Doris hat dies geteilt

🐾 Lillys Tagebuch – 07.10.2026
Waschtag unter professioneller Aufsicht 🧺🐱

Also, nur mal zur Klarstellung: Ich übernehme hier in meinem Reich eine ganze Reihe verantwortungsvoller Aufgaben. Darüber habe ich ja schon mehrfach ausführlich berichtet. 😼☝️

Heute stand wieder so ein typisch zweibeiniges Großprojekt an: Waschtag.

Natürlich kann man so etwas nicht einfach unbeaufsichtigt laufen lassen. Also bin ich zunächst ins Badezimmer marschiert und habe mich direkt an die Arbeit gemacht. Erste Station: Wäschekorbkontrolle. 🧺

Ich hinein, einmal ordentlich hingesetzt und alles geprüft. Sind das wirklich die Sachen meiner Zweibeiner? Gehört das da rein? Muss das wirklich alles gewaschen werden? Und vor allem: Warum riecht es nach der Wäsche hinterher plötzlich gar nicht mehr richtig nach meinen Menschen? 🤔

Nach erfolgreicher Vorprüfung wanderte die Wäsche in dieses große weiße Gerät mit dem runden Loch. Natürlich musste ich auch dort kontrollieren. Also Nase rein und nachsehen, ob alles seine Ordnung hat. 🧐

Keine Sorge: Reinklettern ist tabu. Meine Zweibeiner passen da genauso auf wie ich. Sobald die Klappe irgendwann zugeht und sich darin alles dreht, möchte selbst ich lieber nur Zuschauerin sein. 😸

Damit war meine Arbeit aber noch lange nicht beendet. Schließlich muss die saubere Wäsche später irgendwo hin. Also weiter zum Wäscheschrank.

Dort habe ich vorsorglich schon einmal ein bisschen um- und aussortiert. Einige Sachen lagen eindeutig an der falschen Stelle und mussten deshalb nach draußen. Ordnung muss schließlich sein! 😂

Was würden meine Zweibeiner eigentlich ohne mich machen?

Wir Katzen haben es bei der Körperpflege übrigens deutlich einfacher. Ein bisschen Spucke, eine geschickte Zunge und etwas Zeit – und schon glänzt das Fell wieder. ✨🐈 So einen Aufwand mit Waschmittel, Maschine, Wäschekorb und Schrank würde ich persönlich nicht betreiben.

Aber einer muss die ganze Sache schließlich kontrollieren.

Nach so einem arbeitsreichen Vormittag war der Rest des Tages selbstverständlich für die Regeneration vorgesehen:

Schlafen. 😴
Kurz am Futternapf vorbeischauen. 🍽️
Neue Liegefläche suchen.
Weiterschlafen.
Aufwachen.
Strecken. 🐾
Noch einmal Futternapf.
Und anschließend wieder ausgiebig schlummern.

So vergeht ein Tag doch ausgesprochen angenehm.

Eure arbeitssame Lilly 🐱🧺

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

teilten dies erneut

🍂 Langsam wieder raus in die Natur 🍂

Nachdem meine Bewegungsfähigkeit langsam, aber sicher wieder zurückkommt, gehören auch meine Naturrunden wieder zum Alltag. Noch nicht so lang wie sonst und ganz bestimmt noch nicht in meinem üblichen Tempo – aber das ist im Moment auch gar nicht wichtig.

Heute hieß es einfach: raus, bewegen, schauen und genießen. 🌳🙂

Gerade jetzt verändert sich die Natur beinahe von Tag zu Tag. Zwischen dem vielen Grün tauchen immer mehr gelbe, orangefarbene und braune Blätter auf. Der Herbst übernimmt langsam die Regie.

Und irgendwie passt das gerade ganz gut.

Nichts bleibt, wie es ist. Manches verändert sich schneller, anderes braucht Zeit. Nicht jede Veränderung fühlt sich im ersten Moment gut an – aber Veränderung gehört dazu. In der Natur genauso wie im Leben.

Vielleicht ist das auch etwas, was wir uns im Fediverse immer wieder bewusst machen sollten. Auch hier entwickelt sich ständig etwas weiter: Menschen kommen dazu, Projekte entstehen, Plattformen verändern sich, neue Ideen werden ausprobiert und manchmal müssen wir Gewohntes neu betrachten.

