irgendwo braucht vielleicht auch dieser Mensch genau diese Katze.

Die „Grandmothers of Odessa“

Aus diesen Frauen entstand schließlich ein Name, unter dem ihre Arbeit inzwischen bekannt geworden ist:

„The Grandmothers of Odessa“ – die Großmütter von Odesa.

Es handelt sich nicht um ein klassisches Tierheim und auch nicht um eine große Organisation.

Es sind Menschen, die dort helfen, wo sie leben.

Unterstützt werden sie unter anderem mit Tierfutter und Hilfslieferungen von Tierschutz- und Hilfsorganisationen. Denn mit kleinen Renten lassen sich Dutzende Tiere auf Dauer kaum versorgen.

Und die Hilfe wird weiterhin gebraucht.

Tierheime und private Tierschützer in der Ukraine haben seit Beginn des Krieges unzählige zusätzliche Tiere aufgenommen. Gleichzeitig kümmern sich überall Menschen privat um Katzen und Hunde, für die schlicht kein Platz mehr vorhanden ist.

Zurücklassen ist für sie keine Option

Natürlich könnte man fragen, warum diese Frauen nicht einfach gehen.

Doch wer Katzen liebt, dürfte zumindest einen Teil der Antwort verstehen.

Man sieht ein Tier, das jeden Morgen an derselben Stelle wartet.

Dann werden daraus zwei.

Später zehn.

Man kennt irgendwann die scheue Katze, die erst kommt, wenn alle anderen verschwunden sind. Den alten Kater, der Medikamente braucht. Die Katze, die plötzlich nicht mehr frisst. Das junge Tier, das neu aufgetaucht ist.

Und irgendwann weiß man:

Wenn ich morgen nicht komme, wartet dort trotzdem jemand auf mich.

Die Großmütter von Odesa können den Krieg nicht beenden.

Sie können nicht jedes verlassene Tier retten.

Aber sie können dafür sorgen, dass ein Napf gefüllt wird, dass eine verletzte Katze behandelt wird und dass ein Tier noch einen Menschen hat, der nach ihm schaut.

Manchmal beginnt Tierschutz eben nicht mit einer großen Organisation.

Manchmal beginnt er mit einer älteren Frau, einer Tasche voller Katzenfutter und dem Entschluss:

„Ich lasse sie nicht allein.“ 🐈❤️


Photo © United for Animals


#Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats
@Hauskatzen - Praxis & Alltag
!Hauskatzen - Praxis & Alltag

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🐾 Lillys Tagebuch – 17.08.2026 🐾

Also heute war wirklich nicht mein produktivster Tag. Aber bevor hier jemand etwas von Faulheit behauptet: Ich hatte Nachtschicht! ☝️🐾

Während meine Zweibeiner gemütlich geschlafen haben, musste schließlich jemand über mein Reich wachen. Und da war einiges los! Draußen Gewitter, Regen, Wind und überall geheimnisvolle Geräusche. 🌧️⛈️

War das nur ein Ast? Eine Maus? Vielleicht sogar ein Siebenschläfer? 🐭 Oder gleich eine ganze Bande nachtaktiver Gestalten, die glaubte, unbemerkt an meinem Reich vorbeischleichen zu können?

Keine Chance! Ich bin durch die Wohnung gebrettert, habe hier gelauscht, dort kontrolliert und natürlich jedes verdächtige Geräusch persönlich überprüft. Sicherheit schläft schließlich nicht! 😼

Na gut … am nächsten Tag dann schon. Sehr viel sogar. 😹

Heute war ich jedenfalls extrem müde und sogar mein Futter konnte mich zeitweise nicht so richtig begeistern. Draußen regnete es den ganzen Tag, vor den Fenstern war kaum etwas Spannendes los – also lautete mein Tagesprogramm: schlafen, dösen, ausruhen und zwischendurch ein kleines Kontrollschläfchen. 💤

Aber selbstverständlich habe ich meine Pflichten trotzdem nicht völlig vernachlässigt.

Dabei entdeckte ich einen winzigen Karton mit Deckel. 📦

Meine Zweibeiner hätten vermutlich behauptet: „Lilly, da passt du niemals rein.“

Anfänger! 😼

Eine Katze passt grundsätzlich in jeden Karton. Die Frage ist nicht, ob sie hineinpasst, sondern nur, wie viele Körperteile man dafür geschickt zusammenfalten muss. 😂

Also hinein mit mir. Ein bisschen drehen, Pfoten sortieren, Schwanz verstauen – fertig! Deckel fast zu, Lilly verschwunden.

