Ich wäre ja wieder für die flächendeckende Einführung der Vorschule.

#fediLZ #fedieltern #schule #Kinder #bildung

tagesschau.de/inland/gesellsch…

Phil Marlowe hat dies geteilt.

Als Antwort auf Sabine Kruber

Hmm... vielleicht. Was hälst du von dem Ansatz NRWs zum verpflichtenden Sprachtraining bestimmter Kinder im letzten KiGa-Jahr bzw dem neuen Ansatz BWs, nämlich ein verpflichtendes letztes KiGa-Jahr mit Sprachförderung dort einzuführen? In NRW müssten die KiGa Kinder 2x Woche zur GS gebracht werden, um Sprachunterricht zu bekommen.
Als Antwort auf Christian Riepen

Sprachförderung ist sicher eines der größten Baustellen bei dem Thema, aber es gibt noch so viele andere Baustellen. Konzentration und Aufmerksamkeit, Feinmotorik, eine gewisse Selbstständigkeit, selbstständig auf Toilette gehen können. Kinder haben mittlerweile so viele Entwicklungsrückstände, da greift eine Fokussierung einzig auf die Sprache zu kurz.
Als Antwort auf Sabine Kruber

Absolut. Weshalb ich das Konzept BWs, die Kinder im KiGs zu fördern und auch die mitzunehmen, die sonst dem KiGa fern bleiben, besser finde. Ist jedenfalls ein Anfang. Was mich umtreibt ist die grassierende Nutzung von Handy/Pad-Nutzung bei den Kleinen. Erstklässler mit eigenem (!) Smartphone und bei der Kontrolle komplett überforderter Eltern: zeig mir den ohne Auffälligkeiten, oder?! Und in der Schule kippen wir die Älteren auch noch damit zu.
Als Antwort auf Christian Riepen

@mythenmetz Die Sprachförderung im KiTa-Vorschuljahr in Bayern sieht so aus, dass die Kids für einen Teil des Vormittags in eine andere Kita gebracht werden müssen. Mutti hat ja sonst nichts zu tun. Kursleitung ist eine Grundschullehrerin, die eigentlich dringend in der Schule gebraucht würde. Ein, zwei Pflichtjahre Kita fände ich weit sinnvoller. Und Schulungen des Personals, damit sie rechtzeitig Entwicklungsverzögerungen bemerken und thematisieren.
Als Antwort auf Sabine Kruber

Hm, irgendwie gruselt mich der Ansatz der Förderung. Also nicht das konkrete Tun, wie in einer Kleingruppe eine Biene aus Pappe zu basteln. Aber der Grundgedanke, dass man Kindern noch mehr Anleitung zum Stillsitzen und Stifthalten geben muss.

Studien zeigen verschiedene Dinge, z. B. dass Kinder kaum noch Raum für Langeweile und eigene Ideen haben, dass Krippen keine guten Orte sind, um emotionale Kompetenz zu lernen etc.

Mehr Gruppenbetreuung ist vielleicht nicht die Lösung.

Als Antwort auf I. L. Villiam

@Drude Stimmt. Auf die Stifthaltung könnte man ganz nebenbei beim Malen und Kritzeln von Anfang an achten. Und pädagogisch weiß man schon lang, dass Bewegung Lernen unterstützt. Die Stellschraube "gehirn- und kindgemäß unterrichten" hat man anscheinend noch nicht entdeckt. Oder fehlen elementare Sozialkompetenzen?
Als Antwort auf I. L. Villiam

Mit mehr Stillsitzen ist das Problem allerdings nicht gelöst. Kleine Gruppen, feste Bezugspersonen, die genau wissen, was ein Kind gerade braucht. Kinder können sich sehr gut selber erden und sich dann auch auf Dinge konzentrieren, die von außen an sie herangetragen werden. Das Problem ist aber, dass Kinder heute unter Umständen groß werden, wo sie diese grundlegenden Dinge nicht mehr entwickeln können, oder diese sehr schnell wieder verlieren.