Das Schöne daran: Wir können diese Veränderungen mitgestalten. 🌐💚

Heute jedenfalls habe ich mich einfach darüber gefreut, wieder ein Stück durch meine vertraute Natur laufen zu können. Schritt für Schritt. Und ohne Eile. 🍁

#Natur #Herbst #Bewegung #Fediverse #Veränderung

Doris hat dies geteilt

🐾 Lillys Tagebuch – 06.10.2026 🐾

Leute, ich sage euch: Es wird hier immer verrückter! 🙀

Dabei fing der Tag so schön an. Alles war normal. Meine Zweibeiner waren da, ich war da, mein Futter war da – also eigentlich die wichtigsten Voraussetzungen für einen gelungenen Katzentag. 😸

Und dann: DING DONG! 🔔

Bei der Türklingel werde ich ja grundsätzlich misstrauisch. Es könnte natürlich der Paketbote sein, der mir freundlicherweise einen neuen Karton liefert. 📦 Das wäre akzeptabel. Aber heute? Heute standen plötzlich vier fremde Menschen in meinem Reich!

Vier! 😾

Und als wäre das noch nicht schlimm genug, schleppten die auch noch ein riesiges Monstergerät herein. Das Ding war noch lauter als dieses gelbe Ungeheuer, das sonst im Flur in der Ecke lauert und gelegentlich durchs Haus geschoben wird. Ihr Zweibeiner nennt so etwas wohl „Staubsauger“. Ich nenne es schlicht: Feind.

Also habe ich die einzig vernünftige Entscheidung getroffen:

Rückzug! Tarnung! Unsichtbar werden! 🥷🐈

Im anderen Zimmer lag dieses wunderbar kuschelige Fell auf dem Sofa. Ich legte mich hinein und wurde praktisch eins damit. Fell auf Fell. Perfekte Tarnung. Mich sieht doch keiner mehr, oder? 👀😹

Leider konnte ich hören, was die Eindringlinge veranstalteten. Sägen, bohren, reden, noch mehr reden … und dann haben die tatsächlich unseren Fußboden aufgesägt! 😳

Ein Loch! Einfach so!

Da hielt es selbst die vorsichtigste Katze nicht mehr im Versteck. Schließlich bin ich für die Qualitätskontrolle dieses Haushaltes zuständig. Also musste ich nachsehen. Vielleicht waren da unten Mäuse? 🐭 Warum sonst macht man ein Loch in den Fußboden?

Aber nein. Die Zweibeiner schauten hinein, diskutierten darüber, schauten noch einmal hinein und redeten weiter. Keine Maus. Nicht einmal ein Leckerli. Sehr enttäuschend. 🤨

Irgendwann machten sie das Loch wieder zu, klebten etwas darüber und verschwanden samt Monstergerät wieder durch die Tür.

Und ich frage mich seitdem: Warum macht man erst ein Loch, nur um es anschließend wieder zuzumachen? Zweibeinerlogik. Ich werde sie wohl nie vollständig verstehen. 😹

Jetzt herrscht endlich wieder Ruhe in meinem Reich. Nur meine beiden Zweibeiner und ich. Genau so gehört sich das. ❤️

Bitte keine weiteren Löcher, keine Monstergeräte und möglichst auch keine vierköpfigen Besuchskommandos mehr.

So kann es bleiben.

Eure Lilly 🐾😽

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

teilten dies erneut

Ich möchte diesen Beitrag von @angro gern weitergeben und auf die morgige öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag aufmerksam machen.

📅 Mittwoch, 07.10.2026
🕦 11:30–13:30 Uhr
🏛️ Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz zur Einführung einer IP-Adressspeicherung im Strafverfahren
bundestag.de/ausschuesse/recht…

Das Thema klingt zunächst sehr technisch – kann aber gerade für freie und ehrenamtlich betriebene Netze erhebliche Auswirkungen haben.

@angro (he/him) engagiert sich seit vielen Jahren bei Freifunk und setzt sich ganz praktisch für digitale Teilhabe ein. Er und viele andere Ehrenamtliche bauen freie WLAN-Netze auf, schaffen Zugänge für Menschen, die sonst vielleicht keinen oder nur erschwerten Zugang zum Internet hätten, und betreiben bürgerschaftliche Netzinfrastruktur.

