Wenn China mal wieder stärkere KI-Software und humanoide Roboter präsentiert, zieht ein Raunen durch den deutschen Blätterwald.
Dass sich China in der Solar- & Batterietechnologie seit Langem auch aus Deutschland bedient & inzwischen die Weltspitze dominiert, erfahre ich dagegen meist aus Englisch-sprachigen Medien. 🤔👇
Dabei sehe ich hinter den chinesischen Export - Subventionen auch die schwache Binnen-Nachfrage, also demografische Verzweiflung. Unsere europäische Wirtschaft wird geflutet, damit KP-Kader in Peking an der Macht bleiben. Das ist nicht gerecht & auch nicht stabil.
Gerade deshalb sollten wir uns politisch & technologisch nicht an untergehende, fossile Konzepte klammern. Sondern wieder post - fossile Solar- & Batteriestrukturen in der EU aufblühen lassen. Meine ich.
scilogs.spektrum.de/natur-des-…
China zwischen demografischer Implosion & KI-Robotik
Die chinesische Neujahrsgala 2026 hat mit verblüffend fähigen KI-Robotern für Aufsehen gesorgt. Dr. Michael Blume lädt zum Dialog.Natur des Glaubens
teilten dies erneut
PrinterAngel🏳️🌈
Als Antwort auf Dr. Michael Blume • • •Für dies Ansicht u die damit verbundenen Forderungen - die ich in vollem Umfang teile - haben wir leider in der gegenwärtigen Bundesregierung wenig Fürsprecher.
Eher dominiert eine "sich nicht dem Druck von der Straße beugen"-Haltung u der Vorsatz der Beharrlichkeit (Rückgrat, Standhaftigkeit u Geduld).
Das Gesamtkonzept bezüglich der Erneuerbaren, der eMobilität, der Mobilitätswende überhaupt u selbstredend mit China u dessen Exportpolitik erscheint mir nur noch defensiv.
Erwin Lottermann
Als Antwort auf Dr. Michael Blume • • •elektroauto-news.net/news/catl…
CATL startet Batteriezellproduktion in Ungarn
www.elektroauto-news.netChristoph Brodesser
Als Antwort auf Dr. Michael Blume • •Ich denke bereits seit längerem darüber nach, ob die deutsche „Kurzatmigkeit“ bei der Implementierung und Realisierung neuer Konzepte auch eine Folge unseres auf kurze Legislaturperioden - mit Zwischenwahlterminen! - ausgelegten politischen Systems ist. Kein (Bundes-)Politiker, der auf eine mögliche Wiederwahl hofft, kann langfristige Konzepte umsetzen, denn er befindet sich im Dauerwahlkampf und muss fast im Quartalsrhythmus Erfolge liefern - irgendwo ist ja immer eine Kommunal- oder Landtagswahl, die von den Medien zu „bundespolitischer Bedeutung“ hochgepusht wird. Für die Landesebene gilt Vergleichbares. Politiker befinden sich damit inzwischen in einer Tretmühle wie Manager mit Kurzfristverträgen, die an Quartalszahlen gemessen werden. Dass das einer durchdachten, auf langfristige Effizienz anstatt kurzfristigem Populismus angelegter Politik schädlich ist, liegt auf der Hand und ist inzwischen offenkundig.
Gäbe es Abhilfe? Eine Möglichkeit könnte die Verlängerung der Legislaturperioden sein - allerdings ginge dies zu Lasten der demokratischen Kultur. Wahrscheinlich wäre es sinnvoller, die Legislaturperioden zu synchronisieren: alle Landtags- und Kommunalwahlen auf die „Halbzeit“ zwischen den Bundestagswahlterminen zu legen und damit „Zwischenwahlen“ einzuführen.
Würde man sich jedoch auf ein Mehrheitswahlsystem verständigen, gäbe es das Modell des „immerwährenden“ Parlaments: Abgeordnete würden als Person auf vier oder fünf Jahre gewählt, wenn ein/e Abgeordnete ausscheidet, gibt es eine Nachwahl in diesem Wahlkreis für dann wieder vier oder fünf Jahre. Die Mehrheitsverhältnisse würden auf die Dauer gesehen „atmen“, Koalitionsverträge verlören ihre Bedeutung, da sie sich ja jederzeit ändern können, die Regierung müsste immer wieder beim Parlament um Bestätigung ihrer politischen Vorstellungen werben, inhaltliche Politikveränderungen könnten jederzeit „schleichend“ Platz greifen.
Ich weiß: das ist ein utopisches Szenario, weil es Parteienmacht deutlich einschränken würde - aber man wird ja noch mal träumen dürfen…
mögen das
Dr. Michael Blume und Rupert mögen das.
Dr. Michael Blume
Als Antwort auf Christoph Brodesser • • •@entertainer
Da habe ich durchaus gute Nachrichten: Als ich im April 2025 darauf hinwies, dass Koalitionsverträge, Koalitionsausschüsse, Rentenkommissionen vor allem den Bundestag auf Kosten der Parteivorsitzenden schwächen, wurde das wenig verstanden & oft bestritten ("Die heutigen Abgeordneten können keine Gesetze mehr, viel zu kompliziert.")
Das hat sich 2025 langsam und seit 2026 immer schneller geändert. Ich werde nicht täglich, aber wöchentlich auf das Thema angesprochen - und immer mehr geben uns Recht. Die Parteivorsitzenden-Exekutive entmachtet und demütigt die gewählten Abgeordneten und zerstört damit Vertrauen & Glaubwürdigkeit.
Immerhin das haben Merz, Spahn & Klingbeil so deutlich "bewiesen", dass auch Leute darüber nachdenken, die sich davor nicht für Gewaltenteilung interessierten!
#Exekutive #Legislative #Demokratie #Republik #Bundestag #Parlament #Parteivorsitzende #Merz #Spahn #CDU #Klingbeil #SPD #Koalitionsvertrag #Koalitionsausschuss #Rentenkommission
scilogs.spektrum.de/natur-des-…
Der Parteien-Koalitionsvertrag von 1961 gegen das Grundgesetz
Natur des GlaubensChristoph Brodesser mag das.