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Niedersächsisches Jagdgesetz: Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht gewährleistet


Niedersächsisches Jagdgesetz: Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht gewährleistet

Was mit dem Niedersächsischen Jagdgesetz in diesen Tagen für Hauskatzen beschlossen werden soll:

👉 Die Tötung wildernder Katzen soll nur noch zulässig sein, wenn es sich um erkennbar "verwilderte" Tiere handelt, die sich mindestens 350 Meter von einer Wohnbebauung entfernt aufhalten.

Das Problem: Der Begriff „verwildert“ beschreibt kein eindeutiges Merkmal. Vor allem sagt er nichts darüber aus, ob eine Katze einen Eigentümer hat oder nicht.

Zudem kann niemand kann ad hoc feststellen, wenn eine Katze nicht gekennzeichnet ist, ob sie einen Eigentümer hat. Die entscheidende Frage lautet daher:
Welcher Jäger kann vor einem Schuss rechtssicher feststellen, dass die Katze nachweislich niemandem gehört?

Hinzu kommt ein weiterer Kritikpunkt: Für getötete Katzen ist auch künftig keine verpflichtende, lückenlose Dokumentation vorgesehen. Damit bleibt unbekannt, um welches Tier es sich gehandelt hat und ob eine Zuordnung zu einem Halter möglich gewesen wäre.

Aus unserer Sicht ist der Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht ausreichend gewährleistet.

Wir fordern daher die Niedersächsische Landesregierung auf, Regelungen zu schaffen, die Fehlzuordnungen verhindern sowie Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Fall eines Abschusses sicherstellen.

Unser Appell an die Jägerschaft:
Auch wenn das Gesetz die Tötung von Katzen weiterhin zulässt, bedeutet das nicht, dass von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden muss. Denn am Ende bleibt die Frage: Wer möchte das Risiko eingehen, die Katze eines Nachbarn – und damit ein geliebtes Familienmitglied – getötet zu haben?

Sabine 🐜
Für mehr Politik für die Katz!

politik-fuer-die-katz.de/kurzn…

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Aristocats


Aristocats

Der Comic Aristocats, erschienen im Delphin Verlag, bringt den beliebten Disney-Klassiker in bunter Comicform direkt ins Kinderzimmer. Basierend auf dem gleichnamigen Zeichentrickfilm von 1970 erzählt das Buch die charmante Geschichte der vornehmen Katzenmutter Duchesse und ihrer drei abenteuerlustigen Kätzchen, die in Paris auf eine wilde Reise gehen – und dabei den Straßenkater Thomas O'Malley kennenlernen.

archive.org/details/aristocats…

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Królewna Kotka – Die Katzenprinzessin


Królewna Kotka – Die Katzenprinzessin

Diese Skulptur trägt den Titel „Królewna kotka", zu Deutsch „Katzenprinzessin". Geschaffen hat sie 1928 der polnische Bildhauer Konstanty Laszczka, der von 1865 bis 1956 lebte.

Hinter dem Werk steht ein altes Märchen, das Laszczka schon als Kind gehört und später in seinem Buch „Gawędy z uczniami" (Gespräche mit Schülern) von 1927 festgehalten hat. Eine schöne und mitfühlende Prinzessin wird von einer eifersüchtigen Hexe in eine schwarze Katze verwandelt. Die Farbe des Fells hängt davon ab, wie viel Liebe und Geduld der Katze entgegengebracht wird. Mit der Zeit wandelt es sich von Schwarz über Braun bis hin zu reinem Weiß. Keine böse Macht kann diese Verwandlung aufhalten.

Genau diese Geschichte hat Laszczka in drei Figuren umgesetzt, einer schwarzen, einer braunen und einer weißen Katze. Die weiße und die braune Fassung werden heute im Społeczne Muzeum Konstantego Laszczki im polnischen Dobre aufbewahrt. Die schwarze Skulptur gilt leider als verschollen.

Auffällig ist die ruhige, fast nach innen gekehrte Haltung der Figur. Der Kopf einer Katze sitzt auf einem menschlichen Körper, der entspannt auf einem groben Sockel kauert. Gerade durch diese Mischung wirkt die Skulptur geheimnisvoll und passt gut zum Märchen, das ihr zugrunde liegt.

