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Warum Katzen so gerne in Kartons sitzen 🐱📦


Warum Katzen so gerne in Kartons sitzen 🐱📦

Kaum steht irgendwo ein Karton, ist oft schon eine Katze darin. Das teure Katzenbett bleibt unbeachtet, während der einfache Versandkarton sofort in Beschlag genommen wird.

Das sieht zwar lustig aus, hat aber ganz praktische Gründe.

Ein geschützter Beobachtungsposten

Katzen sind von Natur aus Lauerjäger. Sie beobachten ihre Umgebung gern aus einer geschützten Position heraus.

Ein Karton bietet dafür fast ideale Bedingungen: Die Katze kann hinausschauen und bekommt mit, was um sie herum passiert. Gleichzeitig liegt sie aber nicht völlig offen da.

Die Wände geben ihr Sicherheit, weil sie nicht von allen Seiten gleichzeitig aufmerksam sein muss.

Warm, eng und gemütlich

Auch die Wärme spielt eine wichtige Rolle. Pappe isoliert recht gut und hält die Körperwärme der Katze besser als eine offene Fläche.

Deshalb werden oft sogar Kartons bevorzugt, die für uns eigentlich viel zu klein aussehen. Für die Katze bedeutet wenig Platz häufig:

  • warm
  • eng
  • geschützt
  • gemütlich

Was für uns unbequem aussieht, kann für eine Katze genau richtig sein.

Ein Rückzugsort bei Stress

Kartons können außerdem dabei helfen, Stress zu reduzieren.

In einer neuen Wohnung, bei Besuch, Lärm oder anderen ungewohnten Situationen bietet ein Karton einen sicheren Rückzugsort. Die Katze kann sich darin verstecken, zur Ruhe kommen und selbst entscheiden, wann sie wieder herauskommen möchte.

Gerade für vorsichtige oder schüchterne Katzen kann ein solcher Rückzugsplatz sehr hilfreich sein.

Praktisch im Mehrkatzenhaushalt

Auch in einem Haushalt mit mehreren Katzen sind Kartons nützlich. Sie bieten Sichtschutz und schaffen kleine persönliche Bereiche.

Besonders sinnvoll können Kartons mit zwei Öffnungen sein. So sitzt keine Katze in einer Sackgasse und kann bei Bedarf ausweichen.

Ein paar Kartons an verschiedenen Stellen können deshalb zu mehr Ruhe im Zusammenleben beitragen.

Jede Katze ist anders

Natürlich reagiert nicht jede Katze gleich.

Manche springen sofort in jeden Karton. Andere beobachten ihn erst eine Weile, und manche interessieren sich kaum dafür.

Junge Katzen nutzen Kartons häufig zum Spielen, Jagen und Toben. Ältere Katzen schätzen sie eher als warmen und ruhigen Schlafplatz.

Ein Karton ist also kein Muss, sondern einfach ein Angebot.

Sicherheit geht vor

Bevor die Katze den Karton bekommt, sollte man ihn kurz kontrollieren.

Folgende Dinge sollten entfernt werden:

  • Klebeband
  • Metallklammern
  • Plastikfolie
  • Styropor
  • Füllmaterial
  • scharfe oder beschädigte Kanten

Auch stark riechende, verschmutzte oder mit unbekannten Stoffen verunreinigte Kartons sind nicht geeignet.

Mehr als nur Verpackung

Ein Karton ist für eine Katze viel mehr als nur Verpackungsmaterial. Er kann gleichzeitig Schlafplatz, Versteck, Beobachtungsposten und sicherer Rückzugsort sein.

Und manchmal ist der einfache Versandkarton eben doch interessanter als das teuerste Katzenbett. 🐾

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Löwe - Katze (23. Juli - 22. August)


Löwe - Katze (23. Juli - 22. August)

Die Löwe-Katze ist stolz, charismatisch und liebt es, im Mittelpunkt zu stehen. Sie hat eine königliche Ausstrahlung und zeigt oft ein dominantes Verhalten. Diese Katze ist mutig und selbstbewusst, aber sie hat auch ein großes Herz und ist großzügig gegenüber ihrer Familie. Sie schätzt es, bewundert zu werden und fühlt sich in einer liebevollen Umgebung am wohlsten.

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MissCdW mag das nicht.

