Heute sind mir im Fediverse einige Beiträge begegnet, in denen es um Datenschutz, Anonymität und die Möglichkeiten von Instanzbetreibern ging.
Dabei wird meiner Meinung nach manchmal etwas miteinander vermischt:
Technische Zugriffsmöglichkeiten, Moderation und notwendige Administration sind nicht automatisch Überwachung.
Wer eine Fediverse-Instanz betreibt, übernimmt Verantwortung – für die Sicherheit des Servers, Updates und Angriffe, aber auch für die Menschen auf der eigenen Instanz. Dazu gehört im Ernstfall auch, gegen Spam, Hass, Hetze oder andere Regelverstöße vorzugehen.
Gleichzeitig ist das Fediverse kein anonymer Raum. Auch hier werden Daten verarbeitet, und auch hier braucht es Vertrauen in den Betreiber der gewählten Instanz.
Aus diesen Gedanken ist heute ein ausführlicher Artikel auf der-admin.de entstanden:
👉 Fediverse: Freiheit braucht Verantwortung – auch bei den Instanzbetreibern
der-admin.de/admin-blog/fedive…
Ein Gedanke daraus ist mir besonders wichtig:
„Dezentralität bedeutet nicht, dass niemand Verantwortung trägt. Die Verantwortung wird auf viele Schultern verteilt.“
Wie seht ihr das?
Welche Erwartungen habt ihr an die Betreiber eurer Instanz?
#Fediverse #Datenschutz #Dezentralisierung #Friendica #Mastodon #Administration
Fediverse: Freiheit braucht Verantwortung – auch bei den Instanzbetreibern | Der Admin
Dezentralität bedeutet nicht Anonymität – und technische Zugriffsmöglichkeiten sind nicht automatisch Überwachung.www.der-admin.de
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Überlebenskünstler (er/ihm)
Als Antwort auf Doris • • •Olivetree
Als Antwort auf Doris • • •Danke für die Mühe des Ausformulierens.
Über diese Spam Aktion sind heute schon mehrere Personen gestolpert. Mich eingeschlossen.
Ich hoffe sie geht schnell vorbei.
chaos.social/@PiiiepsBrummm/11…
Piiieps & Brummm (@PiiiepsBrummm@chaos.social)
Piiieps & Brummm (chaos.social)cptn3mo
Als Antwort auf Olivetree • • •cptn3mo
Als Antwort auf Doris • • •Moin @doris@friendica-deutschland.de
Ich bin zwar noch kein Hubmin, aber in den nächsten Tagen wird es soweit sein. Ich habe mich allerdings entschlossen, die Registrierung vorerst zu schließen und das Ding erst einmal als Single-User-Instanz zu betreiben. Eben aus Gründen der Moderation. Mir fehlt einfach die Zeit, mich da durchzuwühlen und Konsequenzen zu ermöglichen. Was später daraus wird, werde ich sehen. Ich denke aber, dass eine Fedmine oder ein Fedmin seine Instanz moderieren sollte. Siehe Spam, Dullies und Co. Und ich stimme dir zu, dass Moderation keine Zensur, sondern eher Resilienz ist.
Ach, und vielen Dank für den Post und den Link.
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Tuxi ⁂, Doris und Roland Häder🇩🇪 mögen das.
Roland Häder🇩🇪 hat dies geteilt.
Ulrich Popp
Als Antwort auf Doris • • •Ich bin auf der Instanz hier mehr oder weniger eine One-Man-Show. Daher habe ich die Serverregeln auch recht einfach gestaltet. Ja, es gibt noch weitere Accounts, die aber nichts posten.
Ich hatte aber schon negative Erfahrungen mit meiner früheren Instanz gemacht, wodurch die chaos.social-Regel mit ins Repertoire gekommen ist. Damals wurde meine Instanz ohne irgendwelche Nachfragen gesperrt und abgeklemmt, was ich schade fand.
Ich habe auf einen öffentlichen Post geantwortet, die gesamte geschichte ist aber hier nachzulesen: uli.popps.org/2022/10/14/offen…
Die meiste Arbeit ist wirklich das immer neue Einspielen von Updates. Bis jetzt. Wer von meiner Gemeinde will, kann sich registrieren, aber anscheinend will es (fast) keiner, bzw. die, die es taten, machen nix. Da ist das Adminleben an der Stelle schon entspannt. 😀
RE: uli.popps.org/2022/10/14/offen…
Offener Brief an die Admins von chaos.social – Fire and Rain!
