Katzengras selbst ziehen – welche Samen sind wirklich die besten?

Katzengras ist kein eigenes Gewächs, sondern einfach junges, frisches Gras – meist aus Getreide. Für Wohnungskatzen ist es wichtig, weil es beim Hochwürgen von Haarballen hilft und die Verdauung unterstützt. Wenn man es selbst zieht, hat man einen großen Vorteil: Man weiß genau, was drin ist – keine Chemie, keine Zusätze.

Die wichtigsten Sorten im direkten Vergleich

Weizen
Der Klassiker und für viele die beste Wahl. Wächst schnell, keimt zuverlässig und bildet weiche, breite Halme. Wird von den meisten Katzen sehr gut angenommen. Nachteil: hält nicht besonders lange und wird relativ schnell hart.

Hafer
Die weichste Variante überhaupt. Ideal für empfindliche Katzen, ältere Tiere oder Jungkatzen. Wird oft besonders gern gefressen. Nachteil: kippt schneller um und ist etwas empfindlicher.

Gerste
Etwas robuster als Weizen und Hafer. Die Halme sind fester, stehen stabiler und bleiben länger frisch. Nachteil: nicht jede Katze mag die etwas festere Struktur sofort.

Roggen
Sehr anspruchslos und wächst zuverlässig. Gut für Halter, die es unkompliziert wollen. Nachteil: wird oft weniger gern gefressen, eher „funktional“.

Dinkel
Im Grunde eine ursprüngliche Form von Weizen. Sehr nährstoffreich, weich und gut verträglich. Nachteil: keimt manchmal etwas ungleichmäßig.

Hirse
Feiner, zarter Wuchs und sehr weiche Halme. Gute Alternative für Katzen, die grobes Gras nicht mögen. Nachteil: braucht mehr Wärme und ist etwas empfindlicher.

Was ist nun das beste Katzengras?
Weizen ist der beste Allrounder. Er wächst schnell, ist weich genug und wird fast immer gefressen. Wenn man es noch besser machen will, lohnt sich eine Mischung. Bewährt hat sich eine Kombination aus Weizen für schnelles Wachstum, Hafer für Weichheit und Gerste für Stabilität. So hat die Katze Auswahl und das Gras hält insgesamt länger.

Was man unbedingt vermeiden sollte
Rasensamen aus dem Baumarkt sind ungeeignet. Sie enthalten oft ungeeignete oder behandelte Gräser. Auch harte oder scharfkantige Gräser sollte man vermeiden, da sie Verletzungen im Maul oder Rachen verursachen können.

Schnell wachsend – und genau deshalb sinnvoll
Getreidegras wie Weizen oder Hafer ist weich, sicher und ideal für Katzen. Es hält zwar nur etwa zwei bis drei Wochen, genau das ist aber der Punkt: Frisches, junges Gras ist das, was Katzen brauchen und auch wirklich fressen.

Praxis-Tipp
Lieber alle ein bis zwei Wochen neu aussäen und immer frisches Gras anbieten, statt einen Topf zu lange stehen zu lassen. Frisches, weiches Katzengras wird deutlich besser angenommen.

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Meine vier Katzen – eine kleine Geschichte


Alle vier stammen von einer Streunerin und kamen am 15.05.2011 zur Welt.
Von Anfang an Freigänger, eigenständig, draußen zu Hause – und doch immer verbunden.

Maus war die stille Jägerin.
Mäuschen das Herz auf vier Pfoten.
Gandalf der wachsame, geschickte Streuner mit Schnurrbart.
Garfield der gemütliche Genießer mit großem Herzen.

Vier Geschwister, vier völlig unterschiedliche Charaktere – und doch ein kleines Universum für sich.

Maus ist 2013 verschwunden.
Mäuschen 2019.
Beide einfach weg… ohne Erklärung.

Garfield musste ich am 12.08.2025 gehen lassen.
Er war schwer krank, aber bis zuletzt bei mir.

Und dann ist da noch Gandalf.
Er wird im Mai 15 Jahre alt – und ist immer noch unterwegs, wie es ihm gefällt.

Sie alle haben Spuren hinterlassen.
Und sie gehören für mich immer noch zusammen.

🐾

#Katzen #Hauskatzen #Freigänger #CatLovers #Katzenliebe

Doris hat dies geteilt.

Kein Blitzlicht beim Katzen fotografieren


Schützt die empfindlichen Augen eurer Katze und blitzt niemals direkt in die Augen.

Immer wieder kursieren Bilder mit leuchtenden Katzenaugen durchs Netz und dienen scheinbar der Belustigung- kaum einem ist bewusst dass dies massiv den Augen schadet und es bereits bei einmaligem Anblitzen zu irreparablen Schäden kommen kann!

Da Katzen von Natur aus meist abends oder nachts jagen, sind die Augen an diese Umstände angepasst und geringste Lichtmengen reichen aus damit eine Katze taghell sehen kann.

In den Augen befinden sich sogenannte Fotorezeptoren, welche aus Stäbchen und Zapfen bestehen. Die Stäbchen dienen dem Hell-Dunkel-Sehen, während die Zapfen der Farbdarstellung dienen. Katzen haben deutlich mehr Stäbchen, im Vergleich zum Menschen, was die Sehfähigkeit im Dunkeln unterstützt.

Ebenso haben Katzen eine weitere Zellschicht (Tapetum lucidum) hinter der Netzhaut, welche die Lichtausbeute ebenfalls erhöht. Diese reflektiert bei Lichteinfall.

Im Sonnenlicht wird die Pupille von Katzen zu einem schmalen Strich, somit wird das Auge vor hoher Helligkeit geschützt.

Blitzt man aber plötzlich und schnell in Katzenaugen, reicht die Reaktionszeit nicht aus um die Pupille zu verkleinern. Da die Pupillen im Dunkeln so groß sind, dass sie fast das gesamte Auge ausfüllen, trifft beim Anblitzen die gesamte Helligkeit auf den empfindlichen Augenhintergrund. Dies ist nicht nur extrem unangenehm fürs Tier, sondern kann zudem auch bleibende Schäden am Auge hervorrufen.

Bitte achtet auf die empfindlichen Augen eurer Samtpfoten. Wenn ihr im Dunkeln Fotos machen wollt schaltet am besten die Raumbeleuchtung ein um auf sichere Weise einen Schnappschuss eures Lieblings festzuhalten. Ansonsten kann man auch ein Taschentuch als Diffuser vor den Blitz halten, dieses streut das Licht und mildert das Blitzlicht.

Quelle: Katzengefühle

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Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 🇩🇪

Ja, das haben wir bemerkt. Leider ist uns der Fehler beim Fotografieren passiert, dass die Automatik den Blitz ausgelöst hat. Nachdem wir gemerkt haben, wie unangenehm das für die Katze ist, haben wir die Blitzautomatik deaktiviert.
Bist heute hat sich @Lilly die unangenehme Erfahrung gemerkt und sucht sofort die Flucht, wenn wir mit der Kamera auftauchen.
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