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Das Testament – für Katzen nicht geeignet


Das Testament – für Katzen nicht geeignet

Viele Katzenhalter gehen davon aus, dass ihre Tiere automatisch gut versorgt sind, wenn sie im Testament einen Tierschutzverein oder ein Tierheim als Erben einsetzen. Das klingt im ersten Moment sinnvoll, funktioniert in der Praxis aber oft nicht so, wie man denkt.

Nach einem Todesfall vergeht häufig einige Zeit, bis ein Testament überhaupt eröffnet wird. In dieser Phase ist völlig unklar, wer sich um die Katzen kümmert. Genau hier entsteht das eigentliche Problem, denn Tiere brauchen sofort Versorgung und können nicht „warten“, bis rechtliche Dinge geklärt sind.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der oft übersehen wird: Wer ein Erbe annimmt, übernimmt nicht nur Geld oder Sachwerte, sondern auch alle Verpflichtungen. Dazu gehören unter anderem Beerdigungskosten, offene Rechnungen, Mietzahlungen und die komplette Wohnungsauflösung. Das bedeutet viel Aufwand und oft auch erhebliche Kosten.

Für Tierheime oder Tierschutzvereine lohnt sich ein Erbe daher nur, wenn nach Abzug aller Kosten noch ausreichend Mittel übrig bleiben. In vielen Fällen ist das jedoch nicht so. Dann wird das Erbe abgelehnt.

Wenn kein Erbe vorhanden ist oder alle ablehnen, wird häufig ein Nachlassverwalter eingesetzt. Dieser kümmert sich zwar um finanzielle und rechtliche Dinge, aber nicht um die Tiere. Im schlimmsten Fall greift der Vermieter ein, lässt die Wohnung räumen und die Katzen stehen plötzlich ohne klare Versorgung da.

Mit etwas Glück werden Behörden informiert oder es findet sich jemand, der sich kümmert. Leider endet es aber nicht selten damit, dass Katzen plötzlich als Fundtiere auftauchen oder einfach ausgesetzt werden.

Selbst wenn man Geld für die Versorgung eingeplant hat, gibt es noch einen weiteren Punkt: Viele Menschen verbringen vor ihrem Tod Zeit im Krankenhaus oder Pflegeheim. Auch in dieser Phase müssen die Tiere bereits versorgt werden. Das kostet Zeit, Geld und Organisation – oft über einen längeren Zeitraum.

Deshalb ist die wichtigste Regel ganz einfach:

Die Versorgung von Katzen sollte immer konkret und privat geregelt werden.

Am besten ist es, frühzeitig mit Freunden, Familie oder vertrauten Personen zu sprechen und klare Absprachen zu treffen. Wer kümmert sich im Notfall? Wer übernimmt die Tiere dauerhaft? Gibt es eine finanzielle Unterstützung für diese Person?

Ein Testament allein ist dafür nicht geeignet. Es kann eine Ergänzung sein, ersetzt aber keine praktische Lösung im Alltag.

Wer sich rechtzeitig darum kümmert, verhindert genau die Situationen, die für Katzen am schlimmsten sind: plötzlich allein, ohne Versorgung und ohne klare Zuständigkeit.



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Mystische Katzen: Jade Cat Ghost

Jade Cat Ghost

Steckbrief
Art: Mythologische Ahnen- und Geistkatze

Herkunft: China (daoistische Volksüberlieferungen rund um Jade-Rituale und Ahnenschreine)

Merkmale: Schlanke ruhige Statur, kurzes bis mittellanges Fell in kühlen Jade-, Rauchgrau- und Elfenbeintönen, klare hellgoldene Augen, feine Gesichtslinien

Symbolik: Erinnerung, stille Verbindung zwischen Generationen, bewahrte Übergänge

Besonderheit: Galt als Begleiter alter Ahnentempel und wurde mit Jadesteinen, Opferhöfen und stillen Innenräumen verbunden

Kurzbeschreibung

Die Jade Cat Ghost ist eine mythologisch überlieferte Geistkatze aus chinesischen Ahnentraditionen, deren Erscheinung mit Tempelhöfen, Jadesteinen und stillen Übergangsräumen verbunden wurde. In regionalen Deutungen erscheint sie nicht als erschreckende Gestalt, sondern als ruhige Präsenz an Orten, an denen Erinnerung und Gegenwart ineinander übergehen. Ihr kühl schimmerndes Fell galt als Spiegel polierter Steinoberflächen und gedämpften Lichts, während die hellgoldenen Augen mit einer besonderen Sensibilität für atmosphärische Veränderungen in Verbindung gebracht wurden. Überlieferungen berichten von ihrem Verweilen nahe Opferplatten, niedrigen Mauern oder schlichten Schreinelementen, wo sie aufmerksam die Umgebung registrierte.