Hier sind alle drei Fassungen zu sehen. Weiß und Braun zeigen die erhaltenen Originale aus dem Museum. Die schwarze Variante ist eine KI-Rekonstruktion, da das Original verschollen ist und kein Foto davon bekannt ist. Sie zeigt also nicht das echte verlorene Werk, sondern eine Nachempfindung im gleichen Stil, damit das Trio einmal vollständig erscheint.


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Rom – Largo di Torre Argentina


Rom – Largo di Torre Argentina

Geschichte & Bedeutung
Mitten in der Altstadt Roms liegt der Largo di Torre Argentina, ein Platz, der in den 1920er-Jahren bei Bauarbeiten zufällig freigelegt wurde. Dabei kamen vier Tempel aus der Zeit der römischen Republik sowie Teile des Theaters des Pompeius ans Licht – genau jener Ort, an dem Julius Cäsar im Jahr 44 v. Chr. ermordet wurde. Für Historiker ist die Anlage ein Schlüsselfund, der den Glanz und die Dramen der Antike mitten in der modernen Stadt sichtbar macht. Doch der Platz ist heute weit mehr als ein archäologisches Areal: Er ist Heimat einer großen Katzenkolonie, die den Ruinen neues Leben eingehaucht hat und den Ort weltweit bekannt machte.

Katzen im Alltag
Schon kurz nach der Freilegung entdeckten die ersten Streunerkatzen die warmen Steine der Tempel als perfekte Schlafplätze. Im Laufe der Jahrzehnte wurden es immer mehr. Heute leben hier oft über hundert Katzen, die zwischen antiken Mauern, überwachsenen Treppen und Säulen ihre Reviere gefunden haben. Besucher können sie von oben beobachten, da die Ruinen tiefer als das Straßenniveau liegen. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Sonne die Steine aufheizt, sieht man Katzen in allen Farben dösen, jagen oder neugierig die Menschen beäugen – ein Bild, das längst zu einem Wahrzeichen Roms geworden ist.

Organisation & Pflege
Damit die Kolonie nicht unkontrolliert wächst, gründeten Tierschützer in den 1990er-Jahren eine Initiative. Das „Torre Argentina Cat Sanctuary“ kümmert sich seither um Kastrationen, medizinische Versorgung und die Vermittlung von Tieren in neue Zuhause. In einer kleinen Station direkt an den Ruinen arbeiten Freiwillige, die Spenden sammeln, Führungen anbieten und Besucher über die Geschichte der Katzen aufklären. So ist aus einer wilden, sich selbst überlassenen Kolonie ein betreutes Projekt entstanden, das heute als Vorbild für Katzenschutz-Initiativen weltweit gilt.

Kulturelle Präsenz
Die Katzen von Torre Argentina haben weltweite Bekanntheit erlangt. Sie sind Teil von Reiseführern, Bildbänden und zahllosen Fotos in sozialen Medien. Touristen berichten oft, dass sie wegen der Katzen länger an den Ruinen verweilen als wegen der historischen Bedeutung des Ortes. Manche nennen sie sogar die „wahren Herrscher“ von Torre Argentina – ein augenzwinkernder Gedanke, der die besondere Verbindung von Mensch, Tier und Geschichte gut beschreibt. Ihre Präsenz hat den Platz zu einem lebendigen Wahrzeichen gemacht, das über die Grenzen Roms hinaus bekannt ist und immer wieder neue Besucher anzieht.

Besonderheit
Kaum ein anderer Ort vereint so eindrucksvoll zweieinhalb Jahrtausende Geschichte mit lebendigem Alltag. Hier, wo Julius Cäsars Leben endete, haben Katzen eine neue Epoche begonnen – ihre ganz eigene. Der Largo di Torre Argentina ist damit ein einzigartiges Beispiel dafür, wie eine antike Stätte durch Tiere ein zweites Leben erhält und zugleich zu einem Symbol für Fürsorge, Verantwortung und kulturelles Miteinander wird.