Gerade deshalb nehme ich sehr ernst, wenn aus den Freifunk-Communities die Sorge geäußert wird, dass die geplante IP-Adressspeicherung ihre Arbeit erheblich erschweren könnte. Mehrere Freifunk-Communities haben deshalb gemeinsam eine Stellungnahme an den Rechtsausschuss des Bundestages geschickt.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte:
👉 Die Anhörung wird morgen ab 11:30 Uhr live vom Deutschen Bundestag übertragen.

Ich finde, solche Gesetzesvorhaben sollten nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Strafverfolgung betrachtet werden. Man muss ebenso fragen, was sie für offene Netze, ehrenamtliche Betreiber, Datenschutz und letztlich für die digitale Teilhabe bedeuten.

Deshalb teile ich Andreas’ Beitrag sehr gern und hoffe, dass morgen viele Interessierte zuhören. 👀

#Freifunk #FreiesWLAN #DigitaleTeilhabe #Bürgernetzwerke #VDS #Datenschutz #Internet #Bundestag


öffentliche Anhörung zur Einführung einer IP-Adressenspeicherung


Öffentliche Anhörung der Sachverständigen zur Einführung einer IP-Adressspeicherung vor dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages, Morgen, Mittwoch den 07.10., 11:30 - 13:30 Uhr

Freifunk sieht sich von der Einführung existenziell bedroht. Wir verfolgen diese Gesetzesinitiative intensiv.

Für Interessierte:
Die öffentliche Anhörung wird morgen ab 11:30 live (+wenige Min.) gestreamt.

bundestag.de/

FF-Communities haben eine gemeinsame Stellungnahme verfasst und dem Rechtsausschuss-DBT übersandt. Auf Anfrage kann ich diese gern zur Verfügung stellen.

#freifunk
#freifunkrheinsieg
#freiesWLAN
#digitaleteilhabe
#wlan
#vds
#bürgernetzwerke


Okt. 21
✨ Hubzilla Workshop #13 – Theme Solidified
Mittwoch 17:30 - 19:35 GMT Online
Doris

Einladung zum Hubzilla Workshop #13 – Theme Solidified

📅 Mittwoch, 21.10.2026
🕢 19:30 Uhr
💡 Thema: Hubzilla Theme Solidified

Beim nächsten Hubzilla-Workshop schauen wir uns das moderne Theme Solidified ausführlich an. Für mich persönlich ist es eines der spannendsten Hubzilla-Themes überhaupt – modern, übersichtlich und mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten.

Geplant sind unter anderem:

• Was ist Solidified? – inklusive Einleitungsvideo
• Unterschiede zu den klassischen Hubzilla-Themes
• Ein kurzer Blick auf die Technik dahinter: SPA, Solid JS und Tailwind CSS
• Eine komplette Live-Führung durch Solidified
• Das eigene Theme live auf Solidified umstellen
• Was funktioniert bereits, was noch nicht und wo liegen derzeit die Grenzen?
• Für Admins: Solidified auf dem eigenen Hub installieren und aktuell halten

Der Workshop richtet sich sowohl an Hubzilla-Nutzerinnen und -Nutzer als auch an Administratorinnen und Administratoren.

🔗 Weitere Informationen zu den Hubzilla-Workshops:
hub.hubzilla.hu/channel/hz-wor…

🎥 Online teilnehmen:
campus.ws-12.de/rooms/n04-dj3-…

#Hubzilla #Fediverse #HubzillaWorkshop #Solidified

besuchen

Doris hat dies geteilt

🐾 Lillys Tagebuch – 05.10.2026 🐾

Leute, heute ging es hier schon wieder zeitig los. Kaum hatte ich meinen morgendlichen Kontrollgang beendet, begann draußen das große Krachkonzert. 🔨🪚 Und diesmal kam es gefühlt von allen Seiten!

Meine Zweibeiner erzählten etwas davon, dass nun auch noch die Heizung im Haus ausgebaut wurde und ein neuer Schornstein gesetzt wird. Deshalb soll es wohl eine Weile etwas kühler werden. 🤔

Na und? Ich habe Fell! 😹
Sollen sich die Zweibeiner eben etwas dicker einpacken. Ich sehe da für mich kein ernsthaftes Problem.

