In Vorbereitung auf mögliche Altersbegrenzungen für Soziale Medien:

Das Fediverse gehört nicht automatisch in denselben Topf wie klassische „soziale Medien“, auch wenn es Überschneidungen gibt.

Definition: Das Fediverse ist ein Netzwerk föderierter Dienste, die über offene Protokolle kommunizieren.

Charakteristik: Keine zentrale Plattform, keine zentrale Datenhoheit, jeder Server (Instanz) ist eigenständig.

Müssen wir das gesamte Fediverse dem Bereich "Soziale Medien" zugeordnet verstehen?
Teilweise ja: Dienste wie Mastodon, Pixelfed oder PeerTube erfüllen klassisch-soziale Funktionen (Posten, Liken, Folgen).
Teilweise nein: Fediverse als Ganzes ist viel breiter als klassische soziale Medien, weil es föderierte, dezentrale, privacy-fokussierte oder sogar thematisch spezialisierte Dienste umfasst.
Bessere Einordnung: Man kann sagen: „Fediverse = dezentrales, föderiertes Netzwerk sozialer Plattformen und Dienste“. Soziale Medien sind ein Teilbereich, aber nicht das gesamte Fediverse.

Grafisch auf die Schnelle eventuell so:

#Fediverse #SozialeMedien #Altersschutz

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Als Antwort auf Cal Cloudwatcher

Darum geht es hier nicht! Es gilt die Frage zu klären: Ist das gesamte Fediverse dem Großbereich "Soziale Medien" zuzuordnen? Oder eventuell doch nicht?

Warum die Frage? Wegen der diskutierten Altersbegrenzung bei Sozialen Medien. Wenn wir ausschließen könnten, dass das Fediverse dem Großbereich "Soziale Medien" zuzuordnen ist, dann würde diese Altersbegrenzung an uns vorbei gehen.

Andererseits hätten viele Instanzbetreiber, besonders kleiner Instanzbetreiber, ein kommendes Problem zum Beispiel mit der technischen Umsetzung. Und würde dann überhaupt noch jemand so eine Instanz benutzen wollen?

Wenn wir nicht schnell genug reagieren (und das in verschiedene Richtungen!), wird unter anderen eine große Abmahnwelle auf uns zukommen.