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Gertrud von Nivelles – die Schutzpatronin der Katzen


Gertrud von Nivelles – die Schutzpatronin der Katzen

Gertrud von Nivelles wird heute vor allem als Schutzpatronin der Katzen verehrt – eine Rolle, die ihr erst im Laufe der Jahrhunderte zuwuchs, die aber ihre Verehrung bis heute prägt. In Kirchen, Kunstwerken und auf Medaillen erscheint sie oft mit einer Katze an ihrer Seite, ein Bild, das sie für Katzenfreunde auf der ganzen Welt zu einer besonderen Figur macht.

Ihr Leben: Adel, Entschlossenheit und Klostergründung

Gertrud wurde um 626 als Tochter von Pippin dem Älteren von Landen und Itta von Nivelles geboren. Schon als Kind zeigte sie eine ungewöhnliche Entschlossenheit: Mit zehn Jahren lehnte sie eine standesgemäße Heirat ab und erklärte, dass sie nur Christus als Bräutigam anerkennen würde.

Nach dem Tod ihres Vaters gründete ihre Mutter mit Unterstützung des heiligen Amandus das Doppelkloster von Nivelles. Gertrud trat dort ein und übernahm später selbst die Leitung. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Kloster zu einem Zentrum für Bildung, Gastfreundschaft und Glaubensleben – Reliquien und Bücher wurden gesammelt, Reisende und Pilger aufgenommen, irische Missionare unterstützt.

Von der Mäusejägerin zur Katzenpatronin

Die Verbindung zwischen Gertrud und den Nagetieren war ursprünglich ganz praktischer Natur: Man rief sie an, um Felder und Vorratskammern vor Mäusen und Ratten zu schützen.

In der mittelalterlichen Symbolsprache standen Mäuse zudem oft für Seelen im Fegefeuer, um die sich Gertrud fürbittend kümmerte. Erst später, als die Katze als natürliche Gegenspielerin der Mäuse mehr geschätzt wurde, begann man, die Schutzpatronin auch direkt mit Katzen zu verbinden.

So wurde aus der Bekämpferin der Nagetiere im Laufe der Zeit die Beschützerin der Hauskatzen selbst.

Weitere Patronatschaften

Neben der Verbindung zu Katzen wird Gertrud in vielen weiteren Anliegen angerufen. Sie gilt als Patronin

  • der Reisenden
  • der Gärtner
  • der Geisteskranken
  • der Witwen
  • und sogar der Seelen im Fegefeuer

Diese Vielfalt spiegelt ihr Leben als Helferin und Fürsprecherin wider.

Katzenliebe und moderne Verehrung

In der Ikonographie erscheint Gertrud meist als Äbtissin mit Stab, oft begleitet von Mäusen oder Ratten – in neuerer Zeit gesellen sich auch Katzen zu diesen Darstellungen. Heute begegnet man ihr in zahlreichen Blogs, Foren und sozialen Netzwerken, wo Katzenfreunde sie als ihre Patronin feiern. Kunstwerke und Medaillen zeigen sie mit Katzen, Gebete werden ihr gewidmet.

Ihr Gedenktag am 17. März wird in Nivelles bis heute mit einer festlichen Prozession begangen: Gläubige aus der ganzen Region strömen in die Stadt, Musiker begleiten den Zug, Fahnen und Kerzen sorgen für eine feierliche Atmosphäre. Viele Pilger verbinden den Tag mit Bitten um Schutz auf Reisen, um Gesundheit oder um Beistand in persönlichen Nöten.

Fazit

Gertrud von Nivelles war eine Frau von außergewöhnlicher Stärke und Spiritualität. Ihr Leben als Klostergründerin und Fürsprecherin machte sie schon früh zu einer verehrten Gestalt – die spätere Verbindung zu Katzen hat ihr Bild noch einmal bereichert und sie in die Herzen vieler Katzenfreunde getragen. So bleibt sie eine zeitlose Brücke zwischen Glaubensgeschichte und der bis heute lebendigen, besonderen Beziehung zwischen Mensch und Katze.

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Die Lautsprache der Katze – was Miauen, Schnurren und andere Geräusche bedeuten


Die Lautsprache der Katze – was Miauen, Schnurren und andere Geräusche bedeuten

Katzen kommunizieren nie nur über Laute, sondern immer im Zusammenspiel mit Körperhaltung, Blick und Situation. Ein Miauen in der Küche kann etwas anderes bedeuten als dasselbe Geräusch nachts im Flur. Ohrenstellung, Schwanzhaltung und Blickrichtung geben den Rahmen vor, in dem ein Laut zu verstehen ist. Nach vorne gerichtete Ohren und ein entspannter Körper sprechen für Interesse, angelegte Ohren und ein peitschender Schwanz für Unruhe oder Abwehr.

