Ich finde, dass vutuv auf eine Liste der LinkedIn-Alternativen von DI.DAY gehört.

Ich hatte das DI.DAY-Team darum gebeten und die Antwort bekommen: Man möchte Alternativen empfehlen, die für ein breites Publikum bereits gut funktionieren. Die Sorge ist, dass Menschen LinkedIn verlassen, zu einer Alternative wechseln und dort ein vergleichsweise leeres Netzwerk vorfinden.

Außerdem gibt es mit BizzFed bereits eine weitere deutsche Alternative zu LinkedIn.

Aber genau hier sehe ich ein Henne-Ei-Problem.

vutuv gibt es seit 10 Jahren. Heute sind dort rund 6.500 Menschen aktiv. vutuv ist Open Source, läuft auf Servern in Deutschland, verzichtet auf Third-Party-Tracking und ist über ActivityPub mit dem Fediverse verbunden.

BizzFed verfolgt ebenfalls das Ziel, eine Alternative zu den etablierten Business-Netzwerken aufzubauen.

Warum also nicht beide auflisten?

Eine Liste mit Alternativen muss nicht entscheiden, welches Netzwerk irgendwann „das neue LinkedIn“ wird. Im Gegenteil: Ein wesentlicher Vorteil eines offenen und dezentraleren Internets sollte doch gerade sein, dass wir nicht wieder alle auf einer einzigen Plattform landen müssen.

Und natürlich sind vutuv und BizzFed heute viel kleiner als LinkedIn.

Aber wie sollen solche Netzwerke wachsen, wenn Initiativen, die Menschen beim Wechsel weg von Big Tech helfen wollen, erst dann auf sie verweisen, wenn sie bereits groß sind?

Irgendwann muss man anfangen, die Alternativen sichtbar zu machen, die man gerne wachsen sehen möchte.

Bei vutuv reden wir nicht über einen Prototypen oder eine Idee. Wir reden über ein seit 10 Jahren laufendes Open-Source-Netzwerk mit Tausenden Nutzern und einer Anbindung an das Fediverse.

Deshalb würde ich auf einer Liste der LinkedIn-Alternativen sowohl vutuv als auch BizzFed erwarten.

Nicht die eine Alternative zu LinkedIn suchen.

Sondern ein Ökosystem aus Alternativen sichtbar machen.

Was meint ihr? Ab wann ist eine Alternative groß genug, um empfohlen zu werden?

Und wenn ihr ebenfalls findet, dass vutuv und BizzFed auf die DI.DAY-Liste gehören: Sagt es den Leuten von DI.DAY. Sachlich, freundlich und öffentlich.

Vielleicht bekommen wir gemeinsam diesen Stein ins Rollen.

CC: @rene_hamdorf@vutuv.de @sascha_foerster@vutuv.de

#vutuv #BizzFed #diday #LinkedIn #LinkedInAlternative

Als Antwort auf Stefan Wintermeyer

ich hatte mit "den DiDay" MacherInnen auch schon dispute und bin da wieder raus.

Da ging es aber drum, das die sich nur auf Mastodon als alleinige und beste und Goldstandart Lösung für alles im Fediverse festgelegt haben.

Ja, da hat sich mitlerweile was getan und man erwähnt auch mal Loops und Pixelfed.
Beim Rest, großes Augenzu - man hat doch MASTODON

Da wird nicht mal ansatzweise in Erwägung gezogen, das die Menschen eigene Ansprüche und Wünsche an Dienste haben udn Mastodon die eben nicht erfüllt, nicht erfüllen will und auch nicht kann.

Da wird von allen erwartet, das man ihre Begeisterung für Mastodon bitte mitttragen soll und alles ander bitte weglassen.
Man würde die Menschen mit Auswahl nur verwirren.

Ja, das Fedibverse ist anders, ja, man muss auch dazulernen (das muss man aber auch, wenn man neu in Insta, Tik, us. einsteigt auch) und wichtigster Punkt, das Fediverse ist keine Kopie von irgend was, auch wenn sich manche Dienste daran anlehnen.

@rene_hamdorf@vutuv.de @sascha_foerster@vutuv.de

Als Antwort auf Stefan Wintermeyer

Vutuv und BizzFed werde ich am kommenden Sonntag zum 8. Digital Independence Day Templin kurz vorstellen. Und ja, diese freien Altermativen sollte man auflisten. Eventuell lohnt auch eine Erwähnung von XING (falls das noch jemend kennt), denn ganz so unbedeutend scheint es noch nicht zu sein.

