Pteris cretica (Flügelfarn)
Pteris cretica (Flügelfarn)
Herkunft: Tropen und Subtropen Europas, Asiens und Afrikas
Licht: hell bis halbschattig, ohne direkte Sonne
Boden: lockere, humusreiche, gut durchlässige Erde
Wasser: gleichmäßig leicht feucht halten, der Ballen sollte nie ganz austrocknen
Luftfeuchtigkeit: mittel bis hoch
Temperatur: am wohlsten bei Zimmerwärme, längere Zeit unter etwa 13 °C mag er nicht
Besonderheit: immergrüner Farn mit fein gefiederten, leicht überhängenden Wedeln, beliebt sind Sorten mit weißem Mittelstreifen
Giftigkeit: ✅ Ungiftig
Der Flügelfarn ist ein pflegeleichter Farn, der auch Einsteigern verzeiht, solange er nicht austrocknet. Er wächst eher langsam und bleibt mit etwa 30 bis 60 cm Höhe schön kompakt. Am besten steht er hell, aber ohne pralle Sonne, zum Beispiel an einem Ostfenster oder etwas zurückgesetzt am Südfenster.
Beim Gießen kommt es vor allem auf Gleichmäßigkeit an: Die Erde darf leicht feucht bleiben, sollte aber nie im Wasser stehen, deshalb gießt du überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer nach einer Weile weg. Trockene Heizungsluft mag der Farn nicht so gern, im Bad oder auf einer Schale mit feuchten Kieseln fühlt er sich deutlich wohler. Braune oder unansehnliche Wedel schneidest du einfach am Ansatz ab, denn neue wachsen von selbst nach.
Die Wedel sind empfindlich und knicken leicht, du solltest sie also nicht zu oft anfassen. Weil der Flügelfarn ungiftig ist, passt er auch gut in einen Haushalt mit Katzen, falls eine Samtpfote mal an den zarten Blättern knabbert.
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