Fallen wieder gerade alle auf eine tote Katze herein?
(Boris Johnson sagte mal, er wirft einfach eine tote Katze auf den Tisch, weil dann alle über die tote Katze reden und nicht über das, was er sonst gerade macht).
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Fallen wieder gerade alle auf eine tote Katze herein?
(Boris Johnson sagte mal, er wirft einfach eine tote Katze auf den Tisch, weil dann alle über die tote Katze reden und nicht über das, was er sonst gerade macht).
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Ich arbeite schon sehr lange bei #Threema und sehe, dass hier gerade eine Panikwelle durchzieht, man die App jetzt plötzlich boykottiert, weil Threema verkauft wird. Vielleicht darf ich das mal einordnen:
Ich habe viele Jahre mit den drei Gründern zusammen an Threema gearbeitet. Ich habe den Verkauf an Afinum 2020 miterlebt und später den Rückzug der Gründer in 2024. Derzeit wird Threema an Comitis verkauft - auch ein Private Equity Unternehmen, genau wie Afinum damals. Wenn's also nur um den Verkauf geht, gibt es erstmal eigentlich keinen Grund zur Panik.
Aber: Es ist eine Änderung. Auf jeden Fall gilt es, das kritisch zu betrachten und zu beobachten. Auf jeden Fall sollte laut geschrien werden, sobald Enshittification stattfindet! Bitte, macht das! Und ich wäre mit Sicherheit unter den ersten Personen, die aus Protest gehen würden, sollte Threema mal die eigenen Werte aufgeben.
Aber warum diese Aufregung jetzt, weil Threema gerade von Private Equity A an Private Equity B verkauft? Das verstehe ich nicht.
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Lillys Tagebuch – 12.01.2026 🐾📓
Heute habe ich mal wieder meine ganz persönlichen Grenzen ausgelotet. Ich weiß nämlich ganz genau, was ich nicht darf – und genau deshalb muss ich regelmäßig überprüfen, ob diese Regeln noch aktuell sind. 🤔☝️ Man weiß ja nie, vielleicht haben die Zweibeiner über Nacht ihre Meinung geändert. Wissenschaft nennt man das. Oder Neugier. Oder Katze sein.
Wenn dann dieses wohlbekannte „NEIN, Lilly!“ durch den Raum schallt, heißt das für mich noch lange nicht, dass die Diskussion beendet ist. Ganz im Gegenteil. 😼 Ich setze mich dann hin, schaue beide freundlich an und antworte mit einem höflichen Miau. Man kann schließlich reden. Also wirklich. Ich finde, nach all der gemeinsamen Zeit könnten sie mein Miauen langsam fließend verstehen. Manche Wörter klappen ja schon ganz gut – Futter, Leckerli, Nein (leider 😑) – aber wenn ich eine ernsthafte, längere Unterhaltung beginne und eine Weile vor mich hin miaue, tun sie plötzlich so, als hätten sie keine Ahnung, was ich meine. Sehr verdächtig.
Jedenfalls habe ich heute mehrere streng geheime Verbotszonen inspiziert. Besonders spannend: der Arbeitsplatz von Doris. 🖥️🖥️ Zwei Monitore! Davor eine Tastatur, die so herrlich klackert, und eine Maus, die sich zwar bewegt, aber nie flüchtet. Komisch. Ich habe mich direkt davor platziert, um mir einen Überblick zu verschaffen. Das Ganze sieht sehr technisch und ausgesprochen wichtig aus. Die beiden reden ständig davon, dass sie „so viel Arbeit“ haben. Also habe ich meine Hilfe angeboten – durch konzentriertes Dabeisitzen, Beobachten und gelegentliches Drauftreten. 🐾💼 Leider wurde mein Angebot abgelehnt. Unverständlich. Nun gut, dann müssen sie eben allein klarkommen.