Die Jade Cat Ghost wurde nicht als Botschafterin verstanden, sondern als stiller Hinweis auf fortbestehende Bindungen. Man schrieb ihr die Fähigkeit zu, Spannungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart wahrzunehmen, weshalb ihre Nähe als Zeichen innerer Sammlung galt. In lokalen Vorstellungen stand sie für Kontinuität und das leise Bewahren familiärer Linien. Ihr Wesen wurde als gesammelt, eigenständig und ruhig beschrieben. Bewegungen galten als weich und zurückhaltend, als folge jede Lageänderung einem inneren Maß von Stille.

In Darstellungen erscheint sie häufig in Bodennähe, zwischen Steinplatten oder nahe alten Wandreliefs. Ihre mythologische Rolle liegt im Begleiten stiller Erinnerungsorte, im Bewahren innerer Klarheit und im leisen Wahrnehmen zeitlicher Übergänge. Innerhalb der chinesischen Ahnentraditionen nimmt die Jade Cat Ghost damit eine besondere Stellung ein, da sie weniger als Symbol von Verlust gilt, sondern als Sinnbild von Aufmerksamkeit, Beständigkeit und stiller Präsenz zwischen Vergangenheit und Gegenwart.


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Roms Katzen – Geschichte, Schutz und Leben zwischen Ruinen


Roms Katzen – Geschichte, Schutz und Leben zwischen Ruinen

Dieses kleine Booklet erzählt von den Katzen Roms, die seit Jahrhunderten zwischen antiken Ruinen, Friedhöfen und belebten Straßen leben. Es geht um ihre Geschichte, berühmte Katzenkolonien wie Torre Argentina, ihren besonderen gesetzlichen Schutz und die Menschen, die sich täglich um sie kümmern. 🐈🏛️

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Katzenpocken – seltene Virusinfektion mit Ansteckungsgefahr für Menschen


Katzenpocken – seltene Virusinfektion mit Ansteckungsgefahr für Menschen

Katzenpocken gehören zu den eher seltenen Infektionskrankheiten bei Katzen, sollten aber trotzdem bekannt sein, denn das verantwortliche Virus kann auch auf Menschen übertragen werden. Der Name ist etwas irreführend: In den meisten Fällen wird die Erkrankung nicht durch ein reines Katzenvirus verursacht, sondern durch das Kuhpockenvirus aus der Gruppe der Orthopoxviren. Trotz seines Namens kommt es heute kaum noch bei Rindern vor, sein natürlicher Wirt sind wildlebende Nagetiere wie Wühlmäuse, Waldmäuse oder Feldmäuse. Katzen infizieren sich meist zufällig bei der Jagd und werden damit zu einem sogenannten Fehlwirt.

Ansteckung und Risikogruppen

Die meisten Infektionen entstehen beim Fang einer infizierten Maus. Das Virus gelangt über kleine Verletzungen in die Haut, etwa durch Bisse, Kratzer oder Verletzungen im Maul beim Fressen der Beute. Deshalb zeigen sich erste Veränderungen häufig an Vorderpfoten, Kopf oder im Maulbereich. Besonders gefährdet sind Freigänger mit starkem Jagdtrieb, vor allem in ländlichen Gebieten, sowie junge oder immungeschwächte Katzen, etwa mit FIV oder FeLV. Wohnungskatzen ohne Kontakt zu Nagetieren haben nur ein sehr geringes Risiko. Die meisten Fälle treten im Spätsommer und Herbst auf, wenn die Mäusepopulation besonders groß ist.

Symptome

Nach der Ansteckung dauert es meist acht bis zwölf Tage, bis erste Hautveränderungen sichtbar werden. Zunächst entsteht oft nur eine einzelne Stelle an der Eintrittsstelle des Virus, später können weitere Stellen am Körper hinzukommen. Typisch sind kleine gerötete Knötchen, die sich zu Pusteln, offenen Geschwüren oder festen Krusten entwickeln und trotz normaler Behandlung nur langsam oder gar nicht heilen. Bei einem milden Verlauf bleiben die Symptome auf die Haut beschränkt. Breitet sich die Infektion stärker aus, können Fieber, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und geschwollene Lymphknoten dazukommen. Eine besonders ernste Komplikation ist die Beteiligung der Lunge, erkennbar an schneller oder angestrengter Atmung, Husten oder bläulichen Schleimhäuten. Eine Katze, die mit geöffnetem Maul atmet oder sichtbar um Luft ringt, braucht sofort tierärztliche Hilfe.