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Fairy Malkin


Fairy Malkin

Steckbrief
Art: Feengeist- und Naturkatze

Herkunft: Britischer & keltischer Volksglaube (Feenhügel, Waldgeister, Elfenpfade)

Merkmale: Zierliche Gestalt; weiches Fell mit sanftem Schimmer; ruhige, neugierige Augen; leichte, beinahe schwebende Bewegungen

Symbolik: Leichtigkeit, Naturmagie, Schutz kleiner Wesen, Wandlung und Überraschung

Besonderheit: Soll in der Nähe von Feenhügeln, moosigen Lichtungen oder alten Eichen erscheinen — meist nur kurz, wie ein flüchtiger Lichtschein

Kurzbeschreibung
Die Fairy Malkin ist das freundliche, lichte Gegenstück zu den dunkleren Katzenwesen des britischen Volksglaubens. Während die Death Malkin düstere Übergänge markiert, steht die Fairy Malkin für die verspielte, geheimnisvolle und heilsame Kraft der Natur. Sie wird in alten Erzählungen als zierliche, beinahe schwebende Kätzchenform beschrieben, die sich zwischen Feenhügeln, Waldlichtungen oder in der Nähe von alten Steinkreisen zeigt.

Ihr Fell schimmert oft leicht, als läge ein Hauch von Morgentau darauf. Manche Geschichten berichten, dass man sie nur am Rand des Blickfelds sieht — ein kleiner Lichtschein, ein flüchtiger Schatten, ein leises Rascheln. Wenn man sich dann umsieht, sitzt sie oft ruhig da, den Kopf leicht schräg, als würde sie überlegen, ob der Mensch freundlich ist oder nicht.

In keltisch geprägten Sagen taucht sie häufig an Orten auf, an denen Feenpfade verlaufen. Ihr Erscheinen gilt als gutes Omen: ein Hinweis darauf, dass die Natur in Balance ist oder dass ein Moment innerer Ruhe bevorsteht. Sie soll Reisenden helfen, den Weg zu finden, oder Kinder vor gefährlichen Orten bewahren, indem sie sie spielerisch in die richtige Richtung lockt.

Die Fairy Malkin steht für die leise Magie der Welt — für das Flirren von Licht im Gras, die Schönheit kleiner Dinge und die Erinnerung daran, dass auch schwache Kräfte große Wirkung haben können. Sie ist ein Symbol für Hoffnung, Heilung und die Freude am Unerwarteten.



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Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich


Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich
Katzen lieben die Sonne und genießen es, sich in der Wärme zu räkeln. Aber wenn die Temperaturen richtig hochfahren, wird es für unsere Samtpfoten tückisch. Anders als Menschen können Katzen nämlich kaum schwitzen. Sie haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, und die dienen hauptsächlich dem Absetzen von Duftsignalen, nicht der Wärmeregulation. Um sich abzukühlen, versuchen Katzen über schnelleres Atmen und vermehrtes Ablecken ihres Fells Verdunstungskälte zu erzeugen. Bei extremer Hitze reicht das oft nicht aus. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du deiner Katze den Sommer aber deutlich angenehmer machen.

Ausreichend Wasser bereitstellen
Das Wichtigste bei Hitze ist frisches Wasser. Der Flüssigkeitsbedarf steigt an heißen Tagen deutlich an, und Katzen sind von Natur aus eher zurückhaltende Trinker. Stelle deshalb mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung auf, möglichst weit entfernt vom Futterplatz, denn das entspricht dem natürlichen Verhalten der Katze. Wechsle das Wasser bei Hitze mehrmals täglich, damit es frisch und kühl bleibt. Viele Katzen trinken lieber aus bewegtem Wasser. Ein Trinkbrunnen kann die Wasseraufnahme spürbar erhöhen, weil das fließende Wasser für die Katze attraktiver wirkt. Wichtig ist, einen solchen Brunnen regelmäßig zu reinigen, damit sich keine Keime bilden.

Über das Futter Flüssigkeit zuführen
Eine der wirksamsten Methoden, deiner Katze Flüssigkeit zuzuführen, läuft über das Futter. Nassfutter enthält bis zu achtzig Prozent Wasser und ist damit eine ausgezeichnete Flüssigkeitsquelle. Gerade bei Trinkmuffeln macht das einen großen Unterschied. An heißen Tagen ist es außerdem sinnvoll, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt anzubieten statt einer großen Mahlzeit. So bleibt das Futter frisch und verdirbt in der Wärme nicht so schnell. Du kannst dem Nassfutter auch etwas zusätzliches Wasser unterrühren, um die Flüssigkeitsmenge weiter zu erhöhen. Biete Futter und Wasser aber nie kühlschrankkalt an, da das den Magen reizen kann.