Ich muss das alles noch ein wenig üben und mir Klarheit verschaffen, was die da eigentlich treiben. Aber ich bleibe dran. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag – und ich weiß noch nicht, wie ich da so drauf bin. 😸
Eure Lilly 💕🐱
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🐾 Lillys Tagebuch – 10.01.2026 🐾
Heute war es so weit: Ich habe offiziell mein eigenes Fitness- und Trainingsprogramm gestartet. 🏋️♀️🐱 Schließlich will eine sportliche Katze ja nicht nur gut aussehen, sondern auch beeindrucken – vor allem die Zweibeiner. 😼
Im Wohnzimmer stand schon seit Tagen dieses riesige Trainingsgerät herum: ein großer Karton, prall gefüllt mit raschelndem Verpackungsmaterial und mehreren kleinen Kartons im Inneren. Wichtiges Detail: Er stand längs. Also eindeutig kein Zufall, sondern eine Einladung. 🎁📦
Mein Trainingsziel: Der elegante Übersprung. Klingt leicht, ist es aber nicht!
Der erste Versuch: hoch konzentriert, Blick nach vorn, Schwanz zur Balance ausgerichtet … Sprung!
Ergebnis: Plumps. Direkt im Karton gelandet. 🙈📦
Zweiter Versuch: mehr Schwung, mehr Anlauf, etwas Mut, weniger Nachdenken … Plumps.
Dritter Versuch: optimistisch, aber leicht übermotiviert … raschel, rumpel – wieder Karton. 😹
Doch Aufgeben? Nicht mit mir! 💪
Ich habe weiter trainiert: Anlauf optimiert, Absprung verbessert, Flugphase perfektioniert. Zwischendurch kurze Pausen zum Würde-Zusammenkratzen und Fell-Glattstreichen. 😌🐾 Und dann – der große Moment:
Ein Sprung wie aus dem Bilderbuch! Elegant. Lautlos. Souverän. ✨🐈⬛
Ich schwebte förmlich über den Karton, landete sicher und tat danach so, als wäre das alles von Anfang an geplant gewesen. 😎
Meine Zweibeiner? Stillstand. Große Augen. Staunen.
Mission erfüllt. 🥇
Ich glaube, sie haben heute verstanden, dass sie mit einer hochprofessionellen Athletin zusammenleben. Eurosport darf sich gern melden. 📺😸
Jetzt liege ich entspannt auf dem Boden, Muskeln locker, Geist zufrieden. Training abgeschlossen, Ruhm gesichert.
Sportliche Grüße
eure Lilly 🐾💖
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📖 Lillys Tagebuch – 09.01.2026
Na heute war ja vielleicht was los! 😼
Als ich heute früh wie gewohnt meine Nase Richtung Balkon streckte, traute ich meinen Schnurrhaaren kaum. Alles war weiß. Nicht „Staub-weiß“, sondern richtig flächendeckend weiß! 🤨❄️
Der Balkon, die Bäume, die Welt – als hätte jemand die Farbe aus Versehen auf „Katzenblindmodus“ gestellt.
Natürlich war ich sofort neugierig. 🐱
Ich ließ mich auf den Arm nehmen (großzügig von mir!) und streckte vorsichtig den Kopf nach draußen. Kalt! Und irgendwie… still. Die Geräusche klangen anders, als hätte jemand Watte in die Luft gestopft. Sehr verdächtig. 😳
Aber Neugier ist stärker als gesunder Katzenverstand – also durfte ich runter. Ganz allein. Mutig. Forschend. 🐾
Ich setzte eine Pfote auf dieses weiße Zeug. Dann noch eine.
Erkenntnis Nummer eins: Es ist kalt.
Erkenntnis Nummer zwei: Es ist nass.