Perfekte Tarnung! 🥷🐈

Und bequem ist es außerdem. Von meinem geheimen Kartonposten kann ich alles beobachten, ohne selbst gesehen zu werden. Und wenn irgendwo etwas passiert: Deckel hoch, Pfote raus und zack – Lilly ist einsatzbereit! 🐾📦

Die Beweisfotos sprechen schließlich für sich. 😹

Jetzt werde ich mich aber noch ein wenig ausruhen. Man weiß ja nie, was die kommende Nacht bringt. Vielleicht wieder Gewitter. Vielleicht Mäuse. Vielleicht Siebenschläfer.

Oder – noch schlimmer – ein leerer Futternapf! 😱

Eure müde, aber stets dienstbereite
Lilly 🐾❤️

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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1 Jahr Katze Lilly

Heute vor genau einem Jahr kam unsere Katze @Lilly im Alter von 10 Wochen als Kitten zu uns. Sie ist auf einem Milchhof geboren und wurde dort liebevoll die ersten 10 Wochen ihres Katzenlebens begleitet. Am Samstag, dem 16.08.2025, zum späten Nachmittag haben wir sie vom Milchhof abgeholt.

Es gibt vom ersten Tag an Lillys Tagebuch. Hier kann jeder die Tag-für-Tag-Entwicklung eines Kittens nachvollziehen. Wir hatten keine praktische Erfahrung mit Katzen. Und gleich gar nicht mit Kitten.

Unsere grundsätzliche Entscheidung für eine Katze entstand, als wir in unserer Wohnung Besuch von einer Maus hatten. Kurz davor wurden wir in der Nacht von einem Siebenschläfer in der Küche geweckt. Man muss wissen: Wir wohnen am Waldrand, bereits im Wald des Nationalparks Sächsische Schweiz, und haben in den Sommermonaten generell alle Fenster geöffnet.

Vor unserer Entscheidung stand die Frage: Schaffen wir uns ein Kitten an oder eine bereits erwachsene Katze aus dem Tierheim?

Wir haben uns mit einigen Katzenbesitzern ausgetauscht und einiges gelesen. Die Informationen, die unsere Entscheidung erleichtern sollten, waren so verschieden, dass wir danach noch „unwissender“ waren als zuvor.

Was uns letztendlich am meisten beeinflusst hat, war die Information, dass das erste Lebensjahr einer Katze eine Art Prägungsjahr sei. Ob diese Aussage stimmt oder nicht, weiß ich nicht. Aber genau diese Aussage ließ uns schließlich für ein Kitten entscheiden.

Rückblickend kann ich nur sagen: Ich bzw. wir würden diese Entscheidung immer wieder so treffen. Im Nachhinein gibt es absolut keinen Grund, die Entscheidung für ein Kitten zu bereuen. Im Gegenteil.

Wir haben beide voneinander gelernt. Wir von Katze Lilly und Katze Lilly von uns.

Man muss wissen: Wir sind täglich 24 Stunden mit Lilly zusammen. Dabei beobachten wir sie, fordern und fördern sie in ihren Eigenschaften. Und sie hat genauso gelernt, wann wir arbeiten und wann wir uns mit ihr beschäftigen.

Unsere Entscheidung ist auf keinen Fall eine Vorlage für andere. Eine Katze ist ein Individuum. Genauso wie wir Menschen. Ob und wie wir uns aneinander gewöhnen können und ob wir gut miteinander leben können, ist sehr unterschiedlich.

In unserem Fall sind wir ein sehr gutes Team und wir mögen unsere Katze @Lilly sehr.

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🐾 Lillys Tagebuch – 16.08.2026 🐾

Heute ist ein ganz besonderer Tag! 🎉🐱 Vor genau einem Jahr bin ich bei meinen Zweibeinern eingezogen und habe mein heutiges Reich übernommen.

Was soll ich sagen? Es war ein turbulentes Jahr mit Höhen, Tiefen, Abenteuern, Unsinn, neuen Erfahrungen und jeder Menge Zweibeiner-Erziehung. 😹 Aus dem kleinen Kitten von damals ist inzwischen eine junge Katzendame geworden. Na gut … eine jugendliche Katzendame. Manchmal vernünftig, manchmal neugierig und gelegentlich mit gewissen Flausen im Kopf. 😇

Wer nicht glaubt, was in so einem Katzenjahr alles passieren kann, darf gern in meinem Tagebuch auf der Webseite nachlesen.
Das führe ich nämlich seit meinem allerersten Tag hier ganz gewissenhaft. Schließlich darf nichts vergessen werden! ☝️📖

An der Erziehung meiner Zweibeiner muss ich allerdings weiterhin arbeiten. Sie verstehen meine Sprache noch nicht immer sofort, obwohl ich mich wirklich unmissverständlich ausdrücke: mit Katzenworten, Blicken, Gesten, demonstrativer Anwesenheit – oder ebenso demonstrativer Abwesenheit. 😼 Aber wir sind inzwischen ein ziemlich gutes Team geworden. ❤️

