🐾 Lillys Tagebuch – 26.07.2026 🐾
Also, ich muss euch erzählen: Die vergangene Nacht begann schon mit einer wichtigen Sicherheitsmission. 🌙 Mein Revier war natürlich wieder bestens bewacht. Ein frecher Siebenschläfer meinte doch tatsächlich, hier nachts unterwegs sein zu müssen. Nicht mit mir! 😼 Ich habe ihm unmissverständlich einen Platzverweis erteilt. Danach gab es von meinen Zweibeinern ein dickes Lob. Na also – endlich wird meine Arbeit als Sicherheitschefin angemessen gewürdigt. 😸
Heute Morgen stand dann plötzlich wieder dieser Wanderrucksack im Flur. 🙄 Oh nein... dachte ich. Bestimmt wieder kilometerlang hinter den Zweibeinern herlaufen. Darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Also ließ ich mich mit meinem typischen "Na gut, wenn es denn sein muss..."-Blick in den Rucksack setzen.
Zuerst war auch alles wie immer. Ich wurde getragen, konnte gemütlich aus meinem mobilen Aussichtsturm schnuppern, die vielen Waldgerüche genießen und den Vögeln lauschen. 🌳🐦
Doch dann passierte etwas völlig Unerwartetes.
Meine Zweibeiner stellten den Rucksack ab... und ich durfte einfach aussteigen. Ohne dass jemand loslief! 😺
Das war vielleicht eine Überraschung! Sofort marschierte ich los und erkundete ganz in meinem Tempo die Umgebung. Genau SO liebe ich Abenteuer! Ich konnte durch das hohe Gras streifen, frisches Wiesengras naschen 🌾, zwischen Sträuchern verschwinden und an meinem Katzen-Klettergerüst – die Zweibeiner nennen es "Hochsitz" – herumklettern. Dabei bin ich einmal etwas abgerutscht. 🤭 Kurz geschüttelt... Würde bewahrt... und weiter ging's. Schließlich passiert selbst den besten Kletterkatzen mal ein kleiner Patzer.
Zwischendurch schaute ich immer wieder nach, ob meine Zweibeiner und mein Rucksack noch da waren. Sie saßen ganz entspannt auf der Wiese, beobachteten mich und unterhielten sich. Mal kam ich zu ihnen, mal kamen sie zu mir. Kein Zeitdruck, kein "Komm weiter!". Einfach nur Natur genießen. 🥰
Später fuhren wir noch zu einer wunderschönen Waldwiese. Wieder durfte ich alles in Ruhe erkunden, schnuppern und entdecken. Das war genau nach meinem Geschmack. Ich glaube, meinen Zweibeinern gefällt diese Art von Wanderung inzwischen genauso gut wie mir. Hoffentlich machen wir das jetzt immer so! 🌼🐾
Auf dem Heimweg legten wir allerdings noch einen Zwischenstopp bei meiner kleinen Schwester ein. 😼 Also ehrlich... die Kleine ist vielleicht neugierig! Ich blieb vorsichtshalber lieber im Rucksack. Wir haben uns kurz beschnuppert, aber als sie mir etwas zu aufdringlich wurde, habe ich einmal deutlich gefaucht. Beeindruckt? Überhaupt nicht! Die Kleine blieb völlig gelassen. Na ja... manchmal muss man eben akzeptieren, dass nicht jeder Respekt vor einer großen Abenteuerkatze hat. 😹
Kaum waren wir endlich wieder zu Hause, wartete schon die nächste Überraschung. Offenbar hatte sich heimlich ein Grashüpfer in meinen Rucksack geschlichen. 🦗 Der glaubte wohl ernsthaft, er könne jetzt durch MEIN Revier hüpfen. Tja... dieser Ausflug endete für ihn leider ziemlich schnell. Ich habe das Problem selbstverständlich professionell gelöst. Mission erfüllt. 😼
Jetzt bin ich aber wirklich geschafft. So viele neue Eindrücke an einem Tag müssen schließlich erst einmal verarbeitet werden. Ich rolle mich jetzt zusammen und träume bestimmt schon vom nächsten Naturabenteuer. 🌿💚
Eure Abenteuerkatze Lilly 🐾😽
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Dieter Hametner
Als Antwort auf Lilly • • •Das klingt alles sehr spannend und ich freue mich für Dich. Aber bist Du sicher, dass auch deine Leine ganz los war, als Du herum streifen durftest? Auf den Fotos sieht es nicht danach aus.
