Wenn der Gewinn einbricht (wie bei Mercedes und jetzt VW), dann haben die Firmen weniger Gewinn. Sie stehen nicht vor dem Konkurs, sie sind nicht in einer Krise, sie machen weniger Gewinn. Das ärgert die Aktionäre, deren Dividende geringer wird. Viel mehr bedeutet das erstmal nicht. OK?
Als Antwort auf Schlaf ist überbewertet

@halbwach
Außer du verkaufst deine Anteile auf einen Schlag, alle anderen bekommen angst, verkaufen in panik zu einem wesentlich schlechteren Kurs und du nutzt das Geld das du aus deinem vorherigen Verkauf hast nun um alle diese Panikverkäufe wieder aufzukaufen.

Damit hast du am ende dann mehr Anteile und alle anderen die in Panik verkauft haben zahlens.

Gerade mit dem Zustrom von vielen "neuen Investoren" in den letzten 1-2 jahren via e.g. Robinhood, Trade Republic, ... relevant

Als Antwort auf Jan Wildeboer 😷

Kommt es für den aktuellen Gewinn von Mercedes und VW nicht überwiegend darauf an, was in China passiert? Das ist zumindest mein Eindruck.

Für die zukünftigen Gewinne würde ich aber wieder mitgehen: Je mehr hin- und her die Politik hier macht, desto weniger Gewinn wird es in Zukunft geben, weil sich die Hersteller nicht voll auf die zukünftigen Märkte konzentrieren kann.
P.S: Das werden keine Diesel sein, aber ich denke davon muss Mann hier wohl niemandem überzeugen. ;)

Als Antwort auf Jan Wildeboer 😷

Es besteht halt die Gefahr, daß es kein Einzelereignis ist, sondern einen Trend anzeigt oder einleitet.

Und gerade bei den deutschen Automobilfabrikanten sehe ich die Gefahr durchaus. Während China – der ehemals(?) wichtigste Absatzmarkt für deutsche Automobile – schnell und grundlegend auf Elektroantrieb umstellt, versucht die deutsche Automobilindustrie und Politik die völlig antiquierten und überkommenen Verbrennerautomobile zu retten.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Tage her)
Als Antwort auf Jan Wildeboer 😷

Die Börse ist immer hypernervös, aber die gucken trotzdem nicht nur auf aktuelle Einbrüche, sondern auch auf die Zukunft. Diese Unternehmen können ihren China-Markt wohl komplett abschreiben. Auch der Versuch des Volkswagenkonzerns, dort mit XPeng und SAIC zusammen E-Autos zu bauen, die beim chinesischen Publikum ankommen, ist gescheitert: die Chinesen sind nicht dumm, und kaufen diese Autos dann halt direkt von XPeng und SAIC.

Und die Verunsicherung bleibt ja: Die fehlende Konkurrenzfähigkeit in China gibt einen Ausblick, was droht, wenn die Chinesen hier Vorbehalte wegen mangelnder Bekanntheit überwinden, und ihre technisch überlegenen Fahrzeuge hier ohne Zoll-Hindernisse etwa über Werke in Ungarn oder der Türkei (BYD) hier zu niedrigen Preisen verkaufen. Dann ist halt auch der europäische Markt weg.

Und den US-Markt wollen die Amerikaner ja doch lieber selber bedienen.

Als Antwort auf Jan Wildeboer 😷

Wenn man erwartet, dass die Dividendenrekorde aus 2021 und dann nochmal 2022 immer so weiter gehen, ist vielleicht enttäuscht. Aber die Zahlen der Vergangenheit relativieren dann doch sehr stark. Guckst du:
markets.traderfox.com/aktien/3…
Als Antwort auf Jan Wildeboer 😷

Unsere Rettung kommt!
mastodon.online/@markscheid/11…


Jetzt kommt die Mobilitätssolidarabgabe!

Berlin (dpoi) – Die Bundesregierung hat heute ein milliardenschweres Hilfsprogramm für die angeschlagene Mineralölindustrie angekündigt. Grund seien dramatische Umsatzrückgänge an deutschen Tankstellen, ausgelöst durch eine „besorgniserregende Kaufzurückhaltung der Bevölkerung“ angesichts steigender Spritpreise.

markscheid.com/jetzt-kommt-die…
#Benzinpreis #MamM #markscheid #Spritpreise #Tankstabilisierungsfonds