Viel schwieriger war heute meine Tätigkeit als Bauaufsicht. 👷‍♀️🐱 Vormittags bis weit in den Nachmittag hinein herrschte vor den Fenstern reger Betrieb. Da wurde gearbeitet, herumgelaufen und gewerkelt – und ich wusste manchmal gar nicht, an welchem Fenster ich zuerst kontrollieren sollte. Schließlich habe ich Verantwortung! Man kann diese Zweibeiner doch nicht völlig unbeaufsichtigt bauen lassen. 😼

Zwischendurch stand natürlich auch mein tägliches Seiltraining auf dem Programm. Und was soll ich sagen? Kurz vor dem Ziel passierte es schon wieder: Plötzlich hing ich verkehrt herum am Seil. 🙀

Aber diesmal kein Grund zur Panik! Ich habe mich aus eigener Kraft wieder richtig herum sortiert und mein Ziel auf dem Katzenbaum erreicht. 💪🐾

Danach lag ich oben auf meiner Liegefläche, hielt das Seil zwischen den Pfoten und habe die Sache noch einmal gründlich analysiert. 🤔 Vielleicht sollte ich das nächste Mal einfach seitwärts klettern? Oder gleich kopfüber? Wenn ich von Anfang an kopfüber laufe, kann ich schließlich auch nicht mehr versehentlich kopfüber geraten. Logisch, oder? 😹 Darüber muss ich noch ein bisschen nachdenken.

Am Nachmittag war dann auch noch meine Kompetenz als Techniker-Katze gefragt. 📦🔌 Ein Paket kam – und darin befand sich ein neues technisches Gerät!

Selbstverständlich war ich sofort zur Stelle. Während mein Zweibeiner auspackte und anschloss, saß ich direkt daneben und kontrollierte jeden Handgriff. Meine Zweibeiner haben inzwischen nämlich gelernt: Wo Technik aufgebaut wird, gehört Lilly dazu. 😸

Nun wird es draußen immer früher dunkel. Endlich kehrt etwas Ruhe ein. Jetzt höre ich nur noch das vertraute Klappern der Tastaturen und die Musik aus dem Radio. 🎶💻

Perfekt. Dann kann eine viel beschäftigte Katze endlich ihren wohlverdienten Schlaf nachholen. 😴🐾

Eure viel beschäftigte Lilly 🐱❤️

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

teilten dies erneut

Ein Thema, über das wir vermutlich noch sehr lange diskutieren werden: Wie viel Regulierung braucht KI – und an welcher Stelle? 🤖⚖️

Ich möchte diesem Beitrag von @MenschAusDerMitte gern etwas mehr Reichweite geben, denn KI betrifft inzwischen immer mehr Bereiche unseres Alltags und unserer Arbeit.

Dabei finde ich es gerade spannend, dass die Sichtweisen so unterschiedlich sind. Manche sehen vor allem Chancen, andere Risiken, wieder andere beschäftigen sich besonders mit Datenschutz, Transparenz, Verantwortung oder den ganz praktischen Auswirkungen neuer Regeln.

Und genau das ist gut so. Wir müssen bei KI nicht alle zu denselben Antworten kommen. Wichtig ist vielmehr, dass wir uns überhaupt damit auseinandersetzen, Erfahrungen austauschen und auch unterschiedliche Positionen miteinander diskutieren.

Steffen hat unter dem Beitrag bereits seine ganz persönliche Sicht beschrieben – und auch ich merke immer wieder, dass sich meine Gedanken über KI mit der eigenen Nutzung und den Erfahrungen damit weiterentwickeln.

Deshalb meine Empfehlung: Lest den Beitrag und beteiligt euch an der Diskussion. Mich würde ebenfalls interessieren: Wo braucht KI aus eurer Sicht klare Regeln – und wo droht Regulierung eher zum Hemmschuh zu werden?

#KI #KünstlicheIntelligenz #AIAct #Digitalisierung #Fediverse


Wo und wie sollte KI reguliert werden? – Ein Update nach zwei Jahren EU AI Act



Ich hatte mir diese Frage bereits vor zwei Jahren gestellt – damals noch sehr grundsätzlich: Ethik, Sicherheit, Haftung, Datenschutz, internationale Zusammenarbeit. Sauber aufgelistet, aber ehrlich gesagt: das war Theorie.
kisegenoderfluch.blog/post/717…

Mittlerweile ist daraus ein ganzes Gesetzgebungswerk geworden. Und aus meiner Sicht als IT-Kauffrau, die beruflich genau weiß, wie schnell aus „Übergangsfrist“ plötzlich „auffällig gewordener Verstoß“ wird, lohnt sich ein Blick auf den Ist-Zustand.

