Hauskatzen - Praxis & Alltag hat dies geteilt

Roms Katzen – Geschichte, Schutz und Leben zwischen Ruinen


Roms Katzen – Geschichte, Schutz und Leben zwischen Ruinen

Dieses kleine Booklet erzählt von den Katzen Roms, die seit Jahrhunderten zwischen antiken Ruinen, Friedhöfen und belebten Straßen leben. Es geht um ihre Geschichte, berühmte Katzenkolonien wie Torre Argentina, ihren besonderen gesetzlichen Schutz und die Menschen, die sich täglich um sie kümmern. 🐈🏛️

archive.org/details/roms-katze…

#Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Chat #Gato #Gatto #Kat #Katt #Köttur #Kissa #Kot #Koschka #Gata #Kedi #Qitta #Chatul #Neko #Cath #Kato #Friendica
@Hauskatzen - Praxis & Alltag

Hauskatzen - Praxis & Alltag hat dies geteilt.

Hauskatzen - Praxis & Alltag hat dies geteilt

Katzenpocken – seltene Virusinfektion mit Ansteckungsgefahr für Menschen


Katzenpocken – seltene Virusinfektion mit Ansteckungsgefahr für Menschen

Katzenpocken gehören zu den eher seltenen Infektionskrankheiten bei Katzen, sollten aber trotzdem bekannt sein, denn das verantwortliche Virus kann auch auf Menschen übertragen werden. Der Name ist etwas irreführend: In den meisten Fällen wird die Erkrankung nicht durch ein reines Katzenvirus verursacht, sondern durch das Kuhpockenvirus aus der Gruppe der Orthopoxviren. Trotz seines Namens kommt es heute kaum noch bei Rindern vor, sein natürlicher Wirt sind wildlebende Nagetiere wie Wühlmäuse, Waldmäuse oder Feldmäuse. Katzen infizieren sich meist zufällig bei der Jagd und werden damit zu einem sogenannten Fehlwirt.

Ansteckung und Risikogruppen

Die meisten Infektionen entstehen beim Fang einer infizierten Maus. Das Virus gelangt über kleine Verletzungen in die Haut, etwa durch Bisse, Kratzer oder Verletzungen im Maul beim Fressen der Beute. Deshalb zeigen sich erste Veränderungen häufig an Vorderpfoten, Kopf oder im Maulbereich. Besonders gefährdet sind Freigänger mit starkem Jagdtrieb, vor allem in ländlichen Gebieten, sowie junge oder immungeschwächte Katzen, etwa mit FIV oder FeLV. Wohnungskatzen ohne Kontakt zu Nagetieren haben nur ein sehr geringes Risiko. Die meisten Fälle treten im Spätsommer und Herbst auf, wenn die Mäusepopulation besonders groß ist.

Symptome

Nach der Ansteckung dauert es meist acht bis zwölf Tage, bis erste Hautveränderungen sichtbar werden. Zunächst entsteht oft nur eine einzelne Stelle an der Eintrittsstelle des Virus, später können weitere Stellen am Körper hinzukommen. Typisch sind kleine gerötete Knötchen, die sich zu Pusteln, offenen Geschwüren oder festen Krusten entwickeln und trotz normaler Behandlung nur langsam oder gar nicht heilen. Bei einem milden Verlauf bleiben die Symptome auf die Haut beschränkt. Breitet sich die Infektion stärker aus, können Fieber, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und geschwollene Lymphknoten dazukommen. Eine besonders ernste Komplikation ist die Beteiligung der Lunge, erkennbar an schneller oder angestrengter Atmung, Husten oder bläulichen Schleimhäuten. Eine Katze, die mit geöffnetem Maul atmet oder sichtbar um Luft ringt, braucht sofort tierärztliche Hilfe.

