Wir wollen soziale Medien dazu nutzen, um mit unseren Freunden in Kontakt zu bleiben. Doch nun macht auch noch KI-generierter Content das Internet immer unpersönlicher und unmenschlicher. Die eigentliche Idee wird so ad absurdum geführt.

netzpolitik.org/2026/breakpoin…

Als Antwort auf netzpolitik.org

Der Artikel beschränkt sich auf Beschreibungen von Mechanismen der kommerziellen (sozialen) Plattformen. Allerdings lese ich immer mal, dass diese Plattformen für viele Leute das Internet IST. Für diese Menschen stirbt es dann wohl.

Für die Anderen ist das Internet eine technische Infrastruktur, die schon allerlei ermöglicht hat und von der Kreativität der Nutzenden lebt. Sinnlose und sinnvolle Formate entstehen und vergehen auch wieder. Und es überlebt, was für eine ausreichende Anzahl von Nutzenden von Interesse ist.

Für Kommunikation, Information und Vernetzung bleibt es uns daher erstmal erhalten. Ob eMail, Blogs, Messenger oder Fediverse-Dienste: Wer nicht nur Entertainment sucht, wird seine Nische weiterhin finden und bespielen.

#internet #Infrastruktur #kommunikation #information #vernetzung

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Sonntag, 26. April 2026, 16:27)

teilten dies erneut

Als Antwort auf Peter Thorwartl

tut es das? Und wenn ja, aus welcher Perspektive?

Aus Sicht der Reichweitengenerierungsmachine trifft das sicherlich zu. Das hat aber wenig mit Sozial zu tun.

In kleineren Gruppen dürfte die Qualität und diese der Sozialen Interaktion mehr tiefe haben. Das wäre dann für mich relevanter als Oberflächlichkeiten und Informationsüberflutung in einem grossen Netzwerk.

Als Antwort auf Peter Thorwartl

@Peter Thorwartl

damit verliert sich das Prinzip social media in vielen kleinen Grüppchen

Du meinst in vielen kleinen fediInstanzen in denen Inhalt zaehlt und nicht clickBait selfie inklusive Echtnamen?

.. mensch kommt sich regelrecht irrelevant vor, what a pitty .

@aiquez
@netzpolitik.org

Als Antwort auf netzpolitik.org

eigentlich sollten allen "sozialen" Netzwerke ihre Nutzer fragen, ob sie Bots und KI Inhalte sehen wollen und wenn nicht diese ausblenden. Jeder Account, der die Inhalte nicht korrekt markiert, wird regios bestraft.

Musste natürlich in Verbindung mit automatischer Bot und KI Erkennung laufen.

Im Fediverse bräuchte es dafür Änderungen am Code und deutlich zentralere* Dienste, die das übernehmen.

* Ein Spam, KI, ... Detektor für mehre Instanzen.

Als Antwort auf Simon Deutschl

@simondeutschl
Die meisten Bots geben sich ja sogar korrekt als Bots zu erkennen, deswegen wäre ein ausblenden in der Instanz Timeline und fördertierten Timeline echt leicht.

Betreibe auch einen Bot, für ÖPNV Störungsmeldungen, Polizeimeldungen und Feuerwehrmeldungen in Raum Berlin. Alles mit Hashtags versehen, damit man die leicht folgen oder ausblenden kann.

Ich will auch nicht mit KI Inhalten zugespammt werden.

Als Antwort auf ᏕᎯᏕᏣᎻᎯ

@simondeutschl
Ich folge paar wenigen Personen, die KI Bilder verwenden. Ist meist eher eine alternative Persona oder eine Verdeutlichung der Stimmung.

Wichtig für mich ist, dass die menschlichen Texte und generell der menschliche Content überwiegenden müssen. Trotzdem ist es bei mir immer noch ein Bauchgefühl.

Außerdem ist für mich ein absolutes No-Go real wirkenden KI Bilder zu teilen, genauso KI im professionellen Umfeld zu verwenden.

Als Antwort auf netzpolitik.org

der Artikel lässt mich zwiespältig zurück.
1. es sind doch wir selbst dann, die diesem bot-generierten Inhalt hinterher rennen. Also betreiben wir damit selbst den „Tod“.
2. Der Sinn sozialer Medien wird etwas romatisiert? Als Zuckerberg begann, war da nicht das (chauvinistische) Ranking die erste Idee? War das „Web 2.0“ nicht von Anfang Teil der Gleichung?
3. Verschwörungstheorie „in Teilen wahr“? Echt jetzt? Nicht Werbung die Haupttriebfeder? Wir nur Lämmer?
Als Antwort auf netzpolitik.org

Ist viel zu Negativ geschrieben. Na klar gibt es Bots und KI. Wichtiger ist es als Teil von Social Media zu sehen. Ich folge einigen Projekten aus Musik, Grafik und Impulsgebern. Es inspiriert mich, auch das ist wichtig. Habe auch schon mit den Machern mich unterhalten. Das Problem fängt da an, wenn die Masse keine Unterscheidung vornimmt und es als Wirklichkeit sieht. Auch im Fediverse gibt es Bots und es sind für mich mehr Newsletter
Als Antwort auf netzpolitik.org

jetzt frage ich mich aber, wer in dem Artikel mit "wir" gemeint ist. Ich fühle mich damit nicht gemeint. Und "das Internet" könnte man auch unterscheiden von werbefinanzierten Plattformen. Ja, "das Internet" leidet seit vielen Jahren unter "den Plattformen", und jetzt stellt sich raus, dass der Wahnsinn Methode hat.