Erkenntnis Nummer drei: Warum machen Menschen sowas freiwillig?! 😾
Ich tappste vorsichtig über den Balkon, hinterließ kunstvolle Pfotenabdrücke (moderne Katzenkunst!) und schnupperte an einem Pflanzeimer, der plötzlich aussah wie ein Dessert. Leider roch er nach… nichts. Absolute Enttäuschung. 🙄
Nach kurzer, aber intensiver Forschungsreise stand fest: Schnee ist spannend, hübsch anzusehen – aber eindeutig nichts für dauerhafte Pfotennutzung.
Ich war sehr froh, wieder in der warmen Wohnung zu sein, wo Böden trocken, Pfoten warm und Snacks jederzeit verfügbar sind. 🛋️✨
Jetzt weiß ich jedenfalls, was Schnee ist.
Man muss ja mitreden können. 😌
Eure
❄️🐾 Entdeckerkatze Lilly 🐾❄️
Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
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Eine ehrliche Frage – ohne Diskussion, ohne Überzeugen wollen:
Wenn ihr das Wort Börse oder Trading hört –
welche Gedanken, Bilder oder Gefühle tauchen bei euch spontan auf?
Ganz egal, ob Ablehnung, Skepsis, Neugier oder Desinteresse:
Mich interessiert nicht, ob ihr Börsenhandel gut findet,
sondern warum ihr so empfindet.
Keine Rechtfertigungen nötig.
Keine politischen Einordnungen.
Einfach eure persönliche Wahrnehmung.
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🐾 Lillys Tagebuch – 07.01.2026 🐾
Heute war mir ganz eindeutig nicht nach Kuscheln zumute. Nein nein. Heute war Krallen-Tag. 🐯
Ich war die Kratzbürste auf vier Pfoten. Und bevor hier jemand die Stirn runzelt: Ich bin ein Raubtier. Punkt. Außerdem bin ich zarte 7 Monate jung – am Anfang der Pubertät. Das bedeutet: launisch, temperamentvoll und mit sehr eigener Meinung. 😼✨
Meine Zweibeiner hatten heute offenbar Kuschel-Illusionen. Sie kamen näher, Hände ausgestreckt, Stimmen weich wie Watte. Fehler. Großer Fehler. 😾
Denn kaum wurde ich gestreichelt oder gar gedrückt, fuhr ich die Krallen aus – zack! ✋🐾
Nicht böse gemeint natürlich, aber man muss ja Grenzen setzen. Und Spuren hinterlassen. Ich bin schließlich kein Plüschtier.
Nebenbei habe ich festgestellt, dass ich inzwischen sehr hoch und sehr weit springen kann. Eine Fähigkeit, die ich heute ausgiebig trainiert habe. Besonders beliebt: der Schulterangriff.
Wenn ich beschließe, auf die Schulter eines Zweibeiners zu wollen, dann springe ich beherzt auf den Rücken, halte mich gut fest (Krallen sind dafür ideal!) und arbeite mich nach oben vor. 💪🐈
Dann kommt zuverlässig dieses seltsame Wort: „Aua, Lilly!“
Keine Ahnung, warum sie das sagen. Klingt nach Bewunderung.
Sie mögen dieses Manöver irgendwie nicht. Ich schon. 😇
Aber keine Sorge: Wir werden uns schon arrangieren. Sie lernen noch, meine Stimmung richtig zu lesen – und ich… naja… vielleicht fahre ich die Krallen irgendwann ein kleines bisschen später aus. Vielleicht. 😌
Jetzt sitze ich auf meinem Katzenbaum, wachsam, stolz und flauschig. Der Tag als Kratzbürste war erfolgreich.
Eure
Kratzbürste Lilly 🐾😼
Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
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🐾 Lillys Tagebuch – 06.01.2026 🐾
Heute war für mich ein rundum gelungener Tag. Wirklich. So ein Tag, bei dem selbst die Schnurrhaare zufrieden vibrieren und man sich denkt: Ja Lilly, genau so hast du dir das vorgestellt. 😌✨
Zuerst wurde ausgiebig gespielt. Und zwar nicht irgendein langweiliges Spielzeug – nein, heute stand mein geliebter Weinkorken im Mittelpunkt. 🍾🐱 Dieses kleine, unscheinbare Ding hat einfach alles, was ein anspruchsvolles Katzenhirn braucht: Es rollt, es springt, es macht Geräusche und verschwindet gerne genau da, wo man es eigentlich nicht haben wollte.