Passend zu meinem Jahrestag ging es heute wieder gemeinsam auf meine Waldwiese. Dort kann ich mit meiner superlangen Leine selbst auf Erkundungstour gehen, während meine Zweibeiner im Gras sitzen, sich unterhalten und – natürlich – ständig Bilder von mir machen. 📸

Ich streifte durchs Gras, jagte ein paar Grashüpfer, balancierte am Klettergerüst, tarnte mich zwischen den trockenen Halmen und schaute zwischendurch bei meinen Zweibeinern vorbei. Man muss schließlich kontrollieren, ob das Personal noch vollständig ist. 🌾🐈

Irgendwann war dann aber genug erkundet. Also ging ich ganz von allein in meinen geöffneten Wanderrucksack und setzte mich hinein.

Botschaft: Lilly fertig. Heimfahrt bitte. 🎒😹

Und siehe da: Die Zweibeiner verstanden mich! Sie standen auf, machten meinen Rucksack zu, setzten ihn auf den Rücken und trugen mich nach Hause.

Geht doch! Ein Jahr Training zeigt offenbar erste Erfolge. 😂

Nun lassen wir meinen kleinen Einzugs-Jahrestag noch gemütlich ausklingen. Auf das nächste Jahr voller Abenteuer, Geschichten und hoffentlich weiterhin lernfähiger Zweibeiner. ❤️🐾

Eure Lilly 😽

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

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Der Aufreger


Avaaz bittet derzeit mit einem ausführlichen Aufruf um Spenden, um einen politischen Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt zu verhindern.

Und während ich diesen Aufruf lese, geht mir immer wieder eine Frage durch den Kopf:

Warum muss dafür eigentlich gespendet werden?

Damit meine ich nicht, dass man Rechtsextremismus einfach hinnehmen sollte. Ganz im Gegenteil. Mich beschäftigt vielmehr, warum rechte Parteien überhaupt immer stärker werden – und warum wir so häufig über die Bekämpfung dieser Entwicklung sprechen, aber viel weniger über ihre Ursachen.

Viele Menschen haben zunehmend das Gefühl, wirtschaftlich und gesellschaftlich unter Druck zu geraten. Lebenshaltungskosten steigen, soziale Sicherheit wird unsicherer, und gleichzeitig entsteht bei einem Teil der Bevölkerung der Eindruck, dass Vermögen und wirtschaftliche Interessen wesentlich besser geschützt werden als diejenigen Menschen, die jeden Monat rechnen müssen, wie sie über die Runden kommen.

Ob jede einzelne Wahrnehmung dabei objektiv richtig ist, ist für die politische Entwicklung fast zweitrangig. Entscheidend ist: Menschen erleben ihre Situation so.

Und genau dort entsteht ein Nährboden für Parteien, die einfache Antworten auf komplizierte Probleme anbieten.

Die AfD muss diese gesellschaftliche Unzufriedenheit nicht erst erschaffen. Sie kann sie aufgreifen, verstärken und politisch für sich nutzen.

Das macht ihre politischen Positionen nicht richtiger. Und es entschuldigt auch keinen Rechtsextremismus.

Aber wenn wir verhindern wollen, dass immer mehr Menschen solchen Parteien ihre Stimme geben, reicht es meiner Meinung nach nicht, ihnen vor einer Wahl mit Plakaten, Videos und Kampagnen zu erklären, wen sie besser nicht wählen sollten.

Wir müssen uns auch fragen, warum sie überhaupt bereit sind, diese Partei zu wählen.

Ich selbst bin kein besonders politischer Mensch und schon gar nicht rechts. Wenn ich mich politisch überhaupt irgendwo wiederfinde, dann eher in einem europäischen und globalen Denken – beispielsweise bei Volt oder grundsätzlich bei echten europäischen Parteien.

Mich interessieren Server-Technik, gesunde Ernährung und Lebensführung, meine Katze Lilly und eine ganze Menge anderer Dinge wesentlich mehr als Parteipolitik.

Wenn ich aufgefordert werde, für eine Partei Stellung zu beziehen, lautet meine Antwort normalerweise:

Ich stehe ausschließlich auf meiner Seite.

Aber vielleicht ist genau deshalb bei mir irgendwann eine Grenze erreicht, an der auch ich mich äußern möchte.

Als Kind habe ich meine beiden Opas immer wieder gefragt, warum so viele Menschen den rechten Wahnsinn ab 1933 mitgemacht haben.

Heute erlebe ich, wie sich eine Gesellschaft verändert, wie politische Lager immer unversöhnlicher werden und wie Ängste, wirtschaftliche Unsicherheit und Unzufriedenheit Menschen für radikale Antworten empfänglicher machen können.