Diagnose

Allein am Aussehen lässt sich die Erkrankung nicht sicher erkennen, da viele andere Hautprobleme ähnlich aussehen können, etwa Bisswunden, Pilzinfektionen oder Abszesse. Der Verdacht wird wahrscheinlicher, wenn die Katze Freigang hat, regelmäßig jagt und die Wunden trotz Behandlung nicht abheilen. Zur Bestätigung wird meist eine PCR-Untersuchung von Krustenmaterial oder Wundabstrichen durchgeführt, manchmal ergänzt durch eine Gewebeuntersuchung. Krusten sollten dabei nie selbst zu Hause entfernt werden, das gehört in tierärztliche Hände.

Behandlung

Eine zugelassene Standardbehandlung gegen das Virus selbst gibt es nicht. Leichte Fälle können von selbst ausheilen, trotzdem ist tierärztliche Betreuung wichtig. Unterstützend werden Wunden versorgt, bei Bedarf Schmerzmittel gegeben und, falls sich Bakterien in den offenen Stellen angesiedelt haben, Antibiotika eingesetzt, diese wirken aber nicht gegen das Virus selbst. Bei schweren Verläufen kommt manchmal felines Interferon Omega zum Einsatz, die Erfahrungen dazu stammen aber nur aus kleinen Fallserien. Wichtig: Kortison sollte auf keinen Fall ohne tierärztliche Anweisung gegeben werden, es kann die Virusvermehrung fördern und den Verlauf deutlich verschlechtern.

Pflege zu Hause und Hygiene

Eine erkrankte Katze sollte in einem gut zu reinigenden Raum mit eigenem Napf und eigener Toilette untergebracht und von anderen Tieren getrennt werden, bis alle Wunden vollständig abgeheilt sind. Das kann mehrere Wochen dauern. Beim Umgang helfen Einmalhandschuhe und gründliches Händewaschen nach jedem Kontakt, Krusten sollten nie mit bloßen Händen berührt werden.

Ansteckungsgefahr für Menschen

Katzenpocken sind eine Zoonose, das Virus kann also von der Katze auf den Menschen übergehen, meist über Kontakt mit Wundsekret oder Krusten. Beim Menschen entsteht dabei oft eine begrenzte Hautveränderung, die als Knoten beginnt und später verkrustet, manchmal begleitet von Fieber oder Gliederschmerzen. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, etwa nach Organtransplantation oder während einer Chemotherapie, sie sollten den Kontakt zu einer betroffenen Katze meiden.

Prognose und Vorbeugung

Bei ansonsten gesunden Katzen mit begrenzten Hautveränderungen ist die Prognose meist gut, die Heilung dauert etwa vier bis fünf Wochen. Schlechter sieht es bei jungen, immungeschwächten oder an der Lunge erkrankten Tieren aus. Eine Impfung gegen Katzenpocken gibt es nicht. Vorbeugen lässt sich vor allem, indem man den Kontakt zu Nagetieren reduziert, etwa durch Bekämpfung von Mäusen im Haus und Nichtliegenlassen von Futterresten im Freien.

Bei Verdacht auf Katzenpocken sollte die Katze grundsätzlich von Anfang an einem Tierarzt vorgestellt werden, unabhängig davon, wie ausgeprägt die Hautveränderungen sind. Nur so lässt sich frühzeitig klären, ob es sich tatsächlich um diese Erkrankung handelt und ob weitere Untersuchungen oder eine Behandlung nötig sind. Am besten kündigt man den Verdacht vorher telefonisch an, damit die Praxis entsprechende Schutzmaßnahmen treffen kann.



#Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Chat #Gato #Gatto #Kat #Katt #Köttur #Kissa #Kot #Koschka #Gata #Kedi #Qitta #Chatul #Neko #Cath #Kato #Friendica
@Hauskatzen - Praxis & Alltag

Hauskatzen - Praxis & Alltag hat dies geteilt.

Wenn Tiere ihren Körper verlassen


Wenn Tiere ihren Körper verlassen

Ein Buch über ein Thema, mit dem sich wohl kein Tierhalter gerne beschäftigt. Es geht um die letzte Zeit unserer Tiere, den Abschied und die Trauer danach.

