📖 Lillys Tagebuch – 15.03.2026

Heute stand – ganz nach Plan – wieder ein großer Abenteuertag in der Natur auf meinem Programm. 🌲🐾 Das Wetter hat wunderbar mitgespielt: keine Sonne, aber trocken und angenehm. Perfektes Katzen-Wanderwetter! Ich liebe den Wald. Überall raschelt es, überall gibt es neue Gerüche und Geheimnisse zu entdecken.

Zu Beginn wurde ich – wie es sich für eine erfahrene Abenteurerkatze gehört – erst einmal ein Stück in meinem komfortablen Wanderrucksack getragen. 🎒 Das hat mehrere Vorteile: Ich kann mich in Ruhe an die vielen Waldgeräusche und Düfte gewöhnen, und meine Zweibeiner kommen ein bisschen schneller voran. Außerdem wird meine edle Pfotenenergie geschont. Sehr umsichtig von ihnen – ich bin schließlich eine Katze mit wichtigen Aufgaben.

Doch dann kam mein großer Auftritt.
Der Reißverschluss ging auf – und zack! – Abenteurerin Lilly war bereit. Gemeinsam marschierten wir weiter über die Waldwege.

Nach einiger Zeit entdeckte ich etwas Großartiges: ein riesiges Katzen-Klettergerüst! Manche Zweibeiner nennen so etwas „Hochsitz“, aber unter uns Katzen ist klar: Das ist eindeutig eine Premium-Kletteranlage. 😼

Natürlich musste ich sofort hinauf. Zuerst stand ich neugierig auf der Leiter und inspizierte alles ganz genau. Schritt für Schritt arbeitete ich mich höher – immer weiter nach oben. Schließlich kletterte ich zwischen den dicken Balken des Gebälks bis ganz nach oben unter den Boden des Hochsitzes. Hui! Ganz schön hoch dort! Aber zwischen den Balken ließ es sich wunderbar klettern.

Das Herunterkommen war allerdings eine kleine Herausforderung. Da musste ich wirklich gut überlegen, wo meine Pfoten als Nächstes hinsetzen. Aber ich sage immer:
Wo ich hochkomme, komme ich auch wieder runter.
Mit Konzentration, Geschick und einer Portion Katzenmut habe ich das natürlich geschafft.

Ich kann euch sagen: Dieses Hochsitz-Klettergerüst ist ab heute mein absoluter Lieblingsplatz im Wald. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder dort vorbeikommen.

Ansonsten sind wir gemütlich weiter durch den Wald gestreift. Zwischendurch, wenn meine Pfoten etwas müde wurden, durfte ich wieder in meinem Rucksack mitreisen. Sehr praktisch, so ein persönlicher Katzen-Transportservice. 😸

Jetzt, wieder zu Hause, merke ich: So ein Abenteuertag macht unglaublich müde. Kaum angekommen, bin ich direkt auf meinen Katzenbaum geklettert, habe mich eingerollt und träume schon von meiner nächsten großen Wald-Expedition.

Eure abenteuerlustige
Lilly 🐾

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #Katzencontent

teilten dies erneut

Als Antwort auf Maike

Ja, das klappt erstaunlich gut. Ziel ist, dass Lilly in absehbarer Zeit ganz ohne Leine auskommt. Aktuell ist es immer noch wichtig, dass wir keinerlei Touristen / fremden Wanderern begegnen.

Wenn die Leine lang genug gehalten wird, läuft Lilly sehr gut mit. Sie bleibt ab und zu stehen und schaut, holt dann aber mit Tempo wieder auf. Manchmal sogar an uns vorbei, um vornweg zu gehen.

Als Antwort auf cloudless_sky

@cloudless_sky Die genauen Gesetzmäßigkeiten kenne ich auch nicht. Ich weiß aber, dass unsere Jäger eine Katzen-Abschuss-Quote erfüllen müssen. Darum wäre Lilly hier, wo wir wohnen, als echte Freigängerin in größerer Gefahr. Unser Haus steht am Waldrand jedoch bereits im Wald.
Wir haben aufgrund dieser Umstände entschieden, Lilly nur kontrolliert raus zu lassen. Also mit uns und vorerst an der Leine.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Monat her)
Als Antwort auf cloudless_sky

So einen Satz habe ich auch noch nicht gehört / gelesen. Über einen Vergleich Stadtkatze vs. Landkatze habe ich ebenso noch nicht nachgedacht. Aber du hast recht: Überall lauern spezifische Gefahren. Dann kommt noch hinzu, dass es überall echte Katzenhasser gibt. Genauso bei Hunden. Und die Tiere können nichts dafür. Sie leben und sind existent.
Vor gar nicht allzulanger Zeit hat mir ein führender Forstwirtschaftler eröffnet, dass die Waldtiere der Landschaft schaden und deshalb geschossen werden müssen. Was für ein Unsinn. Die Natur sollte sich selbst regulieren. Dann ist sie auch gesund. So haben wir es in Nordamerika erlebt und erzählt bekommen.