Kühle Rückzugsorte schaffen
Sorge dafür, dass deine Katze mehrere kühle und schattige Plätze in der Wohnung hat. Besonders beliebt sind glatte Stein- oder Fliesenböden, etwa im Bad oder in der Küche. Lass die Türen zu diesen Räumen offen, damit deine Katze sich auf den kühlen Boden legen kann. Auch das Waschbecken oder die Badewanne werden gerne als kühles Plätzchen angenommen. Teppiche und dicke Kuscheldecken kannst du im Hochsommer wegräumen und durch dünne, glatte Unterlagen ersetzen. In höher gelegenen Wohnungen und besonders unter dem Dach heizen sich die Räume schnell auf. Halte tagsüber die Jalousien oder Vorhänge geschlossen und lüfte nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

Kühlmatten für Katzen
Im Handel gibt es selbst kühlende Gel-Kühlmatten, die ganz ohne Strom und ohne Vorkühlen funktionieren. Sobald sich die Katze darauflegt, nimmt das Gel die Körperwärme auf und gibt sie wieder an die Luft ab. So bleibt die Matte einige Grad kühler als die Umgebung. Achte beim Kauf auf eine passende Größe, eine robuste, kratzfeste Verarbeitung und eine ungiftige Füllung, falls deine Katze einmal hineinbeißt. Wichtig ist, die Matte nur anzubieten und die Katze selbst entscheiden zu lassen, ob sie sie nutzen möchte. Viele Katzen nehmen eine glatte Matte erst nach einer Eingewöhnung an. Du kannst sie an den Lieblingsplatz legen und anfangs ein dünnes Tuch darüberbreiten.

Eingefrorene Wasserflaschen als Kühltrick
Ein einfacher und kostenloser Trick sind eingefrorene Wasserflaschen. Fülle eine Plastikflasche mit Wasser, aber nicht ganz voll, da sich das Wasser beim Gefrieren ausdehnt. Lege die gefrorene Flasche eingewickelt in ein Handtuch an den Lieblingsplatz oder ins Körbchen deiner Katze. Wichtig ist, dass die Katze keinen direkten Kontakt zum Eis hat und den Platz jederzeit verlassen kann. Mit mehreren Flaschen im Wechsel hast du immer Nachschub. Aus einem Karton oder einer Styroporbox, einer dünnen Decke und mehreren gefrorenen Flaschen lässt sich sogar eine richtige kühle Rückzugshöhle bauen. Dafür schneidest du oben ein Einstiegsloch hinein, legst die Decke auf den Boden und stellst die abgedeckten Flaschen an die Rückwand.

Sanfte Abkühlung von außen
Du kannst deiner Katze helfen, ihre Körpertemperatur zu senken, indem du ihr Fell leicht anfeuchtest. Streichle sie dazu mit nassen Händen oder tupfe sie behutsam mit einem feuchten, aber nicht eiskalten Tuch ab. Die entstehende Verdunstungskälte unterstützt genau den Effekt, den die Katze beim Ablecken selbst erzeugt. Ein leicht feuchtes Geschirrtuch kannst du auch auf den Boden oder über einen Wäscheständer legen, sodass die Katze sich freiwillig darauflegen oder daruntersetzen kann. Lege ein nasses Tuch aber niemals auf die Katze, da sich darunter ein Wärmestau bilden kann. Zwinge deine Katze außerdem zu nichts. Viele Katzen mögen kein Wasser und empfinden eine erzwungene Abkühlung als Stress.

Kühle Leckereien für heiße Tage
Mit selbstgemachten Eis-Leckereien kannst du deiner Katze eine willkommene Erfrischung gönnen. Püriere dazu etwas vom gewohnten Nassfutter mit Wasser und friere es in kleinen Förmchen ein. Auch ungewürzte und ungesalzene Hühnerbrühe ohne Zwiebel und Knoblauch eignet sich gut. Lass das Eis vor dem Anbieten ein paar Minuten antauen, damit es nicht eiskalt ist. Solche Leckereien sind als gelegentlicher Snack gedacht, nicht als Mahlzeitersatz. Ein Eiswürfel im Wassernapf hält das Wasser kühl und animiert manche Katze spielerisch zum Trinken. Menschen Eis ist dagegen tabu, da es Zucker und Milch enthält und für Katzen ungeeignet ist.

