Nebelmeer


Ich bin einem Tutorial gefolgt. Es war nicht so erfolgreich. Vielleicht hätte ich mir mehr Zeit lassen sollen? Egal. Beim nächsten Mal wird es besser.

#Meer #Meereslandschaft #Aquarell #KleineKunstKlasse #Anfängerin

Heute: ein Wald-Schneeaquarell in Monochrom-Blau

Was mache ich eigentlich, wenn ich nicht arbeite, studiere, mich über Politik aufrege oder endlos über Kunst labere? Ich habe angefangen, selber wieder zum Pinsel zu greifen. Ich pfusche ein wenig mit Aquarellfarben herum. Ich habe die Challenge #100TinyTreasures (siehe hier: youtube.com/watch?v=U5CrhP8LNB…) entdeckt und war sehr angefixt, weil es einen extrem niederschwelligen Eingang bietet.

Man hat 365 Tage Zeit, um 100 kleine Bilder zu malen, zeichnen, collagieren... egal, welche Technik. 100 kleine Bildchen klingt viel, aber das sind 2 Bilder in einer Woche. Mein derzeitiges Format sind 12 x 8,3 cm, weil ich noch Reste an Aquarellpapier habe. Perfekt, dafür ist Platz auf dem Schreibtisch. Ich habe einen Bleistift, einen Aquarellkasten, einen Pinsel und ein zuschraubbares Einmachglas mit Wasser neben mir, so dass ich jederzeit danach greifen kann.

Da die Bilder so klein sind, dauert es auch nicht besonders lange, eines herzustellen. Es kann natürlich lange dauern, aber man kann auch in 15 Minuten ein kleines Kunstwerk schaffen.

Ich muss auch keine große Kunst schaffen. Ich kann einfach pinseln und lernen, vor allem, weil ich irgendwie nie Zugang zur Aquarellmalerei gefunden habe. Vielleicht klappt es jetzt? Und wenn es heute nix ist, dann eben morgen oder übermorgen. Ich brauche mir nicht im Weg stehen, um echte "KUNST" zu schaffen. Ich mache kleine Bildchen – so stehe ich mir nicht mit meinen eigenen Ansprüchen im Weg.

On ich das 365 Tage durchhalte? Ich weiß es nicht, aber es ist die perfekte Entspannung für zwischendurch, wenn ich mich mal wieder über irgendetwas Politisches aufrege...

#100TinyTreasures #Aquarell #kleineKunstklasse #MalenLernen #MalenFürDieSeele #Monochrom

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Warum Deutschland Steuerhinterziehung nicht ernst genug bekämpf | Fun Facts mit Anne Brorhilker


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Steuerhinterziehung in Deutschland steht im Mittelpunkt dieser Folge mit Anne Brorhilker. Es geht um die Frage, warum der Aktionsplan gegen organisierte Kriminalität zwar Finanzkriminalität anspricht, organisierte Steuerhinterziehung aber weitgehend ausspart. Im Fokus stehen Cum-Ex, Cum-Cum, der geschätzte Milliardenschaden für die Allgemeinheit und die politische Verantwortung von Finanzministerium, Zoll und Justiz. Außerdem geht es um Lars Klingbeil, die Rolle der Finanzlobby und die Forderung nach einer zentralen Bundesstelle gegen international organisierte Steuerhinterziehung. Die Folge zeigt, was entgangene Steuereinnahmen für Schulen, Nahverkehr, Bahn und öffentliche Infrastruktur bedeuten würden und warum bessere Ermittlungen kein Randthema, sondern eine Frage der Gerechtigkeit sind. Mit konkreten Beispielen, klarer Kritik und dem Vorschlag für einen echten BOSS-Move: eine schlagkräftige Stelle gegen Steuerbetrug mit Zoll, Polizei und Steuerverwaltung.

In Kooperation mit CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft

Mehr von zur Finanzwende gibt es hier instagram.com/finanzwende

Autor*innen:
Anne Brorhilker, Jan Cronauer, Kirsten Fuchs, Jean-Philippe-Kindler, Shari Litt, Marc-Uwe Kling, Maik Matschinkowsky, Henriette Pflug

Produktionsleitung: Seven Elias
Musik: Boris Loebsack
Animationen: Amelie Runkel amelierunkel.com/
Ton: Simon/Philipp/Hannes/Julian/ Film Sound Lab
Schnitt: Noah Wanner; Katharina Hamann; Bastian Wirth; Jan Vogt; Seven Elias; Luke Cronauer

Quellen funfacts.de/quellen


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Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Sonntag, 19. April 2026, 16:00)

Happy Birthday, Carl Spitzweg


Happy Birthday, Carl Spitzweg. Der Maler des Biedermeier und der Meister des spitzen Humors wurde heute im Jahr 1808 geboren.

Bild: Carl Spitzweg, Der Sonntagsspaziergang, 1841, Öl auf Holz, Museum Carolino Augusteum, Salzburg

Carl Spitzweg, der Autodidakt, sollte eigentlich Apotheker werden, so hatte es sein Vater bestimmt. Spitzweg gehorchte zwar zunächst, doch widmete er sich nach dem Tod seines Vaters und dem Erhalt seines Erbes voll und ganz der Malerei - er war unabhängig von den Verkäufen seiner Bilder, was auch ganz gut war, denn zumindest in der Anfangszeit verkauften sie sich gar nicht gut. Insgesamt hat Spitzweg in seinem Leben rund 400 Bilder verkauft.

Während er am Anfang seiner Karriere seine Figuren gerne karikaturhaft überzeichnete, ging er am Ende dazu über, realistischere Menschen und idyllische Landschaften auf Zigarrenkistchen zu malen.
Seine Apothekerausbildung kam ihm zugute: Er hatte die chemische und technische Ausbildung, um qualitativ hochwertige Farben selbst zu mischen, etwas, was nicht jeder Künstler konnte.
Bild: Carl Spitzweg, ein friedlicher Abend, Privatbesitz

Der Arme Poet
Sein berühmteste Bild Spitzwegs, "Der arme Poet" existiert in drei Fassungen. 1989 wurde eine davon gleich zwei Mal gestohlen: 1976 stahl es der Künstler Frank Uwe Laysiepen (Ulay) anlässlihc seiner politischen Kunstaktion aus der Nationalgalerie in Berlin, gab es aber schnell wieder zurück. 1989 wurde es, zusammen mit "Der Liebesbrief" aus Schloss Charlottenburg gestohlen und ist bis heute verschollen.
Bild: Carl Spitzweg, der arme Poet, 1839, Neue Pinakothek, München

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