#Rechtschreibhack #Rechtschreibung #Legasthenie #LRS #FediLZ #Fedieltern
Was sind Zahnputzwörter?
Zahnputzwörter sind Wörter, die immer wieder falsch geschrieben werden.
Beispiel: wir, sehr, vielleicht .…
1.)
Schreibe ein Zahnputzwort, das dich besonders ärgert gut lesbar auf einen kleinen Zettel.
Wenn du magst, kannst du den Zettel hübsch gestalten.
Klebe den Zettel über das Waschbecken, z.B. auf den Spiegel.
2.)
Schaue dir das Wort an, während du deine Zähne putzt.
Schließe nach ca. 10 Sekunden deine Augen.
Stelle dir mit geschlossenen Augen vor, wie das Wort geschrieben wird.
Wiederhole den Vorgang, solange du dir die Zähne putzt.
3)
Schreibe das Wort auf einen Zettel, wenn du aus dem Badezimmer kommst.
Schreibe mit dem Wort einen Satz.
Wiederhole die Übung jedes Mal, wenn du deine Zähne putzt.
Wiederhole die Übung jeden Tag und solange, bis du das Wort auch in Klassenarbeiten richtig schreibst.
4.)
Suche dir ein neues Zahnputzwort!
Sabine Kruber
Als Antwort auf Torsten Larbig • •Einen Fehler sehe ich aber immer wieder. Es macht absolut keinen Sinn, mit dem Kind abends das Lesen zu üben. Leider lässt der Alltag oft keine andere Zeit zu. Aber zu dieser Tageszeit ist der Akku bei Klein und Groß leer. Lesen ist dann nur noch anstrengend. Anstrengung und Leselust passen aber nicht zusammen. Viel sinnvoller wäre es hier, wenn man sich gemeinsam passende Lesezeiten im Alltag festlegt, in denen sich entspannt lesen lässt. Lieber nur ein- bis zweimal die Woche lesen, aber dann entspannt und genussvoll, als täglich unter Stress. So kann man z.B. mit der ganzen Familie ein All-Age-Buch raussuchen (z.B. Harry Potter) und es sich mit der ganzen Familie auf dem Sofa bei Keksen und Kakao bequem machen und sich das Buch gegenseitig vorlesen. Wenn die Kleinen nun einen kleinen Teil und die Großen einen großen Teil vorlesen, dann verteilt sich das wunderbar. Ein weiterer Punkt ist, die Lust an Neuem und an Wissen zu wecken. Das heißt erst mal - Smartphone weg, und das gilt auch für die Eltern. Stattdessen gemeinsam Dinge erleben, Gesellschaftsspiele spielen und so die natürliche Neugierde der Kinder fördern. Brennt ein Kind erst mal für ein Thema, liest es auch viel eher ein Sachbuch darüber. Natürlich läuft Leseförderung nicht nur im Elternhaus, sondern sollte auch einen wichtigen Stellenwert in Kindergarten und Schule einnehmen. Leider scheitert dies häufig an den überlasteten Strukturen. Sehr schön ist es, wenn eine Schule eine richtig gemütliche Bücherei hat, die auch während der Pausen geöffnet ist und betreut wird, sodass Kinder sich in ein ruhiges Umfeld zurückziehen können, auch wenn sie zunächst nicht lesen, aber sie verknüpfen diesen Ort dann mit einem guten Gefühl und können so vielleicht auch besser ihre Abneigung gegen das Lesen ablegen. In der Grundschule sollte Lesezeiten so viel Raum wie möglich eingeräumt werden und dies sollte immer mit Wohlfühlen verbunden sein. Auch hier wären gemütliche Leseecken von Vorteil. Gerade im Grundschulalter kann man auch noch sehr viel mit Lesespielen motivieren. Dies können z.B. auch Schnitzeljagden sein, sodass auch gleichzeitig Bewegung mit im Spiel ist.
Ein weiterer Punkt, der beim Lesen wichtig ist, sind Konzentration und Ausdauer. Auch hier mangelt es vielen Kindern heutzutage und ein intensiver Medienkonsum trägt viel dazu bei. Auch die permanente Reizüberflutung des heutigen Lebens spielt hier eine Rolle. Hier kann es schon hilfreich sein, Kindern immer wieder Ruheinseln anzubieten, sei es daheim, im Kindergarten oder in der Schule.
Sich für das Lesen zu begeistern, ist heute so viel schwerer als früher, da die Möglichkeiten, sich mit spannenden Geschichten zu versorgen, heutzutage so vielfältig sind. Ein Kind, das in die Schule kommt, ist in der Regel schon mit umfangreichen Geschichten vertraut, selbst wenn ihm nicht vorgelesen wurde. Es kennt Filme, Serien und Computerspiele. Wenn es jetzt zu lesen anfängt, kann es zunächst nur sehr einfache Geschichten lesen, die in der Regel mit all den spannenden Storys nicht mithalten können. Das ist auch ein Grund, warum Kinder, denen viel vorgelesen wurde, selber keine Lesemotivation entwickeln. Hier ist es wichtig, das Kind lange durch gemeinsames Tandemlesen zu begleiten, damit schnell auch anspruchsvollere Bücher gelesen werden können, auch wenn die Lesekompetenz noch nicht ausreicht.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind gemeinsame Gespräche, denn nur so wächst der Wortschatz, der notwendig ist, um ein Buch sinnverstehend lesen zu können. Gerade Kinder mit Deutsch als Zweitsprache haben hier häufig ein Problem.
Ja, Lesen lernen ist heutzutage viel schwerer als früher, aber wir müssen dranbleiben, denn die Konsequenzen einer nichtlesenden Gesellschaft sind furchtbar.
mögen das
Basti Hirsch, Karl-Heinz Zimmer und Viktoria D. Richards/Uddelhexe mögen das.
teilten dies erneut
Sabine Kruber und Karl-Heinz Zimmer haben dies geteilt.
Sabine Kruber
Als Antwort auf Sabine Kruber • • •deutschlandfunkkultur.de/buech…
Verlernen wir das Lesen? Warum Experten Alarm schlagen
Deutschlandfunk KulturKarl-Heinz Zimmer hat dies geteilt.
Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Als Antwort auf Sabine Kruber • • •@sabinekruber
Ein wesentliches Kernproblem liegt ja eine Etage drüber:
Wenn ( beide) Eltern jeweils 9 to 5 im Job sitzen, danach noch Einkauf und Haushalt erledigen...und am Wochenende versucht man irgendwie auf die Kette zu kriegen, was man völlig fertig die anderen 5 Tage nicht geschafft hat...: da sind keine Freiräume.
Man sieht die Kinder am Tag erst, wenn siwohl die Kleinen als auch die Alten einfach fix und fertig sind.
Überhaupt Zeit zum Lesen finden ist Problem 1.
Sabine Kruber mag das.
Sabine Kruber
Als Antwort auf Viktoria D. Richards/Uddelhexe • •