Im Zusammenleben mit dem Menschen hat sich die Lautsprache der Katze besonders entwickelt. Untereinander verständigen sich Katzen eher über Körpersprache und Gerüche, gegenüber dem Menschen setzen sie gezielt ihre Stimme ein.

Miauen – die Stimme für den Menschen

Erwachsene Katzen miauen sich untereinander kaum an. Dieses Verhalten stammt aus der Kittenzeit, in der Junge ihre Mutter rufen. Hauskatzen haben es beibehalten und nutzen es gezielt im Kontakt mit dem Menschen. Ein kurzes, helles Miauen ist meist eine freundliche Begrüßung. Ein längeres, tieferes oder wiederholtes Miauen ist oft eine klare Forderung, etwa nach Futter, Aufmerksamkeit oder Zugang zu einem Raum. Manche Katzen entwickeln mit der Zeit sehr individuelle Lautmuster, die genau auf ihren Menschen abgestimmt sind.

Schnurren – ein vielschichtiges Signal

Schnurren wird meist mit Wohlbefinden verbunden, und oft stimmt das auch. Eine Katze, die entspannt liegt und dabei schnurrt, fühlt sich sicher. Katzen schnurren aber auch bei Stress, Angst oder Schmerzen, um sich selbst zu beruhigen. Deshalb zählt immer der Zusammenhang: Eine entspannte Haltung spricht für Wohlbefinden, eine geduckte Haltung oder geweitete Pupillen zusammen mit Schnurren eher für Unsicherheit.

Gurren und Trillern – freundliche Kontaktlaute

Ein kurzer, weicher Laut, der wie ein „Mrrp" klingt, gehört zu den freundlichsten Geräuschen im Katzenrepertoire. Katzen nutzen ihn zur Begrüßung oder als Einladung zur Interaktion, oft mit aufgerichtetem Schwanz und gefolgt von Reiben oder Köpfchengeben.

Maunzen und klagende Laute – Unruhe oder Bedürfnis

Klagende, langgezogene Laute wirken fordernder oder unruhiger als normales Miauen. Häufig steckt ein unerfülltes Bedürfnis dahinter, etwa Langeweile oder fehlende Beschäftigung, besonders bei Wohnungskatzen. Nächtliches Rufen ist normal, da Katzen abends und nachts aktiver sind. Bei älteren Katzen können solche Laute auf Orientierungsschwierigkeiten hinweisen, vor allem in der Dunkelheit.

Fauchen – deutliche Abwehr

Fauchen ist ein klares Warnsignal: Die Katze fühlt sich bedroht und möchte Abstand schaffen. Es ist keine Angriffslust, sondern eine defensive Reaktion, meist begleitet von angelegten Ohren und aufgestelltem Fell. Wer eine fauchende Katze weiter bedrängt, riskiert, dass sie zur nächsten Stufe übergeht.

Knurren – erhöhte Spannung

Knurren ist ein tiefer, grollender Laut und zeigt stärkere Anspannung als Fauchen. Er tritt oft auf, wenn Futter, Beute oder ein Lieblingsplatz verteidigt wird, oder bei Konflikten mit anderen Katzen. Die Katze braucht in diesem Moment Abstand.

Jaulen und Schreien – starke Belastung

Diese lauten, langgezogenen Geräusche treten häufig bei Revierstreitigkeiten oder in der Paarungszeit auf, aber auch bei Angst oder Aufregung. Ein plötzliches, schrilles Schreien deutet oft auf akuten Schmerz hin und sollte ernst genommen werden.

Zähneklappern – Ausdruck des Jagdverhaltens

Das schnelle Klappern des Unterkiefers, oft am Fenster beim Beobachten von Vögeln, hängt mit dem Jagdinstinkt zusammen. Die Katze ist stark fokussiert, kann die Beute aber nicht erreichen. Ein völlig normales Verhalten, auch bei reinen Wohnungskatzen.

Wann man genauer hinsehen sollte

Wenn eine Katze plötzlich deutlich mehr oder weniger miaut als sonst, heiser klingt oder ungewöhnliche Geräusche macht, lohnt sich Aufmerksamkeit. Zusammen mit Rückzug, Appetitverlust oder verändertem Verhalten kann das auf Stress oder gesundheitliche Probleme hindeuten – im Zweifel hilft der Tierarzt weiter.

Jede Katze hat ihre eigene Sprache

Es gibt keine einheitliche Katzensprache. Manche Katzen sind sehr gesprächig, andere äußern sich selten. Wer seine Katze aufmerksam beobachtet und ihre Laute im Zusammenhang versteht, baut mit der Zeit eine sehr feine Kommunikation auf.

