Heidenau ist ein Skandal!


Dass in der sächsischen Kleinstadt #Heidenau nun die „Stolpersteine“ verboten werden sollen, ist ein Skandal - und zwar nicht nur, weil damit das Gedenken an die jüdischen Opfer des Holocaust unterdrückt wird, sondern das Andenken an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ganz allgemein!
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In meinem Wohnort #Nordwalde @Wir in Nordwalde wurden noch Anfang dieses Jahres Stolpersteine gelegt im Gedenken an aus dem Ort stammende Menschen, die wegen einer geistigen Behinderung in den nationalsozialistischen Tötungsanstalten wie z.B. #Hadamar umgebracht worden sind. Der Beschluss in Heidenau ist also nicht nur als antisemitisch zu kennzeichnen - was für sich genommen bereits schlimm genug ist! -, sondern verfolgt ganz offensichtlich das Ziel, die Erinnerung an die Greueltaten des deutschen Faschismus ganz allgemein zu unterdrücken. Will man damit einem neuen faschistoiden System den Weg bahnen?

Dass sich die lokale #CDU in Heidenau dazu hergegeben hat, diesem Vorhaben der nachgewiesenermaßen rechtsextremistischen #AfD zu folgen, zeigt, dass hier ganz offensichtlich die Herkunft der CDU aus dem Widerstand gegen das Hitlerregime bewusst oder unbewusst verdrängt worden ist. Die CDU ist nämlich ihrem Wesen nach nicht „irgendwie konservativ“, sondern bezieht sich ganz dezidiert auf das christliche Menschenbild und die katholische Soziallehre bzw. evangelische Sozialethik. Aber selbst ein Rückbezug auf den Konservativismus hätte nicht zu der Heidenauer Entscheidung führen dürfen, denn auch konservativ zu sein impliziert nicht Geschichtsvergessenheit und Menschenverachtung. Das, was hier geschehen ist, bedarf der dringenden Revision und Aufarbeitung, und zwar bis hin zu personellen Konsequenzen. Die CDU ist hier auf Landes- und auf Bundesebene nun massiv gefordert!

Steffen 🦉🇪🇺 hat dies geteilt.

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