Irgendwann – völlig zufällig natürlich 😇 – landete der Korken in einem der leeren blauen Milchkästen, die auf dem Boden standen. Ein klarer Fall für höchste Konzentration, Präzision und strategische Pfotenarbeit. 🧠🐾 Der Korken wollte sich nicht freiwillig zeigen, also musste ich tief in die Trickkiste greifen. Pfote rein, Kopf schräg, Körper verdrehen, leichtes Schimpfen – alles kam zum Einsatz.
Aber ich wäre ja nicht Lilly, wenn ich diesen Korken nicht wieder herausbekommen hätte. 💪😼 Triumph! Kurz innegehalten, stolz geguckt… und dann habe ich ihn absichtlich wieder in den Kasten gelegt. Ja. Absichtlich. Man muss sich seine Herausforderungen schließlich selbst schaffen. 🤭
Und so begann das Spiel von vorn. Und nochmal. Und nochmal. Ich kann das stundenlang. Wirklich. Ich brauche niemanden, der mir sagt, ich solle mich beschäftigen – das kann ich ganz hervorragend selbst. 😎🐈
Am Ende des Tages war ich zufrieden, leicht erschöpft und sehr stolz auf meine kreative Spielgestaltung. Ein perfekter Katzentag eben.
Eure
Lilly 🐾❤️
Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
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✨ A Sprinkle of JoyousJoyness ✨
Just... awww.
Have a JoyousJoyfulJoyness day!
Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
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Morgunin
Als Antwort auf Lenny • • •Private Equity ist prinzipiell mal dubios. So eine Acquise ist abgesehen davon für User mit Risiken und Unsicherheiten verbunden.
Investoren wollen Wachstum, Profit und Gewinnmaximierung sehen und sparen grundsätzlich dort, wo es hier relevant ist. Aktuell darf man zudem nur drauf warten, dass planlose Entscheider jetzt KI Slop reinpressen.
Das ist alles uncool bei einem Sicherheitsrelevantem Tool.
Keine Ahnung wer die Geldgeber bei Comitis sind. Kann man das irgendwo einsehen?
Lenny
Als Antwort auf Morgunin • • •@Morgunin Unsicherheit ist ja auch vollkommen nachvollziehbar. Die Kurzschlussreaktionen welche einige hier posten, verstehe ich jedoch weniger.
Vor AI Slop und planlosen Entscheidern hätte ich derzeit zwar weniger Angst bei Threema, da die interne Struktur erhalten bleibt, aber drauf verlassen werde ich mich auch nicht, sondern im Zweifel eben für das einstehen, was ich für sinnvoll halte und Blödsinn als Blödsinn benennen. Und das ist der springende Punkt: Threema wird durch diesen Verkauf nicht plötzlich eine gänzlich andere Firma, sondern bleibt mit ihren Mitarbeitenden und der Firmenkultur, sowie den Werten erhalten. Wie erwähnt: Wenn sich Enshittification anzeigt, bitte auf jeden Fall Finger draufzeigen und laut sein.
Auf der Webseite von Comitis Capital findet man einige Infos, auch über die Geldgeber.
Morgunin
Als Antwort auf Lenny • • •Ich habe auf deren Seite gar nichts zu den Geldgebern gefunden. Nur das Team, aber das sind ja nur die Verwalter. Beim Team lese ich im Übrigen KKR und Morgan Stanley, bei den beiden obersten. Uncooler wird’s nicht.
Bei so was wie Threema ist Vertrauen super wichtig. Wenn da jetzt Typen das Sagen haben, die für solche niederträchtigen, verlogenen Demokratiefeinde gearbeitet haben, geht genau das flöten. Zumal Threema intransparent arbeitet und nicht Open Source ist.