Und was soll ich sagen:

So genau wollte ich es doch nicht wissen.

Doch zurück zum Spendenaufruf von Avaaz.

Leute, was soll das?

Natürlich kann man Geld sammeln, um demokratische Initiativen zu unterstützen. Natürlich kann man Menschen über rechtsextreme Positionen informieren. Und selbstverständlich muss eine Demokratie ihren Gegnern widersprechen.

Aber wir sollten uns nichts vormachen:

Wenn die gesellschaftlichen Ursachen bestehen bleiben, können wir noch so viele Kampagnen finanzieren.

Wenn Menschen den Eindruck gewinnen, dass ihre Lebensleistung immer weniger wert ist, dass sie wirtschaftlich zurückfallen und dass Politik ihre alltäglichen Sorgen nicht mehr wahrnimmt, dann verschwindet ihre Unzufriedenheit nicht dadurch, dass ihnen jemand erklärt, welche Partei sie nicht wählen sollen.

Vielleicht sollten wir deshalb einen erheblichen Teil unserer Energie nicht darauf verwenden, gegen die Wähler einer bestimmten Partei zu kämpfen, sondern dafür sorgen, dass möglichst wenige Menschen überhaupt einen Grund sehen, ihre Hoffnung in radikale Parteien zu setzen.

Das bedeutet nicht, deren Entscheidung gutzuheißen.

Es bedeutet, sie verstehen zu wollen.

Denn erklären ist nicht rechtfertigen.

Wer ausschließlich das politische Ergebnis bekämpft, ohne nach seinen Ursachen zu fragen, wird möglicherweise bei der nächsten Wahl wieder vor demselben Problem stehen.

Und bei der übernächsten wieder.

Demokratie verteidigt man deshalb meiner Meinung nach nicht nur mit Kampagnen gegen ihre Gegner.

Man verteidigt sie vor allem dadurch, dass möglichst viele Menschen wieder das Gefühl bekommen, dass diese Demokratie auch für sie funktioniert.

Dafür würde ich spenden.

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🌱 Flotter statt Schotter – und ein Blick auf die vielen kleinen Initiativen nebenan

Manchmal stößt man hier im Fediverse auf Dinge, denen man gern ein bisschen mehr Reichweite geben möchte. Genau so ging es mir mit der Aktion #FlotterStattSchotter aus Dinslaken.

Die Idee ist eigentlich ganz einfach: Schottergärten sollen wieder zu lebendigen Vorgärten werden – mit Pflanzen, Lebensraum für Insekten und mehr Grün für ein angenehmeres Stadtklima. Dabei soll nicht nur geredet, sondern gemeinsam angepackt werden. 🌼🐝

Die Initiative beteiligt sich am Förderpreis für klimafreundliche Nachbarschaften und kann dafür noch Unterstützung durch Stimmen gebrauchen:

👉 Flotter statt Schotter – Projekt ansehen und abstimmen

Aber mir geht es noch um etwas anderes.

Überall in Deutschland gibt es Menschen, die sich in kleinen und größeren Initiativen engagieren. Für Natur und Umwelt, für ihre Nachbarschaft, für soziale Projekte, für Kultur oder einfach dafür, das eigene Lebensumfeld ein kleines Stück lebenswerter zu machen.

Oft stehen diese Menschen nicht im Rampenlicht. Dabei sind gerade sie ein positives Zeichen unserer Gesellschaft. Sie reden nicht nur darüber, was alles besser werden müsste – sie fangen irgendwo damit an. ❤️

Vielleicht lohnt es sich deshalb, einfach einmal zu schauen: Welche Initiativen gibt es eigentlich bei mir in der Nähe? Wo könnte ich unterstützen, mitmachen, eine Stimme geben oder wenigstens dafür sorgen, dass andere davon erfahren?

Nicht jeder muss selbst ein großes Projekt ins Leben rufen. Manchmal hilft schon das Teilen einer Idee, eine helfende Hand oder ein bisschen zusätzliche Aufmerksamkeit.

Und genau dafür kann auch das Fediverse wunderbar sein: Menschen und ihre Ideen sichtbar machen, miteinander vernetzen und positiven Dingen Reichweite schenken. 🌍💚

Unter #FlotterStattSchotter soll es bis zum kommenden Sommer immer wieder Neuigkeiten zu diesem Entsiegelungsprojekt geben.

Vielleicht entdecken wir dabei noch viele weitere kleine Initiativen, die es verdient haben, ein Stück weiter in den Vordergrund gerückt zu werden.

#FlotterStattSchotter #Klimaschutz #Nachbarschaft #Engagement #Biodiversität #Entsiegelung #Fediverse #GemeinsamStattEinsam