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Verpiss-dich-Pflanze" hält Katzen auf Abstand


Verpiss-dich-Pflanze" hält Katzen auf Abstand

Feine Nase: Mancher Geruch schreckt die Katze ab.

Die Katze uriniert in der Wohnung in alle denkbaren Ecken, außer in das Katzenklo? Fremde Samtpfoten hinterlassen ihre Duftmarken in Ihrem Garten? Unerwünschtes Markieren können Sie mit einfachen Mitteln verhindern.

Wenn eine Katze den Garten markiert, kann das zu einer unangenehmen Geruchsbelästigung führen. Doch so weit muss es nicht kommen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das eigene Grundstück für Katzen unattraktiv zu machen: Pflanzen Sie zum Beispiel einen Harfenstrauch. Im Volksmund auch „Verpiss-dich-Pflanze" genannt, ist er für den feinen Geruchssinn der Stubentiger unerträglich. Rindenmulch oder Kaffeesatz können die Stubentiger ebenfalls in die Flucht schlagen.

Für die Wohnung eignet sich ein Fernhaltespray, dessen Duft die Vierbeiner als sehr unangenehm empfinden. Auf die zuvor gereinigten Stellen gesprüht, hält es die Katzen davon ab, diese weiterhin als „Toilette" zu benutzen. Auch Zitronengras, Koriander oder Lavendel wirken in der Regel abschreckend. Bei Knoblauch und Zwiebeln ist allerdings Vorsicht geboten: Der intensive Geruch schreckt Katzen zwar zuverlässig ab, beide Pflanzen sind für Katzen jedoch giftig, wenn sie davon fressen. Wer diese Mittel im Garten einsetzt, sollte deshalb darauf achten, dass die Katze keinen direkten Zugang zu den Pflanzenteilen hat, und stattdessen eher auf ungiftige Alternativen wie Lavendel oder Zitronengras zurückgreifen, wenn Katzen regelmäßig Zugang zum entsprechenden Bereich haben.

Um eine Katze vom Markieren abzuhalten, kann man sie aber auch einfach mit einem lauten Ruf oder Geräusch erschrecken. Wer sich selbst nicht auf die Lauer legen kann, um den Vierbeiner auf frischer Tat zu ertappen, kann auf Bewegungsmelder mit Wasser oder speziellem Katzenabwehrspray zurückgreifen. Ebenso gibt es Ultraschallgeräte auf Basis eines Bewegungsmelders. Die Frequenz liegt unterhalb des hörbaren Bereiches für das menschliche Gehör. Für Katzen allerdings stellt das Geräusch einen unangenehmen Lärm dar, der sie vertreibt.

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Havanna Brown


Havanna Brown

Herkunft: Großbritannien / USA
Fell: Kurz, glatt, warmbraun
Charakter: Sanft, verspielt, menschenbezogen
Besonderheit: Einfarbig schokoladenbraunes Fell mit smaragdgrünen Augen

Die Havanna Brown ist eine elegante und seltene Erscheinung: sattbraunes Fell, schlanker Körper und auffällig grüne Augen. Sie entstand aus Kreuzungen zwischen Siam- und Hauskatzen mit dem Ziel, eine einfarbig braune Katze zu züchten.

Charakterlich ist sie sanft, kommunikativ und sehr menschenorientiert – oft sucht sie Körperkontakt, ohne aufdringlich zu sein. In Europa nur selten vertreten, aber sehr charmant.

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Laserpointer als Katzenspielzeug – Warum ich davon abrate


Laserpointer als Katzenspielzeug – Warum ich davon abrate

Laserpointer sind in vielen Haushalten anzutreffen und werden oft als praktisches und günstiges Spielzeug für Katzen verwendet. Schnell zur Hand, klein und unkompliziert – kein Wunder, dass so viele Katzenhalter zu diesem Hilfsmittel greifen, wenn die Katze beschäftigt werden soll. Doch hinter der scheinbar harmlosen Beschäftigung verbergen sich ernsthafte Probleme, die das Wohlbefinden unserer Samtpfoten gefährden. Statt Freude zu bereiten, kann ein Laserpointer bei Katzen zu Frustration und auf Dauer sogar zu Verhaltensproblemen führen. Grund genug, sich das Thema einmal genauer anzuschauen.