Was inzwischen gilt:

  • Seit Februar 2025 gelten die Verbote des AI Act, etwa gegen Social Scoring oder manipulative KI.
  • Seit August 2025 die Pflichten für Anbieter allgemeiner KI-Modelle (GPAI) – inklusive Transparenz zu Trainingsdaten und Urheberrechten.
  • Seit August 2026 sind die Transparenzpflichten voll anwendbar, und die Kommission beginnt mit der Durchsetzung.


Was gerade in Bewegung gerät:
Der „Digital Omnibus on AI“ verschiebt zentrale Fristen: Hochrisiko-KI nach Anhang III erst ab Dezember 2027, in Produkte eingebettete Systeme erst ab August 2028. Offiziell, weil die technischen Normen noch fehlen – tatsächlich eine Mischung aus Pragmatismus und Standortpolitik. Datenschutzbehörden wie EDPB und EDPS kritisieren das zu Recht: Wer Fristen um bis zu 16 Monate streckt, riskiert, dass Grundrechtsschutz zur Verhandlungsmasse wird.

Meine Einschätzung:
Der risikobasierte Ansatz ist richtig – nicht jede KI braucht dieselbe Behandlung, ein Chatbot ist kein Medizinprodukt. Aber ich bleibe kritisch: Wenn Normen, Behörden und Leitfäden zwei Jahre nach Inkrafttreten immer noch nicht stehen, war entweder der Zeitplan unrealistisch oder der politische Wille zur Umsetzung halbherzig. Vermutlich beides.

Und eines sage ich als Renewal-Managerin aus Erfahrung: Aufgeschobene Compliance ist keine erledigte Compliance. Wer KI heute einsetzt, sollte Transparenz, Dokumentation und Datenschutz nicht erst machen, weil eine Frist es erzwingt, sondern weil es Professionalität ist. Deshalb kennzeichne ich KI-generierte Inhalte auch ohne Pflicht – wie das Bild zu diesem Post.

Wie erlebt ihr den AI Act? Spürbarer Schutz oder Brüsseler Papierkrieg?

[Bild: KI-generiert – Illustration einer Waage, auf der einen Seite ein KI-Chip, auf der anderen die EU-Flagge]

#KI #KIRegulierung #EUAIAct #DigitalOmnibus #KünstlicheIntelligenz #Digitalisierung #TechPolicy #Compliance #Fediverse


teilten dies erneut

Bei der Meldung:

„Die Deutsche Bahn rechnet nicht mit einer schnellen Verbesserung. Erst bis Ende 2029 sollen wenigstens 70 % der Fernzüge pünktlich fahren.“

kam mir spontan eine ganz einfache Frage:

Wenn die Züge es offenbar nicht schaffen, nach Fahrplan pünktlich anzukommen – warum passt man dann nicht einfach die Fahrpläne an die tatsächlichen Fahrzeiten an? 😇🚆

Dann wären plötzlich deutlich mehr Züge pünktlich.

Problem gelöst.
Bitte, Deutsche Bahn. Gern geschehen. 😂

#DeutscheBahn #Bahn #Verspätung #Pünktlichkeit #Humor

Als Antwort auf Doris

Danke für eure vielen Antworten und Ergänzungen. 😊

Mein ursprünglicher Beitrag war natürlich mit einem deutlichen Augenzwinkern geschrieben. 😉🚆 Mir ist schon klar, dass man die Verspätungsprobleme der Bahn nicht einfach dadurch lösen kann, dass man überall ein paar Minuten auf den Fahrplan draufschlägt.

Da spielen sehr viele Dinge hinein: ein überlastetes und teilweise marodes Schienennetz, fehlende Reserven, Baustellen, Anschlüsse, Trassenplanung, technische Störungen und natürlich auch Ereignisse, die überhaupt nicht planbar sind.

Was mich an der ganzen Sache eher genervt hat, war die Meldung selbst: „Erst 2029 sollen wenigstens 70 Prozent der Fernzüge pünktlich fahren.“

Dass die Deutsche Bahn seit Jahren massive Probleme mit der Pünktlichkeit hat, ist ja nun wirklich keine neue Erkenntnis. Vor allem diejenigen, die regelmäßig mit der Bahn fahren müssen, erleben das wahrscheinlich oft genug ganz praktisch selbst. Ich gehöre zum Glück nicht zu denen, die im Alltag auf die Bahn angewiesen sind.

