So wie Steffen es schon geschrieben hat: Heute ist ein trauriger Tag.
Ganz plötzlich standen sie da – und innerhalb kurzer Zeit waren die großen, dicht gewachsenen Koniferen vor unserem Haus gefällt. Einfach weg.
Diese Bäume waren nicht nur „irgendwelches Grün“, sondern hatten eine wichtige Funktion:
🌲 Sie haben das Haus geschützt. Gerade hier am Hang haben sie mit ihren Wurzeln viel Wasser aufgenommen und so geholfen, die Nässe vom Gebäude fernzuhalten.
🌲 Sie waren ein natürlicher Sichtschutz. Der stark frequentierte Wanderweg liegt direkt davor – nun schaut man ungehindert in die Wohnungen.
🌲 Und für mich der wichtigste Punkt: Sie waren Lebensraum.
In den Koniferen lebten Vögel, Eichhörnchen und viele Insekten. Gerade jetzt zur Brutzeit waren dort Nester. Ein kleines, lebendiges Ökosystem – einfach zerstört.
In Deutschland regelt das Bundesnaturschutzgesetz §39 ziemlich klar, dass zwischen dem 1. März und 30. September starke Eingriffe wie das Fällen oder radikale Zurückschneiden von Bäumen und Hecken grundsätzlich verboten sind – gerade um brütende Vögel und andere Tiere zu schützen. Das wurde scheinbar völlig ignoriert.
Ich bin fassungslos und traurig.
Hier wurden Entscheidungen getroffen, deren Folgen weit über das hinausgehen, was man auf den ersten Blick sieht.
Für mich bleibt das Gefühl: Der vermeintliche Nutzen steht in keinem Verhältnis zu dem, was hier verloren gegangen ist. 🌿
Brainworms, wir sind Viele!
Als Antwort auf Doris • • •😬😬😬😬
Die Gemeinde anzeigen. ☝😬
Doris
Als Antwort auf Brainworms, wir sind Viele! • •Brainworms, wir sind Viele!
Als Antwort auf Doris • • •mögen das
Steffen 🦉🇪🇺 und Jools mögen das.
Angelika Wienert
Als Antwort auf Brainworms, wir sind Viele! • • •Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
Brainworms, wir sind Viele!
Als Antwort auf Angelika Wienert • • •Angelika Wienert
Als Antwort auf Brainworms, wir sind Viele! • • •Das war vorher klar, oder?
Aber es wird auch viel gefällt, was der Zustimmung bedarf und wo man ggf. nachpflanzen muss. Sehr unterschiedlich in den Kommunen.
Hier ist es sogar noch schlimmer:
Anwohner*innen vergifteten mehrfach Bäume, wegen Parkraum u.a. Gründen.
Brainworms, wir sind Viele!
Als Antwort auf Angelika Wienert • • •Steffen 🦉🇪🇺
Als Antwort auf Doris • •mögen das
Jools mag das.
Alexander
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺 • • •Erstmal vorne Weg, ich finde es auch Mist...
Die Koniferen zählen als invasive Art oder so ähnlich. Die müssen vorallem in Kleingärten auch abgeholzt werden. Weil da ja keine Lebewesen drin leben etc Bla Bla.
Ich nenne das Kleingartengesetz auch als Gesetz zur Erzeugung von Wüsten!
War bei meinen Eltern das einzige was Schatten gemacht hat, dass man es im Sommer irgendwie ausgehalten hat.
Einzige was Sinnvoll finde, keine neuen Pflanzen... Wenn eingehen, dann halt erst weg...
Ka wie das auf Privatgrundstücken aussieht. Vermutlich ähnlich. Denke mal das auch nicht als Baum, Hecke Bla Bla da zählen... Sondern als Unkraut oder so...
Achso in der Hecke war leben, von Insekten bis Vögel (also die bei meinen Eltern) nu steht da nix mehr.
@doris
EventOrg
Als Antwort auf Doris • • •Überlegen eine Anzeige zu machen? (Bringt die Bäume nicht wieder, ab schärft vielleicht den Respekt vor naturschützenden Gesetzen.)
mögen das
Steffen 🦉🇪🇺 und Denis Stolz mögen das.
Denis Stolz
Als Antwort auf EventOrg • •Werden denn dort neue Koniferen gepflanzt, die erstmal nicht die Sicht verdecken und wieder zu einem neuen Ökosystem heranwachsen können?
Steffen 🦉🇪🇺
Als Antwort auf Denis Stolz • •Doris mag das.
Denis Stolz
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺 • •Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
EventOrg
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺 • • •@denissausw
Das ist nicht nur traurig, sondern in vielen(allen?) Kommunen ist die (ungenehmigte) Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen auch gar nicht zulässig.
Erkundigt euch mal, ob ihr die Verschlechterung eurer Wohnsituation so hinnehmen müßt.
Steffen 🦉🇪🇺 mag das.