Ventilatoren richtig einsetzen
Ein Ventilator kann für angenehme Luftbewegung sorgen, sollte aber niemals direkt auf die Katze gerichtet sein. Dauernder Luftzug kann zu Bindehautentzündungen und Erkältungen führen, und neugierige Katzen können sich an den Rotorblättern verletzen. Richte den Ventilator deshalb gegen eine katzenfreie Ecke und stelle ihn sicher und kipp fest auf. Wenn du eine eingefrorene Wasserflasche oder eine Schüssel mit Eiswürfeln davorstellst, verteilt sich die kühlere Luft angenehm im Raum.

Sonnenschutz für helle Katzen
Auch Katzen können einen Sonnenbrand bekommen, besonders weiße, hellfellige und dünnhaarige Tiere. Gefährdet sind vor allem die unbehaarten Stellen wie Ohrränder und Nasenrücken. Wiederkehrende Sonnenbrände an den Ohren können auf Dauer sogar zu Hautveränderungen führen. Halte deine Katze in der intensiven Mittagssonne möglichst im Schatten und creme empfindliche Stellen mit einem geeigneten Sonnenschutz ein. Allgemein wird empfohlen, dafür eine Sonnencreme für Babys zu verwenden, da diese besonders mild und frei von reizenden Zusätzen ist. Achte darauf, dass sie parfümfrei ist und keine für Katzen giftigen Inhaltsstoffe enthält. Im Zweifel sollte die Auswahl mit einem Tierarzt abgesprochen werden.

Aktivität an die Hitze anpassen
An heißen Tagen werden Katzen von selbst ruhiger und bewegen sich weniger, um nicht zusätzlich Wärme zu erzeugen. Unterstütze dieses Verhalten, indem du Spieleinheiten in die kühleren Stunden am frühen Morgen oder am Abend verlegst. Vermeide es, deine Katze in der heißen Mittagszeit zum Spielen aufzufordern. Regelmäßiges Bürsten hilft zusätzlich, denn ein luftigeres Fell ohne lose Unterwolle gibt die Wärme leichter ab. Komplettes Scheren ist dagegen meist keine gute Idee, da das Fell die Katze auch vor Hitze und Sonne schützt.

Für Freigänger vorsorgen
Freigänger suchen sich draußen oft selbst ein kühles Plätzchen, doch auch hier kannst du helfen. Schaffe schattige Bereiche mit Sonnenschirmen, einem Pavillon oder dichten Pflanzen und stelle auch im Garten oder auf dem Balkon eine Schale mit frischem Wasser bereit. Besonders wichtig ist die Vorsicht bei geschlossenen Räumen. Kontrolliere Gartenhäuser, Garagen und Gewächshäuser, bevor du sie schließt, damit deine Katze nicht versehentlich eingesperrt wird. Lasse deine Katze außerdem niemals in einem geparkten Auto zurück, denn dort kann es innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich heiß werden.

Hitzschlag erkennen und handeln
Besonders gefährdet sind Katzen mit dichtem Fell, sehr junge Kitten und ältere Tiere. Ein Hitzschlag ist ein Notfall, den du unbedingt ernst nehmen solltest. Achte auf folgende Warnzeichen: deutlich beschleunigte Atmung, starkes Hecheln mit geöffnetem Maul, vermehrter Speichelfluss, dunkelrotes Zahnfleisch, Teilnahmslosigkeit oder eine schwankende, orientierungslose Bewegung. Zeigt deine Katze solche Anzeichen, bringe sie sofort an einen kühlen, schattigen Ort und feuchte ihr Fell mit lauwarmem, nicht eiskaltem Wasser an, um die Temperatur langsam zu senken. Beginne dabei an den Pfoten und Gliedmaßen. Eiskaltes Wasser ist gefährlich, da es einen Kreislaufschock auslösen kann. Biete ihr lauwarmes Wasser zum Trinken an, zwinge sie aber nicht dazu. Suche in jedem Fall umgehend einen Tierarzt auf, auch wenn es der Katze nach dem Kühlen scheinbar besser geht, denn versteckte Organschäden sind möglich.