Trotzdem finde ich es schon bemerkenswert, wenn eine solche Aussage als große Nachricht in den Hauptnachrichten landet. Und genau daraus entstand mein etwas flapsiger Gedanke: Dann macht doch einfach den Fahrplan länger. 😄

Natürlich ist die wirkliche Lösung wesentlich komplizierter.

Ich persönlich habe übrigens den Eindruck, dass Evelyn Palla als Bahnchefin einen guten und vor allem sehr schwierigen Job übernommen hat. Sie wird viele Probleme nicht kurzfristig lösen können, die sich über Jahre und Jahrzehnte aufgebaut haben. Da liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor ihr – und sicherlich nicht nur bei der Bahn selbst, sondern auch bei Infrastruktur und Verkehrspolitik.

Mein Beitrag war also weniger ein ernst gemeinter Lösungsvorschlag als ein kleiner satirischer Gedanke zum Zustand unserer Bahn. 😉🚆

#DeutscheBahn #Bahn #Verspätung #Pünktlichkeit

Als Antwort auf Doris

Naja ... Wer sich aber intensiver mit der ganzen Misere und dem Dauerversagen im Konzern #DeutscheBahn durch Gesetzgeber und #Bundesregierung|en beschäftigt, ist im Dauer-Verzweifel-Modus. Denn woanders, rund um uns herum, funktioniert es viel besser. Da liegt die Pünktlichkeit bei über 90%, die Anlagen sind gepflegter, Es gibt weniger Langsamfahrstellen, die Infrastruktur nicht auf das absolute Minimum zurückgebaut, Stationen nicht eine einzige Werbefläche und Reserven gibt es auch.
Doris hat dies geteilt

🐾 Lillys Tagebuch – 04.10.2026 🐾

Sonntag! 😺 Und nachdem gestern schon alles schön gemütlich war, sah ich überhaupt keinen Grund, warum das heute anders sein sollte.

Der Morgen begann jedenfalls ganz nach meinem Geschmack. Neuerdings habe ich bei der Zubereitung meines Frühstücks einen ausgezeichneten Kontrollplatz gefunden: mitten auf dem Küchentisch. 😹 Dort liege ich ganz entspannt und beobachte genau, was meine Zweibeiner da veranstalten. Schließlich kann man wichtige Aufgaben wie die Katzenfütterung nicht vollkommen unbeaufsichtigt lassen.

Hektisch muss ich dabei nicht werden. Mein Futter läuft mir schließlich nicht weg – und ich habe auch noch nie erlebt, dass einer meiner Zweibeiner plötzlich meinen Napf leergefuttert hätte. Umgekehrt mache ich das bei ihrem Essen natürlich ebenfalls nicht. Also … meistens. 😇

Eine Ausnahme gibt es allerdings: gekochtes Eigelb! 🥚 Das mögen wir nämlich alle. Aber selbstverständlich bekomme ich meine Portion stilecht auf einem eigenen kleinen Tellerchen serviert. Ordnung muss sein!

Nach Frühstück, Spielen und Toben hatten meine Zweibeiner plötzlich eine Idee:

„Lilly, wir gehen heute zusammen in den Wald!“ 🌲🎒

Ähm … nein.

Ich hatte für heute nämlich keine Wanderung genehmigt.

Also schnell verstecken! Erst einmal unter dem herrlich raschelnden Verpackungspapier. Da kann man sich wunderbar hineingraben und so tun, als wäre überhaupt keine Katze vorhanden. Leider wurde meine Tarnung entdeckt. Anfängerfehler. 😼

Also Plan B: ein Versteck, an das meine Zweibeiner nicht herankommen und aus dem sie mich nicht einfach hervorholen können. Ja, solche Plätze gibt es in meinem Reich. Und nein, ich verrate sie euch natürlich nicht. 😸

Dann begann die große Bestechungsaktion. Sogar meine getrockneten Hühnerherzen wurden hervorgeholt! Ich konnte sie riechen. Oh ja. Sehr deutlich sogar. Aber ich wusste ganz genau:

👉 Herauskommen = geschnappt werden.
👉 Geschnappt werden = Wanderrucksack.
👉 Wanderrucksack = Wald.

Also blieb ich standhaft. Oder genauer gesagt: Ich blieb liegen. 😂

Außerdem bin ich ja nicht dumm. Wenn ich jetzt auf das Hühnerherz verzichte, bekomme ich es später sowieso. Die gehören schließlich alle mir!