Coated Ambassadors Everywhere!
Als Antwort auf Morgunin • • •Manchmal geht es ja auch gut, wie bei Outbank.
Lenny
Als Antwort auf Morgunin • • •@Morgunin Ich kenne die Dudes nicht persönlich und bin auch kein Fan der Branche, die vornehmlich Reiche noch reicher macht, wäre aber auch vorsichtig mit guilty by association.
Du hast Recht, dass es auf der Webseite scheinbar keine Infos zu den Geldgebern gibt. Hatte es falsch in Erinnerung. Ich hab sie aus interner Kommunikation und müsste erst fragen ob das geteilt werden darf.
Last but not least: Die Clients von Threema sind source available und auf die kommt es bei E2EE vornehmlich an. Fehlt dir etwas an grundlegender Transparenz darüber hinaus?
ElGrossKotzo
Als Antwort auf Lenny • • •@Morgunin
wir sollten alle viel unvorsichtiger mit guilt by association sein, vllt würde sich dann der raubtiervirus nicht dauernd weiter verbreiten?
Morgunin
Als Antwort auf Lenny • • •Ich denke wir sind da anderer Ansicht im Hinblick auf die charakterlichen Eigenschaften von Menschen, die für KKR und Morgan Stanley arbeiten.
Das Vertrauen ins Produkt ist beschädigt. Ich befürchte das lässt sich leider nicht mehr ohne weiteres wieder herstellen.
Man hat schlicht den Eindruck, dass der schlechteste Menschenschlag auf dem übelsten Weg seine dreckigen, korrumpierenden Finger an ein nützliches Tool bekommen hat, in dem es dieses einfach mal wieder gekauft hat.
Evilmaid
Als Antwort auf Morgunin • • •Threema ist etwa seit 3 Jahren Open Source!
Dave
Als Antwort auf Morgunin • • •@Morgunin ja, kannst Du: northdata.de/Comitis%20Capital…
Da kann man auch ganz wunderbar den Firmengeflechten hinterherrecherchieren.
Morgunin
Als Antwort auf Dave • • •Das ist schön, hilft aber nicht weiter. Ich fragte nicht nach Daten zu dem Fond selbst, oder seiner Geschäftsführung oder Beteiligungen Dritter, da der Fond nur ein rechtliches Konstrukt darstellt, um Geld zu vermehren/managen, sondern nach Informationen zu den Personen, die dem Fond das Geld geben, mit dem der dann arbeitet. Da kommt das Brot her, dessen Lied dort gesungen wird.
Ascendor
Als Antwort auf Lenny • • •Es gibt eine "einfache" Lösung: Nicht auf Firmen setzen, deren Ziel Gewinnerzielung ist.
Egal wie hehr die Ziele des Unternehmens vorgeblich sind - das Hauptziel von AGs, GmbHs und co. ist Gewinnerzielung. Wenn es also hart auf hart kommt, werden die gutklingenden Werte immer zurückstehen müssen.
Nehmt stattdessen Genossenschaften, Stiftungen, Vereine, wenn's sein muss gGmbHs. Da sind die sogenannten Werte eben nicht nur Papiertiger, sondern mit in die Organisationsform eingebunden.
Und: So manche der genannten Organisationsformen haben auch noch den Vorteil, unverkäuflich zu sein, so dass es das vorliegende Szenario gar nicht erst gibt.
