Ich möchte hier mal eine Idee platzieren, die mir in der internen Diskussion bei den Grünen gekommen ist: progressive Wasserpreise

Warum?
Wasser ist wertvoll und Wasser wird knapper. Wir müssen also irgendwie sinnvoll reagieren.

Keine Verbote!
Ich will weg davon, irgendwas zu verbieten.

Progressive Preise
Jeder Mensch bekommt ein (kleines) jährliches Wasserbudget. Das ist frei.
Jeder weitere Liter (bzw. qm) darüber hinaus wird bezahlt.
Die Preise sind progressiv und es zahlen alle.

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Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Freitag, 5. Juni 2026, 06:16)

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pleroma - Link zum Originalbeitrag

Cegorach

Stadtverwaltung Dresden so:

"Lass mal die Elbe stärker auf Stadtkosten anzapfen um Brauchwasser für die Industrie zu fördern und wir rechnen uns das so lange schön bis wir behaupten das würde weder (eh dauernd niedrigen) Elbpegel, Grundwasser noch Pflanzen/Tiere beeinflussen!"


Die haben sogar so lange gerechnet bis jemand behauptet hat dass wenn mehr Wasser für Halbleiterindustrie dort abgezapft wird (und damit mehr Industrie betrieben wird), das ja die Wassersituation entspannt, weil die bisherige Industrie dann ja weniger Trinkwasser verwendet?

Alle bekloppt hier!

flo hat dies geteilt.

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grundsätzlich gute Idee und mit den Mehreinnahmen unterstützen wir dann Regenwassernutzung für Zwecke wo Trinkwasser nicht notwendig ist...

Könnte aber ein ziemlicher Bürokratie-Monster werden, müssten die lokalen Wasserversorger durchsetzen... Andererseits könnte bei der Jahresabrechnung pro Person im Haushalt die "freimenge" abgezogen und auf den Rest die Gebühr aufgeschlagen werden... 🤔

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Grundsätzlich gute Idee. Aber: Keine Ausnahmen!
Auch Eigenbrunnen, Prozess- und Kühlwasser müssen rein. Sonst trifft die Lenkung nur Haushalte (13% Verbrauch), während Industrie, Energie und Landwirtschaft (>80%) entkommen. Das wäre BP-Fußabdruck-Logik.
Freies Kontingent pro Person UND pro Angestelltem. Darüber progressiv. Alle Entnahmen erfasst.
Sonst reden wir über Rasen, während die Industrie alles leerpumpt.
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mastodon - Link zum Originalbeitrag

Klimagarten

Gute Idee. Ein progressiver Preis fördert die Regen- und Grauwassernutzung. Ich bin grundsätzlich gegen die Benutzung von Trinkwasser zur Toilettenspülung. Für das von Dir als freies Wasser gedachte Menge hilft eine kleine Überlegung: Pro Mensch braucht es nicht mehr als 5 Liter zur Ernährung. Ich hab mal eine Weile Wasserzähler abgelesen, darunter den einer alten Frau, die jährlich nur 4qm verbraucht hatte. Freilich ohne Garten. Ich hab dann darüber nachgedacht und es selber probiert. Tatsächlich kam ich für den kompletten Ein-Mann-Haushalt auf die gleiche Menge Trinkwasser, allerdings ein Mehrfaches im Gartenwasser, das dann aber wieder aus eigenem Brunnen gepumpt wurde. Das Wie in Sachen Grau- und Regenwasser ist äußerst spannend und anregend und jedermensch zu empfehlen.