Irgendwann haben meine Zweibeiner die Lage richtig eingeschätzt und sind ohne mich losgezogen. Genau wie von mir geplant. Ich blieb allein als Haushüterin in meinem Reich zurück. 👑🐈

Merkt euch, liebe Zweibeiner: Ich entscheide, wann gewandert wird. Nicht ihr.

Als die beiden wieder zurück waren, haben wir den restlichen Sonntag dann ganz gemütlich zu dritt ausklingen lassen. So gehört sich das. ❤️

Eure gut versteckte
Lilly 🐾😺

#Katze #Katzelilly #Lilly #Lillytagebuch #caturday

teilten dies erneut

Doris hat dies geteilt

34 Beschlüsse, viel Nebel: Warum mich das Reformpaket 2026 eher grübeln lässt als jubeln


Anfang Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein "umfassendes Reformpaket" vorgestellt. 34 Punkte, über Nacht im Koalitionsausschuss durchgewinkt, feierlich verkündet als "Programm für Aufschwung und Beschäftigung". Klingt nach Aufbruch. Klingt nach den späten 90ern, als auch alles besser werden sollte, sobald man nur die Verhältnisse ordnet.


Bild: KI generiert

Ich habe lange überlegt, ob ich meine Gedanken zu dem Thema aufschreiben soll oder nicht... Ich hab's jetzt einfach mal gemacht!


Anfang Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein "umfassendes Reformpaket" vorgestellt. 34 Punkte, über Nacht im Koalitionsausschuss durchgewinkt, feierlich verkündet als "Programm für Aufschwung und Beschäftigung". Klingt nach Aufbruch. Klingt nach den späten 90ern, als auch alles besser werden sollte, sobald man nur die Verhältnisse ordnet.

Bevor wir jubeln, lohnt ein Gen-X-typisch genervter Blick auf die Details.

Was da angeblich kommt

Steuern: Ab 2027 Entlastung bei der Einkommensteuer – höherer Grundfreibetrag, mehr Kindergeld, attraktiverer Arbeitnehmerpauschbetrag. Etwa 10 Milliarden Euro pro Jahr, Familien profitieren am meisten, sagen sie. Klingt gut? Wird unter anderem gegengefinanziert durch die Mini-Job-Steuer, die von 2 auf 5 Prozent steigt, und durch die gekürzte Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen. Wer Immobilien besitzt und Handwerker leisten kann, freut sich anders als der Minijobber, der eh nur 500 Euro verdient. Die Reichensteuer-Anhebung – 45 Prozent ab 250.000 Euro – ist Einkommenssteuer, keine Vermögenssteuer. Sie trifft also vor allem Gutverdiener, nicht Vermögensbesitzende. Herzlichen Glückwunsch.

Arbeitsmarkt: Sachgrundlose Befristungen bis 48 Monate. Das heißt konkret: Bis zu vier Jahre auf Bewährung, ohne dass der Arbeitgeber auch nur einen Grund nennen muss. Als IT-Kauffrau, die nebenbei jahrzehntelang Arbeitsverträge gesehen hat, sage ich: Das ist die Rückkehr der Prekarität im netten Gewand. Auch eine "Abfindungsoption für Hochverdiener" ab der 1,75-fachen Beitragsbemessungsgrenze – Werkbank gegen Abfindung, als wäre das eine schöne neue Welt.

Die telefonische Krankschreibung fliegt raus. Wer krank ist, muss ab Tag eins zum Arzt. Klingt disziplinierend gut, aber eigentlich ein gefundenes Fressen für Workaholics und Peiniger, die "Presenteeism" als Tugend verkaufen. Und die Termingarantie für Fachärzte? Ein Traum, den wir gerne hätten, aber garantiert nicht in dieser Legislatur erleben werden.

Rente: Die Rentenkommissionsempfehlungen werden "1:1 umgesetzt", das Gesetz soll bis Ende 2026 durchs Parlament. Klingt nach Struktur. Aber: Beschlossen wurde hier ein Beschluss, etwas zu beschließen. Der eigentliche Inhalt – wer zahlt, wer verliert, wer wird zum Selbstversorger genötigt – wird im Detail über die Gesetzesfassung entscheiden. Halte ich erstmal für murks.