Das Buch ist recht spirituell und man muss nicht allem zustimmen. Trotzdem stehen viele interessante Gedanken darin. Mir hat gefallen, dass das Thema ruhig und verständnisvoll behandelt wird.

Wer ein Tier verloren hat oder sich mit dem Thema beschäftigen möchte, findet hier vielleicht etwas Trost und Denkanstöße. Für mich ein lesenswertes Buch, auch wenn man nicht jede Meinung der Autorinnen teilen muss.

#Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner

Katzen - Paarung


Katzen - Paarung

Wie die Paarung bei Katzen funktioniert

Die Paarung bei Katzen ist biologisch gesehen ein faszinierendes, wenn auch für uns Menschen recht wild wirkendes Zusammenspiel aus Anatomie und Hormonen. Der entscheidende Unterschied zum Menschen besteht darin, dass bei der Kätzin kein regelmäßiger Eisprung von selbst stattfindet. Ihr Körper wartet stattdessen auf ein ganz bestimmtes Signal.

Rollige Katze mit Kater


Werfen wir einen Blick auf die Anatomie: Die Eierstöcke und die langen Gebärmutterhörner spielen bei der Paarung und der anschließenden Trächtigkeit die Hauptrolle.

Phase 1: Die hormonelle Vorbereitung (Die Rolligkeit)

Bevor es überhaupt zur Paarung kommt, sorgt das Hormon Östrogen dafür, dass die Kätzin rollig wird. In den Eierstöcken reifen Eibläschen heran, die immer größere Mengen dieses Hormons produzieren. Dadurch verändert sich ihr Verhalten deutlich. Sie reibt sich vermehrt an Gegenständen, rollt sich auf dem Boden, miaut oft laut und signalisiert den Katern in der Umgebung ihre Paarungsbereitschaft. Obwohl ihr Körper bereits auf Fortpflanzung eingestellt ist, verbleiben die Eizellen zunächst in einer Art Wartestellung.

Phase 2: Der mechanische Auslöser

Kommt es zur Paarung, dauert der eigentliche Deckakt meist nur wenige Sekunden. Dabei spielt eine besondere anatomische Eigenschaft des Katers eine wichtige Rolle. Sein Penis besitzt winzige, nach hinten gerichtete Hornstacheln aus Keratin, dem gleichen Material, aus dem auch Krallen bestehen.

Beim Eindringen verursachen diese Stacheln kaum Beschwerden. Beim Zurückziehen des Penis entsteht jedoch ein deutlicher Reiz an der Scheidenwand der Kätzin. Genau dieser Reiz ist der biologische Auslöser für die folgenden hormonellen Vorgänge. Deshalb stößt die Katze am Ende der Paarung häufig einen lauten Schrei aus und reagiert anschließend oft gereizt oder aggressiv gegenüber dem Kater.

Phase 3: Die induzierte Ovulation (Der ausgelöste Eisprung)

Der Reiz an der Scheidenwand löst einen Nervenimpuls aus, der über das Rückenmark an das Gehirn weitergeleitet wird. Dort reagiert die Hirnanhangdrüse und schüttet eine größere Menge des sogenannten Luteinisierenden Hormons (LH) aus. Dieser Vorgang wird als induzierte Ovulation bezeichnet. Das bedeutet, dass der Eisprung durch die Paarung ausgelöst wird.

• Nach etwa 24 bis 36 Stunden führt der LH-Anstieg dazu, dass die Eibläschen in den Eierstöcken aufplatzen und die reifen Eizellen freigesetzt werden.

• Mehrere Paarungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Eisprungs. Deshalb paaren sich rollige Katzen häufig mehrfach innerhalb kurzer Zeit. Jeder erfolgreiche Deckakt verstärkt die hormonelle Reaktion des Körpers.

• Spermien können im weiblichen Genitaltrakt mehrere Tage überleben. Dadurch ist eine Befruchtung auch dann noch möglich, wenn zwischen Paarung und Eisprung etwas Zeit vergeht.

