Lillys Tagebuch – 23.11.2025 🐾❄️
Heute war wieder großer Lilly-Abenteuertag! 🐾✨
Wir sind hinaus in die Natur – und ich sage euch: Es sah alles völlig anders aus! Die Bäume fast nackt, die Blätter nicht mehr raschelnd, sondern hart und knackig unter meinen Pfötchen. Und kalt war’s! Wirklich kalt! ❄️🍂
Aber egal! Abenteuererwartung geht vor Komfort. Ich lief kreuz und quer, schnupperte hier, sprang dort an Baumstämmen hoch und fühlte mich wie eine tapfere Waldforscherin. 🌲🕵️♀️🐱
Meine kleinen Pfötzchen fanden das Ganze allerdings etwas… äh… frostig. 🥶 Also wurde ich zwischendurch immer wieder hochgehoben und in Steffens warme Jacke gesteckt. Da drin war’s herrlich warm! Ein echter Katzenwärmeanzug. Aber kaum war ich aufgetaut, wollte ich wieder runter – schließlich will eine Abenteurer-Katze selbst laufen! 💪😼
Wenn mir wieder kalt wurde, bin ich einfach auf die Schuhe meiner Zweiweiner gestiegen. Das ist unser geheimes Signal: „Hoch bitte!“ Und sie haben’s sofort verstanden. Wir sind mittlerweile ein richtig gut eingespieltes Team. 🧑🤝🧑🐱💚
Der Höhepunkt: Ich bin über eine zugefrorene Pfütze gelaufen! Glatt wie ein frisch geputzter Napf, aber ich bin nicht eingebrochen. Abenteuer bestanden! ❄️✨😸
Jetzt muss ich mich erst einmal gründlich aufwärmen und ausruhen. Was für ein Tag!
Eure leicht durchgefrorene, aber glückliche Lilly 💕🐾
Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
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PhDuck
Als Antwort auf Lilly • • •Bezüglich eurer Wanderungen bin ich neugierig: wie viel Bewegungsfreiheit bekommst du denn - sprich, wie lang ist deine Leine? Klappt das gut, ohne dass sich die Leine dauernd irgendwo verheddert, wenn du durchs Gebüsch streifst? Und was macht ihr, wenn ihr Hunden begegnet?
Weiter alles Liebe und viel Spaß auf deinen Abenteuern
Steffen 🦉🇪🇺
Als Antwort auf PhDuck • •Hierauf antworte ich mal.
Lilly an der Leine zu führen, entstand durch Zufall. Sie soll eigentlich Freigängerin sein / werden. Jedoch wurde uns empfohlen, sie zeitigstens mit einem Alter von 8 Monaten langsam und kontrolliert daran zu gewöhnen. Es hieß: Kitten haben noch keinen guten Orientierungssinn. Die Gefahr, dass sie wegläuft, sei groß. Ob das stimmt, wissen wir nicht wirklich.
Es entstand die Idee Lilly an einer ca. 20 Meter langen Leine in einem Waldstück ohne viel Buschwerk auf dem Boden Äste und Baumstämme und relativ gut begehbaren Waldboden zu führen. Zuerst ließen wir Lilly an der langen Leine im beschriebenen Waldstück laufen und wir liefen auf kompletter Leinendistanz hinterher. Doris fand dabei Pilze und ging mehr der Pilzpur nach, während ich Lilly an der langen Leine begleitet. Dann bemerkten wir, Lilly läuft Doris hinterher. Folglich testeten wir die Situation auf Wanderwegen. Und es funktionierte.
Doris vorn weg, Lilly hinterher und am Leinenende ich. Dann wechselten wir (Doris und ich) die Position. Auch das funktionierte. Lilly lief mir hinterher. Daraufhin haben wir weitere Spaziergänge mit Lilly unternommen. An der langen Leine läuft sie super mit. Inzwischen auch mal weit vor uns oder auch direkt zwischen uns. Das Ganze funktioniert sehr gut, so lange keine anderen Menschen im Wahrnehmungsbereich von Lilly sind. Die weiteste Strecke, die Lilly in ihrem jungen Alter gelaufen ist, war ca. 10 Kilometer.