Das Wichtigste auf einen Blick
Mit ein paar einfachen Vorkehrungen kommt deine Katze gut durch den Sommer. Biete ihr immer frisches Wasser und kühle Rückzugsorte, halte die Wohnung durch geschlossene Jalousien angenehm temperiert und passe Fütterung und Spiel an die Hitze an. Kühlmatten, eingefrorene Wasserflaschen und selbstgemachte Eis-Leckereien sind schöne Ergänzungen, sollten aber immer freiwillig angenommen werden. Beobachte deine Katze aufmerksam und lerne ihr normales Verhalten bei Wärme kennen. So erkennst du frühzeitig, wenn ihr die Hitze doch einmal zu sehr zusetzt, und kannst rechtzeitig helfen.



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Todesfalle Wasser


Todesfalle Wasser

🌞 Bei den aktuellen Temperaturen stellen viele Menschen Wasserschalen für Tiere auf. Das ist eine tolle und wichtige Hilfe.

Bitte denkt aber auch an Gefahrenquellen im Garten, die leicht übersehen werden:

🐾 Offene Regentonnen können für Katzen, Igel, Eichhörnchen, Vögel und viele andere Tiere zur Falle werden. Wer hineinfällt, schafft es oft nicht mehr heraus. Deckel, engmaschige Netze oder einfache Ausstiegshilfen können hier Leben retten.

🐾 Auch Pools und Gartenteiche sind nicht immer so ungefährlich, wie sie aussehen. Viele Tiere gelangen problemlos ins Wasser, finden später aber keinen Weg zurück an Land. Eine kleine Rampe, ein Brett oder ein flacher Uferbereich kann helfen, dass Tiere selbstständig wieder herauskommen.

Schon wenige Minuten Aufwand können verhindern, dass aus einer Wasserquelle eine Gefahr wird. 🐱🐦🦔💚


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Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze


Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze

Das Herz einer Katze ist ein kleiner, zuverlässiger Muskel, der ein Leben lang ohne Pause arbeitet. Bei einer Herzschwäche schafft er es irgendwann nicht mehr, das Blut so durch den Körper zu pumpen, wie er sollte. Das Blut staut sich zurück, und es sammelt sich Flüssigkeit dort, wo keine hingehört, meist in oder um die Lunge.
Wichtig zu wissen: Die Herzschwäche ist fast nie eine eigenständige Krankheit, sondern das Ergebnis einer anderen Herzerkrankung, die oft lange unbemerkt geblieben ist. Die mit Abstand häufigste Ursache ist eine Verdickung des Herzmuskels, die sogenannte HCM.

Die häufigste Ursache: die HCM

HCM steht für hypertrophe Kardiomyopathie, ein sperriges Wort für eine einfache Vorstellung: Die Muskelwand des Herzens wird dicker und steifer. Man könnte meinen, ein kräftigerer Muskel sei etwas Gutes, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ein steifes Herz kann sich zwischen den Schlägen nicht mehr richtig entspannen und füllen. Es passt weniger Blut hinein, und das Blut staut sich vor dem Herzen zurück.
Die HCM ist die häufigste Herzerkrankung der Katze überhaupt, ungefähr jede siebte Katze ist betroffen. Manche Rassen erkranken deutlich häufiger, darunter Maine Coon, Ragdoll, Britisch Kurzhaar und Perser. Bei einigen dieser Rassen ist die Veranlagung erblich. Kater sind etwas öfter und früher betroffen als Kätzinnen.
Neben der HCM gibt es weitere, seltenere Herzmuskelerkrankungen. Manchmal steckt auch eine andere Grunderkrankung dahinter, etwa eine Schilddrüsenüberfunktion oder Bluthochdruck. Beide treiben das Herz dauerhaft an und können es mit der Zeit schwächen. Das ist eine gute Nachricht, denn solche Auslöser lassen sich behandeln.