Fire and Rain!mögen das
Roland Häder🇩🇪 und Kromonos 🇩🇪 mögen das.
Roland Häder🇩🇪 hat dies geteilt.
Roland Häder🇩🇪
Als Antwort auf Doris • • •socialuser
Als Antwort auf Doris • •Das ist ja das genial Tolle, dass es kein Instanzenmonopol gibt, wie bei Facebook, Instagram, Tiktok, Twitter. Und noch schlimmer diese Instanzenmonopole respektieren ihre Nutzer halt nicht sondern verkaufen und verraten Sie.
So: Und da jeder der will, praktisch ne eigene Fediverse / Friendica Instanz betreiben kann, gibt es nun die Chance, dass Server betrieben werden, die ihre Nutzer nicht verraten und verkaufen.
Und vom zugemüllt werden mit Werbemüll / Content-Slop, der absolut systematisch darauf ausgerichtet ist einen süchtig nach der Plattform zu machen und der einem ja nichtmal das eigentlich Wertvolle, die Inhalte von Freunden zeigt, will ich gar nicht sprechen.
Und wie alles, was in einer Gruppe von Menschen passiert, das kann sehr gut organisiert sein oder sehr schlecht organisiert sein - und dementsprechend auch zu massiven rechtlichen und ethischen Problemen führen, insb. mit Datenweitergaben, Rechtsverletzungen und Ausnutzung der Nutzer etc.
Aber das hat eig. nichts mit IT zu tun, sondern nur mit dem Menschen oder Gruppen von Menschen an sich!
Und der Knackpunkt ist, ... ja mit den ganzen Werbedaten kann man wohl den meisten Profit von einer IT-Menschengruppenorganisation rausholen.
Eventuell gibt es einfach genug viele Menschen, die das nicht wollen und den süchtig-machenden Content Slop nicht wollen.
Aber Serverkosten und Admin- und Moderationskosten müssen eben trotzdem finanziert werden. Daran krankt die ganze Open-Source-Welt, dass sie Idealisten gnadenlos ausbeutet, auch aufgrund von einem sehr weit verbreiteten komplett falschem Bezug zu Geld.
Non-Profits und Gemeinnützigkeit ist ja absolut perfekt und genau im Interesse der Menschen. Aber Non-Profit heißt eben nicht kostenlos! D.h. es muss schlussendlich einfach nutzer-finanziert sein, dann braucht es den Datenmissbrauch und Contentmüll nicht.
Und was Verantwortung angeht: Für mich ist das komplett offensichtlich. Im Rechtsstaat Deutschland hat jeder Mensch Rechte! Und wenn man das Vertrauen von anderen Menschen annimmt, und eben innerhalb eines rechtlich regulierten Bereichs operiert, dann muss man diese Rechte und Gesetze auch einhalten. So einfach ist das. Und wer das nicht kann, sollte so eine Instanz auch nicht betreiben. Warum? Weil es eben komplett unverantwortlich ist und dadurch Freiheit eben nicht erweitert sondern drastisch geschmälert wird.
So und da unsere Gesetze leider Meta etc. das Betreiben ihrer Plattformen und das Verraten und Verkaufen ihrer Nutzer nicht verbietet, ist dies eben erlaubt.
Die gesetzlichen Pflichten reichen also für den respektvollen und vertrauensverdienenden Umgang mit den Nutzern nicht aus. D.h., da ich von Instanzbertreibern erwarte nicht verraten und verkauft zu werden und nicht mit contentslop und süchtigmachenden Inhalten zugemüllt zu werden, erwarte ich halt, dass der Instanzbetreiber seine Instanz sauber finanziert und eben seine Userdaten schützt.
Amboss_der_Rezitator
Als Antwort auf Doris • • •socialuser
Als Antwort auf Amboss_der_Rezitator • •Was magst du an Omarchy nicht? Ist doch ein sehr schönes UX-Paket, extrem developer freundlich etc. etc. - würd fast sagen, dass Omarchy next Level UX ist und allen anderen meilenweit voraus, allein konsequent alles im OS ausschließlich mit der Tastatur bedienen zu können verdient schon den Ritterschlag und dazu noch dann tiling window manager - chefs kiss.
ja, threads ist offensichtlich übelster cringe