#️⃣ Hashtags im Fediverse – weniger ist oft mehr
Mir ist aufgefallen, dass viele Hashtags ganz unterschiedlich nutzen. Manche verzichten komplett darauf, andere hängen unter jeden Beitrag 20 oder 30 Hashtags. Deshalb heute ein kleiner Blick hinter die Kulissen. 😊
Ein Hashtag ist nicht nur ein farbiges Wort mit einer Raute davor. Er ist gleichzeitig ein Thema, unter dem Beiträge gesammelt werden. Viele Menschen folgen bestimmten Hashtags, um genau die Inhalte zu sehen, die sie interessieren.
Jeder zusätzliche Hashtag bedeutet aber auch:
🔹 Dein Beitrag wird in einem weiteren Themenbereich eingeordnet.
🔹 Er wird auf vielen Instanzen zusätzlich indexiert und verarbeitet.
🔹 Menschen finden deinen Beitrag möglicherweise über diesen Hashtag.
Mehr Hashtags bedeuten deshalb nicht automatisch mehr Reichweite. Im Gegenteil:
Zu viele Hashtags wirken oft unübersichtlich und erschweren den Lesefluss. Außerdem verlieren die wirklich wichtigen Themen zwischen vielen weniger passenden Schlagwörtern an Aufmerksamkeit.Manche Menschen empfinden Beiträge mit sehr vielen Hashtags als unübersichtlich oder stumm schalten solche Inhalte sogar. Wenige, gut gewählte Hashtags helfen oft mehr als eine lange Liste.
Für die meisten Beiträge reichen 3 bis 6 gut gewählte Hashtags völlig aus. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern dass sie wirklich zum Inhalt passen.
Ein Beispiel:
📷 Ein Foto vom Sonnenuntergang über der Elbe braucht vielleicht nur
#Fotografie #Natur #SächsischeSchweiz
Mehr ist in vielen Fällen gar nicht nötig.
Hashtags sind also keine Dekoration und auch kein Wettbewerb. Sie helfen dabei, Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenzubringen – genau dafür wurden sie geschaffen.
Wie handhabt ihr das? Nutzt ihr Hashtags bewusst oder eher nach Gefühl? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen. 😊
mögen das
teilten dies erneut
Gerhard Hallstein
Als Antwort auf Doris • • •Auch habe ich schon überlegt, ganz auf Hashtags zu verzichten. Dazu kann ich mich aber derzeit noch nicht durchringen.
Ich werde mal versuchen, Deinen Vorschlag umzusetzen, nur 3 bis 6 gut gewählte Hashtags zu wählen. Möglicherweise schärft das mein Gefühl für gezielte und gut gewählte Hashtags.
TheTimeTunnel
Als Antwort auf Doris • • •Aurin Azadî
Als Antwort auf Doris • • •Gerhard Hallstein
Als Antwort auf Doris • • •@Doris @Aurin Azadî
Das ist aber eine ziemlich schwierige Entscheidung, die sehr persönlich gefärbt ist.
Kristian mag das.
Aurin Azadî
Als Antwort auf Gerhard Hallstein • • •Peter
Als Antwort auf Doris • • •Grad wenn ich Bilder von #django poste, wähle ich viele hashtags, weil ich nicht weiß, welche von der #hundebubble genutzt werden.
Und die will ich ja erreichen
Sherlock Schaf
Als Antwort auf Doris • • •Johanna-Jessica OFS
Als Antwort auf Doris • • •Ich nutze Hashtags möglichst bewusst.
Manchmal reicht Einer, manchmal sind es über sechs Stück. Das kommt ganz auf die Thematik an, und auf mein Gefühl dazu.
Seit ich hier von einer Person mit Sprachassistenz las, achte ich auf den damals gegebenen Tipp, die Hashtags nur am Ende eines Toots zu nutzen, nicht mehr im Fliesstext. Das Geschriebene wird so nicht laufend durch Hashtags unterbrochen, und der Abschnitt lässt sich optischer, vielleicht, auch besser ausblenden.
Ich nutze öfters viele Hashtags, diese sind jedoch thematisch oft wiederkehrend. Die Hashtags erfüllen den gezielten Sinn, dass Themen stummgeschaltet werden können, denn nicht jede*r will Themen wie Religion sehen, die aber breit gefächert sind. Für fast jeden Toot eine CW nutzen, finde ich unsinnig und optisch sehr störend — daher die Hashtags, als "Kompromiss".