Im übrigen wünsche ich mir auch, wieder einem Deiner Artgenossen das Leben zu versüßen, aber gerade mein Wunsch auch mehrtägige Ausflüge zu machen, hält mich noch davon ab.
Steffen 🦉🇪🇺
Als Antwort auf Dieter Hametner • •Ja, die Leine war lose / locker. Aber sie ist sehr lang und wenn Lilly sie hinter sich her zieht, vor allen wenn sie irgendwo hinauf klettert, sieht es so aus, als ob wir die Leine straff halten.
Irgendwann soll das mal ganz ohne Leine funktionieren. Derzeit kommt sie immer mal zu einen von uns beiden zurück, lässt sich streicheln und geht wieder. Wir bleiben jedoch immer in ihrem Fokus.
Dabei wissen wir aber noch nicht was passieren wird, wenn Lilly vor irgendetwas erschrecken würde. Sollte sie weg rennen, ist die Leine lang genug, um sie einzuholen.
In den nächsten Tagen besorgen wir uns noch eine längere Leine (ca. 20 Meter). Die aktuelle Leine ist 10 Meter lang. Wir wollen aber nicht durch Knoten verlängern. Der Knoten könnte zum Hindernis werden, wenn Lilly die Leine hinter sich herzieht. Die Leine darf nirgendwo hängen bleiben.
😺 Cat Man Friedhelm 😺
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺 • •Vielleicht kannst du in die Leine einen Karabinerwirbel mit einbauen. Den genauen Begriff weiß ich nicht.
Dient dazu das die Leine sich nicht Verdrillt.
Sofern ihr nicht eine automatische Leine habt.
Steffen 🦉🇪🇺
Als Antwort auf 😺 Cat Man Friedhelm 😺 • •Der Karabinerhaken ist drehbar. Das sieht man auf dem Bild allerdings sehr schlecht.
Die Leine lassen wir teilweise los. Also Lilly bewegt sich mit der Leine, ohne das wir sie festhalten. Die Leine ist sehr lang, sodass wir sie noch greifen können, sollte Lilly doch mal weg rennen.
Diese Woche schaffen wir eine noch längere Leine an. Wir trainieren sie in Richtung ohne Leine. Dazu brauchen wir allerdings noch etwas Geduld. Aber sie lernt schon ganz gut.
😺 Cat Man Friedhelm 😺 mag das.
Dienstag 🌻ANTIFASCHISMUSS
Als Antwort auf Lilly • • •Das sieht schon cool aus, .....
VIELLEICHT probieren wir das ja IRGENDWANN doch nochmal, .....
Steffen 🦉🇪🇺
Als Antwort auf Dienstag 🌻ANTIFASCHISMUSS • •Inzwischen haben wir eine 20-Meter-Leine. Das ist lang genug, um notfalls "eingreifen" zu können. Aktuell haben wir die Leine nicht mehr in der Hand und Lilly bewegt sich (kontroliert) wie sie selbst denkt.
Wir gehen mit ihr an unterschiedliche Orte. Mal an einen Jägerhochsitz im Wald, mal auf eine größere Wiese, ebenfalls im Wald, mal zwischen großen Sandsteinbrocken, u.s.w.
Je nach Ort ist die Sache mit der langen Leine für uns sehr einfach oder etwas tricki. Vor allen im Wald bei den Sandsteinfelsen müssen wir die Leine in ihrem Verlauf sehr oft korrigieren.