Lesetipps für kleine und große Erstlesende und Menschen mit Leseschwäche



In Deutschland hat etwa ein Viertel aller Kinder in der vierten Klasse Schwierigkeiten mit dem Lesen. Sie erreichen nicht das Mindestniveau beim Textverständnis, das für die Anforderungen im weiteren Verlauf der Schulzeit nötig wäre. Bei den wenigsten Kindern liegt eine echte Lesestörung im Zusammenhang mit einer Legasthenie vor. Die Ursachen sind vielfältig. Neben echten Lesestörungen, die in etwa 5% ausmachen, liegen die Ursachen u.a. im Bildungssystem, bei den Familien (sozioökonomische Ursachen, Mehrsprachigkeit) und einem ausuferndem (digitalen) Medienkonsum. Insgesamt wird daher zu wenig gelesen.
Kinder verlieren so sehr schnell den Anschluss an altersgerechte Literatur. Selbst wenn Erstlesebücher gelesen werden können, so sind diese thematisch für ältere Kinder und Jugendliche nicht mehr interessant, weswegen man diese Bücher dann auch nicht mehr anbieten sollte. Doch dann stellt sich sehr schnell die Frage, welche Bücher denn geeignet sein könnten. Einige Kinder- und Jugendbuchverlage haben schon seit Längerem auch Bücher für schwächere Lesende im Programm, doch es ist trotzdem nicht einfach, für das entsprechende Leseniveau Bücher mit einer geeigneten Lesbarkeit zu finden. Da ich als Legasthenietherapeutin immer wieder mit der Frage nach geeigneter Literatur für Kinder und Jugendliche konfrontiert werde, habe ich bereits seit 2014 einen Blog, auf dem ich Literatur für kleine und große Erstlesende und Menschen mit Leseschwäche empfehle. Mittlerweile sind es bereits über 350 Lesetipps.

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