Bürokratieabbau: Berichtspflichten fliegen pauschal raus. "Genehmigungsfiktion" – Anträge gelten nach vier Monaten automatisch als genehmigt, wenn die Behörde nicht rechtzeitig widerspricht. Das klingt nach Effizienz, ist aber ein Freibrief für alle, die schnelle Genehmigungen brauchen und gern mal regulatorische Bedenken unter den Teppich kehren. Genehmigt ist genehmigt, auch wenn die Behörde unterbesetzt war und schlicht nicht pünktlich reagieren konnte. Wer schöne Umweltschutzgesetze mag, wird diese Genehmigungsfiktion nicht als Befreiung empfinden.

Dazu kommen 8 Prozent Personaleinsparung bei den Bundesbehörden. Wer weniger Personal hat, prüft weniger. Das ist kein Widerspruch zur Genehmigungsfiktion – das ist deren Tarnung.

Wohnungsbau: Eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen – gut. Gleichzeitig wird die Vergesellschaftung privater Mietwohnungsbestände bundesrechtlich verboten. Ich sehe hier ein Muster: Der Staat baut, aber nur, solange er privaten Kapitalanlegern nicht ins Gehege kommt. Bezahlbar wird das nur, wenn die neue Gesellschaft tatsächlich mit massiver öffentlicher Finanzierung ausgestattet wird. Erwarte ich nicht.

Sozialleistungen & Datenschutz: Ein weiterer Punkt klingt nach Sicherheitspolitik, ist aber eine kleine Datenkrake: Push-Nachrichten aus dem Ausländerzentralregister an Leistungsbehörden, Datenaustausch zwischen nahezu allen Behörden, Zugriff beim Bundeszentralamt für Steuern bei jeder Anmeldung. Das ist ausgebauter Überwachungskapitalismus im Gewand des Missbrauchschutzes. Die Frage, wie viel "Sozialleistungsmissbrauch" dadurch tatsächlich verhindert wird und wie viele davon v.a. bedürftige Menschen mit zusätzlichem Behördendschungel malträtieren, bleibt offen.

Die Kürzungen bei Datenschutzbeauftragten in KMU klingen nach Entlastung, können aber auch bedeuten: weniger interne Kontrollen, weniger unabhängige Augen auf Datenmissbrauch. Datenschutz ausgerechnet da abbauen, wo die DSGVO jahrzehntelang Halt geboten hat? Sicher nicht mein Humor.

Was gut ist – aber zu wenig

Die Förderung von KI, Rechenzentren, autonomem Fahren ist überfällig, und der Deutschlandfonds könnte strategisch klug sein. Aber: Es fehlt ein genauer Plan, wie das kleine und mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe und Pflegeeinrichtungen erreicht – also genau die, die digital noch im Analogzeitalter hängen. Rechenzentren mit Steuervergünstigungen zu locken ist einfach; KI-Nutzen in der Breite zu verteilen ist Arbeit. Und die sieht hier dünn aus.

Die Wohnungsbaugesellschaft und die längeren Sonntagsöffnungszeiten für Bäcker klingen sympathisch, sind aber mehr Staffage als Reform. Die echten Brocken – Gesundheitsreform im Detail, Pflegefinanzierung, Energiestruktur – bleiben ausgeklammert oder werden vertagt.

Fazit – aus Yakaris Perspektive

Yakari sitzt daneben und beobachtet meine Stirnfalten mit tiefer Genervtheit – eine Haltung, die uns Gen-Xern vermutlich guttun würde: misstrauisch bleiben, nichts unkritisch schlucken, aber die Krallen nicht ganz einziehen. Viele dieser Reformen kommen dem zugute, der ohnehin schon begünstigt ist – Befristungen von AN-Verträgen für Arbeitgeber, Freibriefe für Bauherren, Datennetze für den Staat Und die Punkte, die für Menschen da wären, klingen nach Absicht, nicht nach Wirkung.

Soumi, Tommy und Micky wären trotzdem entspannt geblieben – vielleicht zu entspannt. Aber auch das ist Gen-X: Nachvollziehen, wach bleiben, Hoffnungen nicht einfach wegstecken. Nur dieses Mal mit genauem Blick darauf, wer die Rechnung zahlt.

Und du? Was meinst du: Aufbruch oder Feigenblatt? Schreib's in die Kommentare!

#Reformpaket #Politik #Katzen #KI #GenX

lexe mag das nicht.

teilten dies erneut

⇧