Julima
Als Antwort auf Ascendor • • •Es ist nicht immer leicht, so etwas als "Ersatz" zu finden
Ascendor
Als Antwort auf Julima • • •Jürgen 𐐘
Als Antwort auf Lenny • • •Peter 🌈🦈
Als Antwort auf Lenny • • •Lenny
Als Antwort auf Peter 🌈🦈 • • •@33dBm Ich sehe auch ein Abo-Modell am Horizont, aber ganz unabhängig von einem Investor. Jedem muss klar sein, dass man einen Service mit laufenden Kosten nicht ewig mit einem einmaligen Fixbetrag finanzieren kann. So viel Menschen gibt es auf der Welt nicht, die Threema nutzen wollen, dass die Rechnung auf Dauer aufgeht. Auch heute gibt es IIRC bereits eine seichte Querfinanzierung durch Threema Work.
Ich glaube aber nicht, dass es für den "Standard-Service" des Messagings ein Abo-Modell geben wird.
Thoralf Will 🇺🇦🇹🇼
Als Antwort auf Lenny • • •Grundsätzlich sehe ich jeden Verkauf an einen Investor kritisch.
Hätte ich den vorherigen Verkauf mitbekommen, hätte ich schon damals reagiert.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Verkauf an einen Investor je etwas positives gebracht hätte.
Aber die Liste der negativen Folgen ist endlos.
lj·rk
Als Antwort auf Thoralf Will 🇺🇦🇹🇼 • • •hot tran*sexual menace
Als Antwort auf lj·rk • • •@ljrk @thoralf ändert ja nichts an den Umständen und an den Interessen der jeweiligen Akteure. Habe den ersten Verkauf auch nicht mitbekommen.
Prinzipiell ist jede Netzinfrastruktur welche single-points-of-failures in privater Hand hat problematisch. Das wird uns irgendwann sowohl bei Signal als auch bei Threema auf die Füße fallen.
hot tran*sexual menace
Als Antwort auf hot tran*sexual menace • • •lj·rk
Als Antwort auf hot tran*sexual menace • • •@missqarnstein @thoralf Der für die kryptographischen Audits relevante Teil ist open-source, und eben erst unter Afinum. Das war praktisch der erste Schritt den die gemacht haben... .
Und ja, der Server ist nicht open-source. Hat was mit dem Business-Modell zu tun. Signal kriegt unendlich viel Geld einfach gestellt. Matrix nutzt Militär-Contracts. Irgendwovon muss man leider leben in dieser Welt.
Ist Threema perfekt "resilient"? Nein. Aber daran ändert auch ein PE absolut nichts. Ich werde hier auch nicht weiter auf die Pros & Cons von Threema eingehen, das ist nicht die Diskussion die ich hier führen werde. Aber der PE-Wechsel als das absolute böse darzustellen zeigt nur wie uninformiert Leute sind.
always tired
Als Antwort auf hot tran*sexual menace • • •@missqarnstein @ljrk@todon.eu @thoralf @f09fa681
Ist bei Signal nicht auch nur der Client Open Source?
(Was wohl reicht, um das Protokoll zu analysieren, so dass die Sicherheit selbst dann recht hoch ist, wenn der Server kompromittiert wäre, aber halt Single Point of Failure)
Thoralf Will 🇺🇦🇹🇼
Als Antwort auf always tired • • •@project1enigma @missqarnstein
github.com/signalapp/Signal-Se…
Signal spielt in einer ganz anderen Liga als Threema.
GitHub - signalapp/Signal-Server: Server supporting the Signal Private Messenger applications on Android, Desktop, and iOS
GitHublj·rk
Als Antwort auf hot tran*sexual menace • • •@missqarnstein @thoralf Ändert aber was an dem Statement "nie was Gutes". Denn das ist falsch.