Wenn sie dann doch durch Buschwerk läuft, müssen Doris und ich zusammenarbeiten. Doris läuft um das Buschwerk herum, wo Lilly dann wieder herauskommt und übernimmt die Leine. In dem Moment lasse ich die Leine los und Doris kann sie durch das Buschwerk ziehen. Insgesamt braucht es einiges an Übung, mit der langen Leine im Gelände umzugehen. Ich bin ständig dabei, Leine einzuholen und wieder frei zu geben. Aber nach einigen Unternehmungen mit Lilly im Freien klappt es ziemlich gut.
Sollten uns Menschen mit (oder ohne) Hunden begegnen, bemerk es Lilly weit, bevor wir etwas mitbekommen. Sie reagiert entweder mit flach auf den Boden hocken (sie geht keinen Millimeter weiter) oder sie dreht sich sofort um und will wegrennen. Wir nehmen sie dann hoch und gehen weit an den "Fremden" mit (oder ohne) Hund vorbei, ehe sie wieder wie gewohnt mit uns mitläuft.
Darüber hinaus trainieren wir Lilly auf das Geräusch einer Hundepfeife. Wir haben die Pfeife auf einen Ton eingestellt und fest gekondert (mit 2 Zangen), damit sich der Ton nicht wieder verstellen kann. Sollten Impulse dafür sorgen, dass Lilly zu stark abgelenkt ist, kommt die Hundepfeife in Einsatz. Inzwischen funktioniert auch das ziemlich gut. Sie wird durch den Pfiff wieder auf uns aufmerksam und folgt uns.
Natürlich fallen wir etwas merkwürdig auf, wenn uns andere begegnen. Es ist für viele ein ungewohntes Bild, wenn jemand mit seiner Katze an der Leine wandern geht. Eine Ausnahme gab es. Eine junge Frau erzählte von ihrem Kater, mit dem sie zuerst an der Leine und später ohne Leine spazieren gehen konnte. Auch sie benutzte eine Hundepfeife.
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Doris, DocSnyder, PhDuck, Pearl22 - never give up!, K. Olbe und RockWolf mögen das.
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Doris und Pearl22 - never give up! haben dies geteilt.
Inch schwitzt
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺 • • •Ah, wie spannend. Ich hatte immer Kater, die stark auf mich fixiert waren. Mit einem konnte ich durch die Stadt laufen. Ohne Leine und egal wie viel Menschen und Verkehr. Das hat sich aber eher so ergeben.
Einer hat auf seinen Namen gehört und ich konnte ihn immer rufen.
Den letzten konnte ich mit in Urlaub nehmen. Musste am neuen Ort nur 10 min vor der Tür sitzen. Wenn ich rein bin, kam er sofort angeschnippst. Der ist letzte Woche gestorben.
Jetzt will ich zwei aus dem Tierheim holen. Die werden dann aber schon 9 Monate alt sein. Der letzte war zwar auch schon drei Jahre alt, aber eben ein Einzeltier.
Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
Steffen 🦉🇪🇺
Als Antwort auf Inch schwitzt • •Das stimmt mich optimistisch. Unser Ziel ist es, zu Lilly eine enge Bindung zu bekommen. Und wünschenswert wäre, sie kommt ohne Leine mit uns mit.
Mit der Angst vor anderen Menschen haben wir aktuell noch keine Bedenken. Sie ist ja erst 5 Monate alt und kennt nur Doris und mich. Also ein Katzeneinzelkind.
Pearl22 - never give up! mag das.
Pearl22 - never give up! hat dies geteilt.
PhDuck
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺 • • •Steffen 🦉🇪🇺 mag das.
PhDuck
Als Antwort auf Steffen 🦉🇪🇺 • • •Das finde ich spannend, ich hätte das unserer Kleinen damals auch gerne beigebracht, aber sie hat das Geschirr gehasst und so waren wir nur am Anfang damit im Garten, bis sie gelernt hatte, dass das ihr Revier ist. Sie ist dann ab und zu so mit Spazieren gegangen, aber uns war das wegen der vielen Hunde bei uns in der Gegend auch etwas zu kritisch.
Steffen 🦉🇪🇺 mag das.