Das Kernproblem: Die fehlende Beute

Wenn eine Katze spielt, tut sie das nicht nur zum Zeitvertreib. Spielen ist bei Katzen eng mit dem Jagdverhalten verknüpft, das tief in ihrer Natur verwurzelt ist. Sie trainiert dabei ihre Instinkte, ihre Konzentration und ihre Reaktionsschnelligkeit und erlebt das, was für sie ganz natürlich ist: Sie fängt Beute. Dieses Erfolgserlebnis ist entscheidend, nicht nur für den Spaß am Spiel, sondern auch für das seelische Gleichgewicht der Katze. Die Katze springt, tritt zu, packt zu, "erlegt" ihre Beute – und hat gewonnen. Erst dieser Abschluss lässt die Katze innerlich zur Ruhe kommen.

Beim Laserpointer ist alles anders. Die Katze sieht den Punkt, ihre Instinkte werden sofort aktiviert, sie jagt mit vollem Einsatz und höchster Konzentration – doch am Ende gibt es nichts zu fangen. Der Punkt verschwindet einfach, immer wieder aufs Neue, ganz gleich wie oft und wie geschickt die Katze zuschnappt. Das kann auf Dauer zu Frustration und Stress führen, besonders wenn das Spiel lange andauert oder häufig wiederholt wird. Die Katze wird zunehmend aufgedreht und gereizt, ohne dass ihre natürlichen Jagdbedürfnisse jemals wirklich befriedigt werden. Manche Katzen entwickeln durch dieses immer wiederkehrende "Versagen" sogar ein regelrecht zwanghaftes Verhalten, bei dem sie auch außerhalb des Spiels ständig nach Lichtreflexen oder Punkten Ausschau halten.

Gefahr für die Augen

Hinzu kommt ein ernstes Sicherheitsrisiko, das leicht unterschätzt wird: Der Laserstrahl kann schnell und unkontrolliert in die empfindlichen Katzenaugen treffen. Selbst bei vorsichtigem und aufmerksamem Umgang lässt sich das nie vollständig ausschließen – ein Reflex der Katze, ein unerwarteter Sprung, eine kurze Unachtsamkeit, und schon ist es passiert. Die Augen von Katzen reagieren empfindlich auf gebündeltes Licht, und Verletzungen der Netzhaut sind im Ernstfall nicht mehr rückgängig zu machen.

Automatische Laserspielzeuge verschärfen das Problem

Besonders kritisch zu betrachten sind Geräte, die man einfach auf den Boden stellt und die dann wahllos und automatisch einen Laserstrahl in der Gegend verteilen, damit die Katze angeblich "selbstständig beschäftigt" ist. Hier hat der Halter keinerlei Kontrolle mehr über den Strahl und dessen Richtung, die Gefahr für die Augen steigt dadurch noch weiter an, und die Frustration der Katze bleibt trotzdem dieselbe: endloses Jagen ohne jeden Erfolg, oft sogar über einen längeren Zeitraum und ganz ohne Aufsicht. Was auf den ersten Blick wie eine praktische Beschäftigung wirkt, ist in Wirklichkeit eine Dauerbelastung für die Katze.

Bessere Alternativen gibt es reichlich

Katzen müssen deshalb aber keineswegs auf Beschäftigung und Auslastung verzichten. Es gibt zahlreiche Spielzeuge, die Jagdinstinkte wecken und dabei echte Erfolgserlebnisse bieten. Fummelbretter etwa lassen sich fertig kaufen oder mit ein wenig Kreativität auch leicht selbst basteln, zum Beispiel aus Klopapierrollen, die mit Leckerlis gefüllt werden. Bälle zum Rollen und Fangen sorgen für Bewegung und echten Beutefang. Federspielzeuge, die an einer Angel befestigt sind und sich wie echte Beute bewegen, lassen sich zudem gezielt vom Halter führen. Auch Ballrutschen und ähnliches Spielzeug-Schnickschnack bieten Abwechslung, ohne die Katze am Ende frustriert zurückzulassen.

Wichtig bei all diesen Alternativen ist immer: Am Ende sollte die Katze tatsächlich etwas "erbeuten" können, sei es ein Leckerli, ein Stofftier oder das Spielzeug selbst. Erst dieser Abschluss macht das Spiel für die Katze rundum befriedigend.

Fazit

Ich rate vom Einsatz von Laserpointern als Katzenspielzeug generell ab. Sie führen zu Frustration statt Vergnügen, bieten kein Erfolgserlebnis und bergen ein reales, nicht zu unterschätzendes Risiko für die Augen der Katze. Es gibt einfach zu viele bessere und katzengerechtere Alternativen, um dieses unnötige Risiko einzugehen.



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