Diagnose

Allein am Aussehen lässt sich die Erkrankung nicht sicher erkennen, da viele andere Hautprobleme ähnlich aussehen können, etwa Bisswunden, Pilzinfektionen oder Abszesse. Der Verdacht wird wahrscheinlicher, wenn die Katze Freigang hat, regelmäßig jagt und die Wunden trotz Behandlung nicht abheilen. Zur Bestätigung wird meist eine PCR-Untersuchung von Krustenmaterial oder Wundabstrichen durchgeführt, manchmal ergänzt durch eine Gewebeuntersuchung. Krusten sollten dabei nie selbst zu Hause entfernt werden, das gehört in tierärztliche Hände.

Behandlung

Eine zugelassene Standardbehandlung gegen das Virus selbst gibt es nicht. Leichte Fälle können von selbst ausheilen, trotzdem ist tierärztliche Betreuung wichtig. Unterstützend werden Wunden versorgt, bei Bedarf Schmerzmittel gegeben und, falls sich Bakterien in den offenen Stellen angesiedelt haben, Antibiotika eingesetzt, diese wirken aber nicht gegen das Virus selbst. Bei schweren Verläufen kommt manchmal felines Interferon Omega zum Einsatz, die Erfahrungen dazu stammen aber nur aus kleinen Fallserien. Wichtig: Kortison sollte auf keinen Fall ohne tierärztliche Anweisung gegeben werden, es kann die Virusvermehrung fördern und den Verlauf deutlich verschlechtern.

Pflege zu Hause und Hygiene

Eine erkrankte Katze sollte in einem gut zu reinigenden Raum mit eigenem Napf und eigener Toilette untergebracht und von anderen Tieren getrennt werden, bis alle Wunden vollständig abgeheilt sind. Das kann mehrere Wochen dauern. Beim Umgang helfen Einmalhandschuhe und gründliches Händewaschen nach jedem Kontakt, Krusten sollten nie mit bloßen Händen berührt werden.

Ansteckungsgefahr für Menschen

Katzenpocken sind eine Zoonose, das Virus kann also von der Katze auf den Menschen übergehen, meist über Kontakt mit Wundsekret oder Krusten. Beim Menschen entsteht dabei oft eine begrenzte Hautveränderung, die als Knoten beginnt und später verkrustet, manchmal begleitet von Fieber oder Gliederschmerzen. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, etwa nach Organtransplantation oder während einer Chemotherapie, sie sollten den Kontakt zu einer betroffenen Katze meiden.

Prognose und Vorbeugung

Bei ansonsten gesunden Katzen mit begrenzten Hautveränderungen ist die Prognose meist gut, die Heilung dauert etwa vier bis fünf Wochen. Schlechter sieht es bei jungen, immungeschwächten oder an der Lunge erkrankten Tieren aus. Eine Impfung gegen Katzenpocken gibt es nicht. Vorbeugen lässt sich vor allem, indem man den Kontakt zu Nagetieren reduziert, etwa durch Bekämpfung von Mäusen im Haus und Nichtliegenlassen von Futterresten im Freien.

Bei Verdacht auf Katzenpocken sollte die Katze grundsätzlich von Anfang an einem Tierarzt vorgestellt werden, unabhängig davon, wie ausgeprägt die Hautveränderungen sind. Nur so lässt sich frühzeitig klären, ob es sich tatsächlich um diese Erkrankung handelt und ob weitere Untersuchungen oder eine Behandlung nötig sind. Am besten kündigt man den Verdacht vorher telefonisch an, damit die Praxis entsprechende Schutzmaßnahmen treffen kann.



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Wenn Tiere ihren Körper verlassen


Wenn Tiere ihren Körper verlassen

Ein Buch über ein Thema, mit dem sich wohl kein Tierhalter gerne beschäftigt. Es geht um die letzte Zeit unserer Tiere, den Abschied und die Trauer danach.

Das Buch ist recht spirituell und man muss nicht allem zustimmen. Trotzdem stehen viele interessante Gedanken darin. Mir hat gefallen, dass das Thema ruhig und verständnisvoll behandelt wird.

Wer ein Tier verloren hat oder sich mit dem Thema beschäftigen möchte, findet hier vielleicht etwas Trost und Denkanstöße. Für mich ein lesenswertes Buch, auch wenn man nicht jede Meinung der Autorinnen teilen muss.

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