Ein wichtiger Beitrag von Stefan Wintermeyer, den ich gern weitertrage.

Für mich ist vutuv längst ein wichtiger Bestandteil des Fediverse. Eine seit Jahren bestehende, funktionierende Open-Source-Anwendung mit ActivityPub-Anbindung sollte gerade dort sichtbar gemacht werden, wo nach Alternativen zu den großen zentralen Plattformen gesucht wird.

Interessant ist dabei auch ein Blick auf die Größenverhältnisse: vutuv hat derzeit rund 6.486 Nutzer, BizzFed rund 778. Wenn BizzFed bereits als LinkedIn-Alternative genannt wird, ist für mich schwer nachvollziehbar, warum vutuv mit Verweis auf ein möglicherweise noch zu kleines Netzwerk außen vor bleibt.

Alternativen erst dann sichtbar zu machen, wenn sie bereits groß geworden sind, führt zudem zu einem Henne-Ei-Problem: Wie sollen offene und unabhängige Netzwerke wachsen, wenn ihnen genau die Sichtbarkeit fehlt, die sie dafür benötigen?

Der freie und offene Gedanke des Fediverse bedeutet für mich gerade, Vielfalt sichtbar zu machen und den Menschen selbst die Entscheidung zu überlassen, welches Angebot zu ihnen passt.

Deshalb gehören vutuv und BizzFed beide auf eine solche Liste. Nicht als Konkurrenz darum, wer irgendwann „das neue LinkedIn“ wird, sondern als Teil eines vielfältigen Ökosystems freier und offener Alternativen.

#Fediverse #ActivityPub #OpenSource #vutuv #BizzFed #LinkedInAlternative #DigitaleSouveränität


Ich finde, dass vutuv auf eine Liste der LinkedIn-Alternativen von DI.DAY gehört.

Ich hatte das DI.DAY-Team darum gebeten und die Antwort bekommen: Man möchte Alternativen empfehlen, die für ein breites Publikum bereits gut funktionieren. Die Sorge ist, dass Menschen LinkedIn verlassen, zu einer Alternative wechseln und dort ein vergleichsweise leeres Netzwerk vorfinden.

Außerdem gibt es mit BizzFed bereits eine weitere deutsche Alternative zu LinkedIn.

Aber genau hier sehe ich ein Henne-Ei-Problem.

vutuv gibt es seit 10 Jahren. Heute sind dort rund 6.500 Menschen aktiv. vutuv ist Open Source, läuft auf Servern in Deutschland, verzichtet auf Third-Party-Tracking und ist über ActivityPub mit dem Fediverse verbunden.

BizzFed verfolgt ebenfalls das Ziel, eine Alternative zu den etablierten Business-Netzwerken aufzubauen.

Warum also nicht beide auflisten?

Eine Liste mit Alternativen muss nicht entscheiden, welches Netzwerk irgendwann „das neue LinkedIn“ wird. Im Gegenteil: Ein wesentlicher Vorteil eines offenen und dezentraleren Internets sollte doch gerade sein, dass wir nicht wieder alle auf einer einzigen Plattform landen müssen.

Und natürlich sind vutuv und BizzFed heute viel kleiner als LinkedIn.

Aber wie sollen solche Netzwerke wachsen, wenn Initiativen, die Menschen beim Wechsel weg von Big Tech helfen wollen, erst dann auf sie verweisen, wenn sie bereits groß sind?

Irgendwann muss man anfangen, die Alternativen sichtbar zu machen, die man gerne wachsen sehen möchte.

Bei vutuv reden wir nicht über einen Prototypen oder eine Idee. Wir reden über ein seit 10 Jahren laufendes Open-Source-Netzwerk mit Tausenden Nutzern und einer Anbindung an das Fediverse.

Deshalb würde ich auf einer Liste der LinkedIn-Alternativen sowohl vutuv als auch BizzFed erwarten.

Nicht die eine Alternative zu LinkedIn suchen.

Sondern ein Ökosystem aus Alternativen sichtbar machen.

Was meint ihr? Ab wann ist eine Alternative groß genug, um empfohlen zu werden?

Und wenn ihr ebenfalls findet, dass vutuv und BizzFed auf die DI.DAY-Liste gehören: Sagt es den Leuten von DI.DAY. Sachlich, freundlich und öffentlich.

Vielleicht bekommen wir gemeinsam diesen Stein ins Rollen.

CC: @rene_hamdorf@vutuv.de @sascha_foerster@vutuv.de

#vutuv #BizzFed #diday #LinkedIn #LinkedInAlternative


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