Warum die Herzschwäche so tückisch ist

Katzen sind Meister darin, sich nichts anmerken zu lassen. Eine Katze mit beginnender Herzerkrankung wirkt über Monate oder Jahre völlig gesund. Sie macht ihre Aktivität ganz unauffällig etwas weniger, schläft etwas mehr, und niemand schöpft Verdacht.
Ein wichtiger Unterschied zum Hund: Eine herzkranke Katze hustet so gut wie nie. Wer also auf Husten als Warnzeichen wartet, wartet bei der Katze vergeblich.
Oft zeigt sich die Erkrankung erst, wenn es ernst wird. Diese Anzeichen sollte man kennen:
• schnelle, flache Atmung, auch in Ruhe
• angestrengtes Atmen mit sichtbarer Bauchbewegung
• Atmen mit offenem Maul oder Hecheln, das ist bei einer Katze immer ein Alarmzeichen
• Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, vermehrter Rückzug
• nachlassende Belastbarkeit

Zwei echte Notfälle

Bei zwei Situationen zählt jede Minute.
Die erste ist akute Atemnot. Hat sich Flüssigkeit in der Lunge oder im Brustkorb angesammelt, bekommt die Katze schlecht Luft. Sie atmet schnell und angestrengt, atmet womöglich mit offenem Maul und sitzt mit gestrecktem Hals da. Das ist ein Notfall.
Die zweite ist eine plötzliche Lähmung der Hinterbeine. Bei einer Herzerkrankung kann sich im Herzen ein Blutgerinnsel bilden. Löst es sich und wird fortgeschwemmt, verstopft es oft die große Schlagader dort, wo sie sich zu den Hinterbeinen aufzweigt. Die Katze schreit plötzlich auf, ein oder beide Hinterbeine sind gelähmt, kalt und sehr schmerzhaft. Auch das ist ein sofortiger Notfall.
In beiden Fällen gilt: ruhig bleiben, die Katze nicht bedrängen und so stressarm wie möglich in den Transportkorb setzen und direkt in die Klinik. Stress kann eine Katze mit Atemnot in dieser Lage zusätzlich gefährden.

Das wichtigste Werkzeug für zu Hause: die Atemfrequenz

Es gibt eine einfache Beobachtung, mit der man als Halter sehr früh erkennen kann, ob es dem Herzen schlechter geht: die Atemfrequenz im Schlaf.
Dazu zählt man bei der tief schlafenden Katze, wie oft sich der Brustkorb in einer Minute hebt und senkt. Ein Heben und Senken ist ein Atemzug. Eine gesunde, ruhende Katze bleibt dabei zuverlässig unter etwa 30 Atemzügen pro Minute. Liegt der Wert dauerhaft darüber, oder steigt er von Tag zu Tag an, ist das ein deutliches Warnsignal und ein Grund, noch am selben Tag zum Tierarzt zu gehen.
Am besten kennt man den persönlichen Normalwert seiner Katze und zählt zwei- bis dreimal pro Woche nach. Diese kleine Gewohnheit ist oft das Erste, was eine beginnende Verschlechterung verrät, noch bevor die Katze selbst etwas zeigt.

Wie der Tierarzt die Herzschwäche feststellt

Beim Abhören mit dem Stethoskop kann ein Herzgeräusch, ein zusätzlicher Herzton oder ein unregelmäßiger Rhythmus auffallen. Verlassen kann man sich darauf aber nicht: Viele herzkranke Katzen haben kein Herzgeräusch, und umgekehrt ist ein Herzgeräusch oft völlig harmlos.
Die wichtigste Untersuchung ist deshalb der Herzultraschall. Damit lässt sich die Wand des Herzmuskels direkt vermessen, die Pumpfunktion beurteilen und das Risiko für ein Blutgerinnsel einschätzen. Ergänzend kommen je nach Fall ein Röntgenbild des Brustkorbs, eine Blutdruckmessung und Blutuntersuchungen dazu, unter anderem zur Schilddrüse. Es gibt außerdem einen Bluttest, der einen frühen Hinweis auf eine Herzbelastung geben kann.

Behandlung

Eine HCM lässt sich nicht heilen. Das klingt hart, aber es ist nicht hoffnungslos. Das Ziel der Behandlung ist, die Beschwerden zu lindern, Rückstau und Notfälle zu verhindern und der Katze ein gutes, möglichst langes Leben zu ermöglichen. Viele Katzen leben mit der richtigen Betreuung noch Jahre.
Welche Medikamente nötig sind, hängt vom Stadium ab. Eine Katze, die nur eine leichte Verdickung hat und keinerlei Beschwerden zeigt, braucht oft noch gar keine Behandlung, sondern nur regelmäßige Kontrollen. Wird das Herz stärker belastet, kommen verschiedene Mittel zum Einsatz:
• Entwässernde Mittel schwemmen die gestaute Flüssigkeit aus der Lunge heraus und sind das wichtigste Medikament im akuten Herzversagen.
• Gerinnungshemmer senken die Gefahr, dass sich ein gefährliches Blutgerinnsel bildet.
• Je nach Befund kommen weitere Mittel hinzu, die das Herz entlasten oder den Herzschlag beruhigen.
Hat sich Flüssigkeit im Brustkorb angesammelt, kann der Tierarzt sie mit einer feinen Nadel ablassen. Das verschafft der Katze sofort spürbar Luft. Steckt eine behandelbare Grunderkrankung wie eine Schilddrüsenüberfunktion oder Bluthochdruck dahinter, wird natürlich auch diese behandelt.
Welcher Wirkstoff in welcher Dosis der richtige ist, sollte immer durch einen Tierarzt abgeklärt werden.