#diday

Als Antwort auf Stefan Wintermeyer

Für mich ist jede korrekt funktionierende Open-Source-Anwendung, die eine vorhandene Anwendung ersetzen kann, grundsätzlich eine Alternative. Die aktuelle Nutzerzahl entscheidet für mich nicht darüber. Jede Anwendung beginnt klein und muss erst bekannt werden. Sichtbarkeit ist eine Voraussetzung dafür, dass sie wachsen kann.

Bei einem Netzwerk darf man selbstverständlich auf eine noch kleine Nutzergemeinschaft hinweisen. Dann können Interessierte selbst entscheiden, ob das Angebot zu ihren Bedürfnissen passt. Eine geeignete Alternative bewusst nicht aufzulisten, weil man ihnen diese Entscheidung vorwegnehmen möchte, empfinde ich hingegen als Bevormundung.

Gerade weil ich mich als Freidenker verstehe und Bevormundung ablehne, setze ich bei meinen IT-Anwendungen auf Open Source. Ich möchte selbst prüfen, auswählen und entscheiden können. Dafür müssen die vorhandenen Möglichkeiten sichtbar sein.

Deshalb gehören für mich sowohl vutuv als auch BizzFed auf eine solche Liste.

#diday

Als Antwort auf Daniel Förster (geb. Fischer)

ich mich mich mal ein. Ich finde persönlich die Vielfalt und Breite total toll, ich kann aber den Ansatz von DiDay total gut verstehen. Ich würde (wenn ich da zu entscheiden hätte) auch nur Projekte ab einer gewissen Größe darauf setzen. (2/7)
@steffen @wintermeyer @rene_hamdorf @sascha_foerster
Als Antwort auf Daniel Förster (geb. Fischer)

Das heißt nicht, dass man andere Sachen nicht fördern oder an anderen Stellen pushen sollte, aber der Ansatz von DiDay ist halt, fertige, sofort nutzbare und funktionierende Alternativen zu bieten. (3/7)
@steffen @wintermeyer @rene_hamdorf @sascha_foerster
Als Antwort auf Daniel Förster (geb. Fischer)

Mir fällt keine gute Analogie ein, deshalb die: Natürlich ist selber kochen am besten und vielfältigsten, wenn ich zu einem Strassenimbis gehe erwarte ich aber eine simple Auswahl, die ich so verzehrfertig mitnehmen kann. (4/7)
@steffen @wintermeyer @rene_hamdorf @sascha_foerster
Als Antwort auf Daniel Förster (geb. Fischer)

Auch wenn ich Projekte mit kleiner Nutzer*innenzahl interessant finde, braucht z.B. ein Business Neztwerk für die Breite eine gewisse Masse und die schaffen erstmal early adopter, Nerds und special interest Gruppen. Davor ist es für eine Gruppe (die aus Gründen) kein Hintergrundwissen hat/ haben will… eher kontraproduktiv. (5/7)
@steffen @wintermeyer @rene_hamdorf @sascha_foerster
Als Antwort auf Daniel Förster (geb. Fischer)

„Ich hab einen Job als MTA gesucht und nur 2 Firmen und kein Stellenangebot gefunden, das Netzwerk taugt nichts…“

Ich meine damit nicht, dass man das Henne Ei Problem nicht lösen sollte, das ist nur nicht der Ansatz, den die DiDay Anleitungen verfolgen. (6/7)
@steffen @wintermeyer @rene_hamdorf @sascha_foerster

Als Antwort auf Daniel Förster (geb. Fischer)

Noch ein persönliches Beispiel: Ich hab mir Messenger Alternativen angesehen. Ich hab exakt 0 XMPP Kontakte. Ich bleib trotzdem drauf für den ersten der kommt, nutze aber Signal & Threema (7/7)
@steffen @wintermeyer @rene_hamdorf @sascha_foerster
Als Antwort auf Stefan Wintermeyer

@Stefan Wintermeyer
Den Post empfinde ich jetzt als ein wenig zu weinerlich. Wenn deine Plattform gut ist, werden die Menschen ganz von alleine kommen.

@crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts
Was die Auswahl der Rezepte angeht - da geht es lediglich darum die kaputte Welt der ehemaligen Twitter User wieder ein wenig zu heilen. Da hat Bluesky jedoch die besseren Karten und das Wettrennen längst gewonnen. Das wirklich große Potenzial für das Fediverse liegt bei den Angeboten zu Facebook, Instagram und Threads. Ausgerechnet dafür gibt es kein Rezept.

@René Hamdorf @bjoern@savesocial.eu @Sascha Foerster

Als Antwort auf Matthias (feb)

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@Stefan Wintermeyer
Deine Chance besteht darin rund 39 Mio Menschen über das Fediverse zu erreichen und sie von deinem System zu überzeugen.
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