Und ja, aus Resilienz-Gründen ist ein SPoF nicht toll. Aber bau Mal ein Multi-Device-Supporting Messenger mit PFS in dezentral. Bisher ist da nicht einmal die akademische Forschung wirklich weit... . Wenn man Signal & Co. einfach in dezentral machen könnte, wäre das passiert. Und nein, Matrix ist nicht die Antwort.
hot tran*sexual menace
Als Antwort auf lj·rk • • •Thoralf Will 🇺🇦🇹🇼
Als Antwort auf lj·rk • • •Das sehen auch einige Bundesbehörden so: #BundesMessenger
Lenny
Als Antwort auf hot tran*sexual menace • • •lj·rk
Als Antwort auf Lenny • • •@missqarnstein @thoralf 💯
Threema ist alt. Threema startete mit Krypto-Messengers zu einer Zeit wo state-of-the-art war, irgendwie etwas mit PGP zu bauen. Das was Threema gemacht hat war innovativ, aber rückblickend absolut nicht perfekt. Dann kamen diverse Zwischenprotokolle. Und jetzt unter Afinum Ibex (Whitepaper öffentlich). Damit kann Threema jetzt endlich in vielen Bereichen wieder mithalten. Und das ist nicht anders als rein Positiv zu bewerten. Gibt noch zig andere Änderungen in den letzten Jahren die ich in anderen Posts aufgezählt hab. Vor 5 Jahren sah Threema noch sehr anders aus.
Thoralf Will 🇺🇦🇹🇼
Als Antwort auf lj·rk • • •Und das auch nur, weil sie damit die Qualität der kryptografischen Verfahren beweisen wollen.
Suran
Als Antwort auf Lenny • • •Das heißt heute meistens #Enshitification
Nico
Als Antwort auf Lenny • • •Das Threema bereits einer private Equity gehört, war mir schlicht nicht bekannt.
Am Ende ist es für einen solchen Dienst natürlich wichtig, dass nicht nur der Code sondern auch die Besitzer vertrauenswürdig sind.
"Waffelhörnchen" Wawuschel
Als Antwort auf Lenny • • •David
Als Antwort auf Lenny • • •"Private Equity Unternehmen" Wollen ja gerne das eigene Kapital vergrößern. Da könnten sie das ganze langfristig angehen und die Firmen tatsächlich aufbauen um langfristig erfolg zu haben.
Oder sie fangen an mit "value extraction", preise werden erhöht mehr und mehr features kommen hinter ne paywall. Der service an sich wird schlechter und schlechter. (Enshitification)
Oder sie machen es gleich wie bei Red Lobster.
Opa Gollum Catuvolcus - Matthias Schmidt
Als Antwort auf Lenny • • •Daniel
Als Antwort auf Lenny • • •Weil starke Meinungen und eine Empörungskultur ohne Einordnung ein Problem von Menschen ist und kein Problem von gewissen Plattformen, auch wenn das gerne so hingestellt wird.
Dadmin
Als Antwort auf Lenny • • •Tau
Als Antwort auf Lenny • • •Matthias R. Koch
Als Antwort auf Lenny • • •Sehe ich auch so...
Ich kenne #Threema noch als 1U-Server in einem kleinen Serverraum und hab' miterlebt, was abging, als - nach der Übernahme von WhatsApp - das (unzutreffende) Gerücht umging, Threema sei für eine Milliardensumme von Google gekauft worden...
Leute entspannt Euch!
Augen offen halten und weitermachen...
Ach so... 🇺🇦
Als Antwort auf Lenny • • •Lenny
Als Antwort auf Ach so... 🇺🇦 • • •Ich bin mir nicht sicher, ob die Kommunikation so geplant war. Hätte auf jeden Fall besser koordiniert sein können. Wenn du allerdings bei @threemaapp in die Antworten schaust, wirst du sehen, dass sehr schnell reagiert wurde.
Und hochgeschaukelt hätte sich das mMn sowieso. PE und VC wird (vielfach auch zu Recht) extrem skeptisch betrachtet. Aber das Doomsaying auf dem Niveau war dann doch unerwartet.
Ach so... 🇺🇦
Als Antwort auf Lenny • • •Übrigens bin ich für mich sehr schnell zu dem Schluss gekommen, dass es überhaupt keinen Grund gibt, jetzt aus Threema auszusteigen. Muss ich dann ja auch mal sagen.
Walter C. Smith
Als Antwort auf Lenny • • •