Was Halter im Alltag tun können

Eine herzkranke Katze braucht vor allem Ruhe, Verlässlichkeit und einen aufmerksamen Blick. Im Alltag hilft Folgendes:
• die Atemfrequenz im Schlaf regelmäßig zählen und aufschreiben
• Stress und Hektik so weit wie möglich vermeiden
• Medikamente zuverlässig und pünktlich geben und niemals eigenmächtig absetzen
• Appetit, Gewicht und Aktivität im Auge behalten
• die vereinbarten Kontrolltermine einhalten
Sofort in die Tierklinik gehört die Katze bei Atemnot oder Maulatmung, bei einer plötzlichen Lähmung der Hinterbeine sowie bei Ohnmachtsanfällen.

Zum Schluss

Eine Herzschwäche ist eine ernste Diagnose, aber kein sofortiges Todesurteil. Gerade weil Katzen ihre Beschwerden so lange verbergen, sind zwei Dinge entscheidend: regelmäßige Kontrollen, vor allem bei den gefährdeten Rassen, und der aufmerksame Blick des Halters zu Hause. Wer die Atemfrequenz seiner Katze kennt und die Warnzeichen im Kopf hat, kann im Ernstfall schnell handeln und seiner Katze viele gute Jahre schenken.



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Balinesenkatze


Balinesenkatze

🐱 Balinesenkatze

Herkunft: USA
Fell: Halblang, fein, glänzend
Charakter: Extrovertiert, intelligent, kommunikativ
Besonderheit: Langhaarige Siamvariante – häufig mit Familienanschluss

Die Balinesenkatze entspricht in Zuchtstandard und Charakter weitgehend der Siamkatze, hat jedoch ein weiches, mittellanges Fell. Sie ist lebhaft, extrem menschenbezogen und sehr mitteilsam – oft mit einer markanten Stimme.

Balinesen brauchen Gesellschaft und lieben es, im Mittelpunkt zu stehen. Für ruhige Haushalte oder Einzelhaltung sind sie eher ungeeignet, dafür aber ideale Familienkatzen mit viel Charme.



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Kräuter und Pflanzen im Katzenhaushalt


Kräuter und Pflanzen im Katzenhaushalt

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Hallo zusammen,

ich möchte hier in der Gruppe nach und nach eine kleine Serie rund um Zimmerpflanzen, Küchenkräuter und Heilkräuter vorstellen, die sich für Haushalte mit Katzen eignen.

Dabei soll es vor allem um Pflanzen für Wohnung, Fensterbrett, Wintergarten, Balkon und Terrasse gehen, die als unbedenklich für Katzen gelten. Viele Katzenhalter möchten etwas Grünes in ihrem Zuhause haben, sind aber oft unsicher, welche Pflanzen geeignet sind und von welchen man besser die Finger lassen sollte.

Neben bekannten Kräutern und Zimmerpflanzen möchte ich auch weniger bekannte Arten vorstellen, die sich gut für Katzenhaushalte eignen. Gelegentlich werde ich außerdem auf besondere Eigenschaften, die Pflege oder interessante Hintergrundinformationen eingehen.

Die Beiträge sollen keine wissenschaftlichen Abhandlungen sein, sondern eine praktische Orientierung für den Alltag bieten. Vielleicht entdeckt der eine oder andere dabei sogar eine neue Pflanze für die eigene Fensterbank, den Balkon oder den Wintergarten.

Ich freue mich auf eure Erfahrungen, Tipps und natürlich auch auf Fotos eurer grünen Mitbewohner. 🌿🐱


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