Phase 4: Die Befruchtung und die Trächtigkeit

Nachdem die Eizellen freigesetzt wurden, wandern sie durch die Eileiter. Dort können sie auf die Samenzellen treffen, die bereits nach der Paarung in den weiblichen Geschlechtsapparat gelangt sind. Die Befruchtung erfolgt in diesem Bereich.

Die befruchteten Eizellen wandern anschließend weiter in die langen Gebärmutterhörner. Anders als beim Menschen entwickeln sich die Embryonen dort verteilt entlang beider Gebärmutterhörner. Dadurch steht jedem heranwachsenden Katzenwelpen ausreichend Platz zur Verfügung.

Die durchschnittliche Trächtigkeitsdauer der Hauskatze beträgt etwa 63 bis 65 Tage. Während dieser Zeit entwickeln sich die Katzenwelpen in den beiden Gebärmutterhörnern der Mutter.

Eine faszinierende Besonderheit

Da sich eine Kätzin während einer Rolligkeit mit mehreren Katern paaren kann und der Eisprung erst zeitversetzt erfolgt, können Samenzellen verschiedener Kater gleichzeitig zur Befruchtung gelangen. Deshalb kommt es gelegentlich vor, dass Kätzchen eines Wurfes unterschiedliche Väter haben. Die Jungtiere sind dann Halbgeschwister und können sich in Fellfarbe, Zeichnung und Körperbau deutlich voneinander unterscheiden.

Hinweis

Diese Darstellung dient der biologischen Aufklärung. Bei Fragen zur Kastration, zum Fortpflanzungsverhalten oder zu gesundheitlichen Problemen sollte eine Tierärztin oder ein Tierarzt gefragt werden.


#Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #Katzenliebe #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsofbluesky #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner

Hauskatzen - Praxis & Alltag hat dies geteilt

🐱 Katzenfreunde aufgepasst! 🐱

Auf friendica-deutschland.de gibt es eine neue Gruppe:

📌 !Hauskatzen - Praxis & Alltag

Ein Muss für alle Katzenliebhaber!

Hinter der Gruppe steht Friedhelm, vielen vielleicht besser bekannt als @Cat Man Friedhelm . Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Katzen und hat ein beeindruckendes Wissen rund um unsere Samtpfoten zusammengetragen. Ihr findet dieses Wissen bereits auf seiner Webseite:
🌐 gandalfgarfield.de/

In der neuen Gruppe dreht sich alles um das tägliche Leben mit Hauskatzen. Hier geht es nicht um Diagnosen oder Notfälle, sondern um Erfahrungen aus dem Katzenalltag, Tipps zur Haltung, Beschäftigung, Ernährung, Katzenrassen und den Austausch mit anderen Katzenfreunden.

🐾 Wie tritt man der Gruppe bei?

Friendica:
Einfach nach !katzenrassen@friendica-deutschland.de suchen und auf „Folgen“ klicken.

Mastodon:
Auch Mastodon-Nutzer können der Gruppe folgen. Die Gruppe erscheint dort wie ein normaler Account und kann ganz einfach abonniert werden.

Ich selbst habe durch Friedhelm schon viele hilfreiche Informationen rund um Katzen erhalten und freue mich, dass dieses Wissen nun auch in einer eigenen Fediverse-Gruppe geteilt wird.

📢 Gerne teilen, damit möglichst viele Katzenfreunde die Gruppe entdecken!

#Katzen #Katzenrassen #Katzenliebe #Fediverse #Friendica #Hauskatze

Als Antwort auf Doris

Ich habs geteilt ohne mir Friedhelms Konto näher anzuschauen.
Warum müssen Katzenzusammenhänge (Webseiten, Blogs usw.) immer so grauenhaft verkitscht sein und Tiere so vermenschlicht werden?
Als Tierhalter seit Jahrzehnten und Wohnungskatzenhalter seit 20 Jahren ertrage ich das nicht mehr.
Noch eine Trauerseite mit flackernden Kerzen und ich laufe Amok!
Egal welchen Fundus an Katzenwissen der Verursacher angehäuft hat.
Sorry could not resist.

Hauskatzen - Praxis & Alltag hat dies geteilt.

⇧